NAK am Scheideweg?! Was sich aus meiner Sicht in der NAK ändern müsste.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Andreas Ponto
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Re: NAK am Scheideweg?!

#161 Beitrag von Andreas Ponto » 02.03.2011, 11:53

Hallo Adler,

das mag ja sein, deswegen gibt es ja Demokratie.

Aber die wieder eingesetzte Unterschriftenaktion auf GK zeigt doch die Notwendigkeit, dass auch in der NAK die Basis organisiert sein muss.
Und das dauerhaft.

Schon alleine zum Schutz der Amtsträger, die auf der Liste unterschrieben haben, wäre dies dringend geboten.

Und es würden viele Aufgaben folgen.
So z.B. die Überprüfung des Procederes zur Wahl der Mitgliedervertretung in Süddeutschland - ein äusserst merkwürdiges Verfahren inkl. der Nominierung der zur Wahl stehenden Vertreter.

LG

Andreas

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#162 Beitrag von Adler » 02.03.2011, 12:02

Hallo Andreas,

na ja, aber wenn schon der Initiator der ganzen Geschichte, der BÄ Feil, das Statement des STAP euphorisch bejubelt ... :shock: Wie viele von den AT auf der GK-Liste werde da wohl noch einen Rückzieher machen?

Man trägt halt zu gern am Sonntag den "kleinen Schwarzen" spazieren; und das auch noch mit Kleiderbügel im Kreuz, weil ohne Rückgrad ... 8) :mrgreen:

LG Adler

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Andreas Ponto
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Re: NAK am Scheideweg?!

#163 Beitrag von Andreas Ponto » 02.03.2011, 12:17

Adler,

ich hatte ca. 4-5 Mal angesetzt, die Jubelklänge auf GK zu kommentieren und hab es dann bewusst gelassen.
Für mich war die euphorische Reaktion überhaupt nicht nachvollziehbar. Warscheinlich hatten einige doch zu viel Respekt vor ihrer eigenen Courage bekommen und waren froh, als die Liste mit ihren Namen drauf scheinbar hinfällig geworden war.

Nun denn, die Skepsis wurde bestätigt. Warum auch nicht. So war es und so wird es bleiben.

Änderung wird nur eintreten, wenn der Macht der KL eine Macht der Mitglieder entgegen steht. Alles andere sind Tagträume.

Die Organisation (inkl. Geld) muss in die Hände der Mitglieder. Der Amtskörper ist dann ausschliesslich für Verkündung des Evangeliums, Theologie und Seelsorge zuständig - vom (Unter-)Diakonen bis zum Stammapostel.

Die derzeitige KL der NAK kann sich die Organisationsstruktur der RKK nicht zu eigen machen. Da fehlt a bisserl was.

Meint

Andreas

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#164 Beitrag von Adler » 02.03.2011, 12:53

Hallo Andreas,

ich glaube, dass wir beide es nicht erleben werden, das die Macht der KL, einer Macht der Basis weichen wird. Viel zu groß ist da immer noch die Gespenster des Segensentzuges bei Abkehr von der Lehre mit aller Konsequenz und des Verlustes der ewigen Herrlichkeit, in den Köpfen der Basis. Stetes Dogma höhlt halt den Kopf.

Die NAK ist mMn zu einer toten Kirche geworden! Wäre sie eine lebendige Kirche, könnte man eine stetige Entwicklung und Veränderung feststellen, denn Leben heist Entwicklung und Veränderung. Der NAK fehlt das göttliche Leben aus dem Heiligen Geist. Besäße sie den Heiligen Geist (noch), würde sie von diesem weiterentwickelt, so wie es von Jesus gesagt wurde.

Was sich aber zZt. und in den letzten 10 - 15 Jahren in der NAK bewegt hat, waren lediglich die Füße der Mitglieder welche aufgrund eben dieser Situation, die Kirche verlassen haben.

LG Adler

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Re: NAK am Scheideweg?!

#165 Beitrag von Andreas Ponto » 02.03.2011, 13:20

Lieber Adler,

ich stimme dir in deiner Einschätzung zwar zu, möchte es aber nicht ausschliessen.

@all

Auf GK wird immer wieder von einigen Schreibern massiv eingefordert, den Klarnamen zu verwenden.

Davor ist dringend zu warnen, wenn man nicht bereit ist, alle daraus eventuell entstehenden Konsequenzen zu tragen (Soziale Isolation, Ausgrenzung, Ende der Mitarbeit in der Gemeinde, familiäre Spannungen, Entzug des Amtsauftrags, Verlust der geistigen Heimat und Sozialisation, ...).

