NAK am Scheideweg?! Was sich aus meiner Sicht in der NAK ändern müsste.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Andreas Ponto
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Re: NAK am Scheideweg?!

#101 Beitrag von Andreas Ponto » 21.02.2011, 22:05

Das hab ich soeben gefunden:

NAK: Exklusivität “Nein” – Jesus “Ja”

Und hier eine etwas Aufschluss bietende Diskussion dazu:

Jugend Mittendrinn

Die Diskussion ist zu finden unter Christsein im Alltag - Petition zur NAK (Konnte den Link nicht übernehmen).

shalom
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Re: NAK am Scheideweg?!

#102 Beitrag von shalom » 22.02.2011, 06:16

[urlex=http://www.christ-im-dialog.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1953&Itemid=170][ = CID / Folkmar Schiek, Stuttgart ][/urlex] hat geschrieben:
NAK stellt sich ins sektiererische Abseits

Die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche (NAK) macht das Zeugnis Jesu lächerlich und grenzt sich sektiererisch von der christlichen Kirche ab

Werte DiskursteilnehmerInnen,

der Petrusdiensthabende der Kirche Jesu Christi, der große Vorsitzende des Züricher NaKi-Apostelvereins, Herr Dr. Wilhelm Leber, hat in seiner Sondernummer der „Leitgedanken zum Gottesdienst“ für besondere Amtskörper vom Februar 2011 deutlich Position bezogen und seinen Amtsträgern eine Sonderrollenlehre von der Kirche Jesu Christi übergestülpt.

Erst ein bisschen raus aus der Sektenecke – dann selber wieder rein in die Sektenecke (wo solche Leute samt Anhang ja auch hingehören wollen)... .

shalöm

kuschnir007

Re: NAK am Scheideweg?!

#103 Beitrag von kuschnir007 » 22.02.2011, 08:33

Kein Kommentar.

Maximin

Re: NAK am Scheideweg?!

#104 Beitrag von Maximin » 22.02.2011, 10:40

Kuschnir 007, wie ist Dein Beitrag zu verstehen? Möchtest Du keinen Kommentar abgeben oder wünschest Du, dass zu diesem Thema generell keine Kommentare mehr abgegeben werden?
Maximin + + +
Zuletzt geändert von Maximin am 22.02.2011, 12:13, insgesamt 1-mal geändert.

diebasis

Re: NAK am Scheideweg?!

#105 Beitrag von diebasis » 22.02.2011, 11:25

Wenn Bez.ap. Klingler die Liste in gk sieht, dann wird er rufen: "Die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los!!!"

Nun steht er am Scheideweg, denn bisher hat die, die Losliefen, so wie ER, auch wieder fallen lassen (Beurlaubungen).
Schaun wir mal wie die KL regiert. Bestimmt mit Ignoranz. :?:

Frank
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Re: NAK am Scheideweg?!

#106 Beitrag von Frank » 22.02.2011, 12:19

Es könnte aber auch sein, dass er etwas stolz ist und sagt: "Klasse, ganz viele aus meiner Gebietskirche. Die Vision 2010/14 hat also was gebracht!" 8)
(http://www.notenarchive.de/nakgotha/dat ... _V2014.pdf)

Unser Ziel:
Das Wesen Christi soll in den Gemeinden
immer mehr spürbar werden.

Das wollen wir erreichen:
• die Gemeinde als Mittelpunkt, Anker und
Motor ihrer Mitglieder
• christusnahe und erfahrungsreiche Gottesdienste
• wahre Christen mit einem lebendigen Glauben
• eine offene und missionierende Gemeinde
• eine individuelle und an den Bedürfnissen
der Gemeindemitglieder orientierte Seelsorge
• eine Gemeinschaft, in der die von Gott gegebenen
Gaben erkannt und anerkannt werden
• aufrichtiger und gütiger Umgang
mit Schwächen und Konflikten
• Christen, die sich der Gnade Gottes bewusst sind
• kompetente, christliche Führung
aus innerer Autorität
• Amtsträger, die um die eigene
Weiterentwicklung ringen

Das bedeutet:
Jeder arbeitet daran, dass das von Christus
vorgelebte Bild vom Menschen sein ganzes
Denken, Fühlen und Handeln bestimmt.

