Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#1 Beitrag von shalom » 28.06.2011, 15:57

Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg 2013?
[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/110621summervision.html][ = > MYBISCHOFF / Kolbs Visionen ][/urlex] hat geschrieben:
Sommer-»Vision«: Lernkultur und Kirchenjubiläum (21. Juni 2011)

Chicago.

Ein anderer Themenschwerpunkt der neuen »Vision« sind die Vorbereitungen der Neuapostolischen Kirche in den USA auf das Jahr 2013.

Die Geburtsstunde der Kirche, wie sie heute lebt, siedelt das Blatt in Hamburg des Jahres 1863 an und fordert alle Gläubigen auf, Dokumente jeder Art zur Geschichte der Gemeinden der Vereinigten Staaten zusammenzutragen.

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/kurznotiert/110628_internationaler-kirchentag-2013-in-muenchen-geplant/][ = > Wirtschaftsapostolarium Brinkmann ][/urlex] hat geschrieben:
Bereits seit einigen Monaten arbeitet eine interne Arbeitsgruppe der internationalen Kirchenleitung an der Konzeption eines Kirchentags. Dieser ist für das Jahr 2013 geplant, in dem die Neuapostolische Kirche ihr 150-jähriges Bestehen feiern will… .

Werte Jubilare, liebe Festgottesdienstplaner des Herrn 8),

beide District-Apostles (Kolb/USA und Ehrich/Bayern- Baden-Würthemberg) glauben selbstbildgerecht, in 2013 das Bestehen der Neuapostolischen Kirche Hamburg (Chefapostolizist Krause) irgendwie mitfeiern zu können.

Das Stammapostelamt ist lt. Selbstauskunft allerdings erst 1897 erfunden, rsp. der neue Petrusdiensthabende mit dem wiederaufgerichteten Amt erst dann erneut vom Herrn beauftragt worden… .

Nun gut, der derzeit dienstverpflichtete Stammapostelamtsinhaber ist weniger Historiker und noch weniger Theologe als vielmehr Mathematiker aus dem Lebensversicherungsbusiness. Er hat Ahnung vom Jenseits und kennt Sterbetafeln (Demografie). Vielleicht brennt ihm deshalb der Apostelkittel und er setzt seine Hoffnung weniger auf den Herrn, als auf die Botschaft einer Jubiläumszeitverkürzung. Schließlich hatte sich Bischoff als großes Vorbild ja auch selbstsegensreich verrechnen dürfen :wink: .

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#2 Beitrag von shalom » 28.06.2011, 22:20

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/kurznotiert/110628_internationaler-kirchentag-2013-in-muenchen-geplant/][ = > Wirtschaftsapostolarium Brinkmann ][/urlex] hat geschrieben:
Bereits seit einigen Monaten arbeitet eine interne Arbeitsgruppe der internationalen Kirchenleitung an der Konzeption eines Kirchentags. Dieser ist für das Jahr 2013 geplant, in dem die Neuapostolische Kirche ihr 150-jähriges Bestehen feiern will… .

Werte Jubilare, liebe lichtkegelnden Festgottesdienstplaner des Herrn 8),

diese Ankündigung des Züricher Aposteldachverbandsvereins – Brinkmanns Ruhrgebietskirchentag musste kurz zuvor ja auch abgesagt werden -, scheint davon auszugehen, dass der Dachverbandsverein aller Gebietskirchen – vormals “Apostelbund international“ 2013 schon 150 Jährchen internaktional auf dem Buckel hat :wink: .

Dem Schrumpfnakramentsprozess im Stammland des Urnaktionalismus soll offensichtlich auch mit solchen usteren Klitterungen Einhalt geboten werden.

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#3 Beitrag von shalom » 17.07.2011, 08:24

[urlex=http://www.nak-minden.de/site/startseite/aktuelles/view-details-id-659.htm][ = > Kirchenrechtlich unselbständiger Na-NRW-Unterbezirk Minden ][/urlex] hat geschrieben:
Bischof Michael Eberle hält Einführungsvortrag zum Katechismus (15.07.2011)

Petershagen-Lahde.

…Interessant war die Feststellung, dass 1869 als Geburtsjahr der Neuapostolischen Kirche gilt, aufgrund der ersten Nennung einer neuapostolischen Gemeinde in Bielefeld… .