Diese Forderung, verbunden mit ihren unverschämten Unterstellungen, ist verräterisch und hinterhältig.

Andreas

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#166 Beitrag von Adler » 02.03.2011, 13:26

centaurea hat geschrieben:@all

Auf GK wird immer wieder von einigen Schreibern massiv eingefordert, den Klarnamen zu verwenden.

Davor ist dringend zu warnen, wenn man nicht bereit ist, alle daraus eventuell entstehenden Konsequenzen zu tragen (Soziale Isolation, Ausgrenzung, Ende der Mitarbeit in der Gemeinde, familiäre Spannungen, Entzug des Amtsauftrags, Verlust der geistigen Heimat und Sozialisation, ...).

Diese Forderung, verbunden mit ihren unverschämten Unterstellungen, ist verräterisch und hinterhältig.

Andreas
Da stimme ich dir 100 %tig zu! Ich frage mich bei derartigen "Leserbriefen" immer, wer wohl dahintersteckt, - denn - der angegebene Klarname, muss ja nicht stimmen ...

Ich will hier auf keinen Fall eine Verschwörungstheorie anstoßen, aber da ich selber schon vieles "Eigenartige" in und mit der NAK erlebt habe, wäre auch eine "verdeckte Ermittlung" gegen Kritiker denkbar 8)

LG Adler

Maximin

Re: NAK am Scheideweg?!

#167 Beitrag von Maximin » 02.03.2011, 14:13

:) Ähnliche Erscheinungen habe ich schon bei GK beschrieben: „Freiwillige Neuapostolische Glaubensfeuerwehr.“ http://www.clipartseite.de/assets/image ... wehr_3.gif Motto: „Retten, löschen, bergen und schützen." Gut gedacht, auch die Ausrüstung scheint perfekt. Leider sind die Frontscheiben, der Blick nach vorne, undurchsichtig...! :mrgreen:

cantovist

Re: NAK am Scheideweg?!

#168 Beitrag von cantovist » 02.03.2011, 15:13

....wird die leidige Diskussion um anonyme Beiträge auf GK jetzt auch hier fortgesetzt ???? Nervig - vor allem die Leute, die anonym voll vom Leder ziehen und in der Gemeinde nicht in der Lage sind, die Zähne auseinander zu bekommen. :evil:
Es gab und gibt Christen, die sind für Ihre Überzeugung in den Tod gegangen - und wir machen uns in die Hose wegen ein paar lächerlicher Repressalien, die man auch nur vermutet.... :roll:

Was den Verlust von sozialen Bindungen angeht, kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, das die nicht ins Gewicht fallen, da die Freude über neue soziale Kontakte größer ist. Und das auf einem WESENTLICH höheren Niveau, was z.B. "das Philosphieren über Gott und die Welt" angeht. :D

Und sollte ich einen Freund verlieren wegen so etwas - DANN WAR ES AUCH KEINER !!!!!
Dann setzt zwar Enttäuschung ein - das ist aber ein positives Gefühl, (habe ich jedenfalls so gelernt...) denn die Täuschung vorher war viel schlimmer !!!!

Ich habe meinen Schritt NICHT BEREUT - fühle mich frei und habe mit Christus nicht nur meinen Erlöser, sonder auch den besten Freund gefunden !!!!

http://www.aufbruch-in-garbsen.de

Lieben Gruss von

Wolfgang Lux (alias cantovist, da ich hier auch singe http://www.cantovivo.de)

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Re: NAK am Scheideweg?!

#169 Beitrag von Andreas Ponto » 02.03.2011, 15:21

Lieber Wofgang Lux,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Bekennermut.

Trotzdem sollte es die freie Entscheidung eines jeden sein, wie er sich zu diesem Thema verhält.

Um nicht mehr, aber auch nicht weniger, geht es.

Es ist einfach nicht in Ordnung, wenn anonyme Schreiber alleine deswegen pauschal diskreditiert werden.

Es kommt darauf an was und wie geschrieben wird. Anonym oder nicht ist dabei irrelevant.

Andreas

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#170 Beitrag von Adler » 02.03.2011, 17:03

Das sehe ich genau so!

Solange die Menschenwürde unangetastet bleibt, spielt es keine Rolle ob nun mit Klarnamen oder anonym geschrieben wird. Ausserdem - woher weis ich denn, ob der angegebene Klarname auch zutrifft? Ich kann mich ja auch "Lieschen Müller" nennen ohne es wirklich zu sein. Von daher ...

Noch eins, den Administratoren ist der Klarname ohnehin bekannt. Wer also glaubt, sich unter dem Deckmantel der Anonymität verbal austoben zu können sollte sich dieser Tatsache schon bewusst sein :!:

LG Adler

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