Das tun wir:
• Standortbestimmung vornehmen
• Zielbeschreibung verinnerlichen
• Vorstehertage durchführen
• Kommunikation verbessern durch
- Einführung Intranet
- Erweiterung Internetauftritt
- Apostelbriefe an alle Geschwister
• Geschwister vermehrt in Gemeindeaktivitäten
einbeziehen
• kirchliche Angebote erweitern
• Amtsträger unterstützen bei der Vorbereitung,
Durchführung und Reflexion von Gottesdiensten
• positive Ausstrahlung auf unsere Mitmenschen
verstärken
• gute Beziehungen zu anderen Kirchen-
gemeinden pflegen
• Offenheit bei gegenseitiger Wertschätzung
anstreben
• Rückmeldungen fördern
• Führung durch innere Autorität weiterentwickeln
• Konflikte im christlichen Sinn lösen
• Weiterentwicklung der Amtsträger fördern
Diene deiner Kirche, aber gehorche ihr nicht.
(Klaus Douglass)

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#107 Beitrag von Adler » 22.02.2011, 12:43

Zitat:

Es könnte aber auch sein, dass er etwas stolz ist und sagt: "Klasse, ganz viele aus meiner Gebietskirche. Die Vision 2010/14 hat also was gebracht!"

Zitat Ende

Hallo Frank,

dass halte ich persönlich für eher unwahrscheinlich. Wenn dem so wäre, sollte Klingler so konsequent sein und dem BÄ Feil folgen!

LG Adler

shalom
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Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: NAK am Scheideweg?!

#108 Beitrag von shalom » 22.02.2011, 12:55

Frank hat geschrieben:Es könnte aber auch sein, dass er etwas stolz ist und sagt: "Klasse, ganz viele aus meiner Gebietskirche. Die Vision 2010/14 hat also was gebracht!" 8)
(http://www.notenarchive.de/nakgotha/dat ... _V2014.pdf)

...Das bedeutet:
Jeder arbeitet daran, dass das von Christus
vorgelebte Bild vom Menschen sein ganzes
Denken, Fühlen und Handeln bestimmt.

Das tun wir:
• gute Beziehungen zu anderen Kirchengemeinden pflegen
• Offenheit bei gegenseitiger Wertschätzung anstreben…

...hat sich Klingler jetzt vom neuen Stammapostel-Kirchenverständnis distanziert oder verhält er sich immer noch stromlinienförmig abwartend ambivalent, um ggf. anstatt „Rückmeldungen“ zu fördern, Rücktritte fordern zu können :wink:?

Welche Position haben seine Apostel (Korbien, Wosnitzka...) und seine Bischöfe zum übergestülpten Kirchenverständnis ihrer neuen "Kirche Jesu Christi" bezogen?

Ist das Kirchenverständnis des Petrusdiensthabenden die "Pflege guter Beziehungen" zur Gemeinde des Herrn? Ist das Kirchenverständnis des Petrusdiensthabenden die "offene Wertschätzung" seitens des Apostolates :mrgreen: ?

shalöm

diebasis

Re: NAK am Scheideweg?!

#109 Beitrag von diebasis » 22.02.2011, 13:29

Er hält sich ambivalent daran (meine Meinung).

Apostel Wosnitzka und Korbin sind Mitläufer, die die Kredite ihrer Häuser zurückzahlen müssen.
Sie passen sich IMMER an die Gegebenheiten an.
Apostel Wosnitzka hat noch Meinungen vertreten, die eine Woche später widerrufen wurde und dann hat er anders geredet......

Apostel Korbin hat nun ein neues Hobby gefunden. Er bereitet neuerdings die GD mit der Jugend vor.
http://www.nak-mitteldeutschland.de/gem ... 7991a7f51c
http://www.nak-mitteldeutschland.de/gem ... c755a30955
Es wäre zwar nicht übel, wenn er mal in den Ämterversammlungen seine Arbeitsbereiches vorbei schauen und das mit seinen Vorstehern und Priestern übt, denn dann würden die GD inhaltsreicher werden(eventuell).
Das wäre auf alle Fälle sinnvoller und seine Aufgabengebiet.
Warum er die Jugend dazu nimmt???? Wusste nicht, dass dies seine Aufgabe ist (vielleicht neuerdings??)

