NAK am Scheideweg?! Was sich aus meiner Sicht in der NAK ändern müsste.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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fridolin
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Re: NAK am Scheideweg?!

#261 Beitrag von fridolin » 08.05.2011, 13:52

Eine Abrechnung mit der Kirchenorganisation NAK die es in sich hat. Ein leitender Amtsträger der nicht an den Verstrickungen aufgerieben werden will und dies öffentlich machte in dem er sein Rücktrittsschreiben ins Internet setzte. Der Gerüchteküche hat er somit ausgebremst. Hier können später nicht Verlautbarungen die Runde machen, ja aus gesundheitlichen Gründen hat der Bezirksälteste Feil sein Amt nieder gelegt. Die NAK Kirchenleitung kann nicht in das Fahrwasser von nichtssagenden Erklärungen eintauchen. Hier liegen die Fakten öffentlich aus, der Bezirksälteste Feil erklärt sich nicht mehr solidarisch mit der NAK Kirchenleitung und erklärte deshalb seinen sofortigen Rücktritt. Das ist Neuland in der NAK Geschichte.

tergram

Re: NAK am Scheideweg?!

#262 Beitrag von tergram » 09.05.2011, 08:06

...na ja... ganz sooo neu ist das ja nicht. Es gab bereits ähnliche Vorgänge; in den einschlägigen Foren wurde darüber seit Jahren immer mal wieder berichtet. Gelegentlich kam es zu einer zeitlichen Verzögerung der Wahrheitsfindung - siehe Vorgang "Sepers" - was aber am Ergebnis nichts ändert. Die Sache "Feil" hat ja auch eine internetbekannte Vorgeschichte, insofern ist es nur logisch, dass auch der Schlusspunkt öffentlich gesetzt wurde.

Dass nun die Internetliste der geistigen Unterstützer zu einzeldisziplinarischen Maßnahmen genutzt wird, ist bedauerlich, war aber zu erwarten.

Wichtiger als Einzelfälle scheint mir die Beobachtung, welche Auswirkungen diese Vorgänge insgesamt auf die NAK haben. Mein vorläufiges, ernüchterndes Fazit: Keine. "Wir schweigen und gehen unseren Weg" scheint unverändert die betonierte Devise der KL zu sein. Insofern bleibe ich be meiner bisherigen Auffassung, dass nicht die NAK an einem Scheideweg steht, sondern der einzelne (kirchenkritische) Gläubige.

Chor bitte, pp: "Weg hast DU allerwegen, an Mitteln fehlt dir's nicht..."

fridolin
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Re: NAK am Scheideweg?!

#263 Beitrag von fridolin » 09.05.2011, 17:48

Dass nun die Internetliste der geistigen Unterstützer zu einzeldisziplinarischen Maßnahmen genutzt wird, ist bedauerlich, war aber zu erwarten.
In welchem Maße die Liste Gk von der Kl. zu einzeldisziplinarischen Maßnahmen genutzt wird, kann ich nicht beurteilen. Sollte es so sein, halte ich mich lieber zurück in Worten zu kleiden was ich dann denke.

Maximin

Re: NAK am Scheideweg?!

#264 Beitrag von Maximin » 09.05.2011, 20:16

:) Fridolin, Du schreibst: „In welchem Maße die Liste GK von der Kl. zu einzeldisziplinarischen Maßnahmen genutzt wird, kann ich nicht beurteilen. Sollte es so sein, halte ich mich lieber zurück in Worten zu kleiden was ich dann denke.“ Frage ich Dich zweierlei:
1. Warum?
2. Was macht Dir Angst?
Maximin :wink:

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Andreas Ponto
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Re: NAK am Scheideweg?!

#265 Beitrag von Andreas Ponto » 09.05.2011, 21:11

Ehrichs klare Ansage!

Zitat:
"... Unsere Geschwister haben schlicht ein Recht darauf, von Amtsträgern seelsorgerisch bedient zu werden, die die Glaubensinhalte, zu denen auch das Kirchenverständnis gehört, bekennen und glaubwürdig vor der Gemeinde – und auch vor anderen Christen – vertreten. ..."

und

"...Sie (die stillen, treuen und zuverlässigen Geschwister) melden sich in den oft unsachlich geführten öffentlichen Diskussionen ... kaum zu Wort. Es wäre absolut verfehlt, würden wir ... uns nur auf diejenigen einlassen, die sich in den einschlägigen Foren lautstark melden ....
Einwurf: Geschwister haben einfach die Klappe zu halten!

Beim Formulieren unseres neuen Kirchenverständnisses kann es nicht darum gehen, inwieweit wir damit ökumenefähig sind oder nicht.
Einwurf: Absage an die Ökumene

Ebenso wenig kann es darum gehen, dass man Zugeständnisse an kritische Mitglieder macht.
Einwurf: und an jegliche Kritik,

Es geht ausschließlich darum, Wahrheit zu erkennen.
Einwurf: weil wir, die Apostel, die Wahrheit haben, die nunmal nicht ökumenefähig und nicht kritisierbar ist.

Der Stammapostel und die Bezirksapostel haben intensiv und unter viel Gebet darum gerungen, zu einem Ergebnis zu kommen, das nach bestem Wissen göttliche Wahrheit darstellt.
Einwurf: Die armen verirrten Schafe, die hier noch zweifeln können.

Dabei wissen wir uns von den Aposteln unterstützt.
Einwurf: Keiner hat hier auszuscheren, alle sind gebrieft.

