Glaube versetzt Berge

Erlebter Glaube
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Matula
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Re: Glaube versetzt Berge

#21 Beitrag von Matula » 19.12.2007, 11:33

Dieter hat geschrieben:Ich möchte mal ein Bibelwort einstellen, und ohne etwas dazu zu schreiben, Euch um Eure Meinung bitten. Erlebt ihr das im realen Leben, was in Markus 11,24 steht?
Markus 24,11 hat geschrieben:Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteil werden.

Lieber Dieter,

wenn dem so wäre, dann wäre zum einen jeder gläubige Christ ein Multimilliardär, zum anderen wäre es alles andere als gut, wenn wir alles, um was wir bitten, auch empfangen und es uns zuteil wird.

Gruss
Matula

Tom aus Franken

#22 Beitrag von Tom aus Franken » 19.12.2007, 11:34

Ich weiß nicht, von wem Du da enttäuscht wurdest und kenne die näheren Umstände nicht.
Hallo, Gaby! Entsteht der Eindruck, dass es sich um mich handeln soll, dann ist dieser etwas verschoben. Ich spreche von einem AT, der Krebs hatte und genau das spürte, alle hatten ihr Mitleid mit der Ehefrau, den Kindern usw. bekundet. Keiner hat sich getraut, den Betroffenen selbst anzusprechen, weil jeder meinte, er könne sowieso nicht helfen. Ich habe ihn gefragt, ob ich ihn irgendwie helfen kann; nicht bei der Bewältigung seiner Krankheit sondern bei der Erledigung der Dinge des Alltages, die ihm beschwerlich wurden. Er war sichtlich erfreut und sagte mir, Du bist der Einzigste, der mich direkt fragt. Und dann kamen Wünsche, die ich ihm sogar erfüllen konnte. Das hat mich glücklich gemacht. Heute ist der AT schon drei Jahre in der Ewigkeit. Am Sterbebett habe ich ihn noch einmal besucht und er dankte mir mit schwachen Worten, dass ich ihm geholfen habe. Er bat mich auch, seiner Frau in den Dingen zu helfen, die danach auf sie zukommen. Ich habe es ihm versprochen, konnte es aber nicht einlösen, weil seine Frau es nicht wollte.

Vielleicht wird mein Beitrag jetzt noch klarer. Beten und arbeiten, so kennen wir das Gebot. Aus dieser Sicht habe ich das Thema betrachtet.

Tom aus Franken

Matula
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#23 Beitrag von Matula » 19.12.2007, 11:35

Gaby hat geschrieben:Hallo Tom,

zeugt es Deiner Meinung nach von nicht genügend Glauben, wenn man Trotz des Bittgebets noch Angst und Sorge hat, ob man der Situation gewachsen ist?

Darf ich daran erinnern, dass auch Jesus am Abend vor seinem Tode Angst hatte und Gott, seinen Vater darum bat, er möge doch den Kelch, wenn möglich an ihm vorübergehen lassen?

Aber Jesus hatte genügend Vertrauen sein Leben in die Hand Gottes zu legen - "nicht mein, sondern Dein Wille geschehe".
Trotz seiner Angst war er sich gewiß, Gott würde bei ihm sein, ganz gleich was geschieht - und darum geht es doch letztlich, dass wir anerkennen, dass wir Gott brauchen, dass wir es aus eigener Kraft nicht schaffen können.

Angst zu haben ist nur allzu menschlich - wie wir an Jesu Beispiel sehen können.

Liebe Grüße

Gaby


Jesus hat am Kreuz noch viel mehr gesagt, nämlich - mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen -.

Engelchen

#24 Beitrag von Engelchen » 19.12.2007, 11:50

Matula hat geschrieben:
Gaby hat geschrieben:Hallo Tom,

zeugt es Deiner Meinung nach von nicht genügend Glauben, wenn man Trotz des Bittgebets noch Angst und Sorge hat, ob man der Situation gewachsen ist?

Darf ich daran erinnern, dass auch Jesus am Abend vor seinem Tode Angst hatte und Gott, seinen Vater darum bat, er möge doch den Kelch, wenn möglich an ihm vorübergehen lassen?

Aber Jesus hatte genügend Vertrauen sein Leben in die Hand Gottes zu legen - "nicht mein, sondern Dein Wille geschehe".
Trotz seiner Angst war er sich gewiß, Gott würde bei ihm sein, ganz gleich was geschieht - und darum geht es doch letztlich, dass wir anerkennen, dass wir Gott brauchen, dass wir es aus eigener Kraft nicht schaffen können.

Angst zu haben ist nur allzu menschlich - wie wir an Jesu Beispiel sehen können.

