NAK NRW: Monatsrundschreiben für alle Amtsträger im Bezirksapostelreich. Züricher Oktoberfest - ein Kommentar v. Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Re: Züricher Oktoberfest

#11 Beitrag von Comment » 19.09.2010, 11:21

Oh, ich war etwas zu spät mit meine Ergänzung. :?

Was Sie schreiben - klar, so ist es, meine uneingeschränkte Zustimmung!

Com.

shalom
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Re: Züricher Oktoberfest

#12 Beitrag von shalom » 20.09.2010, 11:53

[urlex=http://www.nac-mgemnowa.org/hrs_german/hrs/about_us/service/gki/pdf/GKI_2010-3-8s.pdf][ = > Gebietskircheninfo 03/10 ][/urlex] hat geschrieben: Erntedanktag 2010

Beteiligung aller Gemeinden

Für den Erntedanktag, am 3. Oktober 2010, plant die Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland einschließlich Belgien und Luxemburg eine groß angelegte Aktion.

…Neben den von der Gebietskirche zentral gesteuerten Werbemaßnahmen sind in den Gemeinden begleitende Veranstaltungen vorgesehen.

Die Gottesdienste werden im Vorfeld durch umfangreiche Werbeaktionen begleitet: In vielen Städten werden auf großen Reklameflächen entsprechende Plakate auf die Aktion aufmerksam machen. Zusätzlich erscheinen in Tageszeitungen Anzeigen, die auf die Gottesdienste hinweisen und zu ihrem Besuch einladen.

Alle Gemeinden sind aufgerufen, darüber hinaus begleitende Aktionen vorzubereiten, z. B. musikalische Umrahmung, Image-DVD, Imbiss etc.

Werte persönliche WeinbergsarbeiterInnen, liebe Weintrinker und Weinbergskirchenleiter 8),

die Beteiligung aller neuapostolischer Gemeinden in Finanzapostel Kobersteins Gebietskirche ist gefordert. Durch Schließungen betrifft das mittlerweile nur noch weniger als 297 Standorte. Dort sollen Weinbergsarbeiter mit Plakaten, Flyern, Postkarten und Plakataufstellern zu den Gottesdiensten am Dankopfertag der neuapostolische Apostel mit ihren Glaubens- und Sonderartikeln im Sortiment einladen. Dazu erhalten die Drückerkolonnen von der Zentrale zentrales Werbematerial, das in der Gestaltung den Plakaten auf den Werbeflächen bzw. den Anzeigen in den Tageszeitungen entspricht. Die gut unternehmensberatenen Apostel rechnen dabei fest mit einem „apostolischen Wiedererkennungseffekt“, der den mickrigen Bekanntheitsgrad der BaVi-Apostel (Gottes Bekanntheitsgrad ist wesentlich größer :wink: ) massiv gepuscht werden soll (auch BaVi-Apostel wollen endlich Quote gemacht haben).

Da die Aktion von oben aufgesetzt ist (zentral gesteuert), mussten die Gemeinden zudem durch einen Werbeinformationsfilm am Sonntag, dem 29. August, oder am Sonntag, dem 5. September - jeweils nach dem Gottesdienst des Herrn – erst noch für die Aktion der Apostel fit gemacht werden :mrgreen: .

Wichtigster Teil aller Aktivitäten ist der, von Aposteln so abgesteckte „persönliche Weinberg“, wo evtl. sogar "Ferngebliebene" zu reanimieren wären („Wen wollen wir nun einladen? Da sind unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt… . Da gibt es Nachbarn, da gibt es Arbeitskollegen, da gibt es Freunde oder Bekannte, da gibt es Glaubensgeschwister, die vielleicht seit längerer Zeit nicht mehr kommen“) ... und dann gibt es noch "Fernschreiber" :wink: .

Es gibt also ganz noch ganz ganz viele Menschen, die im Dies- wie auch im Jenseits von NaktivistInnen in liebevoller Weise anzumachen wären, aufgrund des Apostelwerbefeldzuges 2010 Gott zu opfern, obwohl dieser seit lt. überlieferter Jesulehre keine Opfer mehr will, sondern Barmherzigkeit. Dann trotzdem Leute weinzubergen (anzumachen) in das BaVi-Apostelhaus Gottes zu gehen um dort einem opferwollenden neuapostolischen Gott gemeinsam zu opfern (fleisch- und geruchslos), ist schon extrem daneben (Glaubens- und Sonderartikel). Jedoch Geld stinkt nicht. Auch nicht einem Finanzapostel. So einem Zastermann schon mal gar nicht.

