Etikettenschwindel der NAK Nord ?

Für Zweifler und andere gute Christen
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Heinrich

Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#1 Beitrag von Heinrich » 03.11.2010, 16:50

Liest man das unter diesem Link

http://appl.abendblatt.de/media/ha/down ... -HP1_1.pdf

erreichbare Dokument (und scrollt bis ganz unten rechts) liest man dort, das die NAK Nord zu einem „Gottesdienst zum Gedenken an die Entschlafenen“ einlädt.

Ein Gedenkgottesdienst ist für mich etwas absolut anderes als ein Entschlafenengottesdienst, wie er bislang in der NAK praktiziert wird.

Scheren da die „Nordlichter“ aus dem bisherigen Ritual aus ? Oder gibt es da neue Regelungen, die mal wieder an mir vorbei gegangen sind ?

Oder ist die Formulierung gar eine Art Etikettenschwindel so nach dem Motto "Hauptsache, wir bekommen Leute in die Kirche" ?

Nachdenkliche Grüße aus dem Süden,
Heinrich

dietmar

Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#2 Beitrag von dietmar » 04.11.2010, 06:20

Ach Heinrich, ist nicht die ganze Organisation ein Etkettenschwindel :?: :?: :?: :?: :?: :?: ?:

Heinrich

Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#3 Beitrag von Heinrich » 04.11.2010, 08:45

ist nicht die ganze Organisation ein Etikettenschwindel ?
Nein, Dietmar,

das denke ich ganz und gar nicht…….

Gruss aus dem nebligen Süden,
Heinrich

verbindlich

Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#4 Beitrag von verbindlich » 04.11.2010, 13:07

Lieber Heinrich,
was machst du dir denn einen Kopf um den Norden?
Im Sueden habt ihr genug mit euch zu tun.
Sonst bist du nachher noch mehr überfordert....

dietmar

Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#5 Beitrag von dietmar » 04.11.2010, 14:18

Heinrich hat geschrieben:
ist nicht die ganze Organisation ein Etikettenschwindel ?
Nein, Dietmar,

das denke ich ganz und gar nicht…….

Gruss aus dem nebligen Süden,
Heinrich
ist es soooooooo nebelig bei dir??? :lol: :lol:
dann komm mal in Norden,steife Brise..der Nebel ist weg dann siehst du klarer :lol: :lol: :mrgreen: lG

shalom
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Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#6 Beitrag von shalom » 04.11.2010, 18:12

[urlex=http://nak-norddeutschland.de/index/aktuelles/2010/entschlafenengottesdienste.html][ = > Gebietskirche wirbt für „GOTTESDIENST zum GEDENKEN an die ENTSCHLAFENEN“ : ][/urlex] hat geschrieben: Gottesdienste für die Entschlafenen – mehr als nur Trost für Hinterbliebene (03.11.2010)

Entsprechend dem Bibelwort „Selig sind, die da Leid tragen, denn Sie sollen getröstet werden.“ (Matthäus 5,4), findet am Sonntag, dem 7. November 2010 um 10 Uhr […] ein Gottesdienst zum Gedenken an die Entschlafenen statt.

Werte na-amtliche Multi-Jenseitskultis, liebe Jenseitssündengläubige und all ihr diesseitig Trostsuchenden 8),

wirft der neue Bezirksapostel gar seine Schatten voraus? Mausert sich der Blankeneser Friedensbote zum “Insel Boten“ des Schleswig Holsteiner Zeitungsverlages :wink: ? Ohne Katechismus reicht es bei der Werbekampagne zwar nur für „Düt und Dat“ und dabei könnte das Schumacherische Management weder die eigene Jenseitslehre begriffen, noch das eigene Wort zum Monat gerafft und auch nicht das eigene Monatsplakat eines Blickes gewürdigt haben. Man hat den Eindruck: Alles in der Werbung und nichts in der Kirche. Geld regiert die neuapostolische Glaubenswelt und nach all den Kirchenschließungen scheint es an verflüssigtem Opfer Gottes wahrlich nicht zu mangeln (würde Jesus heute noch mal geboren, lägen die Exklusivrechte mit an Glaubenssicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beim total jesuszentrierten Apostolat).