Werte Einführungsvortragsreisende, liebe Ein- und Ausgeführten und auch all ihr nichtneuapostolisch Brautzubereitete, rsp. Brautunzubereitete 8),

interessant ist nicht nur die Feststellung eines kirchenrechtlich unselbständigen Na-NRW-Unterbezirks, demnach das Geburtsjahr der NaK-NRW 1869 wäre, weil da in Bielefeld die erste Nennung einer kirchenrechtlich unselbständigen neuapostolischen Gemeinde verortet wäre… .

Interessant ist auch, dass dieser Absatz auf der offensichtlich zwischenzeitlich aktualisierten Webseite so nicht mehr sichtbar ist.

Wann und wo hat die neuapostolische Fraktion der Kirche Jesu Christi das Licht der Welt erblickt? Wer waren die GeburtshelferInnen? Welches Standesamt war zuständig? Wer hat die neuapostolische Fraktion wann auf welchen Namen getauft? Wer hat versiegelt? Wer hat wen Kraft Amtes ordiniert? Was sagt das lückenlos geführte Stammbuch rsp. das Stammapostelbuch?

Der neuapostolische DNG (Katechismus) sollte zu seiner Herkunft doch schon etwas kirchenrechtlich selbständigeres aussagen können, was nicht nur Eintagsfliegenglaubenscharater hat.

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#4 Beitrag von shalom » 17.07.2011, 15:40

Wiedergeburtstag?

…vielleicht feiert die NaK-Gemeinde Bielefeld kirchenrechtlich unselbständig 1869 auch nur die „Wiedergeburt“ (den „Wiedergeburtstag“ / das „Wiedergeburtsjahr“) der neuapostolischen Gemeinde Hamburg, die angeblich schon 1863 von Gott gegründet worden sein soll?...

Im Stammbuch des Stammapostels als Stammhalter des Urstammapostels (Petrusdiensthabenden) ist so ein frühes Geburtsjahr allerdings nicht vermerkt. Frühestens 1896 war die na-amtliche Geburt. War 1863 die gar die Zeugung (die Empfängnis / "mir geschehe wie du gesagt hast") und die Tragezeit bei so einem möchtigen Amt 33 Jahre incl. Letztgeburtssegen?

1869 – 1896 ist vielleicht aber auch nur ein Zahlendreher in Folge von Dyskalkuli (Arithmasthenie) oder auch ein Art von na-spezifischem „Zahlenanalphabetismus“ beim Endspurt zum DNG-Katechismus, der Schriftzahlwerdung der wieder aufgerichteten Wortkirche… .

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#5 Beitrag von shalom » 17.07.2011, 19:05

[urlex=http://www.nak-nrw.de/gebietskirche/kirchenleitung/bischoefe/][ = > NaK-NRW (Stand 17.07.2011)][/urlex] hat geschrieben:
Bischof Michael Eberle

Berufliche Tätigkeit: Aus- und Weiterbildung im Einzelhandel, Leitungsaufgaben im Warenhausbereich, heute Selbstständiger Kaufmann im Finanzdienstleistungsbereich

Werte kirchenrechtlich Unselbständige, liebe selbständige NaK-NRW-Finanz- und Glaubensdienstleister 8),

mit (Mathias Eberle) ist dem Bischof ein Sohn geschenkt worden, der sich in der neuapostolischen Geschichte gut auskennt und der „für verschiedene neuapostolische Gebietskirchen und Arbeitsgruppen in der Recherche- und archivarischen Arbeit tätig“ ist.

Dass sein Vater über diese Schiene von Interna – wie z. B. der Gründung der kirchenrechtlich unselbständigen Filiale NaK-Bielefeld im Jahre 1869 – partizipieren kann, ist sicherlich nicht weit hergeholt. NaK-Histörchen gehören auf Linie gebracht und sollen nicht etwa auch noch auf CID unkontrolliert feilgeboten werden können :wink: .

Grundlage der Lehre in der Neuapostolischen Kirche ist die Heilige Schrift. Das Evangelium Jesu Christi bildet den Inhalt der Glaubenslehre… . Für neuapostolische Christen bedeuten Gottesdienste etwas Besonderes. Er wird als Wortgottesdienst gefeiert und in freier Predigt ohne Manuskript gestaltet (NaK-Glaubenslehre) . Und dann kommt Bischof Eberle daher und erzählt etwas von Verschriftlichung in 4. Variante. Das neu geschaffene NaKi-Referat „Gemeinde[zusammen]führung ist denn auch die Domäne des Glaubensweltwirtschaftsapostels Brinkmann.

