Entschlafenengottesdienst

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: Entschlafenengottesdienst

#11 Beitrag von shalom » 08.11.2010, 13:29

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/101108_gottesdienst-fuer-entschlafene-in-dortmund/][ = > Arminia Brinkmann ][/urlex] hat geschrieben: Gottesdienst für Entschlafene in Dortmund (08. November 2010)

Das Evangelium verkündigen

Grundlage für die Predigt war das Bibelwort aus 1. Petrus 4,6: "Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkündigt, dass sie zwar nach Menschenweise gerichtet werden im Fleisch, aber nach Gottes Weise das Leben haben im Geist".
Die Bibelstelle belege, so Bezirksapostel Brinkmann in seiner Predigt, dass auch den Verstorbenen das Evangelium verkündigt werden könne. Daraus folgere außerdem, dass auch eine Änderung des Zustandes der Entschlafenen möglich sein müsse. Sonst habe das Verkündigen des Evangeliums keinen Zweck.

…was für ein Glaubenserlebnis. Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmann hat sich jenseits der offiziellen Leitgedanken dasselbe Textwort als Grundlage für seine Predigt ausgesucht, wie zeitgleich sein Vereinskollege Stammapostel Dr. Leber in Berlin :wink: . Was für eine Geistesverbindung ("Eins im Geld und Glaubensleben"). Ohne Zustandsänderung von Entschlafenen dank stammapostolischer Intervention hätte das Evangelium keinen Zweck.

Was für eine belegte Botschaft!

shalom

Heinrich

Re: Entschlafenengottesdienst

#12 Beitrag von Heinrich » 08.11.2010, 13:34

"Eins im Geld und Glaubensleben"
Hallo Shalom,

hiess das in einer früheren Textfassung nicht mal „Eins im Geld und Streben“ ?

Schmunzelnde Grüße,
Heinrich

hans
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Re: Entschlafenengottesdienst

#13 Beitrag von hans » 08.11.2010, 13:52

Die Bap. bekommen zu den Gd. für Entschl. jeweils ein Textwort geschickt. Es besteht also nur eine Briefverbindung weniger eine Geistesverbinmdung.

Heinrich

Re: Entschlafenengottesdienst

#14 Beitrag von Heinrich » 08.11.2010, 14:41

Es besteht also nur eine Briefverbindung
Das ich nicht lache, werter Hans.

In Zeiten wie diesen werden doch sicherlich auch in der NAK Nachrichten per email um den Globus gejagt……. :D

Im übrigen haben Sie natürlich Recht – da ist nichts von einer wunderbaren Geistesverbindung. Auch Bezirksapostel sollen/müssen/dürfen aufschauen. Und wenn da mal etwas aus Zürich kommt, wird dieses eben dem BAP-Gottesdienst zugrunde gelegt - oder auch nicht :mrgreen:

Herzliche Grüße aus dem Süden,
Heinrich

Adler

Re: Entschlafenengottesdienst

#15 Beitrag von Adler » 08.11.2010, 16:57

Alle BAP weltweit erhalten jeweils zum Beginn einer Woche, ein sog. Montags-Fax. Darin wird ihnen eine Kurzfassung incl. Textwort des letzten aktuellen STAP-GD übermittelt. Dieses Fax bildet dann i.d.R. die Grundlage für ihre weiteren GD`s

LG Adler

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Re: Entschlafenengottesdienst

#16 Beitrag von Comment » 08.11.2010, 17:10

So reihen sich die Faxen fortlaufend aneinander - bis irgendwann mal einer die Faxen dicke hat. :lol:

Adler

Re: Entschlafenengottesdienst

#17 Beitrag von Adler » 08.11.2010, 18:08

Hauptsache, sie machen dann keine Fxen ... :shock: :mrgreen:

LG Adler

shalom
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Re: Entschlafenengottesdienst

#18 Beitrag von shalom » 09.11.2010, 06:20

[urlex=http://www.nak-berlin-brandenburg.de/index.php?id=31&tx_ttnews%5btt_news%5d=579&cHash=b5e01ddba7][ NaK-BBB ][/urlex] hat geschrieben: Stammapostel Leber feiert Entschlafenengottesdienst in Berlin (07.11.2010)

