NAK NRW: Monatsrundschreiben für alle Amtsträger im Bezirksapostelreich. Züricher Oktoberfest - ein Kommentar v. Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: Züricher Oktoberfest

#31 Beitrag von shalom » 26.09.2010, 08:12

Werte na-amtliche Dankopfernehmer, liebe ErntedankgeberInnen,

anlässlich des Erntedankfestes am 3. Oktober hatten irgendwelche neuapostolischen Apostel eine repräsentative Meinungsumfrage bei Forsa finanziert. Rund 1000 deutsche BürgerInnen sind in Folge im Auftrag der Apostel Gottes durch Forsa befragt worden. Viele Tageszeitungen berichteten daraufhin am 23.09.2010 in einer dpa-Randnotiz, dass viele Deutsche für Vieles dankbar sind.

Wovon hatten die neuapostolischen Apostel keine Ahnung und was hatten die Apostel für Geld durch Befragung in Erfahrung bringen wollen? Worüber haben sich die Apostel und ihr Gott bei den Deutschen so im Unklaren gefühlt? Wie oft mögen die Apostel ihre neuapostolische Neugier vor den Thron Gottes getragen haben? Zig Gebete! Nunmehr gibt es endlich für unsere Repräsentanten repräsentative Fragen & Antworten. Gott will’s wissen und sein Wilhelm bewirkt Erhellung durch weltliche Meinungsforschung damit Gott und seinen Aposteln das Dankelement des Seelenlebens der Deutschen nicht länger mehr verborgen bleibt:
Natürlich haben die Apostel gemäß ihres "neuen neuapostolischen Handelns Gesellschaft (mit beschränkter Haftung)" im Auftrage ihres Senders und Jesus das Ergebnis ihrer Anstrengungen (dank guter viel- bis einfältiger Medienkontakte), der staunenden Öffentlichkeit umgehend zur Kenntnis gebracht. Impetus Jesus: neues handeln GmbH bis ich wiederkomme :wink: . Die Apostel unternehmen wenigstens unternehmerisch etwas, lassen medial nichts anbrennen und haben allen Grund den Medien ihre Dankbarkeit zu zeigen, denn die repräsentative Dankbarkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Wohltäter :mrgreen: . Und jetzt alle bitte sich richtig wohlfühlen und wohlfüllen.

Viele Deutsche sind für Vieles dankbar :mrgreen: . Was ist das für ein strategischer Erkenntniszugewinn der glaubenskommerziell global operierenden NaKi-BaVi-Kulti-Multi-Apostel irgendwelcher Gebietskirchen (welcher Gebietskirchenpräsident die Meinungsumfrager bezahlte, bleibt nebulös, denn es gibt „Neuapostolische Kirche“ schlechthin gar nicht, sondern nur Gebietskirchen incl. Dachverbandsverein)! Im Sprichwort heißt es: Undank ist der Welt Lohn. Doch wie das Glaubenserlebnis im Fall Kuhlen zeigt, gehören speziell neuapostolische Apostel mit zu den Dankbarsten überhaupt. Vorselbstbildlich selbstbildgerecht.

Und angesichts der im Beitrag zuvor bebilderten opulenten neuapostolischen Dankopferkultaltäre, ganzer Serien von Festgottesdiensten (Stap. heute hie und morgen da) und Feierlichkeiten (lass mich einmal auf einer Kawasaki „Klammeräffchen“ spielen) beginnt man allmählich zu verstehen, wie durch und durch dankbar neuapostolisch jetsetende Stamm- Bezirks- und auch Normalo-Apostel sind. Unsere Apostel gib uns heute – gleich nach der Werbung. Danke, danke, danke.

Insbesondere Stammapostel Dr. Leber dürfte heute noch unausgesprochen dankbar dafür sein, dass sein Amtsvorgänger den Apostel Sepers noch rechtzeitig losgeworden war, dass in Blankenese wieder Geisteszucht und Apostelordnung herrschen. Dankbar ist Dr. Leber sicherlich auch für die veraschten F&A und deren Wiedergeburt als F&A zu den Glaubens- und Sonderartikeln.

Wie sollte jemand der predigt: „Gib mir zuerst“ auch undankbar sein? Selbstbildbedienung vom Feinsten. Nur mal so, halt neuapostolisch ungefragt meinungsumgefragt.