Nach dem tragischen Ende des neuapostolischen Glaubens „Frage und Antworten“ auf dem neuapostolischen Scheiterhaufen (Veraschung) soll der neue Glauben der Apostel „Kateschein“ die gerissene Lücke der dunklen glaubensarmen Apostelendzeit ab 2012/2013/2014 wieder schließen. Bischof Eberle glaubenslehrt power-pointiert, dass der DNG „als aktualisierte Dokumentation unserer Glaubensinhalte eine klare Positionierung“ ermöglicht.

Nichts mehr Positionierung durch die „Heilige Schrift“, dem "Evangelium Jesu Christi" oder "Wortgottesdiensten ohne Manuskript". Stattdessen propagiert der Bischof die Lesung der vierten Glaubensvariantenversion als temporärer Endzustand der Verschriftlichung der NaKi-Wortkirchenapostel.

…Erste Apostelrufungen ab 1832-1835, die sich daraus entwickelnde Katholisch-Apostolische Kirche und weitere Apostelrufungen um 1860 sind Stationen auf dem Weg zu ihrer Entstehung…" (Porträt: Die NaK-NRW) . Apostelrufungen als Stationen zur Stammapostelendstation. Was für na-amtliche Geburtstagsgeburtswehen :mrgreen: :wink: .

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#6 Beitrag von shalom » 21.09.2011, 12:32

[urlex=http://www.nak-norddeutschland.de/index/aktuelles/nachrichtendetails/?tx_ttnews[tt_news]=404&cHash=835c48509acee8c69bf6becd176e0df7][ = > Apostolizeipräsidium Krause ][/urlex] hat geschrieben:
2. Norddeutscher Vorstehertag in Harburg (20.09.2011)

Bezirkstage

Alle drei Jahre können sogenannte Bezirkstage stattfinden. Ein Anfang soll das Jubiläumsjahr 2013 unter dem Thema "150 Jahre Neuapostolische Kirche" bieten. Bezirksapostel Rüdiger Krause erläuterte das Konzept und betonte, dass solche Bezirkstage insbesondere für das sogenannte "Mittelalter" von Interesse sind.

Werte Vorsteher, liebe Dahintersteher und all ihr lieben mittelalten Gegenübersitzenden 8),

nach einem unwesentlichen geistlichen Teil, dem der Bezirksapostelizist das Wort aus 2. Korinther 8,4 zugrunde legte, standen naktuelle Themen auf der Vorstehertagtagesordnung.

Alle drei Jahre können Krauses kirchenrechtlich unselbständigen Bezirke und Tochtergebietskirchen also ihre Tage bekommen. Bezirksapostolizist Krause als „Mittelhalter“ und „Mittelerhalter“ hat für seinen ersten Bezirksatag 2013 das Konzept: „150 Jahre Neuapostolische Kirche“ ersonnen und weiß medial rüberzubringen, dass seine Bezirkstage ab 2013 fürs so genannte „Mittelalter“ von Interesse wären :wink: .

Soso.

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#7 Beitrag von shalom » 05.10.2011, 16:47

[urlex=http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/17394/][ = > BaVi des NaKi-Aposteldachvereins ][/urlex] hat geschrieben:
2013: ein Jubiläumsjahr (05.10.2011)

Zürich. Das von der Kirchenleitung mit 1863 festgelegte Gründungsjahr der so genannten „neuen Ordnung“ – also die Berufung von Aposteln außerhalb des Zwölferkreises der katholisch-apostolischen Gemeinde in England – jährt sich in zwei Jahren zum 150. Mal.

Alle Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr werden unter dem Motto „Ein Geist – ein Glaube“ stehen.

Die Bezirksapostel verständigten sich auf Rahmendaten: eigenes Jubiläumslogo, Online-Medien, regionale Kirchentage und vieles andere mehr.
Werte Rahmendatierer, liebe Zurück- und Jugiläumsjahrdatierer und all ihr Geleiteten Eurer Gebietskirchenleitungen 8),


Hat die Gebietskirchenleitung Hamburg jetzt in Zürich ihr Gründungsjahr auf 1863 festgelegt? Wie sieht die entsprechende Naktennoitz aus? Haben die BaVi-Apostels auf Kraus Druck ausgeübt oder ihn gar überstimmt?

