Nacworld – Segen oder Fluch ?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tosamasi
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Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#21 Beitrag von tosamasi » 21.05.2011, 12:11

Ist Zweifel an der NAK Zweifel an Gott?

Wenn wir an der Substanz mancher kirchlichen Aussagen zweifeln, sind wir dann vor Gott Zweifler? Zweifel ist im täglichen Leben eine absolute Notwendigkeit, ein gesunder Vorgang.

Die meisten -jedenfalls in meiner Umgebung- Amtsträger unserer Kirche verteufeln den Zweifel und fordern Glauben wider jede Vernunft. Wenn ich zurück blicke, war die Botschaft Stap. Bischoffs damals über jeden Zweifel erhaben, sie galt als Dogma und war zu glauben, ansonsten drohte das ewige Verderben. Die sie nicht glaubten, wandten sich ab oder wurden, falls im Amt, exkommuniziert. So hoch stand das menschliche Wort kraft Amtsautorität im Kurs. Die Zweifler behielten Recht, aber das kann man bis heute nicht unumwunden zugeben.

Das Spiel geht weiter, und es ist zu begrüßen, wenn unser Stammapostel zu manchen Dingen sagt: Wir wissen es nicht (fast schon geflügeltes Wort) weil das ehrlich ist und nicht auf falsche Fährten lockt. Trotzdem werden Fragen, Diskussionen und Vorbehalte bei den ( unteren?) At-Rängen und auch bei entsprechend fixierten Geschwistern mit größtem Argwohn gesehen und der Gotteslästerung gleichgestellt. Dass hiermit in der NAK schon einmal ein großes Fiasko verbunden war, das bis heute seine Spuren hinterlässt, manche bezeichnen es sogar als Supergau, interessiert anscheinend blinde Eiferer nicht, das gleiche wie anno 1951-1960 könnte sich da - völlig unreflektiert- wiederholen. Ist das nicht ganz furchtbar?
Nun lass ich's gut sein, es gibt derlei viel, viel mehr Themen und Beiträge (fast 7000 in dieser Gruppe), darunter auch etwas krassere von "Aussteigern", die nicht beanstandet wurden.
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tosamasi

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Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#22 Beitrag von Comment » 21.05.2011, 12:14

Werte tosamasi,

danke, danke. :D

Ich bin beeindruckt.

Gruß
Com.

fred

Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#23 Beitrag von fred » 21.05.2011, 23:48

Auch auf folgende Beiträge von mir in der Gruppe "NAK im Dialog" und bezüglich meines Profils gab es keinerlei offizielle Reaktionen:

1. (vor acht Monaten):
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander! Ihr sollt einander lieben, wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.«" Joh. 13, 34.35 (NGÜ)

Das ist das Inklusiv-Gebot, dass mich dazu auffordert, jeden Menschen so zu lieben, wie Jesus/Gott mich liebt - auch wenn ich es nie so bedingungslos und vollkommen zustande bringe. Wenn Jesus/Gott mich so sehr liebt und mir deshalb sein volles Heil schenkt, dann weiß ich, dass er es mit jedem einzelnen Menschen auch so unendlich lieb und gut meint und auch ihm sein volles Heil schenkt. Da ich diese Weite und annehmende Liebe in den neuen Glaubensartikeln und besonders in den Erläuterungen (- die zwar nicht in den Katechismus aufgenommen werden sollen, wohl aber ein Schlaglicht auf die Kirchenleitung werfen, die die Erläuterungen nicht hätte veröffentlichen brauchen, wenn sie nicht offiziell sind -) nicht gefunden habe und als Amtsträger in Norddeutschland per Monatsrundschreiben im Juni d. J. noch einmal besonders dazu aufgefordert wurde, diese exklusive Lehre zu vertreten, habe ich mein Amt als Diakon niedergelegt.

Ich kann nicht als offizieller Vertreter dieser Kirche Aussagen vertreten müssen, deren Gegenteil meine tiefste Glaubensüberzeugung ist. Ich konnte mein Amt wegen drei kleiner Erfahrungen mit guten Gewissen abgeben:

- in dem Gottesdienst über die Gaben aus dem Heiligen Geist (Ende Mai d.J.) wurde mir klar, dass eine Gabe aus dem Heiligen Geist und ein Amt nicht das gleiche sind. Beides kann zusammen passen, muss es aber nicht. Gott hat mir eine diakonische Gabe gegeben, die ich auch nicht verliere, solange Gott es für richtig hält. Das entspricht ungefähr Hebräer 7, 2. Zu dieser Gabe habe ich Gott mein Ja gegeben. Zur Ausführungen dieser Gabe in der NAK, habe ich dann das Amt bekommen, dass ich jetzt wieder abgegeben habe. Ich bin sehr gespannt, wo Gott mich jetzt hinführen wird.