In seiner Predigt warb der oberste Geistliche darum, den “unerlösten Seelen in der Ewigkeit" mit bedingungsloser Liebe entgegenzutreten und fürbittend für sie einzutreten. Beispielhaft nannte er unter anderem diejenigen, die in den vergangenen Monaten bei Naturkatastrophen ums Leben kamen. Auf die Frage, warum Gott dies zulasse – "das ist ja nicht Verschulden eines Menschen" –, habe auch er keine Antwort. "Aber unser Vertrauen in den Herrn sagt uns, dass er letztlich doch Gedanken des Friedens hat". Dies zu erkennen, sei für jene, die so aus dem Leben gerissen würden, aber sehr schwer.

Werte EntschlafenendiskursteilnehmerInnen und Werber, liebe Erlöste und auch all ihr Unerlösten 8),

ein Festgottesdienst jagt den nächsten. 31.10.2010 Lusaka – eine Woche später Berlin. Die Feste werden gefeiert wie sie fallen. Meines Wissens nach gibt es kaum eine Kultur, die ihre Toten nicht ordentlich bestattet. Ich kann das akzeptieren. Wenn ich beispielsweise katholischen oder evangelischen Beerdigungen beiwohne, dann drängt sich mir nicht unbedingt der Eindruck auf, als bedürften nach den Trauerfeierlichkeiten die unerlösten Toten zur endgültigen Erlösung noch der neuapostolischen Fürbitten und Sakramente.

Natürlich gehe ich davon aus, dass jene mindestens 69 Menschenleben, welche die Eruption des Merapi gekostet hat (lt. UFO-Online), ordentlich bestattet worden sind. Warum auch nicht? Unter zigtausend Evakuierten befinden sich auch Geschwister, schreibt der Fernostapostel am 05.11.2010 aus Yogyarta dem VFB (Hebeisen zu Java-Vulkanausbruch) . Diese Tatsache lässt auf ein nicht gänzlich unchristliches Umfeld schließen, denn Apostel ernten gerne auch dort, wo sie nicht gesät haben. Warum sind also die Beisetzungen der Andersgläubigen defizitär, dass die jenseitig immer noch „Unerlösten“ der stammapostolischen Nachbesserung bedürfen?

Der Stammapostel predigt doch ganz speziell und zielgerichtet am 07.11.2010 vom fernen Berlin aus etwas von den „unerlösten Seelen in der Ewigkeit“, die als aus dem Leben Gerissene nicht erkennen würden, dass Gott letztlich doch Gedanken des Friedens hat. Soso. Was für ein "gerissenes" neuapostolisches Evangelium.

Ich hoffe, dass in Zukunft die defizitären evangelischen und katholischen Seelsorger ihre neuapostolischen Kollegen – die den Stress mit der postmortalen Nachbesserung (Evangeliumverkündigung, Sündenvergebung, Konvertierung, Sakramentsversorgung) ganz alleine zu bewältigen haben - etwas unterwürfiger, etwas dankbarer begegnen werden.

Wann wird diese selbstbildgerechte Apostelhöchstleistung endlich auch bundesweit ACKzeptiert?

shalom

Adler

Re: Entschlafenengottesdienst

#19 Beitrag von Adler » 09.11.2010, 06:37

Zitat:

Wann wird diese selbstbildgerechte Apostelhöchstleistung endlich auch bundesweit ACKzeptiert?

Zitat Ende

Vielleicht dann, wenn sie aufhören zu singen: "We are the champions ... "

LG Adler

shalom
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Re: Entschlafenengottesdienst

#20 Beitrag von shalom » 05.03.2011, 07:38

Petrusdienstleiter am 27.02.2011 in Ostermundigen ([i]Ära W.Leber WortSchatzhumare[/i]) hat geschrieben:
Gebet:

Großer Gott, gütiger Vater…wir blicken auch hinüber in die jenseitige Welt. Wir gedenken liebend derer, die uns vorauf gegangen sind. Aber wir möchten auch allen eine Hilfe sein, die anklopfen, die herauskommen möchten aus ihren Gefängnissen und hineintreten wollen ins Licht. Wir gehen einem Entschlafenen-Gottesdienst entgegen und wir beten für sie alle, dass sie doch den Weg finden zu dir und deinem lieben Sohn.