Gab’s denn 1863, unmittelbar nach der alten Ordnung schon die neune Ordnung mit der Serie von Stammapostelamtsinhabern, dem Charakteristikum heutiger Neuapostolismen als leitende Gebietskirchenpräsidenten ihrer jeweilig unterschiedlichen Gebietskirchen?

Gerade erst haben die BaVi-Apostel ihren alten Glauben verascht und warten auf die Ausgießung ihres neuen Glaubens DNG. Das soll 2013 geschehen und wäre das dann nicht die Stunde Null der neuen Glaubensordnung?

Momentan haben wir ja noch zwei Glauben. Den alten veraschten – der aber noch gültig ist – und schon Elemente von dem DNG neuer Ordnung, der auf die Apostel aber noch in Gänze auszugießen ist. Im Geiste der Ökumene sehe ich es eher so: „Ein Geist – viele Gläubige“. Und das auch dann, wenn das den selbstbildgerechten Glaubensdealern nicht in ihren Krämerkrimskram (Kauhauskrabbeltischangeboten / Kauausbabbeltischangeboten) von eigenen Jubiläumslogos, eigenen Online-Medien, uneigene Gebietskirchentage der kirchenrechtlich Unselbständigen, eigene Jubiläumsschirme, eigene Jubiläums-T-Shirts, eigene Jubiläumsschals, eigene Jubiläumsreisen auf die Leberbahn, eigene Jubiläumsongs, eigene Jubiläumskonzerte und vieles andere mehr passt. Bei Apostel im Immobilien- und Glaubenskonsumrausch – voller Trankopferrauschdank – ist erhöhte Vorsicht geboten und Glaubensvertrauensvorschüsse nicht immer angebracht.

In manchen Glaubenskulturkreisen darf beim Geburtsjahr einmal nachgebessert werden. Vielleicht haben sich die Apostels der kleinen Weltkirche diesem globalen Standard bei der Ausdeutung ihrer Geburtsstunde verpflichtet gefühlt und nicht den hiesigen Gepflogenheiten?

shalom

Adler

Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#8 Beitrag von Adler » 05.10.2011, 18:23

Eingeladen sind ausschließlich Zeitzeugen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#9 Beitrag von shalom » 07.10.2011, 20:42

[urlex=http://cms.nak-sued.de/JUTag-Muenchen.35287.0.html][ = > Schwiegersohnapostel Ehrich ][/urlex] hat geschrieben:
In München Jugend- und Kirchentag geplant (27.6.2011)

…Zum anderen enthüllte er, voraussichtlich werde im Jahr 2013 in München so etwas wie ein Kirchentag stattfinden, ein überregionales Treffen neuapostolischer Christen.

Ich habe unseren Stammapostel gefragt, ob er denn einverstanden wäre, dass wir hier einmal einen Kirchentag planen – und stellt euch vor, er hat zugesagt! Alles Weitere werden wir dann noch im Laufe der Zeit erfahren, dies nur einmal so als Information vorab!

Werte Optionshändler Gottes, liebe Eventplaner und Enthüllungsapostolizisten 8),

"Er hat zugesagt" - was für eine Botschaft eines hohen Botschafters an Christi statt zu seiner Variante. Die europäische Fraktion der BaVi-Apostel scheint nach dem Papstbesuch von so etwas wie einer europakollektiven Pseudokirchentagsmania erfasst zu sein. Wenn es nach ihnen geht soll 2013 wohl ein apostelamtliches Supereventjahr neuer Ordnung werden. „Die Bezirksapostel verständigten sich auf Rahmendaten: eigenes Jubiläumslogo, Online-Medien, regionale Kirchentage und vieles andere mehr (Herbst-BaVi des NaKi-Aposteldachvereins) . Das riecht nach Tafelsig förmlich wieder nach einem globalen Superdelegiertentreffen.