- kurz danach sagte ein Hirte in einem Gottesdienst mehrmals und nachdrücklich, man soll das tun, was einem gut tut. Mir ging es mit dem Amt nicht mehr gut - ich war zweigeteilt: auf der einen Seite mein Glaube und auf der anderen Seite mein Amt, von dem erwartet wurde, das ich den Geschwistern in der Seelsorge etwas anderes sagten soll, wie das, was ich glaube. Das tat nicht gut.

- bei einer Trauerfeier wurde das Wort aus Prediger 3,1 verwendet: Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Und diese Aussage wurde in der Trauerfeier immer wieder verwendet.

Ich habe den drückenden Schuh ausgezogen.

Liebe Grüße
Fred

Nachtrag

Dieter Heussner (NAK-Süddeutschland) und Gunter Bloszies (NAK-Mitteldeutschland) legen mit dieser Arbeit einen Vergleich der Glaubensartikel vor. Er wird durch ihre Kommentare erläutert und durch ein Glossar ergänzt. Zum Herunterladen:

- im A5 Format: http://www.christ-im-dialog.de/document ... tar-A5.pdf
- als A5 Buch: http://www.christ-im-dialog.de/document ... 5-Buch.pdf
- A5-2a5-a4: http://www.christ-im-dialog.de/document ... 2a5-a4.pdf

Ergänzungen im Update vom 13. August 2010:
Punkte 9 und 9.1: Briefwechsel: Gesprächskreis Hannover-Mitte - Stammapostel Leber / Punkte 10.1 und 10.2: 'Keiner will sie rechtfertigen' und 'Die Glaubensbekenntnisse und der Katechismus' (aus: nak.org)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

2. (vor 7 Monaten):
~~~~~~~~~~~~~~~~~
ich habe für mich erkannt, das Gott schon alle Sünden vergeben hat. Aus Freude und Begeisterung darüber, versuche ich (trotz geschehener Vergebung) weniger zu sündigen, denn dadurch komme ich Gott näher - und das will ich.

Es ist (für mich) unwichtig, wer Sünden vergeben können sollte. Sünden vergeben kann nur Gott und der hat es schon getan. Die Sündenvergebung in allen Konfessionen (incl. NAK) ist für mich eine in der jeweiligen Kirche irgendwann einmal vereinbarte heilige Handlung, d.h. ein organisierter Zuspruch der schon geschehenen Sündenvergebung Gottes zur Erinnerung, Bewusstmachung, Ermutigung und Freude der Gläubigen.

Erinnern, Bewusstmachen, Ermutigen und Freude auslösen, kann jeder bei jedem.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

3. (vor 3 Monaten):
~~~~~~~~~~~~~~~~~
... schrieb: Ist damit nur der Geist der Finsternis gemeint?

Nein, der Geist/die Knechtschaft des 'neuen' Kirchenverständnisses.

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4. Auszug aus meinem Profil:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Warum bin ich aus der NAK ausgetreten?

Als ökumenisch denkender und glaubender Christ, für den neuapostolische Eigenheiten keine Bedeutung mehr haben, will ich einer - aus meiner Sicht - exklusiven Kirche,
- die ihr Kirchenverständnis (laut Leitgedanken-Sondernummer 02/2011) auf der Abwertung anderer Konfessionen und deren Ämter sowie Sakramente aufbaut und damit alle nicht-neuapostolischen Christen abwertet,
- die sich über Gottes Souveränität hinweg setzt, indem sie Gott in ihrem Kirchenverständnis vorschreiben will, wo und wann sein Heil voll wirksam sein durfte bzw. sein darf,
- die Gottes Heil für die eigene Konfession in Anspruch nimmt und Gott ansonsten nur Ausnahmen für sein Heil an Außenstehenden zugesteht und damit alle nicht-neuapostolischen Christen Gottes volles Heil auf nicht-neuapostolischen Wegen vorenthalten will,
nicht länger angehören. Wenn das Kirchenverständnis anders gemeint ist, dann sollte es durchgängig so formuliert sein, dass es auch ohne Katechismus eindeutig so verstanden werden kann, wie es gemeint ist und damit nicht die erste Hälfte des Kirchenverständnisses durch die zweite Hälfte ad absurdum geführt wird.

