NAK am Scheideweg?! Was sich aus meiner Sicht in der NAK ändern müsste.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Maximin

Re: NAK am Scheideweg?!

#51 Beitrag von Maximin » 18.12.2010, 13:39

:) Meine liebe Uli,
wer nicht unverkrampft und entspannt in die eigene Vergangenheit zurückblicken mag, der wird wohl auch kaum mutig nach vorne blicken können. Und zum Thema Kassandra fiel mir seltsamerweise der Begriff „Pandora“ ein. Nein, nicht deren gefährliche Buchse. Schlag nach bei Wikipedia:

„In der griechischen Mythologie ist Pandora (griechisch Πανδώρα, Allgeberin, aus altgr. pan für all-, gesamt, und doron für Gabe, Geschenk; traditionell jedoch als „Allbegabte“ übersetzt) die erste Frau auf der Erde. Hesiod beschreibt Pandora als „schönes Übel“ (καλον κακον), welches die unheilvolle „Büchse der Pandora“ mitbrachte.“

Hat was – hm? Ein direkter Bezug zum Thema dieser Rubrik wäre eher gequält, zumal man „Schönes Übel…!“ auch als „Paradoxon“ wahrnehmen kann. Womit ich mich wider dem eigentlichen Thema annähere und mit einer speziellen Lagebeschreibung schließe: http://www.youtube.com/watch?v=q2-h46TF ... re=related. :mrgreen:

Uli, alle heiligen Engel mit Dir und einen ganz lieben Gruß vom Micha :wink:

John

Re: NAK am Scheideweg?!

#52 Beitrag von John » 18.12.2010, 22:31

Wichtig ist wo unser Herz ist, da ist unser Schatz ...
Und ich stelle da die provokante Frage!
Wo bitteschön ist das unsrige Herz und wo ist unser Schatz??!

Bei der Frage, ob die NAK...???

Oder, ob ich mein Ziel im Glauben an Jesum Christum ........ Gedanke.........

so für mich zufrieden stelle, dass mich alles, was Kirche ist unberührt läßt??!!
Ja und ich weiß, dass solche Gedanken, die ich in mir trage mal wieder so nicht verstanden werden, da ich meine Gedanken nicht so ausdrücken kann, wie es in meiner Seele steht.
Ist nur komisch, dass im realen Leben meine Gedanken verstanden werden.. :mrgreen:
Ich gehe nicht davon aus, dass das grosse Wirkung haben wird. Stimmt, das bedaure ich sehr!
Soll ich deswegen ruhig sein? Was gesagt werden muss, wird gesagt.
Mann rennt gegen eine Wand, mehr nicht.
Hole dir das raus, was dir fürdeinen Glauben wichtig erscheint.
So mache ich das, mehr tue ich nicht mehr,hat keinen Wert, kostet nur Nerven und die braucht Mann im Beruf.... :shock:


Allen einen besinnlichen 4. Advent.
John

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Andreas Ponto
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Re: NAK am Scheideweg?!

#53 Beitrag von Andreas Ponto » 29.12.2010, 20:28

Lehrkorrektur gefordert!

Auf glaubenskultur.de fordert Michael Koch von der NAK nun ebenfalls offen eine Abkehr von der Heilsexklusivität!

Das Jahr 2011 möchte er als Jahr der Oekumene sehen.

Dabei geht er davon aus, dass die Gläubigen der NAK dies schon längst für sich vollzogen hätten?!

Ich persönlich bezweifle beides:

Erstens, dass es für den Fortbestand der NAK genügt, die Exklusivität aus der Lehre zu verbannen.

Und zweitens, dass dies in den Köpfen und Herzen der Gläubigen an der Basis bereits vollzogen wäre.

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#54 Beitrag von Adler » 30.12.2010, 03:23

Warum, sollte sich die NAK von der Heilsexclusivität denn verabschieden? Schließlich hat sie selbige doch erst mit den neuen Glaubensartikeln in "Stein gemeißelt".

Die Gläubigen der NAK sind nach meiner Erfahrung viel zu bequem um überhaupt irgendetwas bewegen zu wollen. Veränderung würde ja Bewegung bedeuten, würde bedeuten, sich mit dem Glauben auseinander setzen zu müssen. Nein dazu müsste man ja seine Position verändern, das geht nun gar nicht.

Alles wird auch in 2011 wieder gut bleiben. Man wird viel reden und nichts tun! So war es - so bleibt es!

LG Adler

Udo

Re: NAK am Scheideweg?!

#55 Beitrag von Udo » 30.12.2010, 08:32

Die (noch) vorhandenen AT wurden (werden - bzw. sind) sozusagen "eingenordet" worden, es gibt derer bekanntwerweise zu wenig und Nachwuchs ist in ausreichender Anzahl nicht in Sicht.