Das Abspaltungsjubiläum 2013 soll aber auch in München olympiastadionreif regional wohl als ergänzender Kontrapunkt zu Krauses Spaltungs-Event in Hamburg zelebriert werden. Dass die BaVi-Apostels die Kirchentage der großen Kirchen mit eigenen Messeveranstaltungen für ihre Schäfchen zu kontern versuchen, hat mittlerweile Tradition (Dresden / Ruhrgebietskirchentag / EJT-Messe-Dusseldorf…). In Hamburg findet 2013 übrigens der (34te Deutsche Evangelische Kirchentag) statt.

Alle Apostelfeierlichkeiten im Abspaltungsjubiläumsjahr – weiß der Geyer warum sich die BaVi-Apostels ausgerechnet auf 2013 als Jubiläumsjahr festlegten - sollen unter dem BaVi-Motto „Ein Geist – viele Gebietskirchenpräsidenten“ stehen.

Von den außereuropäischen Naktionen zeigte sich nur Dap Kolb am Jubel und Trubel des alten Kontinents interessiert. Auch er lässt bekanntermaßen gern volksfestlich die Puppen tanzen wie jüngst in Ecuador. Ansonsten scheint die Apostelwiedergeburtsabspaltung die BaVi-Apostels von anderen Kontinenten (Afrika, Australien, Asien, Antarktis) eher kalt zu lassen, obwohl sie den uniformen „Weltkirchenanspruch“ einfach so mit in den Mund gelegt bekommen.

Nachdem der bislang noch undesignierte Stammapostelamtsinhabernachfolger Ehrich Ostern sowohl nach dem Kalender der neuen neuapostolischen Ordnung feiert, feiert er neuapostolisches Ostern im Osten gerne auch orthodox (neuapostolische Osternerweiterung). Am 09.10.2011 feiert seine Gebietskirche zudem (“FESTA ANNUALE“) , zu der extra ein Mutti aus Italien in der Apostelfiliale Ludwigsburg, Osterholzallee eine Messe halten wird. Prosit. Die zugehörige „Festa italiana“ zum apostelamtlichen Annualtag steigt lt. offizieller Website im Anschluss daran Forum Fassadenhof, Ehrichs schnuckeliges Wohlfühlzentrum für Events. Die Wohlfühlfallensteller lassen sich halt immer wieder neue, traditionsreiche Ordnungen einfallen obwohl Gott die Botschaft annulliert hatte.

Der Varianteneinfallsreichtum der Gebietkirchenpräsidenten neuerapostolischer Ordnung und deren subalternen Ordnungskräfte ist schon enorm. Hauptsache die glaubenskommerziellen "Rahmendaten" zum Abrahmen stimmen :wink: .

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013?

#10 Beitrag von shalom » 12.11.2011, 10:31

[urlex=http://www.nak.org/de/news/news-display/article/17417/][ = > Aposteldachverbandsverein NaKi ][/urlex] hat geschrieben: Europäische Bezirksapostel treffen sich in Zürich(11.11.2011)

Zürich. Die europäischen Bezirksapostel der Neuapostolischen Kirche werden sich in der kommenden Woche zu ihrer letzten Versammlung in diesem Jahr gemeinsam mit dem Stammapostel in Zürich treffen. Auf der Tagesordnung stehen Beratungen zu Themen wie Kirchentag 2013, Verlobungssegen und Gottesdienstübertragung per Internet.

Auch der Begriff „Kirchentag“ wird diskutiert, denn ausgerichtet werden würde der Event von der Kirchenleitung und nicht wie die sonst bekannten Kirchentage durch Laienorganisation.

Werte BaVE’ler, liebe Kirchenleiter (Letztentscheider) und all ihr NichtsentscheiderInnen 8),

also wenn ich mich recht erinnere, war von dem NaK-NRW-Kirchenchef, Wirtschaftsapostel Brinkmann, die "geist(reich)liche" Idee gekommen, einen Kirchentag haben zu wollen. Im Interview 2007 zum (Jahresabschluss) nahm der Kirchentag Gestalt an. Und die Planungen des Kirchenletztentscheiders kamen voran (Vorankommer) .

Geplanter Termin für den wohl ersten neuapostolischen Kirchentag dieses Ausmaßes ist das Wochenende nach Himmelfahrt 2010. Kirchentagsort soll Essen - die Kulturhauptstadt 2010 selbst - sein. Das bietet sich auch deshalb an, weil Stammapostel Wilhelm Leber, Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, am Himmelfahrtstag 2010 in der Philharmonie in Essen einen Gottesdienst halten wird.