Why I left the NAC?

As an ecumenical thinking and believing Christian for whom new-apostolic peculiarities have no more meaning I won't to belong to an - from my view - exclusive church,
- which her new church understanding (in pursuance of a spezial edition of guiding ideas/word of life for the ministries of church in Feb. 2011) is based on the devaluation of other denominations and their ministries of church as well as sacraments and depreciates with it all not new-apostolic Christians,
- which itself about God's sovereignty away places, while she wants to prescribe God in her church understanding where and when his welfare might be fully effective or may be,
- which the God's welfare takes up for own denomination and concedes God otherwise only exceptions for his welfare to outsider and wants to keep with it all not new-apostolic Christians of God full welfare on not new-apostolic ways.
If the church understanding is differently meant, it should be formulated generally in such a way that it can be also understood without catechism unambiguously so how it is meant and is not reduced to absurdity with it the first half of the church understanding by the second half.

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Ich kann alle NAK-Kritiker nur ermuntern, sich in nacworld anzumelden. Noch sind die meisten Beträge in deutscher Sprache. Noch ist "NAK im Dialog" sehr aktiv und taucht, für alle sichtbar, sehr oft mit neuen Themen in den Themen-/Foren-Übersichten auf. Noch sind die meisten der ständig wachsenden Anzahl von Teilnehmern (z.Zt. > 28000) nur Leser. Daher werden andere Ansichten noch wahrgenommen.

Von daher lohnt es sich im korrekten Tonfall/Schreibstil mitzumischen, ohne inhaltlich ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Irgendwann ist die Teilnehmerzahl zu groß und deutsche Beiträge in der Minderzahl - dann kommen Nicht-NAK-Impulse nicht mehr an. Aber bis dahin viel Spaß.

Liebe Grüße
Fred

shalom
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Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#24 Beitrag von shalom » 23.05.2011, 12:12

Werte „GlaubensweltlerInnen“ (nacworldis), liebe ganz und gar Durchgeistlichte 8),

wie so oft, kommt es darauf an, was man daraus macht :wink: . Für die Macher ist es auf alle Fälle ein Segen, denn der Apostelprintbereich bröckelt und die traditionell gesteuerten Apostel-Jugendseiten haben ihren Glanz verloren. Wirtschaftsapostel Brinkmanns Jugendblättchen („Jugend on Leine“) wartet heute immer noch mit der letzten Nachricht vom 09.Dezember 2010 auf, sich für einen Segeltörn anzumelden – ohne Kommentar.

Durch die Service-Aktiengesellschaft des NaK-NRW-Wirtschaftsapostels wird klar, dass es im neuapostolischen Apostolat um eine klare Positionierung am Markt geht. Und der Wirtschaftsapostel sieht seine Zukunft im Onlinegeschäft. Seine (Homepage) ist voll davon. Esraelitische Datenbank, Twitter, Onlineshop, Facebook, Nac-News-Reader im Ap-Store (Apostel-Store), YouTube, Nacworld, Senioren, Bindungswerk SBW und MYBISCHOFF.

Für solvente Vips dürfte demnächst eine ("Wellnessreise nach Wilhelmsbad") mit Stp. Wilhelm I. durchaus im Apostelsortiment erwerbbar werden.

Partnervermittlung (pseudoeheanbahnungsinstitutionell für perfekt zubereitete Bräute) gehört sicherlich zu den neuapostolischen Kerninteressen und wurde traditionell von den grünen Seiten des VFB abgedeckt. Lt. dem offiziellen Gottesdienstbericht vom 15.05.2011 ist in Schwenningen unter Singleapostel Eckhard ein Extragottesdienst für Singles durchgeführt worden (Singelgottesdienstbericht) . Lt. dieser Reportage soll sogar auch das naktionale Apostelnetzwerk der Endzeit (nacworld) um einen speziellen Bereich für Singles – eine Singlebörse – erweitert werden. Der Singleapostel hatte mit dem Textwort des Singles Jesus gedient: „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind“ (aus Lukas Vers 20). Selbst Gott ist ja auch noch Single und die Hochzeit seines Sohnes mit den auserwählten Bräuten steht ja erst noch unmittelbar bevor.

In Kürze wird der Apostel ihre heile „Nacworld“ als mobile Version erscheinen und damit auf einer Vielzahl von Endgeräten fehlerfrei genutzt werden können; ebenfalls in Apostelplanung ist ein Markplatz mit Job- und Singlebörse (Nacworld wird weiter entwickelt) . Die Apps der Aps aus dem Apostel-Store für Endgeräte dürften bei NaktivistInnen boomen. Turboneoapostolizismus pur (in Glaubensreinkultur). Und das endlich fehlerfrei!