Lieber Frank bei uns kommt in den Gemeinden nichts von Vision 2014 an.

Vielleicht denkt er das "Klasse, ganz viele aus meiner Gebietskirche. Die Vision 2010/14 hat also was gebracht!" ???????

"Klingler sollte konsequent sein und dem BÄ Feil folgen" - JAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!!!!!! Dann wüsste man woran WIR in Mitteldeutschland sind!!!!

Warten wir ab, wann ein Reaktion kommt????? Kommt EINE oder ignoriert man es mal wieder????

Adler

Re: NAK am Scheideweg?!

#110 Beitrag von Adler » 22.02.2011, 13:42

Bei der ganzen Diskussion zu den „neuen“ Glaubensinhalten und Lehraussagen der NAK, taucht immer wieder der Begriff des Sakramentverständnisses auf. Hierin wird auf den besonderen Umstand hingewiesen, dass nur durch die NAK-Apostel bzw. durch von ihnen Beauftragte Amtsträger, ein rechtsgültiges (was man auch immer unter „Rechtsgültigkeit“ verstehen mag) Sakrament gefeiert werden kann.

Mir stellt sich dabei die Frage nach dem biblischen Ursprung dieser in den „neuen“ Lehraussagen der NAK aufgestellten Behauptungen.

1. Wo steht denn in der Bibel, dass NUR die NAK-Apostel bzw. von ihnen Beauftragte, das Abendmahl halten dürfen?

2. Wo steht denn in der Bibel, dass NUR die NAK-Apostel bzw. von ihnen Beauftragte taufen dürfen?

3. Wo steht denn in der Bibel, dass der Heilige Geist NUR von NAK-Aposteln gespendet werden kann/soll/darf?

Meine Antworten auf diese Fragen:

1. Es gibt in der Bibel keinen derartigen Hinweis oder eine derartige Anweisung Jesu an seine Jünger/Apostel. Beim Abendmahl handelt es sich, nach den Worten Jesu, um ein Gedächtnismahl! Um ein solches zu feiern, bedarf es KEINES Amtsträgers, gleich welcher religiösen Gemeinschaft, auch nicht eines NAK-Apostels bzw. eines von ihnen beauftragten Amtsträgers! Jeder gläubige Christ hat das Recht (evtl. auch die Pflicht) dieses Gedächtnismahl zusammen mit anderen gläubigen Christen zu feiern!

2. Es gibt in der Bibel keinen derartigen Hinweis oder eine derartige Anweisung Jesu an seine Jünger/Apostel. Selbst aus dem sog. „Sendungsauftrag“ Jesu, geht nicht eindeutig hervor, dass eine Taufe NUR und ausschließlich von (NAK)-Aposteln bzw. durch von ihnen beauftragte Amtsträger durchgeführt werden kann/soll/darf. Bestes Beispiel hierzu ist die Begebenheit des Kämmerers aus dem Morgenland und seine Begegnung mit Philippus. Noch ein weiteres Beispiel ist Jesus selbst. Er ließ sich von Johannes am Jordan taufen. Von einem Mann, der weder einen Amtsauftrag hatte, noch eine Jünger/Apostel Jesu.

3. Es gibt in der Bibel keinen derartigen Hinweis oder eine derartige Anweisung Jesu an seine Jünger/Apostel. Dass die damaligen Apostel den Gläubigen Menschen die Hände auflegten, geschah sicherlich nicht aus dem Grund, ihnen den Heiligen Geist zu spenden. Dies war vielmehr eine allgemein benutzte Geste des Segnens. Das dadurch, wie in Apostelgeschichte berichtet, der Heilige Geist auf die Gläubigen kam, war eine Sache welche von den Aposteln weder verursacht noch beeinflusst werden konnte, sondern einzig in der Souveränität Gottes zu finden ist.

Wo bleibt denn nun, anhand biblischer Beweise, diese von der NAK für sich beanspruchte, alleinige Gültigkeit ihrer Sakramente? Sie lösen sich, bei näherer Betrachtung, in Wohlgefallen auf! Auch das noch so schöne und evtl. auch intensive Wunschdenken einer elitären Gruppierung christlichen Anstriches, kann die bestehende Realität nicht verändern!

LG Adler

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