Übrigens kann man auf gut neuapostolisch auch erntedankbar für Ernten sein, wo man nicht gesät hat und niemand zuvor gesagt hat: „Erntebitte:wink: .

shalöm

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Re: Züricher Oktoberfest

#32 Beitrag von shalom » 26.09.2010, 23:04

[urlex=http://www.nak.org/de/news/berichte-aus-aller-welt/article/12775/][ = > Dachverband NaKi ][/urlex] hat geschrieben: Erntedank 2001 (05.10.2001)

Alljährlich zum Erntedankfest sind die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche[n] zu einem besonderen Dankopfer aufgerufen.

Zwar gibt es nicht in allen Ländern diesen schönen Brauch, und gerade in westlichen Industrienationen mag der Zusammenhang zwischen der Ernährung der Menschen und dem Ertrag der landwirtschaftlichen Ernten im gesellschaftlichen Bewusstsein ein wenig in den Hintergrund geraten sein.

Dennoch ist der Erntedanktag heute weltweit vielen neuapostolischen Christen bekannt, nachdem er vor vielen Jahren vom damaligen Stammapostel, Hans Urwyler, in das Gemeindeleben eingeführt wurde.

Die Gläubigen nehmen diesen Tag zum besonderen Anlass, dem Herrn für allen empfangenen Segen zu danken und Gott für die Darreichung aller Gaben an Körper, Seele und Geist ein besonderes Dankopfer zu bringen.

Werte neuapostolischen Dankopferbringer, liebe na-amtliche Dankopfernehmer und all ihr vielen, die ihr lieber barmherzig seid 8),

wie ein Blick ins na-amtlich Glossar „NaKi von A – Z“ unter dem Buchstaben „E“ zeigt, geht es den Aposteln eher um Klarheit über „Ehe auf Probe“, „Ehrenamtliche Mitarbeit“, „Empfängnisverhütung“, „Erbsünde“, „Erbsünde (Ursünde)“ und „Evolutionstheorie“. Erntedank ist 2010 auch für sie immer noch kein erläuterbares Thema (Glossar) .

Das ist ja auch gar kein Wunder, denn der Dankopferkult der Apostel (Opfer von A wie Altarferkel über Coca-Cola bis Z wie zarpatanisches Witwenopfer) sieht sowohl terminlich als und inhaltlich global ganz unterschiedlich aus. Gemeinsamer Nenner für Kenner dürfte in jedem Fall der Slogan Stp. Dr. Wilhelms des I sein, der sogar Kindern im CentrO ans Taschengeld mit dem MottO wollte: „gib mir zuerst“.

Ähnlich wie der Erntedanktag, der 1. Sonntag nach dem 29. September (Michaelis) seit der entsprechenden Bekanntgabe im Reichsgesetzblatt früherer "Führungskräfte" als einer der nationalen Feiertage galt, ist quasi von dem Apostelregime auch heute der 1. Sonntag (nach "Wilhelminus") zum naktionalen deutschen Dankopfertag für Deutsche erhoben worden. Auf Grundlage des deutschen Apostelreicherntedankfests und dessen alljährliche Inszenierung wird die Bedeutung der Dankbarkeit, gerade auch für die armen, dankbar brautzubereitenden Apostel besonders hervorgehoben (schlüssiger Blut-und-Brunch-Apostolizismus).

Heute scheint mit der Generalstabsplanung der globalen Apostelreichserntedankfeste das deutsche Reichsapostagandaadministerium beauftragt zu sein (Wikipedia / Erntedank). Die Kulti-Multi-Apostel konnten sogar den Cargo-Kult der Peligruppe auf Papua-Neuguinea in ihren vornehmlich materiell ausgerichteten Dankopferkultglauben integrieren (UFO berichtete) . Was für ein Segen für Segensträger und Segensgeber.

Auch der [ = >Thanksgivingkalender ] mit den unterschiedlichen Datumsangaben führt vor Augen, dass im Turboneoapostolizismus der Apostelendzeit für Apostel eigentlich immer irgendwo auf der ganzen Erde ein Dankopferfest zu feieren ist, sei es Dankbarkeit für eine Kawasakispritztour mit Stap. in Oberhausen, für Cola im Imperium Kolb, für Span- oder Sparferkelaltäre (Kolb / Brinkmann), für Opfertruthähne oder auch nur rein vegetarischen Brauterntekronen (eher für die klassische Werbung, halt für die Öffentlichkeitsarbeit).

