NAK am Scheideweg?! Was sich aus meiner Sicht in der NAK ändern müsste.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#61 Beitrag von Adler » 31.12.2010, 14:49

*sing* "Herr mein Leben, es sei dein ... " 8)

LG Adler

Maximin

Re: NAK am Scheideweg?!

#62 Beitrag von Maximin » 31.12.2010, 15:05

:) Wer mit Gott nicht gestritten und gerungen hat, der ist IHM, aus welchen Gründen auch immer, aus dem Weg gegangen. Wem sich Gotte jedoch in den Weg stellt, der kann sich IHM nur ergeben. Wer sich aber diesem Gott ergibt, der darf auch mit IHM streiten und ringen. Nebenwirkungen, wie z. B. ein Hüftschaden, hin oder her. :mrgreen:

Gruß vom Maxi :wink:

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#63 Beitrag von Adler » 31.12.2010, 19:46

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Seelsorger oder Maxi ... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Aber Spaß beiseite, ich ringe mit IHM lieber im Gebet, da bleibt die Hüfte heil 8)

LG Adler

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Andreas Ponto
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Re: NAK am Scheideweg?!

#64 Beitrag von Andreas Ponto » 18.02.2011, 17:02

Ihr Lieben,

da auf glaubenskultur.de nun einige aufwachen und sich outen, will ich das hier auch tun.

Diese Woche haben wir den Austritt aus der NAK erklärt.

Wir werden uns aktiv in der Evangelischen Landeskirche und unserer neuen Kirchengemeinde einbringen.

Grund des Austritts ist eindeutig und ausschliesslich der erneuerte Exlusivanspruch der Kirchenleitung und das Absprechen von Heil in anderen Kirchen.

Weder Gemeinde, noch Bezirk, noch Apostelbezirk, noch BezAP und Apostel sind der Grund für diese Entscheidung. Vision 2010/2014 und die PK Ökumene gaben uns Hoffnung auf Änderung, auf, um es mit Klingler's Worten zu sagen "in Stadt und Land zusammen mit den Christen anderer Kirchen leuchten". Das ist aus unserer Sicht in der NAK komplett gescheitert und auf lange Sicht unmöglich geworden.

Die aktuellen Aussagen der Kirchenleitung können wir in keiner Form mittragen. Gegenüber anderen Christen müssten wir uns schämen. Und nicht zuletzt fühlen wir uns verantwortlich für die Zukunft unserer Kinder.

Mit unseren Schwestern und Brüdern in der Neuapostolischen Gemeinde fühlen wir uns tief verbunden und hoffen weiterhin in gutem Kontakt stehen zu können.

Andreas

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#65 Beitrag von Adler » 18.02.2011, 17:26

Hallo Centaurea,

meine tief empfundene Hochachtung vor deiner/eurer Entscheidung :!:

Wir selber besuchen auch schon seit langer Zeit keine GD`s mehr in der NAK, haben aber auch zZt. kein Verlangen nach einer anderen Gemeinschaft und wollen uns auch in Zukunft nicht wieder (ein)binden lassen. Zu tief sind die daraus entstandenen Enttäuschungen mit ihren Wunden. Wann wir den Schritt des Austritts vollziehen ist noch nicht absehbar, wird aber wohl nicht mehr lange dauern.

Ich wünsche dir und deiner Familie in deiner neuen Gemeinde von ganzem Herzen den Frieden, die Freude, die Offenheit und die Geborgenheit die du gesucht hast.

LG Adler

John

Re: NAK am Scheideweg?!

#66 Beitrag von John » 18.02.2011, 22:30

Immerhin... es bekennt sich ein BÄ zum Glauben an Gott.

Ist das der Grund, warum der Admin zu diesem Entschluss kommt?
Ich sehe es etwas anders und ich meine, dass ein Austritt aus der NAK und ein sofortiger Eintritt in eine andere Konfesion daher geht, das Extrem, dass vorher in der NAK in der Mitarbeit vorhanden war, jetzt in eine andere Konfesion zu übertragen.

Muss ich mich denn nicht zuerst mit dem Katechismus der anderen Konfesion beschäftigen, ehe ich da reinrenne wie ein Ochse?
Ich bekenne, dass ich das reinrennen wie ein Ochse hautnah erlebt habe...

Soll doch mal Maximin etwas dazu beitragen, er ist der Erfahrenste, was dieser Schritt so insich birgt.

Es würde mich intressieren, wie er seine Laufbahn diesbezüglich vorbereitet hat.

Ich bitte die Beteiligten und alle Foris, die das lesen, dass Sie hier nichts negatives sehen, sondern objektiv diese Zeilen beurteilen.