Die in Amt und Würden vor der Gemeinde reden dürfen, verkünden , das Wort ihres Apostels (oder sollen es zumindest verkünden) und sickert anderes durch, dann folgt ein (Kurs) Gespräch.

Wenn also die Gemeinde immer wieder neu am Evangelium vorbei verbal berieselt wird, dann lebt sie in dem Zustand der besonderen Einmaligkeit, wir sind das Werk Gottes; wir sind Gottes Kinder.

Da fällt es schwer, gegen den exclusiven Strom an zu schwimmen, zumal bei vielen Älteren das Interesse nicht oder kaum vorhanden ist, aktiv zu verändern. Allerdings muss ich sagen, erlebt die Gemeinde auch einmal einen Jesus / Evangeliums orientierten GD, dann kommt positives feedback.

Hoffnungslos scheint die Sache nicht zu sein, nur muss die Masse (sorry für den Ausdruck) erstmal in Bewegung kommen oder gebracht werden. Und genau dieses versuchen die Gebietskirchenleitungen mehr oder weniger zu unterbinden, indem sie aussieben und nur jenen AT Redegenehmigung erteilen, die ihrer Meinung nach auf Kurs sind.

Ich glaube nicht, dass es auf diese Art und Weise noch länger "gut" geht.

denkt
Udo

John

Re: NAK am Scheideweg?!

#56 Beitrag von John » 30.12.2010, 22:31

Ich glaube nicht, dass es auf diese Art und Weise noch länger "gut" geht.

denkt
Udo
Udo denkt und Gott lenkt... :mrgreen:

John

Re: NAK am Scheideweg?!

#57 Beitrag von John » 30.12.2010, 22:34

Adler hat geschrieben:Warum, sollte sich die NAK von der Heilsexclusivität denn verabschieden? Schließlich hat sie selbige doch erst mit den neuen Glaubensartikeln in "Stein gemeißelt".

Die Gläubigen der NAK sind nach meiner Erfahrung viel zu bequem um überhaupt irgendetwas bewegen zu wollen. Veränderung würde ja Bewegung bedeuten, würde bedeuten, sich mit dem Glauben auseinander setzen zu müssen. Nein dazu müsste man ja seine Position verändern, das geht nun gar nicht.

Alles wird auch in 2011 wieder gut bleiben. Man wird viel reden und nichts tun! So war es - so bleibt es!

LG Adler
Werter Adler.
In wieweit bist du noch vor Ort?

Auf Beantwortung der Frage bezüglich einer konstruktiven Diskussion wartend
John

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#58 Beitrag von Adler » 31.12.2010, 12:22

Werter John,
glaube mir, ich bin nah genug am Puls der NAK um die Situation beurteilen zu können, so wie ich es tat!

Mit der Änderung der Glaubensartikel, ich schrieb es bereits an anderer Stelle, wurde doch die Heilsexclusivität der NAK wieder zum Dogma erklärt, in dem man die von Herrn Fehr seinerzeit proklamierte Souveränität Gottes, bei dem heimholenden Wiederkommen Jesu, mit den geänderten GA außer Kraft setzte. Leider haben es wohl nur sehr wenige Mitglieder überhaupt begriffen, was da von der KL vollzogen wurde. Selbst ein Herr Fehr hat offensichtlich nichts bemerkt, zumindest gab es von seiner Seite keine öffentliche/offizielle Meldung dazu.

Was die diesbezüglichen Aktivitäten der Mitglieder anbelangt, so trifft auch hier meine Aussage den Kern der Sache voll, da man es seitens der Verantwortlichen bisher immer erfolgreich geschafft hat, etwaige "Querdenker" und "Hinterfrager" aus den Gemeinden bzw. aus der NAK zu drängen. Wer ernsthaft über den NAK-Glauben nachdenkt, wird irgendwann zu dem Ergebnis kommen, dass dieser Glaube mit der reinen Jesu-Lehre nicht konform geht und ihm bleibt letztlich nur der Weg aus dieser Gemeinschaft, als logische Konsequenz. Wer dennoch bleibt und sich verbiegt, wird irgendwann zerbrechen. Um es mal sehr plastisch auszudrücken: du kannst mit deinem Köttel nicht gegen einen Misthaufen anstinken. :oops:

LG Adler

Udo

Re: NAK am Scheideweg?!

#59 Beitrag von Udo » 31.12.2010, 13:35

John hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass es auf diese Art und Weise noch länger "gut" geht.

denkt
Udo
Udo denkt und Gott lenkt... :mrgreen:

welche Menschen GOTT lenkt bleibt die Frage

Maximin

Re: NAK am Scheideweg?!

#60 Beitrag von Maximin » 31.12.2010, 14:38

:)... na alle, die sich von IHM lenken lassen, statt selber lenken zu wollen. :mrgreen:
Maxi grüßt :wink:

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