Ich habe mich unbeauftragt einmal meinungsumgefragt: Auch viele Nichtdeutsche sind für Vieles dankbar und die über 300 amtierenden Endzeitopferkultapostel sollen als Dankopfernehmer im Aposteldankopferkult ("gib mir zuerst") mit zu den denkbar Dankbarsten überhaupt gehören :mrgreen: . Sogar für Umfragen haben Apostel Grund dankbar zu sein, denn sie dürfen Dankopfer sogar für käufliche Umfragen ausgeben und dürfen so zur Erhellung ihres Gottes beitragen. Vor so einer Kulisse können sich all die dankopfernden Brüder und Geschwister endlich wieder so richtig wohlfühlen und das Sektenimage ihrer Apostel abgestreift sehen.

Das neue neuapostolische Apostelimage mit ihren Umfrageaposteln - schon wieder ein Grund zur Dankbarkeit.

shalöm

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Re: Züricher Oktoberfest

#33 Beitrag von shalom » 27.09.2010, 12:03

Werte Umfrageauftraggeber, liebe Umfragte und all ihr Meinungssuchenden und exklusiven Meinungsmacher 8),
Es klingt schon reichlich makaber, wenn moderne neuapostolische Apostel nach Meinungen des deutschen Volkes umfragen oder nach Prognosen von Meinungsforschern und Demoskopen schicken lassen, nur damit ihrem Selbstbild mitsamt dessen veraltetem Opferkult auf Basis des alten Gesetzes mehr pekuniäre Beachtung geschenkt wird. Entgegen der Neuapostellehre schreibt schon der Galaterbrief im 4ten Kapitel Vers 8 über die „Befreiung aus der Knechtschaft des Gesetzes zur Sohnschaft durch Jesus Christus“: „Aber zu der Zeit, da ihr Gott nicht erkanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind. Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn wiederum zu den schwachen und dürftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt? (Bibel-Online) .

Und zumindest allen Brüdern und Geschwistern ist klar, dass ihre Apostel kein Spendensiegel haben und dass deren schwache und dürftige Satzungen die Selbstbedienung am Opfer verschleiern. Wie kann man Dankbarkeit gegenüber einem Geber bei dessen Knechten abstatten– also ausgerechnet bei jenen, die von Natur aus keine Götter sind – anstatt einzuwilligen darin, dass gemäß überlieferter Jesulehre Gott spätestens seit dem NT Barmherzigkeit will?

Und diese Abkehr von der Sohnschaft Jesusu Christus und der Rückfall der neuapostolischen Apostel in die freiwillige Knechtschaft alttestamentlicher Gesetzte lässt sich auch nicht durch Volksmeinungsbefragungen im Rahmen einer schrift- und plakatgelehrten Werbe- und Propagandaaktion gesundbeten.

Die Einforderung des veralteten Opferkultes durch neuapostolische Kulti-Multi-Apostel ist vermutlich auch einer der Gründe für das inflationäre neuapostolische Gemeindesterben. Der neuapostolische Gemeindetod droht über kurz oder lang vermutlich immer dann, wenn glaubenskommerziell orientierte Finanz- oder Wirtschaftsapostel den unternehmerischen Spaß (Mehrwert) an einer Gemeinde verlieren.

Und wie sagte Stammapostel Dr. Leber in dem berüchtigten Naxos-Interview sinngemäß: „Ich schaue immer zuerst auf die Zahlen“. Das ist ja auch kein Wunder bei jemand, der schlüssig mathematisch-untheologisch predigt und der sich selbstbildgerecht sogar noch nicht mal davor scheut, Kinder bzgl. einer Taschengeldabgabe anzubaggern: „Gib mir zuerst“. Eitle Selbstbildbedienung von jenen, die von Natur aus keine Götter sind – und wer opfert schon gottwohlgefällig auf fremden Altären und widerstrebt somit der Wahrheit des Evangeliums :mrgreen: ?

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Re: Züricher Oktoberfest

#34 Beitrag von shalom » 27.09.2010, 16:44

[urlex=http://www.jugendtag-sued.de/2010-muenchen-gottesdienst.html][ = > Unökumenischer Jugendnaktag München 2010 ][/urlex] hat geschrieben: Jugendtag in Fürstenfeldbruck - Der Gottesdienst (27.09.2010)

Dem Jugendgottesdienst legt Apostel Wolfgang Zenker das Wort Sprüche 23, 10 zugrunde: „Verrücke nicht uralte Grenzen [...]“.