[Textwort] aus Apostelgeschichte 6,7-8: „Denn die unreinen Geister fuhren aus mit großem Geschrei […]und es entstand große Freude in dieser Stadt

Chor:Sei stille dem Herrn und warte auf ihn…

Stammapostel W.Leber: Meine herzlich geliebten Brüder und Schwestern. Wir wollen stille sein dem Herrn und auf ihn warten und uns durch das Wort erfüllen und bedienen lassen und die Weisungen des Geistes Gottes annehmen.

Es möge große Freude da sein in jeder Gemeinde, große Freude in der Jugend, große Freude schon bei den Kindern, große Freude bei den Senioren und ich blicke schon hinüber in die jenseitige Welt, weil wir vor einem Entschlafenen-Gottesdienst stehen, es möge auch dort große Freude sein. Wir wünschen dass viele noch große Freude erleben können und den Weg finden zum Herrn und seinem Altar… . ( - SEITE 2 -)

Werte reine und unreine Gefäße, liebe dies- und all ihr jenseitigen Geister in diversen Reinlichkeitsstufen und all ihr Einsitzenden 8),
  • nach den, durch den Amtskörper durchgesickertern Leidgedanken im gleichen Monat solch „Eine Botschaft voll Erbarmen…“ von der großen Freude über die Ausfahrt der unreinen Geister :mrgreen: . Stammapostel Dr. Leber mahnte inständig vor unreinen Geistern, die an den Herzen der neuapostolischen Gotteskinder arbeiten wollen. Die Gotteskinder möchten die unreinen Geister doch entfernen, damit endlich die Gewähr da wäre, dass dann der Segen Gottes darauf ruht und die Gotteskinder dann auch Freude im Herzen haben und "gute Stimmung da" ist.

    Untertänigst bat Stammapostel Dr. Leber die Zuhörerinnen in fern und nah nochmals, seine Ausführungen von der Ausfahrt der unreinen Geister doch bitte auch auf den Bereich der jenseitigen Welt zu übertragen. Stammapostel Dr. Leber artikulierte den Wunsch: „Es möge auch dort große Freude sein. Wir wollen uns darauf einstellen und uns vorbereiten. Auch da gilt dasselbe. Es müssen die unreinen Geister entfernt werden. Das müssen auch jene Seelen erfahren, die heraus möchten aus ihren Gefängnissen und hineintreten wollen ins Licht“.

    Stammapostel Dr. Leber malt ostervollmundig die Frage aus, wie viel Vorbehalte, wie viel Enttäuschung es wohl in der jenseitigen Welt gäbe? Er predigt, dass da mancher Hass und Gegeneinander wäre, halt alles, was man mit unreinen Geistern in Verbindung bringen könne. Und wenn man an unreinen Geistern festhält – das gilt jenen Seelen auch –: „und wenn sie sich nicht raten lassen von der göttlichen Wahrheit, ja, dann werden sie nicht dem Herrn näher kommen können; man muss das aufgeben“.

    Das ist der Wunsch der Stammapostels für jene Seelen in der Ewigkeit, dass diese dort „alle Gedanken der Unversöhnlichkeit, alles was im Bereich Hass einzuordnen ist, dass sie das aufgeben, auch die Zweifelsgedanken und sich ganz dem Herrn überantworten“.

    Die Gebete der Stammapostels können da unterstützend wirken, sollen unterstützend wirken. Sie wollen gerne sich für sie verwenden und dafür eintreten, dass jene dort imstande sind zu erkennen, dass solche unreinen Geister auch in der Ewigkeit nur die Freude nehmen und dort nicht weiter bringen. Dem sprechenden Mund des schweigenden Gottes im Stammapostel geht es darum, die unreinen Geister zu besiegen, weil man sich von Stammapostels durch die göttliche Wahrheit raten lässt. Dann kann man auch da von den Plagegeistern frei werden und hinein treten ins Licht, „dass dann auch viele am nächsten Sonntag die Sakramente empfangen können. Wir wollen uns von ganzem Herzen ihnen zuwenden, mit ganzer Seele dafür eintreten, dass das so der Fall sein kann. Amen“ (-SEITE 6-).

