Auf der anderen Seite des Grossen Teichs

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
Nachricht
Autor
GG001

#491 Beitrag von GG001 » 18.09.2009, 22:02

Der gesamte Nordamerikanische Kontinent hat noch 421 Gemeinden während Klingler nur noch in 330 Gemeinden sein Licht spenden kann.

Während unter Klingler 3302 Amtsträger wahre Wohlfühlgemeinden schaffen, müssen auf dem riesigen nordamerikanischen Kontinent gerade mal 2424 Amtsträger den sauber ordinierten Mangel managen.
Man sollte sich noch die Flaeche von Nordamerika in Relation zu der des Klinglerschen Bezirks betrachten. Die Kirchen sind dort weit auseinander. Es gibt Staaten, in denen keine Gemeinde ist!
Wenn man sich vor Augen fuehrt, welche Strecken die meisten Geschwister und die Amtsbrueder in den USA regelmaessig zuruecklegen, um zum Gottesdienst zu kommen, dann wird einem klar, dass dort manches anders ist.

Mal am Samstag von Denver nach Salt Lake City zu fahren, dort einen Gottesdienst im Untergeschoss eines Versicherungsbueros zu halten und die selbe Strecke wieder zurueckzufahren ist eine Erfahrung, die man zuerst einmal mitgemacht haben muss.

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#492 Beitrag von shalom » 19.09.2009, 11:09

GG001 hat geschrieben:
Der gesamte Nordamerikanische Kontinent hat noch 421 Gemeinden während Klingler nur noch in 330 Gemeinden sein Licht spenden kann.

Während unter Klingler 3302 Amtsträger wahre Wohlfühlgemeinden schaffen, müssen auf dem riesigen nordamerikanischen Kontinent gerade mal 2424 Amtsträger den sauber ordinierten Mangel managen.
Man sollte sich noch die Flaeche von Nordamerika in Relation zu der des Klinglerschen Bezirks betrachten. Die Kirchen sind dort weit auseinander. Es gibt Staaten, in denen keine Gemeinde ist!

Wenn man sich vor Augen fuehrt, welche Strecken die meisten Geschwister und die Amtsbrueder in den USA regelmaessig zuruecklegen, um zum Gottesdienst zu kommen, dann wird einem klar, dass dort manches anders ist.

Mal am Samstag von Denver nach Salt Lake City zu fahren, dort einen Gottesdienst im Untergeschoss eines Versicherungsbueros zu halten und die selbe Strecke wieder zurueckzufahren ist eine Erfahrung, die man zuerst einmal mitgemacht haben muss.
Werter GG001,

wenn es Staaten gibt, wo der Herr niemand erwählt hat, können auch seine Bezirksapostel nichts daran ändern. Das neuapostolische Minuswachstum – das weit über die Demografie hinausgeht (Klingler hat binnen Jahresfrist 7% seiner Standorte dichtgemacht) -, geht auf das Konto Gottes. Gerade stolpere ich über das erhellende Licht aus dem Munde des Harburger Stammapostels, der am 13.09.2009 gepredigt hatte, dass „…man meint irgendwo, das kann doch nicht angehen. Ist es denn im Geistigen nicht auch manchmal so, man ist da so ungeduldig. Jetzt habe ich doch auf den Schalter gedrückt, jetzt muss das doch losgehen – und der liebe Gott bestimmt das Maß. Das geht nicht so, wie wir das wollen und denken, sondern wir wollen das ganz schön bescheiden, demütig, still in seine Hand legen…“. So wie die Ausrichtung des EJT, dem gleißenden Licht göttlicher Berührungen.

Wenn dem in Nordamerika so ist, wie Sie beschreiben, dann berührt einem die dort eingesetzte Amtsträgerstärke von nur 2.424 Amtsträgern schon. In der kleinen NaK-NS schieben nämlich 3.302 Amtsträger naktiv Dienst! Da hat die BaVi mit ihrem Personalmanagement ihrer geistlichen Führungskräfte doch ganz schön Schlagseite. Umgekehrt würde es eher Sinn machen, wenn ich ihren Eindruck zugrunde lege.

Um zum Gottesdienst zu kommen, ist für mich der Stamm- und Bezirksapostelamtskörper unschlagbares Vorbild. Was die für Dienstreisen auf sich nehmen, nur um einem neuapostolischen Gottesdienst beiwohnen zu dürfen – oder gar interaktiv mitgestalten zu können -, ist doch der Hammer. Da könnte sogar noch manche Wanderheuschrecke vor Neid glatt erblassen.

Es wird halt so sein. „Es gibt Staaten, in denen keine Gemeinde ist“ (neuap :wink:) – und es gibt Gemeinden, mit denen kein Staat zu machen ist. Bei ersteren ist Platz für Visionen und bei letzteren für Fusionen.

Vielleicht sagt jedoch auch die signifikant niedrigere Amtsträgerquote der Gebietskirchen Nordamerikas, dass die nordamerikanischen Brüder einfach effektiver sind als ihre mitteldeutschen Pendants. Der euroneuapostolische Abwärtstrend kann auch so interpretiert werden, dass abnehmende Amtsträgeranzahl, dem Wohlfühlen gut tut (weniger Brüder zwischen Gott und den Geschwistern werfen auch weniger Schatten).