Das vorgelesene Wort war zu damaliger Zeit als eindringlicher Rat für Besitzer von Grundstücken und Äckern gedacht. Diese sollten nicht ihren Besitz auf Kosten eines anderen unrechtmäßig vergrößern. Übertragen auf den Glauben ist unser Ackerfeld das Evangelium Jesus Christus. Auch dieses Feld hat Grenzen… :

  • - Opfer; damit ist nicht nur das materielle Opfer gemeint. Wichtig ist auch, mit welchem Opfersinn man tätig ist.
    - Gemeinschaft; eine Gemeinschaft muss gepflegt werden
    - Missverständnisse müssen ausgeräumt werden damit dieses Feld Frucht bringen kann


„Fühlt ihr euch dadurch eingeengt?“ fragt Apostel Zenker. Die Grenzen des Evangeliums sollen nicht einengen sondern Orientierung geben und die Seele bewahren. Wenn Grenzen verschoben werden, dann sind das oft nur Nuancen – die Grenzen werden aufgeweicht.

Werte Jugendtagler, liebe Jugendbetagte 8),

es sollte aber allen immer bewusst sein, dass heutzutage das Opfern nur noch zur Ehre des Apostelselbstbildes dient. Gott will seit dem Evangelium nämlich Barmherzigkeit („Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“). Neue Apostel haben die uralte Grenze des Evangeliums verrückt und wollen sich lieber im satten Segen alttestamentlicher Opferkulte sehen. Das ist schon verrückt. Und gerade die neuapostolischen Apostel wollen ihr Terrain laufend vergrößern und immer neue Opfer einheimsen. Nullsummenwachstum oder Brautzubereitung?

Na-türlich engt na-amtlich schlüssig unt(heo)logischer Kulti-Multi-Opferkult ein. Und das Textwort des Neuapostolisman outet ihn als Wiederkäuer. Zenker reitet auf der Opferwelle seines Gelsenkirchener Kumpels Storck vom 16.09.2010 (wir berichteten) .

Lautete das Motto des ökumenischen Kirchentages „Damit ihr Hoffnung habt“ lässt sich der Eindruck des Zenkertages auf: „Damit ihr Apostel habt“ reduzieren, die nicht nur das materielle Opfer anmahnen :mrgreen: .

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Re: Züricher Oktoberfest

#35 Beitrag von shalom » 28.09.2010, 11:30

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/100927armutsdiskussion.html][ = > U F O – Online ][/urlex] hat geschrieben: Armutsdiskussion auch in Deutschland und der Schweiz (27. September 2010)

Heftige Diskussionen sind in Kirchen, Politik und Gesellschaft um die Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze in Deutschland um 5 Euro entbrannt… .

und…„pünktlich zum christlichen Erntedankfest am 3. Oktober zeigt eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der“ Apostel vom 22.09.2010: Viele Deutsche sind für Vieles dankbar .

In Zürich diskutieren die BaVi-Apostel momentan hinter verschlossen Türen vermutlich heftig über ihre Selbstbildprofilierungsanstrengungen und die Werbeetats der Gebietskirchen für noch mehr Dankopferrekrutierung. Anstatt einer Armuts- führen Apostel eine Dankbarkeitsdiskussion wo es um mehr als um 5 Euro geht. Stammaposteltenor: „Gib mir zuerst“.

Die BaVi-Apostel scheinen regelrecht von ihrer Opferinitiative entbrannt zu sein, zumal das Entbrennen mit ihren alten F&A auf dem NaKi-Scheiterhaufen ja auch so vorzüglich geklappt hat. Während in Kirche, Politik und Gesellschaft eine Armutsdiskussion geführt wird, sind Apostel in der komfortablen Lage, wenigstens einer Anmutsdiskussion über Brunch- und Wohlfühlkirchen satten Nährstoff zu geben.

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Re: Züricher Oktoberfest

#36 Beitrag von shalom » 01.10.2010, 05:19

Werte OpferkultlerInnen, liebe Fortgeschrittene,

wie das offizielle Fassadenvorschauprogramm für Oktober zeigt, soll am 11.10.2010 ein Impulsvortrag des Referenten vom Amt: Bez.Ev. Hermann Müller über („Das Opfer“) stattfinden. "(Detailsbeschreibung: Der Vortrag geht auf folgende Themen ein: Opfervorstellungen in den verschiedenen Kulturen. Die Geschichte des Opfers aus biblischer Sicht. Das "Neuapostolische Opferverständnis" im Wandel. Der "Zehnte" - die "Spende" - eine Gegenüberstellung)".

