NAK NRW: Monatsrundschreiben für alle Amtsträger im Bezirksapostelreich. Züricher Oktoberfest - ein Kommentar v. Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Knodel

Re: Züricher Oktoberfest

#21 Beitrag von Knodel » 22.09.2010, 13:31

Klüger wäre es, man würde den Mitgliedern eine Motivation geben, sich an der Entwicklung ihrer Kirche (auch finanziell) zu beteiligen. Eine Perspektive, eine Hoffnung auf Veränderung und nicht zuletzt: Finanzielle Transparenz! Das würde auch - anders als der kurzfristige Sonderopfer-Erntedank-Effekt - langfristig tragen. Das peinliche Gebettel würde enden und der olle "Segensverlust" könnte endlich auf den Scheiterhaufen der Geschichte. Amen.
Jawoll Tergram. Endlich die Mammonmitglieder der NAK an die Macht! So will das bestimmt jedes NAK Mitglied.
Wann wird die NAKI-Bank gegründet? :mrgreen:
Aber Vorsicht, die Vorbilder sind ja schon in der Krise.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/f ... 71788.html

Cemper

Re: Züricher Oktoberfest

#22 Beitrag von Cemper » 22.09.2010, 21:10

KLICK 1
KLICK 2


Mit freundlichen Grüßen
Cemper

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Loreley 61
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Re: Züricher Oktoberfest

#23 Beitrag von Loreley 61 » 23.09.2010, 06:27

@Cemper

http://www.bpb.de/wissen/NHXRDM,0,Gesch ... dauer.html

Hm.......wenn etwa jede dritte Ehe geschieden wird, müßten dann die dankbaren Befragten bezgl. Partnerschaft nicht bei nur etwa 66,6666666% liegen? Oder man stellt die Frage so, dass auch ein Mensch der gerade in einer unbefriedigten Partnerschaft lebt, zu dem Ergebnis kommt, dass er am meisten dafür danken würde, wenn er eine gute Partnerschaft hätte. Eine gelungene Partnerschaft und Gesundheit sind sicherlich die Ziele, die die meisten Menschen sich wünschen, dann sind oder wären sie dankbar dafür, aber ob sie es auch haben.......?????

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Cemper

Re: Züricher Oktoberfest

#24 Beitrag von Cemper » 23.09.2010, 07:56

Loreley 61 hat geschrieben:@Cemper

Hm.......wenn etwa jede dritte Ehe geschieden wird, müßten dann die dankbaren Befragten bezgl. Partnerschaft nicht bei nur etwa 66,6666666% liegen?
Nein. Der höhere Prozentsatz (78) ist wohl so zu erklären:

Dem veröffentlichen Material ist - soweit ich sehe - nicht zu entnehmen, dass mit dem Begriff „Partnerschaft“ ausschließlich Ehen gemeint sind. Der allgemein verwendete Begriff „Partnerschaft“ kann nicht auf Ehen reduziert werden; er kann die nichtehelichen Partnerschaften einschließen (etwa das förmliche Verlöbnis mit je eigenen privaten Lebensräumen der Verlobten - also getrennten Wohnungen - oder das formlose Zusammenleben in einer Wohnung).

Außerdem: Aus dem empirischen Befund der Ehescheidungsquote von etwa einem Drittel kann kein sicherer Rückschluss auf eine gute Qualität der zwei Drittel bestehender Ehen gezogen werden. Ein solcher Schluss hätte etwa diese Logik: Weil mein Nachbar krank ist, bin ich gesund.
Loreley 61 hat geschrieben:Oder man stellt die Frage so, dass auch ein Mensch der gerade in einer unbefriedigten Partnerschaft lebt, zu dem Ergebnis kommt, dass er am meisten dafür danken würde, wenn er eine gute Partnerschaft hätte.
Was heißt „unbefriedigte Partnerschaft“? „Unbefriedigt“ klingt so, als würde die Qualität einer Partnerschaft von außen bestimmt. Eine solche Vorstellung ist irrig. Die Qualität einer Partnerschaft ist eine den Partnern gestellte Aufgabe. Sie müssen sich um eine befriedigende oder besser eine gute Partnerschaft selber bemühen.
Loreley 61 hat geschrieben:Eine gelungene Partnerschaft und Gesundheit sind sicherlich die Ziele, die die meisten Menschen sich wünschen, dann sind oder wären sie dankbar dafür, aber ob sie es auch haben.......?????
Ja - das ist die Frage. Sie kennen vielleicht diese Geschichte: Ein vermögender Mann wird entführt. Die Entführer rufen die Ehefrau an und fordern eine Million Euro Lösegeld. Die Frau sagt: „Behalten Sie den Kerl. Vielen Dank für die Entführung.“