Liebe Grüße

Gaby


Jesus hat am Kreuz noch viel mehr gesagt, nämlich - mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen -.
"Eloi, Eloi, lema sabachtani?"
Gehört das nicht zum Psalm 22?

filippo

Re: Glaube versetzt Berge

#25 Beitrag von filippo » 21.12.2007, 19:56

erl.
Zuletzt geändert von filippo am 27.09.2009, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.

Dieter

#26 Beitrag von Dieter » 01.02.2008, 10:36

Ich möchte dieses Thema wieder hervorholen. Ganz einfach, weil es für mich sehr aktuell geworden ist. Glaube versetzt Berge. Davon bin ich heute mehr denn je überzeugt. Und diese Kraft, die göttlichen Ursprungs ist, ist in jedem von uns vorhanden. Wir nutzen sie nur viel zu wenig.

Ich möchte hier einen für mich persönlichen Beweis einbringen. Letzte Woche Mittwoch habe ich mich mit einer Frau unterhalten. Sie hat mir erzählt, dass sie am nächsten Tag in die Klinik muss, weil sie Gallensteine hat, die nur operativ entfernt werden könnten. Sie hat mir gesagt, sie spürt sie auch immer.

Ich sagte ihr, wenn sie daran glaube, dass die Gallensteine, die ihr Körper produziert hat, auch von diesem wieder "entsorgt" werden können, dann wäre dies sicher auch der Fall. Wenn der Glaube Berge versetzen kann, wird er ja wohl nicht an kleinen Steinchen scheitern. Ich sagte ihr, dass ich felsenfest daran glaube. Und sie versprach mir, es auch zu glauben.

In der folgenden Nacht bin ich aufgewacht. Mir hat geträumt, ich würde die Gallensteine herausmassieren. Ich fühlte es im Traum wirklich so.

Nun, diese Woche habe ich ihren Mann getroffen und er erzählte mir folgendes: "Dieter, stell Dir vor! Letzte Woche hast Du zu meiner Frau gesagt, sie müsse nur glauben, dass die Steine verschwinden würden. Sie hat am Tag darauf eine Gallenkolik gehabt. Und die Steine, die vorher nie verschwanden, wurden bei der nachfolgenden Untersuchung nicht mehr gefunden. Nicht ein Stein ist mehr geblieben! Es muss ein zutiefst christlicher Glaube sein, der solches bewirken kann."
Und wer mir nun damit kommen will und sagt, dass der Glaube allein nicht ausreichend wäre, dem kann ich aus voller Überzeugung sagen: Und alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet, werdet ihr’s empfangen. (Mt 21, 22).

Mir wurde von jemand, dem ich diese Geschichte erzählte dann gesagt: "Ja, aber wir müssen immer sagen: Nicht mein, sondern dein Wille geschehe." Und ich sage, dies ist für mich der gravierendste Fehler, warum solche Wunder nicht ständig passieren. Mit diesem Totschlagargument liefert jeder schon die Begründung mit, warum es NICHT in Erfüllung gehen kann. Der felsenfeste Glaube wird ersetzt durch eine Beliebigkeit. Wenn ich zu meinem Chef gehe und sage: "Ich hätte gerne eine Gehaltserhöhung. Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe." Dann kann ich jede Wette machen, dass sich nichts ändert.

Jesus sagte: Frau, dein Glaube ist groß! Dir geschehe, wie du willst. Und im selben Augenblick war ihre Tochter gesund (siehe Matth. 15,28). Und wir können lesen, dass sie im Vorhergehenden Jesus nahezu genötigt hat, ihr zu helfen. Hätte sie zu ihm gesagt: Nicht mein, sondern dein Wille geschehe, hätte ihr Jesus sicher nicht geholfen. Lest einmal von Vers 21-28 nach!

Ich wollte dies mitteilen, um zu zeigen, dass wir selbst dafür verantwortlich sind, in welchem Umfang uns Hilfe wird und in welchem auch nicht. Es ist nur eine Frage des Glaubens. Mir wurde es in dem selbst erlebten Fall ganz eindeutig erlebbar. In Markus 9,23 sagt Jesus sogar: Wenn du könntest glauben! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Und in Jakobus 1,6 lesen wir: Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist wie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird. Und Jesus gab die Zusage: So ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren! (Joh. 15,7)

In der heiligen Schrift lesen wir sehr viele Hinweise, dass wir unsere Wünsche und Bitten dem Herrn entgegenbringen dürfen und daß, wenn wir den Glauben daran haben, sie uns erfüllt werden. Die Worte: nicht mein, sondern dein Wille geschehe, lesen wir nur einmal in der Bibel. Und da ging es nicht um die Erfüllung von Wünschen hinsichtlich der Gesundheit oder des persönlichen Glücks. Da ging es einzig und allein um das Opfer, das Jesus bringen sollte. Für die Menschheit. Also ein ganz anderes Thema. Daher glaube ich selbst fest daran, daß wir alle unser Wünsche vor Gott zu bringen nicht nur in der Lage sind, sondern durch Jesus immer wieder dazu aufgefordert worden sind. Und daher bin ich genauso fest davon überzeugt, dass durch diese innere Einstellung jedem geholfen werden kann!