Das gemeinsame pekuniäre Widerstreben gegen überlieferte Jesulehre – getragen von der Liebe zu den (neu)apostolischen Aposteln -, soll durch gemeinsame Gebete entschärft werden, als ob das dem gemeinschaftlichen Widerstreben der göttlichen Ordnung: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ irgendwie helfen würde. Sollte wohl Gott gesagt haben, dass er keine Opfer mehr wollen würde, sondern Barmherzigkeit? Ja die Versucher tarnen sich hinter Kürbisköpfen, mit "Glaubens- und Sonderartikeln" und vertrauen in selbstgefälliger Weise den Meinungsumfragen zu ihrem Selbstbild (Publicitiy, Image-DVD) :mrgreen: .

Den, auf den apostelamtlichen Opferleim gegangenen neuapostolischen WeinbergsarbeiterInnen hilft da noch nicht mal der 10. Sonderartikel weiter, der den Scheiterhaufen (die größte Veraschungsaktion des neuapostolischen Apostelamtes) fast unverändert glaubensüberlebt hat, denn: „Man muss Gott mehr gehorchen als den menschelnden Aposteln“. Über der Apostel-Naktion am Züricher-Oktoberfest steht für mich das Motto: „Gott sei Dank – Gott will keine Opfer"!

Das soll die Betrachter der Anzeigen und Druckerzeugnisse zum Nachdenken darüber anregen, warum sie nicht mehr opfern sollen. Die Anlehnung an die oftmals schnell getätigte umgangsneuapostolische Aussage „Dankopfertag“ ist dabei beabsichtigt. Als Motiv für die Apostel ist nur der Mammon erkennbar und man weiß, dass sämtlichen neuapostolischen Gebietskirchen und auch dem NaKi-Dachverband (die „Supergebietskirche“) das Spendensiegel(!) fehlt. Damit ist mir der neuapostolische Dankopferkult ähnlich suspekt, wie die Methoden all der anderen vergleichbaren Drückerkolonnen.

Die Geschäftsidee, mit den Kürbisköpfen plakativ Geld zu machen, hat Finanzapostel Koberstein von Wirtschaftsapostel Brinkmann und dieser wiederum von Justizapostel Schumacher übernommen. Finanzapostel Koberstein lässt sich’s im Kielwasser glaubensweltwirtschaftlich ohnehin recht gut gehen, wie auch seine Trittbrettfahrt bzgl. der SBW-Vereinsmeierei nahelegt.

Die NaK-NRW-Apostel geben mittlerweile sogar schon viel auf Meinungsumfragen. Die statistische Fehlertoleranz lag bei der letzten Meinungsumfrage des nordrheinwestfälischen Glaubenswirtschaftsapostolariums 2009 – es ging um den Bekanntheitsgrad der Apostel - bei plus/minus drei Prozentpunkten. Die NaK-NRW-Apostel wollen bereits schon 2011 erneut wieder so eine Meinungsumfrage über die Wirkung ihres Selbstbildes in Auftrag geben, um die öffentliche Resonanz auf den riesigen Werbeaufwand (NaK-2010, Image-DVD, Dankopferkult, Apostelkult) der Apostel, also auf Gott, verifizieren zu können.

Auf der einen Seite wird professionell Meinung gemacht – auf der anderen Seite werden rechtlich unselbständige Gemeinden professionell platt gemacht. Die Werbung und die Ehrenamtlichen sollen’s dann richten. Soviel zu den Leipzig-Züricher Weichenstellungen der NaK-NRW-Stellwerker… .