    [Stammapostel W.Leber]: „Diese Augenblicke, wo das Heilige Abendmahl bereitet wird für die jenseitige Welt, das sind immer ganz besondere Augenblicke. …Wie tröstlich ist das Wissen: Wir sehen uns wieder, sie sind nicht irgendwo verschwunden bei den Namenlosen, sondern diese Gemeinschaft besteht fort und wird einmal Realität werden an dem Tag des Herrn“.

    Die Stammapostels denken aber auch an solche, „die fern standen und Gnade gefunden haben in den Augen des Herrn“. Stammapostel Dr. Leber predigt, dass er immer wieder zu der Erkenntnis käme, dass manches Mal es sicher ein langer Prozess ist „– man könnte ja fragen – muss das jeden Sonntag gefeiert werden, es reicht doch, wenn es hin und wieder geschieht“. Gut, der sprechende Mund erweckt, dass auch die Stammapostels nur eine Ahnung der Seele haben und „keinen Einblick in die Geschehnisse in der jenseitigen Welt“. Eines aber wäre dem Petrusdienstschiebenden klar: „Es dauert manchmal lange, es ist ein langer Weg, bis jemand, der fern stand von Christus, der vielleicht noch Mühe hatte zu vergeben seinen Peinigern, bis der soweit ist, dass er das alles beiseite tut und sagt: „Ja, ich möchte auch hinein kommen in diese Gemeinschaft.““.

    Stammapostel Dr. Leber führt aus, dass es schon hier in dieser Welt manchmal ein langer Weg sei, bis sich jemand der ungeschrumpften Wahrheit öffnet (und eben nicht der Bestätigung, dass etwas soundso zu glauben wäre), geradeso wie es der bereedte Geist des schweigenden Gottes zu Beginn des Gottesdienstes den Stammapostel hatte ins Mikrofon predigen lassen.

    Beides, Bestätigung haben, aber frei sein, offen sein für die Wahrheit, das wäre schon hier auf Erden schwierig und das sei auch in der jenseitigen Welt schwierig. Für einen der kurz zuvor predigt, dass die Stammapostels „keinen Einblick in die Geschehnisse in der jenseitigen Welt“ haben, schon ein merkwürdiges Apostelverständnis für vollkirchlich bestätigte Apostel. Apostel wollen beständig bestätigende Betätigung :mrgreen: .

    Auf Fürbitte des Stammapostels an seinen Herrn, der so gnädig und so groß ist, ist justament in diesem Glaubensmoment die Tür geöffnet worden, dass auch die Seele im Jenseits Frieden empfängt und das dortige Sehnen auf den nahen Tag des Herrn gestärkt wird: „Nun rufe ich hinein in die jenseitige Welt, kommt her alle, die ihr uns vorauf gegangen seid im Glauben. Wir grüßen euch und sind herzlich mit euch verbunden, auch jene die erst kürzlich hinein gegangen sind in jene Welt, auch ihnen gilt ein besonderer Gruß. Wir wissen, dass ihr nicht irgendwo verloren seid, sondern wir haben weiterhin Gemeinschaft miteinander“ (- SEITE 9 -).

    Die Stammapostels grüßten danach auch jene, „die fern standen und Gnade gefunden haben in den Augen des Herrn“. Darum
    sind die Stammapostels als sprechender Mund des schweigenden Gottes auch so außerordentlich dankbar und froh, „dass die Gnade so hineinwirkt in die Gottesdienste, in die Herzen dort in der jenseitigen Welt. Kommt alle her, die ihr verlangend seid und die ihr berechtigt seid, teilzuhaben am Heiligen Abendmahl. Nehmt hin, was ich hineinlege in die Hände der Apostel: „Der
    Leib und das Blut Jesu ist für euch alle gegeben zu eurer Freude und zum ewigen Leben.
    “ Amen (- SEITE 10 -).

    Im anschließenden „Schlussgebet“ verwendete sich der Petrusdiensthabende am wiederaufgerichteten Gnaden- und Apostelaltar für die Opferer: „Vater, wir haben unsere Opfer gebracht. Wir bitten dich, du mögest in Gnaden darauf sehen und alles lohnen, was die Deinen aus der Liebe zu dir und deinem Werk heraus getan haben… “.