Die Planer stellen sich vor, den Kirchentag über vier Tage an einem zentralen Ort in Essen durchzuführen. Dazu geeignet wäre zum Beispiel der Kennedyplatz inmitten der Essener City. Von dem auch in Erwägung gezogenen Gruga-Gelände wollte man eher Abstand nehmen, so Günter Lohsträter. "Wenn wir schon einen Kirchentag planen, dann doch im Zentrum, mitten bei den Menschen", so lautete sein Plädoyer
(Wir berichteten) .

Von dem „Kirchentag mitten in der Stadt“, dem „NaK-Ruhrgebietskirchentag 2010“ der Urkultgebietskirche, deren Hamburger ältere Glaubensschwester – als Kirchendenker denkt Bezirksapostolizist Krause 2013 150jähriges Jubeläum zu haben – als erste den Urkult Gottes haargenau wortkirchlich vollgültig wieder aufgerichtet haben will.

Doch im April 2010 sagte Brinkmann seinen Kultruhrgebietskirchentag einfach wieder ab (wir berichteten) . Kaum zu glauben, doch überzeugen sie sich am Selbstbild der Profis selber von der offiziellen (Ablehnung) des Mega-Events.

Der Profi-Apostel staunt und die Laien wundern sich.

In ihrer letzten Züricher Sitzung des Kirchenjahres 2011 will die BaV-Europa – das Gremium der professionellen Letztentscheider - unterm eigenen amtskörperlichen Selbstbild also den Begriff „Kirchentag“ diskutieren :mrgreen: . Im Gegensatz zu den Kirchen wäre bei einem Apostelkirchentag keine x-beliebige Laienorganisation der Ausrichter – als Profis aus Gottes Gnaden brauchen die Apostels keine Laienorganisation -, sondern die „Kirchenleitung“. Jetzt gibt es aber nur regionale Kirchenleitungen innerhalb der jeweiligen Gebietskirchen, nämlich deren Gebietskirchenpräsidenten. Schwiegersohnapostel Ehrich – zugleich bislang undesignierter Stammapostelamtsinhabernachfolger – hatte sich unlängst an einem Stammtisch dazu zu Wort gemeldet (wir berichteten) . Und die NaKi ist eigentlich keine Kirche, denn sie ist nur die Interessenorganisation sämtlicher Apostel in einem exklusiven Schweizer Verein ohne eigene Kirchen. Im selbstbildgerechten Vollsinn ist andererseits Kirche nur da, wo Apostel sind. Alles Apostel und ohne Apostel alles nichts.

Die Situation, in die sich die Bezirksapostel selber hineinmanövriert haben ist durchaus deliziös. Gleichsam verwundert es schon, dass das weltweite, globale und selbst das Jenseits nicht aussparende Event „Jubeläum“, nur die BaV-Europa zu elektrisieren scheint. Doch bei ca. 1 Milliarde Euro auf der hohen Kante der Profis in "Neuapostolisch Europa", sollte eine fehlende Laienorganisation doch kein unüberwinbares Problem darstellen. Wofür hat Ehrich autokratisch für alles interne denn externen Sachverstand zugekauft?

Im Goldfischteich - oder wer auch lieber Dörfer mag -, tummeln sich doch schon genügend Kandidaten für eine europäisch-neuapostolische Laienorganisation, denn auch nakintern sind die meisten Organisten Laien. So ein Laienmodell (apostelamtliche Modellpflege) würde auch vortrefflich zu dem Entlasten der Vorsteher durch Delegieren von ungeistlicher Arbeit nach unten passen. Und solche Festgottesdiensteventserien und Kirchentage (Ehrich will in München groß feiern) in einem Jubeläumsjahr sind doch eher profan, wo nebenbei Tisch- oder sonstiges Billard gespielt wird. Ideal für unvollsinnige Laien und deren vollsinnige Letztentscheider.

Ja, so sollte es doch gehen – und die Letztentscheider und ihre Botschaften wären wieder einmal aus der Schusslinie und das neuroapostolische Gipfeltreffen an der Glaubensfinanzdrehscheibe Zürich hätte sich einmal mehr gelohnt und ließe sich auch medial als ein toller Erfolg der AG-ÖFF laienfreundlich verkaufen.

shalom

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