Also bitte: Gott sendet doch keine lebendigen Freunde zum Trost ins Reich der Entschlafenen (“Gott schenkt mir Trost“) . Natürlich sollen die Hinterbliebenen getröstet werden! Wer denn sonst? Sollten etwa gar die Verstorbenen fürs Versterben von den Unverstorbenen getröstet werden? Die Apostelwerbeagentur macht Werbung mit dem Slogan: „GOTTESDIENST zum GEDENKEN an die ENTSCHLAFENEN“, wogegen auch überhaupt nichts einzuwenden ist. Doch dieser „Lockvogel“ ist quasi nur der Gewinnmitteilungsflyer zur Apostel-Jenseitskaffeefahrt mit Apostelabendmahlsfutterkrippe, das Deckmäntelchen für unkachetisch, apostelamtlich, unverbindliches „Düt und Dat“. Variables „spirituelles Gegrabsche“ mit einem Bonusgott (betet für mich; opfert für mich…) ist ja auch für den neuapostolischen Amtskörper nichts Ungewöhnliches mehr („Berührt von Jesus?“) .

Der „Insel Bote“ – und das “Boot der Apostel“ Das Boot ist ein Bild für geistige Gemeinschaft. Wer dem Herrn Jesus nachfolgen will, muss das eine oder andere Boot verlassen…“ und sogar im Jenseits noch konvertieren. Es geht den Aposteln nämlich nicht ums Gedenken, sondern ums Jenseitssündenvergeben, Jenseitsopferschuldentilgen, Jenseitsabendmahlsfeiern, Jenseitstaufen mit Wasser, Jenseitsversieglungen und überhaupt sind die Zeitzeugenwolken quasi omnipräsent.

Vielleicht ist die Kampagne aber auch der Ausdruck einer totalen unkatechtischen Neuausrichtung des designierten Schumachernachfolgers wie sie ähnlich auch in dem Artikel “Stepping forward - NAC USA” aus dem Vaterhause VFB zum 01.11.2010 lanciert wird. Evtl. kann auch Apostel Rüdiger Krause seinen Erneuerungsprozess nicht auf den Strukturen seines Vorgängers aufsetzen und ist – gezeichnet von dem Niedergang – bereit, ein »kalkuliertes Risiko« einzugehen, um mehr AmtsträgerInnen mit Führungsqualitäten zu gewinnen.

Unmittelbar vor dem Studientag in Berlin (wir berichteten) wäre auch im neuapostolischen Küstennebel eine konzertierte Verneblungsaktion denkbar, wo wieder mal der eine oder andere Apostel den ökonomischen Ökumeniker zu mimen hat (Volker Kühne wird in dieser Rolle zunehmend unglaubwürdiger). Da wird aus dem Opfer Werbung (Erntedankopfer-, Jenseitsgedenkenanzeigen) auf Kaffeefahrtenniveau schalten lassen, die den unbedarften LeserInnen suggerieren, die Apostel würden sich zu einer pseudokatholischevangelischen Freikirche mit evangelikalem Touch wandeln wollen ("Apostel im Wandel"?).

Der neue Apostel Rüdiger Krause. Wie umgewandelt? Predigt er eine neue Apostellehre (nur noch Entschlafenengedächtnis) im Vorgriff auf den 2012er NaK-Nord-Katechismus? Vielleicht wird seine NaK-Nord sogar die Avantgarde bei der Frauenordination? Mit Alina Treiger ist in Deutschland ja gerade auch eine Rabbinerin ordentlich ordiniert worden (Tagesspiegel) . Nur für Ultraorthodoxe ein Problem. Und in der Kulti-Multi-Apostellandschaft gibt es halt auch Ultraorthodoxe und Reformierte wie z. B. Kolb und Krause :mrgreen: .

Mir ist schon ganz etikettenschwindelig :wink: .

shalöm

Adler

Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#7 Beitrag von Adler » 04.11.2010, 18:57

Nicht die, welche sich selbst Brüder und Schwestern Jesu oder gar Apostel nennen, sind es auch, sondern NUR die, welche den Willen Gottes tun.


"Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter".

Matth. 12 Vers 50


LG Adler

shalom
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Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#8 Beitrag von shalom » 04.11.2010, 18:58

…Das neue, noch neuerapostolische [ = > EGD-Banner 175 330.jpg ] bannt Sektengeruch…

Adler

Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#9 Beitrag von Adler » 04.11.2010, 23:34

Wie viele Rosen benötigt man wohl, um damit den Verwesungsgeruch eines vom Kopf her faulenden Fisches zu überlagern ... ?

LG Adler

Heinrich

Re: Etikettenschwindel der NAK Nord ?

#10 Beitrag von Heinrich » 05.11.2010, 14:19

So so, die Hesse maches allso aach ;-)

Schmunzelnde Grüße aus dem Süden,
der ganz ohne EGD-Plakate auskommt :D
Heinrich

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