Inspiriert durch den Frankfurter VFB-Artikel vom 21.05.2011: („Werdegang eines Dealers“) , wo sich ein Mitglied der Kirche Jesu Christi zu Wort meldete, frage ich mich schon:
    • - Haben neuapostolische Elemente von Kirche Jesu Christi den Bezug zur Basis vollkommen verloren?
      - Sind Bezirksapostel einfach zu groß im Geschäft?
      - Merken Bezirksapostel manchmal gar nicht mehr, was sie verkaufen?
      - Ja, und wenn man mal drin ist, kommt man so schnell nicht mehr raus aus der Nummer. Nicht etwa weil Druck da ist, sondern das viele Opfer scheint abhängig zu machen.
Apropos Dealer: Bezirksapostel Bernd Koberstein (Bensheim) war nach Gießen gekommen um den ersten Gottesdienst des Jahres zu feiern (Highlight zum Jahresbeginn) . Waren zur Bischoffshochzeit die leichtgläubigen Geschwister durch die na-amtlichen Glaubens- und Hostiendealer von dem Highlight der Botschaft angefixt und high gemacht worden, reicht den Süchtigen in ihrer heilen nacworld von heute mitunter schon ein Festgottesdienst nach dem die Ohren jücken, zumal wenn für sie das Orchester „Star Wars“ intoniert. Was wären die Brüder und Geschwister ohne ihre Stars, ohne ihre Vips? High-gelightet oder eher down?

Die Apostelwerbeagentur VFB berichtete am 19.05.2011 von einem („Second-Hand-Laden“) des Apostelnetzwerkes und blickt auf ein Jahr Handel (Sell) mit Bedarf im Schatten der Service-Aktiengesellschaft zurück (GlaubenskarusSell). Mittlerweile verscherbeln neuapostolische Nacworldeconomyapostles sogar Gotteshäuser (CID / Wilhelmsbrüterschaft) .

Ohne eine eigene Theologie der neuapostolischen Glaubensdealer (Apostel) zeigt vieles ihres Handels und Wandels („Dealens“) einen deutlichen „Second-Hand-Touch“. Die Bezirksapostel scheinen so highgelightet zu sein, um ihren dealenden Stp. (Botschaftsdeal war ein großer Coup) gar als Miniaturkopie des petrusdienstschiebenden Papstes in ihrem Glaubensmilieu etablieren zu wollen. Der Stp. als eine Art „BestSeller“ im Turboneoapostolizismus. Bindungsgeschäfte - Segen oder Fluch :mrgreen: ?

shalöm

fred

Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#25 Beitrag von fred » 24.05.2011, 11:18

fred hat geschrieben: Ich kann alle NAK-Kritiker nur ermuntern, sich in nacworld anzumelden. Noch sind die meisten Beträge in deutscher Sprache. Noch ist "NAK im Dialog" sehr aktiv und taucht, für alle sichtbar, sehr oft mit neuen Themen in den Themen-/Foren-Übersichten auf. Noch sind die meisten der ständig wachsenden Anzahl von Teilnehmern (z.Zt. > 28000) nur Leser. Daher werden andere Ansichten noch wahrgenommen.
Von daher lohnt es sich im korrekten Tonfall/Schreibstil mitzumischen, ohne inhaltlich ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Irgendwann ist die Teilnehmerzahl zu groß und deutsche Beiträge in der Minderzahl - dann kommen Nicht-NAK-Impulse nicht mehr an. Aber bis dahin viel Spaß.
Ich habe überlegt, warum ich dies hier im glaubensforum24 überhaupt geschrieben habe und warum ich überhaupt noch auf nacworld unterweges bin. Eine Hoffnung, dass sich dadurch etwas an der offiziellen NAK-Linie ändern würde, habe ich nicht.

Hier die Antwort auf mein Warum: Es wäre schön, wenn man die Nachdenklichen und Zwiespältigen, die innerlich Zerrissenen und die psychisch unter Vielem in der NAK Leidenden mit kritischen, hinterfragenden, den göttlichen Wert des Einzelnen aufbauenden Beiträgen, mit eigenen positiven Erfahrungen außerhalb der NAK, (indirekt) Mut zum Verlassen der NAK machen kann, sie überhaupt auf diese Idee bringen kann. Die NAK kann machen, was sie will, aber je mehr Kritiker - zumindest ab und zu - über ihre persönlichen Erfahrungen, ihren persönlichen Glauben, eigene Auslegungen der Bibelworte auf nacworld schreiben oder auch seelsorgerisch per PN oder in Blogs tätig werden, ohne gleich Revolution zu schreien, desto mehr in der NAK Leidende können vielleicht den Absprung schaffen und so wieder zu sich selbst und einem für sie sinnvollen Leben und zum Frieden mit oder ohne Gott finden.