Unlängst hatte Ehrichs Adlatus Zenker markige Sprüche geklopft. Er hatte sich mit dem Textwort Sprüche 23, 10 selbstgedient: „Verrücke nicht uralte Grenzen [...]“ (Jugendnaktag München 2010) . Der Apfel fällt nicht weit vom Stammbaum der fortgeschrittenen Erkenntnis. Auf dem Kindertag im Centro 2007 hatte ausgerechnet Stammapostel Dr. Leber professionell selbstbildgerecht auf die Taschengelder der Kleinsten spekuliert: („Gib mir zuerst“).

Überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich keine Opfer“ – eine tolle Gegenüberstellung zum stammapostolischen Opfer- und Dankopferkult aus Sicht eines „Ureveangelisten“ :wink: . Der neuapostolische Bez.Ev. Hermann Müller scheint sich nicht mit überlieferter Jesulehre (Evangelium), sondern lieber mit Opferkulten anderer Glaubenskulturen beschäftigt zu haben :mrgreen: .

Das "Neuapostolische Opferverständnis" im Wandel. Der "Zehnte" - die "Spende" - eine Gegenüberstellung". Das die neuapostolischen Apostel sich gewandelt haben sollten, ist mir gar nicht aufgefallen. Haben sie uralte Grenzen verrückt? Was soll sich am irregulären Opferkult („gib mir zuerst“) der nutznießenden Apostel auch geändert haben?

Meint Müller mit dem gewandelten Opferselbstbildverständnis der Apostel z. B., das Wirtschaftsapostel Brinkmann sowie sein Kompagnon, Finanzapostel Koberstein Opfer in Aktiengesellschaften oder GmbH’s (Götter mit beschränkter Haftung?) transferiert hätten, um als Zastermänner Gottes glaubenskommerziell noch bessere Geschäfte für ihn machen zu können?

Was soll sich am Opferkult der Apostel denn sonst noch gewandelt haben? Dereinst wird der neue Glauben (DNG) der neuapostolischen Apostel in Form eines Katechismus dazu vielleicht Klarheit geben. Bis dahin gilt: „Wir wissen’s nicht“ :wink: .

shalöm

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Re: Züricher Oktoberfest

#37 Beitrag von shalom » 06.10.2010, 18:54

Werte DiskursteilnehmerInnen,

die Zustände bei NaKi / BaVi in Zürich werden immer verwirrender. Will man sich über den Stand der Dinge informieren und ruft hierzu (http://www.nak.org/de/news/) auf, dann erhält man folgende Übersicht:

  • - 01.10.2010 Plakat Oktober 2010: Erntedank - Gott sorgt für mich.
    - 30.09.2010 Nachfolgeregelung in der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland
    - 30.09.2010 AGCK-Schlussbericht erst nach Erscheinen des Katechismus
    - 27.09.2010 Festgottesdienst und 50-jähriges Ehejubiläum in Zürich
Ruft man hingegen das englischsprachige Pendant auf, scheinen dort wichtige Informationen unter dem Tisch gehandelt zu werden. Dort ist momentan mit der Stammapostelgoldhochzeit vom 27.09.2010 Schluss. Der NaKi-Erntedank – auch am 06.10.2010 überhaupt kein Thema auf der englischsprachigen Seite (http://www.nak.org/en/news/) . Die letzte Info ist vom 27.09.2010 (“Festive divine service and fifty-year wedding anniversary in Zurich“).

Und dann geht das Verwirrspielchen weiter. Der offizielle link der reformierten deutschen Gebietskirchenseiten (http://www.nak.de/) zur NaKi (BaVi) führt auf (http://nak.org/de/news/) und dort ist zugleich ein Riesenbericht über den (Erntedankopfer-Gottesdienst mit Stammapostel Leber in Frankfurt) vom 05.10.2010 zu finden. Auf Deutsch. Auf der englischsprachigen NaKi.Seite hingegen wiederum Fehlanzeige (http://www.nak.org/en/news/) .

Viele Deutsche haben halt allen Grund für Vieles erntedankbarer als andere Gebietskirchen zu sein. Die NaK-Ukie (Schumachers Neuerwerb) scheint von den Erntedankinformationen muttersprachlich ausgeklammert zu sein :shock: .

shalöm

verbindlich

Re: Züricher Oktoberfest

#38 Beitrag von verbindlich » 06.10.2010, 20:48

Und jetzt?


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Re: Züricher Oktoberfest

#40 Beitrag von shalom » 06.10.2010, 22:36

verbindlich hat geschrieben:Und jetzt?
...habe gerade verbindlich nachgeschaut. Immer noch unverändert!

Im Ffm.-Westen nicht Neues... .

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