"Gottesdienst im Untergeschoss" hört sich schon merkwürdig an und erinnert an traditionell unordinierte Vorsonntagsschule.

Sabbat shalom

tergram

#493 Beitrag von tergram » 19.09.2009, 11:36

shalom hat geschrieben:..wenn es Staaten gibt, wo der Herr niemand erwählt hat, können auch seine Bezirksapostel nichts daran ändern. ...
Soso. :wink: Gott richtet sich also bei der Erwählung nach (Bundes)Staatsgrenzen. Das klingt ... kleinkariert-menschlich und wenig göttlich.

Vielleicht ist es aber ganz anders und Gott hat in/aus allen (Bundes)Staaten sein Volk erwählt, was aber laut aktuell bekannter NAK-Lehre nicht genügt: Es ist zwingend notwendig, die Erwählung via Versiegelung durch einen "lebenden Apostel" festzumachen.

Dann wäre es doch auch notwendig, die NAK-Apostel würden endlich dem biblischen Auftrag nachkommen: In alle Welt gehen und alle Völker lehren... etc. ... Alternativ zur bisherigen Haupttätigkeit: Die aus Gnaden erwählten geadelten Brautseelen pausenlos zu be-predigen. Also die, die des Be-predigtwerdens eigentlich nicht mehr bedürfen dürften.

Natürlich ist sowas äußerst mühsam und unbequem. Weshalb man dafür auch lieber die unteren Dienstränge einsetzt und die gewonnene Zeit nutzt, sich vom Glaubensvolk bei Mega-Event-Hammer-Veranstaltungen feiern zu lassen.
Diesseits und jenseits des großen Teichs.

Maximin

VERIRRT, ABER WER...?

#494 Beitrag von Maximin » 19.09.2009, 12:42

:) Dann mach ich doch mal ´ne Ausnahme, mich in diese Themen einzumischen. Bedenkt bitte: Es ging nach der J. G. Bischoff-Katastrophe immer darum, das letzte Schaaf um Mitternacht zur Herde zu führen. Na gut, Jesus hat´s in seinem Gleichnis vom Hirten tragen lassen. Nicht abschleppen! Kernbotschaft ist für mich diese: Es geht in der NAK um ein letztes Schaaf, nicht millionen Verirrte.

Eine mögliche Unterscheidung scheint mir auch diese zu sein: Wer hat sich genau verirrt? Hat der Hirte das eine Schaaf vielleicht vergrault und das Schaaf ist in Wahrheit geflüchtet? Hat sich vielleicht der Hirte verirrt? Haben vielleicht seine Hütehunde gründlich versagt oder nur gepennt?

Ich weiß noch, wie sich die seit StAp. Walter Schmidt amtierenden Kirchenoberen damit brüsteten, dass die NAK-Mitgliederzahlen, z. B. in Afrika, Indien usw., die 10-Millionengrenze locker, Jahr für Jahr, überschreiten. Na und...?

Wer sich in den Nordamerikanischen christlichen Glaubens- und Lebenswelten nur ein wenig auskennt, der könnte doch unterstellen, dass es dort gar keine verlorenen Schaafe Jesu gibt. In Afrika, Indien und sonstwo möglicherweise auch nicht. Dafür aber um so viele mehr in Europa und besonders in Deutschland. Verirrte? Nö! Siehe oben...!
LG vom Micha :wink:

Tatyana

#495 Beitrag von Tatyana » 19.09.2009, 17:52

Micha, kam dir diese Formulierung von dem letzten Schaf um Mitternacht, das in einem anderen Stall lebt, nicht auch schon immer suspekt vor? Mich erinnert das immer spontan an die schottischen Viehdiebe :mrgreen:

uhu-uli

Re: VERIRRT, ABER WER...?

#496 Beitrag von uhu-uli » 19.09.2009, 19:31

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.

42

#497 Beitrag von 42 » 20.09.2009, 07:48

Tatyana hat geschrieben:Micha, kam dir diese Formulierung von dem letzten Schaf um Mitternacht, das in einem anderen Stall lebt, nicht auch schon immer suspekt vor? Mich erinnert das immer spontan an die schottischen Viehdiebe :mrgreen:
Strenger Verweis, tatyana, wegen des ethnischen Witzes :wink:

uhu-uli

#498 Beitrag von uhu-uli » 20.09.2009, 09:11

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.

Tatyana

#499 Beitrag von Tatyana » 20.09.2009, 09:22

Sorry :oops: .Wahrscheinlich habe ich einfach zu viele schlechte Romane gelesen :oops: :oops: :oops: . Jedenfalls nimmt mir das immer sehr den Ernst aus einem Gottesdienst, wenn das Lied gesungen wird-bin halt bestenfalls ein schwarzes Schääfchen :lol:

uhu-uli

#500 Beitrag von uhu-uli » 20.09.2009, 19:09

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.

Zurück zu „NAK - Neuapostolische Kirche“