    Mitten in seinem Schlussgebet blickte der Stammapostel dann schon seherisch auf den nächsten Entschlafenen-Gottesdienst am Sonntag in Indien. „Wir bitten noch einmal: Vater, lass uns ein Segen und eine Hilfe sein für andere. Wir möchten so gern, dass solche, die gebunden sind in der jenseitigen Welt heraus kommen möchten aus ihren Gefängnissen, dass sie auch Gnade finden und imstande sind doch das Wort zu ergreifen, sich frei machen zu lassen und die göttliche Wahrheit anzunehmen. Lass sie dann auch die Sakramente in Empfang nehmen. Gib, dass sie dann auch imstande sind hinein zu treten ins volle Licht. […] Amen“.

    Stammapostel Dr. W.Leber: „Der Gottesdienst ist beendet. …Ich selbst werde mich dann auf die Reise machen und den Entschlafenen-Gottesdienst in Indien durchführen. Es ist eine ganz andere Gegend wiederum, eine faszinierende Gegend, kulturell und vielseitig. Ich kann mir vorstellen, dass es in der jenseitigen Welt auch so etwas gibt mit allen vorbehalten, die man anbringen muss. Deswegen glaube ich schon, dass das auch ein Akzent ist für die jenseitige Welt“.
In Stammapostelgottesdiensten ist wirklich oft von der Wahrheit die Rede und fast nie von Bestätigung (es sei denn Ämter müssen bestätigt werden). Das neuapostolische Apostolat wird als die „Grundfeste“ der Wahrheit wahrgenommen und bestätigt sich selbst durch sein heilsgeschichtliches Vorhandensein in der Gegenwart, wiewohl das Apostolat eben gerade nicht eine „Grundfeste der Bestätigung“ sein möchte.

Stammapostel Dr. Leber hat in seiner (offiziellen Stellungnahme) noch nicht einmal die Leitgedanken bzgl. seines neuen Apostelverständnisses von Kirche bestätigt. Gewisse Leistgedankenformulierungen würden sich in seinem Apostelverständnis von Kirche so nicht wieder finden. Wie groß muss an dieser Stelle Lebers „Liebe zur Wahrheit“ sein, von der schon Stammapostelhelfer Paulus geschrieben hatte?

Man muss sich freuen können über die Weisungen aus dem Heiligen Geist, wenn es vielleicht auch einmal gegen das eigene Denken geht. Wenn man sich vielleicht auch einmal gepackt fühlt und merkt, dass der Herr uns in eine andere Richtung haben möchte, die göttliche Wahrheit soll uns treffen und nicht eine „billige Bestätigung unserer eigenen Sehensweise“.

Die göttliche Wahrheit hatte schon vor 50 Jahren einen der Amtsvorangänger Lebers hart getroffen. Auch in Ostermundigen war die göttliche Wahrheit wieder einmal so richtig ungeschrumpft offenbar – wie sonst nirgends und im jenseits schon mal gar nicht -, und durch diese Wahrheit sehen sich viele neuapostolische Amtsträger in ihrem Amt voll bestätigt und wollen sich von dieser „Wahrheit“ hüben wie drüben leiten lassen und möchten durch sie – wie Bischoff – sicher ans Ziel gebracht werden. Was für ein Botschaft des reinen Geistes. Keine Chance für unsaubere Schrumpfgeister.

Ob dieses Entschlafenenfestgottesdienstvorbereitungsfestgottesdienstes war in der Stadt Ostermundigen und in all den angeschlossenen sowie noch ungeschlossenen Übertragungsfilialstätten hüben und drüben eine große Freude entstanden, dass Gott und sein Werk die unreinen Geister doch noch so einfach los geworden wäre :wink: .

Das macht gute Stimmung. Tolle Nakzente. Na-amtlich gespendeten Nakramente. Wenn schon nicht durch das Apostelverständnis von vollsinniger Kirche kommt wenigstens durch solche Gottesdienste in den unprofanierten Gottesdienstätten dieser Welt so etwas wie neuapostolische Mehrwertfreude auf.

shalöm

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