Ihr Cemper

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Re: Züricher Oktoberfest

#25 Beitrag von Loreley 61 » 23.09.2010, 08:53

Ja, Sie werden Recht haben, dass auch Partnerschaften ohne Trauschein dazu zählen. Mir kommt nur der Prozentsatz von 78 ziemlich hoch vor. Sind 78% aller Befragten tatsächlich dankbar, weil sie gerade in einer glücklichen Beziehung leben, oder sind damit nur die Prioritäten gemeint? Also das für 78% aller Befragten eine glückliche Partnerschaft das Wichtigste wäre um dankbar zu sein, was aber nicht heißt, dass sie gerade eine glückliche Beziehung pflegen?

Ja, Ihre Geschichte kenne ich. Sehr aufschlußreich. :lol: :wink:

LG, Lory
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Re: Züricher Oktoberfest

#26 Beitrag von Comment » 23.09.2010, 10:36

Werbetafel der NAK für ihren ErntedankGD am 3.10. auf der Rheinufer-Promenade in Emmerich soll auf Bitten von Bürgern wieder entfernt werden . 8)
s. hier:Klick

verbindlich

Re: Züricher Oktoberfest

#27 Beitrag von verbindlich » 23.09.2010, 20:15

für mich unverständlich,
haufenweise leere Geschäftsräume, mit Brettern vernagelte Fensterfronten, das ist Emmerich. Wer schon mal da war, kann das bestätigen.
Da ist es doch verwunderlich, wenn man sich über ein Plakat ärgert, was durch seine Farbenfrohheit etwas Leben in das triste Stadtbild bringt. Die Promenade ist auch nur schön, wenn nette Menschen dort flanieren. Am wunderschönen Rhein hat die Kirche eben nur etwas am Rande zu suchen. So, wie die, die dort steht...
Ich war nur Touri in Emmerich, aber ich habe eine nicht so gute Erinnerung an diese Innenstadt.

Ist das etwa ein Hilferuf der Bürger nach Verständnis? Dann ist die Kirche doch richtig, da wo sie steht, denn alle, die mit ihrer Stadt zufrieden sind, können danken, danken, danken!!!!!

Maximin

Re: Züricher Oktoberfest

#28 Beitrag von Maximin » 24.09.2010, 14:37

:) Verbindlich, im vorliegenden Fall greifen m. E. zwei verwaltungsrechtmäßige Betrachtungen. 1. Die Anbringung einer großflächigen privaten Werbemaßnahme kann als Baumaßnahme beurteilt und beschieden werden. 2. Die Anbringung kleiner Werbeplakate kann, je nach Lage des Einzelfalles, genehmigt werden, für das der Werber allerdings auch wesentlich geringere Gebühren aufwenden muss.

Nach meiner (zugegeben berlinspezifischen) Verwaltungserfahrung, wehren sich die verantwortlichen Bezirksbehörden zunehmend gegen eine Überfrachtug des öffentlichen Raumes mit Werbeplakaten.

Zwiespalt: Kohle machen mit großzügigen Genehmigungen oder Verzicht auf "Kohle machen"? Die Stadtkassen sind leer...!

Wenn dann noch "speziell" vorgetragene Bürgerinteressen hinzukommen, dann knickt die Regionaladministration manchmal auch dann ein, wenn es sich, wie offensichtlich im vorliegenden Fall, um die Werbemaßnahme einer nicht anerkannten "Sonderkirche" handelt.

Gewiss, seit römischen Zeiten gilt: "Geld stinkt nicht." Nach meinen Erfahrungen in der Regionalpolitik wird auch in diesen Niederungen ängstlich abgewogen. In welche Richtung? Na denen geht es nur um Mehreiten. Das nennt man dann Demokratie (Herrschaft des Volkes).

Ich erinnere mich noch an die ernste Mahnung des BAP Arno Steinweg (Niedersachsen und Westberlin): "Laßt die Welt nicht in unsere Kirche." Steinweg dürfte sich im Grabe drehen wenn er erführe, dass "unsere Kirche" es nun für nötig hält, beispielweise Werbeplakate am Rheinufer anzubringen.

Mein Votum: "Ein Bäcker der richtig knackige und lang anhaltend
genießbare Schrippen backt, der braucht keine Handzettel zu drucken."


