NAK am Scheideweg?! Was sich aus meiner Sicht in der NAK ändern müsste.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Rene

Re: NAK am Scheideweg?!

#271 Beitrag von Rene » 10.05.2011, 19:58

Er (Jesus Christus) hat mich zu dieser Aufgabe erwählt, der ewige Gott hat mich durch das Stammapostelamt mit dem entsprechenden Amtsvermögen ausgerüstet,
Heidewitzka Herr Kapitän!

Wie soll man so jemanden überhaupt ernst nehmen ?

Wie soll jemand (ein "Apostel" wohlgemerkt!! ) mit solch einer Einstellung jemals NAK-Christen, geschweige denn Christen andere Konfessionen, auf Augenhöhe begegnen können?
Wer also Lehraussagen der Kirche, die durch das gesamte Apostolat gestützt sind ablehnt, muss letztlich eben seine Konsequenz ziehen,
Jesus wusch seinen Jüngern die Füße, nicht die Köpfe.

Apostel werden ist nicht schwer, "Apostel" sein dagegen sehr...

Mir fehlen echt die Worte.

Gruß,
Rene'

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Re: NAK am Scheideweg?!

#272 Beitrag von Andreas Ponto » 10.05.2011, 21:34

Für die, die evtl. an einem persönlichen Scheideweg stehen: Kleiner Trost!

Wenn du durch einen Sturm gehst
Geh erhobenen Hauptes
Und habe keine Angst vor der Dunkelheit
Am Ende des Sturms
Gibt es einen goldenen Himmel
Und das süße, silberhelle Lied einer Lerche

Geh weiter, durch den Wind
Geh weiter, durch den Regen
Auch wenn sich alle Deine Träume in Luft auflösen
Geh weiter, geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen
Und du wirst niemals alleine gehen
Du wirst niemals alleine gehen

Geh weiter, geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen
Und du wirst niemals alleine gehen
Du wirst niemals alleine gehen
...

Vielleicht tut es gut.

John

Re: NAK am Scheideweg?!

#273 Beitrag von John » 10.05.2011, 23:06

Danke

Gaby

Re: NAK am Scheideweg?!

#274 Beitrag von Gaby » 11.05.2011, 06:24

Tja, folgender Brief von Apostel Sepers (um das Geschehen der VAG herum an den Stammapostel geschrieben) hat in der NAK wohl NICHTS bewirkt und ist aktueller denn je ...

http://www.christ-im-dialog.de/document ... Appell.pdf

Aber im Grunde hat BZA Ehrich nur bestätigt, was ich in einem anderen Posting geschrieben habe ... alles was einige sich von der NAK wünschen gibt es woanders schon lange ... ändert sich also nichts in der NAK (was ja mittlerweile wohl Fakt ist) und man kann sich nicht mit den Begebenheiten abfinden, sollte man eine Entscheidung für sich und seinen weiteren Glaubensweg treffen ... ob sich die NAK bzw. BZA Ehrich einen Gefallen damit tut den Kritikern dies ebenfalls nahezulegen? Die Zukunft und vor allem die heutige Jugend wird es zeigen.

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#275 Beitrag von Adler » 11.05.2011, 08:13

Irgendwie erinnert mich die derzeitige Situation innerhalb der NAK, an die Zeit der Bischoffbotschaft. Wie damals zeichnen sich auch heute wieder (mindestens) zwei Richtungen ab. Zum Einen die Befürworter der neuen Lehre, zum Anderen die Kritiker.

Was jetzt noch fehlt, sind die "Spitzel" der KL, die in den GD aufpassen, ob der jeweilige DL auch Lehrenkonform predigt. Jeglicher Verstoß wird unverzüglich an die KL gemeldet und wird zunächst mit Beurlaubung und im Wiederholungsfall und nach unfruchtbarer Ermahnung, mit Exkommunikation geahndet.

Geschichte wiederholt sich . . . :shock:

LG Adler

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Re: NAK am Scheideweg?!

#276 Beitrag von Andreas Ponto » 11.05.2011, 09:12

Lieber Adler,

da brauchst du nicht darauf warten. Das ist Realität, die einfach nur intensiviert werden wird.

Mehrfach hab ich erlebt, wie liebe Geschwister, vornehmlich Amtsträger i.R., dem Apostel ein liebes Briefchen geschrieben hatten, und sich darin beschwerten wovon zu wenig und wovon zu viel gepredigt wurde und was nicht neuapostolisch sei...

Das Schlimme war, dass dann ein Rundschreiben, Schreiben oder eine Anweisung vom Apostel oder Ältesten kam, um uns zu briefen.

Also, die Strukturen sind da.

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#277 Beitrag von Adler » 11.05.2011, 12:43

Lieber Centaurea,

ja, das kenn ich auch!