Dieter

Gaby

#27 Beitrag von Gaby » 01.02.2008, 11:17

Lieber Dieter,

ich will Dein Glaubenserlebnis und Deine Überzeugung nicht in Abrede stellen.
Trotzdem denke ich, wenn Du diese Überzeugung verallgemeinerst, sind Verletzungen vorprogrammiert.

Kennst Du die "Wort des Glaubens Bewegung?

>>Viele Kritiker beschreiben die WDG- Lehre als eine Lehre für Starke. Es beansprucht ja tatsächlich eine beinahe übermenschliche Leistung, ständig mit seinen Gedanken zu kämpfen und sie festzuhalten. Dazu kommt, daß man nur selbst Schuld ist, wenn einem sein Vorhaben scheitert, da von Gottes Seite aus ja alles getan worden ist.

Ein Kritiker hat es so ausgedrückt: Die äußere physische Welt ist nicht die wahre Wirklichkeit, und die geistige Welt ist mit bösen Geistern ausgefüllt, mit denen Gott seine Kinder allein gelassen hat. Jedes Mal, wenn man das Gefühl hat von einem Problem überwältigt zu werden - z.B. von Krankheit, Müdigkeit, Depression, Unfällen oder irgend etwas anderem - handelt es sich um Angriffe der Geisterwelt. Dann muß man all seinen Glauben, seine Geisteskraft und Entschlossenheit in einem aggressiven Gegenangriff sammeln. Aber genau dies ist es ja, was man nicht kann - jedenfalls auf die Dauer nicht.<<

http://www.religio.de/dialog/195/195s18.html

Mit so etwas kann geistlicher Mißbrauch entstehen, ich habe im Netz einmal jemanden kennengelernt der erst mit dieser Lehre gebrochen hat, als er Suizid Gedanken bekam.
Ich halte es für makaber, wenn man einem Krebskranken erklärt, er würde nur nicht genug glauben, wenn er diese Krankheit nicht überwindet.

Das es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht erklären können, streite ich nicht ab. Auch das der Wille gesund zu werden dasein muß, ist sicherlich sehr wichtig. Um gesund zu werden muss auch Geist und Seele aktiviert werden.

Trotzdem sollte man keine Schuldzuweisungen aussprechen.

Nix für ungut

aber da reagiere ich etwas allergisch ;)

Liebe Grüße

Gaby

Dieter

#28 Beitrag von Dieter » 01.02.2008, 11:38

Liebe Gaby,

diese Bewegung kenne ich nicht. Nein, was ich kenne ist die Heilige Schrift und die Worte, die darin zu finden sind. Ich weiss nur, dass Jesus wie geschildert, auffordert zu glauben. Es ist kein einziger Hinweis zu finden, dass man alles Gottes Willen überlassen soll. Jesus gab die Zusage, dass wenn man in seinem Namen den Vater bittet, daß er es dann auch geben wird. Und er sagte noch hinzu: Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen ist (Joh. 16, 23.24) Oder in Joh.14,14: Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf daß der Vater geehrt werde in dem Sohne. Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

Ist es nicht vielleicht auch die Schuld von vielen Kirchenlehrern, daß sie diese Worte der Wahrheit (als solche sehe ich sie an) versucht haben, ihren Gläubigen gegenüber klein zu halten? Damit diese gar nicht auf den Gedanken kommen, auf die Institution als heilsbringend nicht angewiesen zu sein? Wenn jeder, allein durch seinen Glauben, sein Leben positiv beeinflussen könnte. Könnte da nicht eine allgemeine Taktik dahinterstehen, um keine Macht zu verlieren?

Warum gibt Jesus so viele Hinweise, dass wir nur bitten müssen und er oder sein Vater wird es erfüllen? Es ist die Macht des positiven Denkens, die es uns ermöglicht. Diese Macht sehe ich als eine göttliche an. Und sie kann mir helfen, mein Leben immer positiv zu beeinflussen. Seit ich davon überzeugt bin (nicht erst seit obigem Erleben) bin ich "auf Wolke 7", ohne jedoch abgehoben zu sein. Ich weiss, daß dies für mich das Geheimnis meines persönlichen Glücks darstellt. Ich kann nun leider nicht für andere glauben, das muss ich selbst. Wenn ich aber feststelle, dass dadurch mein Glück ein vollkommenes ist, so muss ich davon erzählen. Denn ich kann es nicht für mich allein behalten. Ich will es einfach weitergeben. Denn es wäre schade, wenn solch einfach Wahrheiten, die meiner Ansicht nach in keiner Weise esotherisch, sondern zutiefst christlich sind, vergessen würden. Allein die Suche nach den entsprechenden Schriftstellen kann einem ein "Hochgefühl" vermitteln, wie ich es bisher nicht gekannt habe.