Ich selbst mache mir auch Gedanken, inwieweit ich noch hinter der NAK stehen kann und will....

Vielen Dank

John

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Re: NAK am Scheideweg?!

#67 Beitrag von tosamasi » 19.02.2011, 00:33

Willst du der NAK nicht mehr vertrauen
bei deinem Seelenschmerz -dem flauen
kannst du bei andern Kirchen schauen

Doch hüte dich vor Superschlauen
die eignen Seelentrunk sich brauen
und dann im Glaubenswind -dem rauen
den Schafen enge Pferche bauen

Hallo Andreas,

ich bin ehrlich verblüfft über diese schnelle und rabiate Sinnenswandlung, ich habe da ganz anderes, sogar Empfindlichkeiten im Gedächtnis.

Wie dem auch sei, wohin führt uns diese Kirche, wenn sie so fortfährt, und die Mitdenker das Schiff vor dem Sinken verlassen?
Es ist ein Jammer, aber dir alles Gute auf dem neuen Weg.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

dietmar
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Re: NAK am Scheideweg?!

#68 Beitrag von dietmar » 19.02.2011, 06:37

@tosamasi
du gibst die Antwort doch selbst.......

Wie dem auch sei, wohin führt uns diese Kirche, wenn sie so fortfährt, und die Mitdenker das Schiff vor dem Sinken verlassen?
Es ist ein Jammer, aber dir alles Gute auf dem neuen Weg.[/quote]

Rene

Re: NAK am Scheideweg?!

#69 Beitrag von Rene » 19.02.2011, 09:51

Hi!

Wie man auf GK lesen kann distanzieren sich öffendlich nicht nur der BÄ Feil sondern noch mehrere Vorsteher,Evangelisten und Priester vom neuen Glaubensverständnis der NAK.

Meinen allergrößten Respekt vor diesen Menschen. Hoffendlich setzt sich dieser Trend nachhaltig durch und es ist nicht nur ein Strohfeuer. Ich als Ex-AT und (noch) NAK-Mitglied stelle mich zu 100% hinter deren Aussagen.

Was mich bei der Ankündigung des Inhaltes des neuen Glaubensverständnises geschockt hat ist das ich nach dem Gespräch mit dem Bischof ,das ich im Zuge meiner Amtsrückgabe in 2009 geführt hatte ,eigendlich den Eindruck hatte es bewegt sich doch was in der NAK.

Das Gespräch mit dem Bischof damals war sehr persönlich und tiefgründig. Der Hauptgrund meiner Amtsrückgabe war die Überhöhung des Apostelamtes,das die heilbringende Verbindung Mensch-Jesu-Gott nur über die Apostel stattfinden kann und die dadurch resultierende Abwertung anderer christlicher Gemeinschaften.Er gab mir in den meisten Punkten Recht und vertrat eigendlich die selbe Meinung wie ich und er wies darauf hin das diesbezüglich in Zukunft einige Änderungen von der Kirchenleitung zu erwarten seien.
Er machte aber deutlich das kommende Veränderungen in der NAK nun mal langsam erfolgen müssen und auch nur langsam umgesetzt werden können.

Und jetzt?

"Projektgruppe Ökomene" wird umbenannt in "Projektgruppe Komunikation mit anderen Kirchen", der neue Katechismus holt die heilsbringende Apostel-Keule wieder raus , spricht anderen christlichen Gemeinschaften so gut wie alles ab und Krause argumentiert mit "Machen andere doch auch".....

Ich glaube der neue Kathechismus hat so einige, auch in den untersten Führungsetagen,sprich Priester/Vorsteher/Ältesten/Bischof mächtig geschockt und auf den Boden der NAK-Tatsachen zurückgeholt. "Meinen" Bischof sicherlich mit eingeschlossen.

Liebe Männer:Jetzt müssen Taten folgen! Jetzt ist wirklich der Punkt erreicht wo man sich als NAK-Amtsträger für "Hüh" oder "Hott" entscheiden muss.

Gruß,
Rene'

PS: Das Argument "Machen andere doch auch" von Herrn Krause erinnert mich an den schwachsinnigen Bauern der vor 14 Tagen hier einen Stapel alter Autoreifen angezündet hat um diese zu "entsorgen". Seine Rechtfertigung lautete auch "Machen andere doch auch".

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Re: NAK am Scheideweg?!

#70 Beitrag von tosamasi » 19.02.2011, 11:34

Ich glaube, dass die Progressiven dem Druck der Konservativen nachgegeben haben, das anrüchige Wort Ökumene ersetzt, alles diesbezügliche abgeschwächt und das Exklusive gestärkt haben.
Vor Jahren soll Nordamerika mit Spaltung gedroht haben, vielleicht war wieder so was im Gange.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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