Was ich aber mit "Spitzel" meinte, wären dann in der neuen Lehre "Ausgebildete", welche akriebisch darauf achten, dass diese neue Lehre gepredigt wird und jeglichen Verstoß "nach oben" weiterleiten, damit sich - wie damals - wieder die Spreu vom Weizen trennt und sichergestellt ist, das nur die "reine Lehre" oder dass was die KL dafür hält, gepredigt wird.

LG Adler

tergram

Re: NAK am Scheideweg?!

#278 Beitrag von tergram » 11.05.2011, 13:28

Werter Adler,

ich sehe die Problematik für die ATs durchaus, aber...

...darf eine Kirche - egal welche - nicht zu Recht erwarten, dass ihre Seelsorger das predigen, was offizielle Kirchenlehre ist? Ein Vertreter von BMW verlöre schnell seinen Job, wenn er öffentlich verkündete, dass AUDI die besseren Autos baut - du verstehst. Die Lehrmeinung einer Kirche ist kein Spielplatz der Beliebigkeit, auf dem jeder seine eigene Suppe... Die Forderung, dass ein aktiver AT hinter der Lehre der Kirche stehen muss, halte ich für selbstverständlich.

Wenn ein AT ein Problem mit der Lehre hat, muss er das bei seinen "Oberen" anbringen und diskutieren. Wenn das nicht möglich ist oder zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis führt, wird eine Entscheidung notwendig sein - zu gehen oder gegangen zu werden.

Die der Predigt zuhörende Gemeinde kann nicht der richtige Ort für die Austragung von Differenzen in der Lehrmeinung sein.

Es gibt für erwachsene Menschen keine Zwangsmitgliedschaft. Wer die Lehre nicht mitträgt und auch nach intensiven Gesprächen keine Übereinstimmung mit seiner persönlichen Überzeugung sieht, der kann gehen, der muss sogar gehen.

Auch andere Weiden, Schafställe und Hirten erweisen sich u.U. als brauchbar... Bild

John

Re: NAK am Scheideweg?!

#279 Beitrag von John » 11.05.2011, 13:50

Wenn ein AT glaubt, dass Jesus Christus der ist, der er ist, predigt er das.

Wenn eine KL Süddeutschland glaubt, dies diesem AT verbieten zu wollen, sollte der Boss in Zukunft nur noch Übertragungen durchführen, um sicherzustellen, dass die Predigt dem entspricht, was die KL Süddeutschland im GD gepredigt haben will.
John

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Re: NAK am Scheideweg?!

#280 Beitrag von agape » 11.05.2011, 14:57

tergram hat geschrieben:Werter Adler,

ich sehe die Problematik für die ATs durchaus, aber...

...darf eine Kirche - egal welche - nicht zu Recht erwarten, dass ihre Seelsorger das predigen, was offizielle Kirchenlehre ist? Ein Vertreter von BMW verlöre schnell seinen Job, wenn er öffentlich verkündete, dass AUDI die besseren Autos baut - du verstehst. Die Lehrmeinung einer Kirche ist kein Spielplatz der Beliebigkeit, auf dem jeder seine eigene Suppe... Die Forderung, dass ein aktiver AT hinter der Lehre der Kirche stehen muss, halte ich für selbstverständlich.

Wenn ein AT ein Problem mit der Lehre hat, muss er das bei seinen "Oberen" anbringen und diskutieren. Wenn das nicht möglich ist oder zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis führt, wird eine Entscheidung notwendig sein - zu gehen oder gegangen zu werden.

Die der Predigt zuhörende Gemeinde kann nicht der richtige Ort für die Austragung von Differenzen in der Lehrmeinung sein.

Es gibt für erwachsene Menschen keine Zwangsmitgliedschaft. Wer die Lehre nicht mitträgt und auch nach intensiven Gesprächen keine Übereinstimmung mit seiner persönlichen Überzeugung sieht, der kann gehen, der muss sogar gehen.

Auch andere Weiden, Schafställe und Hirten erweisen sich u.U. als brauchbar... Bild
Das sehe ich genau so.

Auch wenn man im besten Vorsatz zu seinem Amtsauftrag "Ja" gesagt hat, bleibt es dennoch der Ruf der NAK.
Wenn man einen inneren Ruf als Mensch bei sich vernommen hat, in der Wortverkündigung und Seelsorge zu wirken, hätte man sich beruflich (Studienmäßig) anders orientieren müssen.
Die "Apostel der NAK" sind gerne BWLer oder Ingenieure, etc.
Wer hat denn von ihnen selbst auch nur im entferntesten einen geisteswissenschaftlichen (theologischen) Background?

Wer mit der Lehre der NAK-Apostel nicht zurecht kommt, sollte auch aus Liebe (zu sich selbst) keine kostbare Lebenszeit verschwenden, sondern lieber "Nägel mit Köppen" machen.
Heulen tuen die meisten zZ so oder so.
Was sagt da ein dt Sprichwort:
Lieber ein Ende mit Schrecken,
als ....
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

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