Ich bin weit davon entfernt, irgend jemand verletzen zu wollen. Sondern ich will versuchen, meine guten Erfahrungen mit dem Glauben weiterzugeben. Einem Krebskranken würde ich nicht sagen, daß er zuwenig glaubt. Aber ich würde ihn darauf hinweisen, dass er von der Überzeugung, gesund zu werden in seinem tiefen Inneren durchdrungen sein muss. Der Krebs - und jede andere Krankheit - ist ja nie die Ursache. Es handelt sich immer um eine Auswirkung. Und wenn ich in meinem Innern davon überzeugt bin, daß mein Körper, der sich ja täglich erneuert, dies auch in positiver Weise tun kann, dann wird sich auch Gesundheit einstellen. Es gibt viele Beispiele, wo allein durch Imagination Ereignisse real geworden sind.

Laß Dich ein auf das Wagnis des Glaubens. Ich bin überzeugt, Du wirst das Glück darin finden!

Dieter

Maximin

WUNDERGLAUBE...

#29 Beitrag von Maximin » 01.02.2008, 11:53

:) Liebe Gaby,
Deiner gesunden Skepsis schließe ich mich gerne an. Andererseits waren die Gallensteine auf scheinbar wundersame Weise verschwunden. Was aber war der Auslöser für diesen schmerzhaften Abgang? Das Gebet, die Kolik, eine überraschende Entspannung der Gallengänge usw.? Natürlich habe ich mich über die Ursache von Gallensteinbildungen erkundigt. Hochinteressant...

Wikipdia antwortet auf meine Eingabe „Wunderglaube“ u. a. so:

Als Wunder (griech. thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Er bezeichnet demnach allgemein etwas „Erstaunliches" und „Außergewöhnliches" (griech. thaumasion).
Im engeren Sinn versteht man darunter ein Ereignis in Raum und Zeit, das menschlicher Vernunft und Erfahrung und den Gesetzlichkeiten von Natur und Geschichte scheinbar oder wirklich widerspricht.

Ob ein Ereignis oder eine Sache wunderbare Züge trägt ist der Meinung des Betrachters überlassen. In bestimmten Situationen glauben Augen- und Ohrenzeugen, sie hätten etwas Unfassbares erlebt oder gesehen. Oft werden die Wunderberichte weiter erzählt, um eine ganz bestimmte Sicht der Dinge bei anderen Menschen zu bewirken.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wunder

[...]

Humanbiologischer Aspekt
Forschungen von Andrew Newberg zeigen, dass eine Region des Gehirns vermutlich (auch) für Glaubenserfahrungen zuständig ist. Das kann bedeuten, dass es eine Fähigkeit des Menschen ist sich über etwas zu wundern, um dann daraus Überlegungen abzuleiten, es handelte sich um (zum Beispiel) etwas Übernatürliches. Das alte deutsche Wort Virwiz: (Wunder, sich wundern, Neugier, Umtriebigkeit) wäre dann ein passender Begriff für die speziell menschliche Fähigkeit, Wunder überhaupt sehen und erleben zu können. Es würde sich dann nicht mehr um Durchbrechung von Naturgesetzen handeln, vielmehr spielen sich Wunder im Gehirn ab.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wunder#Hum ... her_Aspekt


Nachdenkenswert wie ich finde.

Micha grüßt :wink:

Lobo

#30 Beitrag von Lobo » 01.02.2008, 13:06

Dieter hat geschrieben:
...um zu zeigen, dass wir selbst dafür verantwortlich sind, in welchem Umfang uns Hilfe wird und in welchem auch nicht. Es ist nur eine Frage des Glaubens. Mir wurde es in dem selbst erlebten Fall ganz eindeutig erlebbar...
Es ist wohl unbestritten, dass gläubige Menschen auch persönliche Glaubenserlebnisse haben.
Aber daraus gleich ein Glaubens-Theorem zu kreieren,dafür ist das
Thema doch zu komplex.

Wenn dir das Liebste genommen wird, dann klingt die Aussage - alles nur eine Frage des Glaubens -sehr zynisch.

Der Schicksalsschlag, das Unglück, das nicht erklärbare Ereignis, das ist der Felsen, der den Glauben zerschellen lassen kann.
Wobei dann die Aussage - alles nur eine Frage des Glaubens - eine ganz andere Bedeutung erhält. :(

Gruß
Lobo

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