Studientagung Berlin Dez. 2010

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shalom
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Studientagung Berlin Dez. 2010

#1 Beitrag von shalom » 27.10.2010, 23:16

[urlex=http://www.glaubenskultur.de/premium-1352.html][ = > Gk-Magazin vom 27.10.2010 ][/urlex] hat geschrieben: Belebung des Kennenlernens erwünscht
Drei Fragen an: Apostel Volker Kühnle zur Ökumene

…Der Prozess des Sich-Gegenseitig-Kennen-und Schätzenlernen kann aus meiner Sicht aber noch Belebung erfahren… .

Werte neuapostolische Glaubenskommerzialisierer, liebe Glaubenskonsumenten 8),

die Linkliste auf mediasinres charakterisiert gk wie folgt: „Eine der ersten kritischen Websites, ist inzwischen eine eher der NAK nahestehende und kommerzialisierte Seite mit kostenpflichtigen Berichten (nur im Abonnement zu beziehen) aus und über die NAK. Den noch frei zugänglichen Content müssen die zahlenden Abonnenten mit Kommentaren/Leserbriefen einbringen" (mediasinres) .

Da fragt man sich schon, was die Fragerei zwischen Erntedankopferfest und Entschlafenendankopferfest mit diesen drei einfältigen Fragen bezwecken soll? Zum Glück gibt es auch Magazine, die etwas weiter über den neuapostolischen Tellerrand blicken. Auf CID erfahren an Ökumene wirklich interessierte LeserInnen, dass schon demnächst eine “Studientagung vom 1. Bis 3. Dezember 2010 im Evangelischen Johannesstift, Hotel Christophorus, in Berlin“ stattfinden soll (Neuapostolische Gebietskirchen - Studientagung in Berlin) . Daher weht also der Wind der kühnelnden Wiederbelebungsoffensive und der Ansporn mit gk-Leserbriefen noch schnell mal wieder ein bißchen selbstkritisches Ambiente suggerieren zu können.

Zum Glück gab es da aber auch noch die großen Auftritte des Ökumeneapostels auf dem Erntedankopferfestgottesdienst in Ffm.-West, wo Kühnle Junior einen Schwank aus seiner Jugend predigte (CID: „Selig- und Heiligsprechung der Botschaft“) oder auch sein Tackling mit der Tecker Jugend (wir berichteten über 1 Apostel und viele Fragen) .

Es ist schon merkwürdig, wenn auch Kühnle nach seiner Scheiterhaufenbotschaft sich immer mehr outet, nicht das Feuer, sondern die Asche immer weiter tragen zu wollen. Ich wünsche Kühnle mit seinem glaubenskommerziellen Vorstoß der Wiederbelebung - indem er feste in die kalte Asche pustet -, viel Erfolg und würde mich nicht wundern, wenn dabei viele wieder auf Neue verascht aussehen und sich auch ebenso vorgeführt fühlen würden :wink: .

shalom

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Re: Studientagung Berlin Dez. 2010

#2 Beitrag von shalom » 29.10.2010, 20:04

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/101027christenbild.html][ = > MYBISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben: Kein Menschenbild ohne Gottesbild (27. Oktober 2010)

Rom. Der katholische Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat sich in die Debatte um das Christentum als Leitkultur in den deutschsprachigen Ländern eingeschaltet. In seiner Vorlesung an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom am 26. Oktober 2010 bringt er seine Sicht auf den Punkt in der These »Kein Menschenbild ohne Gottesbild«.

…Der Mensch habe somit nicht nur die Möglichkeit, sondern geradezu den Auftrag, überall die Gottpräsenz zu verkörpern und im Anderen anzuerkennen.

Werte belebend kennlernende DiskursteilnehmerInnen 8),

der neuapostolische Apostel Volker Kühnle hat sich in die Debatte um das Aposteltum als Leitkultur in der Welt eingeschaltet. Seine nakademisch brillanten Antworten an der stammapostolischen Universialität Kirchheim Teck in der Gebietskirche Ehrich am 20.09.2010 ließen die neuapostolische Sicht sinngemäß in dem Punkt gipfeln: »Kein Gottesbild ohne Apostelbild« (1 Apostel – viele Fragen) . Apostel Kühnle hatte seiner selbstbildgerechten Stimme zur "Bereicherung des ökumenischen Chores" am 20.09.2010 schon recht keck zum Ausdruck verholfen.

Denn nur die Gebietskirchen unserer Apostelkultur beschäftigten „sich mit der Wiederkunft Christi und der Naherwartung Jesu. Jesus gab einen Missionsbefehl an die Apostel: LEHRET UND TAUFET! Dies ist eine Gesetzmäßigkeit, die unantastbar und nicht zu hinterfragen ist, ebenso wie sich die Erde um die Sonne dreht und nicht andersrum. Jesus Fähigkeit, Sünden zu nehmen und zu erlassen, ist in das Apostelamt gelegt und Apostel gibt es nur in der neuapostolischen Kirche“.

Das ist allerdings schon eine recht ungewöhnliche Selbstwahrnehmung, derart „die Gottpräsenz zu verkörpern und im Anderen anzuerkennen“ und dürfte sicherlich zur „gewünschten Belebung des Kennenlernes“ einen gewichtigen Beitrag zur allseitigen Anerkennung auf Augenhöhe leisten (Studientagung Berlin Dez. 2010) :mrgreen: .

shalom

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