Wat nu? Steinweg und Co. sind abgeschieden. Ich fürchte, Leber und Co müssene sich eher mehr um "bewährte Schrippenrezepte" bemühen statt viel "Kohle" an Werbeagenturen zu verschwenden...!
LG vom Maximin :wink:
Zuletzt geändert von Maximin am 25.09.2010, 06:00, insgesamt 1-mal geändert.

shalom
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Re: Züricher Oktoberfest

#29 Beitrag von shalom » 24.09.2010, 17:25

[urlex=http://www.nak-gelsenkirchen.de/site/startseite/berichte/rss-called-view-details-id-62.htm][ = > Unselbständiger NaK-Unterbezirksgemeinde Bismarck-Gelsenkirchen ][/urlex] hat geschrieben: „Verrücke nicht uralte Grenzen“ (Donnerstag, 16.09.2010)

...Als solche Grenzsteine des Evangeliums bezeichnete Apostel Storck den Glauben an Gott und das Vertrauen in Gott, die Nachfolge sowie die Bereitschaft zum Opfer… .

[ = > Laubhüttenfest in der Diaspora ]. Sukkot wird 2010 vom 23.September – 1. Oktober gefeiert... .

„Das Bauen der Laubhütte soll daran erinnern, dass die Menschen sich in der Welt auf Materielles wenig verlassen können, weil es jederzeit verloren gehen kann. Gott hingegen kann unbedingt vertraut werden, er ist unvergänglich und geht mit seinem Volk mit. Zu den Gottesdiensten in der Synagoge bringen die Teilnehmer Feststräuße aus vier Pflanzenarten mit…“.

Da sind die neuapostolischen Apostel materiell schon viel weiter… . Irgendwie verrückt :wink: .

shalom

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Re: Züricher Oktoberfest

#30 Beitrag von shalom » 24.09.2010, 20:55

Cemper hat geschrieben:KLICK 1
KLICK 2
Werter Cemper,

danke, danke danke. Das herbstbunte Kaleidoskop der Gebietskirchenpräsidenten ist weitaus breiter gefächert :wink: :
  • US-Dap. Kolb:
    - Spanferkelaltar I in (Dia se acciòn de gracia 10/11/2007)
    - Spanferkelaltar II in (Acción de gracias Capilla Villa el Salvador 4/5/2009) .

    Can-Dap. Latorcai:
    - Thanksgiving in Kanada

    Züricher Gottesdachverbandsverein NaKi:
    - Thanksgiving

    NRW-Wirtschaftsapostel Brinkmann:
    - Opferschweinchenaltar in ( Oberhausen-Buschhausen ) wo im ersten Kigo nach den Sommerferien bei Bezirksevangelist Helmut Manthey im Mittelpunkt des „Gottesdienstes“ das Opfer und die Herzenseinstellung zum Opfer gestanden hatten.

    Kantonsapostel Fehlbaum mit seinen Ehrengast, dem Na-Logistikapostel Hebeisen in Avenches:
    Wir erlebten die Nähe zu Gott und Jesus Christus in einer besonders schönen Textwortatmosphäre aus Kolosser 2, 6 – 7: „Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch ihn ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar! (Fehlbaumwoche 37/2010) .

    - Stammapostel Dr. Leber am 16. Juni 2007 zum Kindertag im Centro:
    …„Die Größeren bekommen bestimmt schon Taschengeld. „Auch wir wollen dem Ruf Gottes folgen und opfern.“ Wenn man das alles tut, dann bedankt sich Gott auch und hilft. „Das nennt man dann Segen, den wollen wir alle haben. Also wollen wir immer auf ihn hören.“ („Gib zu erst mir, ihr werdet dann immer noch genug … haben!“). „Man muss auch immer darauf achten, wer da ruft.“ Im Paradies hat die Schlange gerufen. „Auch heute ist sie noch unterwegs, sieht jetzt aber anders aus, man erkennt sie nicht so gut. Also passt gut auf und hört immer auf den lieben Gott! (Zarpatanische Witwe) .

    Und dann gibt es außer „gib mir zuerst“ noch weitere Glaubenserlebnisbeispiele amtskörperlicher Dankbarkeit als UFO-TIPP: ( VFB-VFB / Dankbarkeiten des Stammapostels I, II und III ) :wink: .
Mein neuapostolischer Erntedankopferspitzenreiteraltar ist dieses Amtsbild mit dem gedankopferten Altar-Spanferkel (da hat Gott aber wirklich Schwein gehabt :wink: ) und den beiden Coca-Cola-Altarflaschen, welche den Apostelopferaltar in der Anstiftshütte nach Anweisung Gottes („gib mir zuerst“) vermutlich als Pseudo- Cherubim bewachen, damit keiner was den Aposteln mopst.

Es gilt in unserer permanentadventlichen Kulti-Multi-Apostelwirtschaft reichlich dankbar zu sein, denn auch viele Deutsche sind für Vieles dankbar :wink: .

Reichlich shalöm

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