Liebe Grüße
Fred

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Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#26 Beitrag von tosamasi » 24.05.2011, 12:01

fred, du sagst es! :!:
Ich glaube aber -im Gegensatz zu dir- dass man auch Veränderung bewirken, und sich so seine religiöse Heimat erhalten kann.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#27 Beitrag von shalom » 24.05.2011, 16:50

Werte DiskursteilnehmerInnen,

die („Nacworld entwickelt sich weiter“) : „Seit einigen Wochen informiert das 34-köpfige nacworld-Team regelmäßig in einem eigenen Blog. Verhaltensweisen, Rechtliches, Neuigkeiten … die Kommunikation zwischen nacworld und seinen Mitgliedern wurde deutlich intensiviert“.

Im Vergleich dazu nimmt sich die Gebietskirche unseres NaK-NRW-Wirtschaftsapostels Brinkmann relativ bescheiden aus (Gebietskirchendaten) . Knapp 450.000 lebendige Seelen in fast allen Kontinenten werden von der Dortmunder Konzernzentrale aus administriert. Lt. Selbstbild erledigen diesen Job im „NRWorld-Team“ 34 Mitarbeiter in den Bereichen Kirchenleitung, Verwaltungsleitung, Bau, Finanzen und Service („Die Verwaltung der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen“) .

In Relation zum NRWorld-Bereich (Kirchenschließungen, Fusionen) scheint zumindest auf Nacworld-Ebene von BaVi-Aposteln geklotzt und nicht immer nur gekleckert zu werden.

So ein Segen aus dem Opfer aber auch :wink: .

shalöm

John

Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#28 Beitrag von John » 24.05.2011, 22:13

Nacworld – Segen oder Fluch

Fluch...ganz einfach, oder?

Das Interview des einen (Bezap Ehrich) oder die Antwort mir gegenüber des anderen (STAP Leber) , lassen für mich einfach kein anderes Urteil zu.
Zumal.. einige Themen von T.. auch noch im nacworld administrativ begleitet werden.
Jau, ich weiß.. aber es ist nun mal so und ich wehre mich dagegen, dass es dann auch obejektiv im nacworld begleitet wird. :roll:
John

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Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#29 Beitrag von tosamasi » 24.05.2011, 22:50

John hat geschrieben:Nacworld – Segen oder Fluch

Fluch...ganz einfach, oder?

Das Interview des einen (Bezap Ehrich) oder die Antwort mir gegenüber des anderen (STAP Leber) , lassen für mich einfach kein anderes Urteil zu.
Zumal.. einige Themen von T.. auch noch im nacworld administrativ begleitet werden.
Jau, ich weiß.. aber es ist nun mal so und ich wehre mich dagegen, dass es dann auch obejektiv im nacworld begleitet wird. :roll:
John
John, du hast dich in dieser Gruppe doch angemeldet, weshalb, wenn du so dagegen bist? :lol:
UND im Fanclub für BAP Ehrich. :lol: :lol:
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tosamasi

Tatyana

Re: Nacworld – Segen oder Fluch ?

#30 Beitrag von Tatyana » 25.05.2011, 06:20

John, sag mal: gehts noch???

Wo du zwischen deinem ominösen Schreiben und nacworld und meinem Verhalten dir(oder besser: deinen Postings) gegenüber in noch einem anderen Forum einen Zusammenhang siehst, ist ein logisches Mysterium*kopfschüttel*.
Warum du der Meinung bist, die Administration von GuK nun ausgerechnet hier diskutieren zu wollen, ebenfalls. Dein Posting hier ist ja von gestern abend. Hätte ich dich nicht grade (bevor ich das hier gelesen habe) "drüben" gesperrt, hätte ich dich herzlich eingeladen, das doch auch gerne "drüben" weiterzudiskutieren.Das geht nun erst in einigen Wochen. Du darfst aber in der Zwischenzeit auch gerne auf nacworld über nacworld mit mir diskutieren, die Kirche sozusagen im Dorf lassen :mrgreen:

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