Wer also Lehraussagen der Kirche, die durch das gesamte Apostolat gestützt sind (doppelte Bestätigung), ablehnt, muss letztlich eben seine Konsequenz ziehen, wenn er in der Neuapostolischen Kirche nicht mehr seine geistliche Heimat zu erkennen vermag. Mir persönlich tut es um jeden Einzelnen sehr leid, aber um eine Entscheidung kommt niemand herum. ...".
Einwurf: Und wenn doch einer nicht konform geht, dann muss er eben gehen und dies tut Ehreich leid.

Wir haben auch nichts anderes erwartet, da:

"... Er (Jesus Christus) hat mich zu dieser Aufgabe erwählt, der ewige Gott hat mich durch das Stammapostelamt mit dem entsprechenden Amtsvermögen ausgerüstet, und alles, was ich tue, tue ich wiederum für den Herrn. ..."

und

"... ich (Ehrich) ... Adressat der Verheißungen Jesu sein darf, bei den Seinen zu sein bis an das Ende der Welt sowie wiederzukommen und sein Werk zu vollenden. ...*

Ehrlich, mir tut Ehrich leid. Aber noch viel mehr diese Kirche und die, die er, Ehrich, führt.

Andreas

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Re: NAK am Scheideweg?!

#266 Beitrag von fridolin » 09.05.2011, 22:16

Lieber Maxim, nichts macht mir Angst. Ich koche innerlich und muss mich zurückhalten um nicht Klartext zu reden.
Dieser abgehobene Verein verdirbt einem noch die Laune.

John

Re: NAK am Scheideweg?!

#267 Beitrag von John » 10.05.2011, 08:46

centaurea hat geschrieben:Ehrichs klare Ansage!

Zitat:
"... Unsere Geschwister haben schlicht ein Recht darauf, von Amtsträgern seelsorgerisch bedient zu werden, die die Glaubensinhalte, zu denen auch das Kirchenverständnis gehört, bekennen und glaubwürdig vor der Gemeinde – und auch vor anderen Christen – vertreten. ..."

und

"...Sie (die stillen, treuen und zuverlässigen Geschwister) melden sich in den oft unsachlich geführten öffentlichen Diskussionen ... kaum zu Wort. Es wäre absolut verfehlt, würden wir ... uns nur auf diejenigen einlassen, die sich in den einschlägigen Foren lautstark melden ....
Einwurf: Geschwister haben einfach die Klappe zu halten!

Beim Formulieren unseres neuen Kirchenverständnisses kann es nicht darum gehen, inwieweit wir damit ökumenefähig sind oder nicht.
Einwurf: Absage an die Ökumene

Ebenso wenig kann es darum gehen, dass man Zugeständnisse an kritische Mitglieder macht.
Einwurf: und an jegliche Kritik,

Es geht ausschließlich darum, Wahrheit zu erkennen.
Einwurf: weil wir, die Apostel, die Wahrheit haben, die nunmal nicht ökumenefähig und nicht kritisierbar ist.

Der Stammapostel und die Bezirksapostel haben intensiv und unter viel Gebet darum gerungen, zu einem Ergebnis zu kommen, das nach bestem Wissen göttliche Wahrheit darstellt.
Einwurf: Die armen verirrten Schafe, die hier noch zweifeln können.

Dabei wissen wir uns von den Aposteln unterstützt.
Einwurf: Keiner hat hier auszuscheren, alle sind gebrieft.

Wer also Lehraussagen der Kirche, die durch das gesamte Apostolat gestützt sind (doppelte Bestätigung), ablehnt, muss letztlich eben seine Konsequenz ziehen, wenn er in der Neuapostolischen Kirche nicht mehr seine geistliche Heimat zu erkennen vermag. Mir persönlich tut es um jeden Einzelnen sehr leid, aber um eine Entscheidung kommt niemand herum. ...".
Einwurf: Und wenn doch einer nicht konform geht, dann muss er eben gehen und dies tut Ehreich leid.

Wir haben auch nichts anderes erwartet, da:

"... Er (Jesus Christus) hat mich zu dieser Aufgabe erwählt, der ewige Gott hat mich durch das Stammapostelamt mit dem entsprechenden Amtsvermögen ausgerüstet, und alles, was ich tue, tue ich wiederum für den Herrn. ..."

und

"... ich (Ehrich) ... Adressat der Verheißungen Jesu sein darf, bei den Seinen zu sein bis an das Ende der Welt sowie wiederzukommen und sein Werk zu vollenden. ...*

Ehrlich, mir tut Ehrich leid. Aber noch viel mehr diese Kirche und die, die er, Ehrich, führt.

Andreas
Damit ist für mich klar:

Ich habe mit diesen Worten einen Arschtritt bekommen

John

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Andreas Ponto
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Re: NAK am Scheideweg?!

#268 Beitrag von Andreas Ponto » 10.05.2011, 09:25

Satire ein:

Aber nicht doch John,

in ca. 1-2 Tagen wird Leber oder besser noch Klingler, das alles wieder relativieren.

Ehrich habe das so nicht gemeint, er sei missverständlich zitiert worden, es sei einfach unglücklich gelaufen....

Warte, halt aus, alles wird gut.

Satire aus.

Schade, lieber John, dass es progressiven, kritischen Stimmen, die sich um ihre Kirche sorgen so ergehen muss...

Der Aderlass ist in vollem Gange.

Traurige Grüsse

Andreas

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Re: NAK am Scheideweg?!

#269 Beitrag von fridolin » 10.05.2011, 12:43

Meiner Ansicht nach wurde Ehrich zum bellen vorgeschickt. So tölpelhaft wie 1955 ist man nicht mehr.

John

Re: NAK am Scheideweg?!

#270 Beitrag von John » 10.05.2011, 19:24

War so eine Bibelstelle, die mir auffiehl....

"Es ist besser für euch, ein Mensch sterbe für das Volk, als dass das ganze Volk verderbe." (Johannes 11, 50)

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