Inspiriert von dem NaK-Jugendtags-Kultlied „Piraten der Karibik“ einen lieben Gruß an die opfertragenden „Produktpiraten der Nakribik:wink: .

shalöm

Maximin

Re: Züricher Oktoberfest

#13 Beitrag von Maximin » 20.09.2010, 14:46

:wink: Tja, alle sind gleich und mache eben gleicher... :roll:

shalom
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Re: Züricher Oktoberfest

#14 Beitrag von shalom » 20.09.2010, 18:19

Adler hat geschrieben: [Moderatoreneinfügung: gelöscht; Ersteller informiert] [/url]
LG Adler
Werter Adler :wink: ,

bei Ihrem Eintrag hatte ich an die Klinglerschen Resonanzgruppen denken müssen, die 2008 in Ämtermode gekommen waren (Resonanzgruppe Jugend etc… ).

Den plakatierten neuapostolischen Kürbisköpfen scheint es im Auftrag ihrer Majestät (dem neuapostolischen Resonanzkörper) eher um das „Medienecho bzgl. ihrer Medienoffensive zu gehen.

Ich stelle hier einen Beitrag ein, den es in ähnlicher Form schon einmal im alten Forum bzgl. Resonanzen von Gefäßen zu lesen gab.

Bei dem „Hirt des Hermas“ handelt es sich um ein Werk, das u. a. gerne auch in „neuapostolischen Sekundärschriften“ erwähnt wird, um na-amtliche Positionen neben der Bibel zu untermauern.

In dem Kapitel Gebote (Mandata) des Hermas fällt das 11.te Gebot auf. Es hat Propheten und Pseudopropheten zum Thema (Mand XI 1-6; 13). Hermas schreibt wie folgt:
„Er zeigte mir Menschen, die auf einer Bank saßen, und außerdem einen, der auf einem Sessel saß. Und er sprach zu mir: "Siehst du die Menschen auf der Bank?" "ja, Herr, ich sehe sie", sagte ich. "Das sind Gläubige", sagte er, "und der auf dem Sessel ist ein falscher Prophet; er bringt die Diener Gottes um ihren Verstand; allerdings bringt er nur die Zweifler darum, nicht die Gläubigen. Die Zweifler kommen nun wie zu einem Wahrsager gelaufen und fragen ihn danach aus, was ihnen die Zukunft bringt. Und obwohl jener falsche Prophet keinerlei Kraft göttlichen Geistes in sich hat, redet er mit ihnen im Sinn ihrer Fragen und ihrer verdorbenen Sehnsüchte und füllt ihnen die Seele mit dem, was sie sich wünschen. Er gibt, selbst ein Hohlkopf, hohlen Leuten auch hohle Antworten. Was er auch gefragt wird, er antwortet auf die Hohlheit des Menschen. In manchem sagt er allerdings auch die Wahrheit. Der Teufel erfüllt ihn nämlich mit seinem Geist und versucht so, den einen oder anderen Gerechten zu Fall zu bringen. Alle nun, die stark sind im Glauben an den Herrn, umkleidet mit der Wahrheit, die hängen solchen Geistern nicht an, sondern halten sich von ihnen fern. Aber alle Zweifler, die oft ihren Sinn ändern, treiben Wahrsagerei wie die Heiden und belasten sich mit noch größerer Sünde, weil das Götzendienst ist. Wer nämlich einen falschen Propheten über irgendetwas befragt, der ist ein Götzendiener und leer von der Wahrheit und dumm. Denn kein Geist, der von Gott gegeben ist, lässt sich befragen, sondern im Besitz der Kraft der Gottheit sagt er alles von sich aus, weil er von oben ist, von der Kraft des göttlichen Geistes. Der Geist aber, der sich befragen lässt und dann im Sinn der Sehnsüchte der Menschen redet, ist von dieser Erde, schwach und kraftlos. Er redet überhaupt nur, wenn er befragt wird".

Über den Geist dieser Erde berichtet Vers13:
„...Er schließt sich den Zweiflern und hohlen Menschen an, macht ihnen heimlich seine Prophezeiungen und täuscht sie, indem er ihnen lauter hohle Reden im Sinn ihrer Sehnsüchte hält. Seine Antworten sind ja auch etwas für Hohlköpfe. Denn wenn ein leeres Gefäß mit anderen leeren Gefäßen zusammenstößt, dann zerbricht es nicht, sondern beide tönen überein.“

Resonanz ist nämlich noch lange kein Beweis für die Richtigkeit eines Gedankens, sondern zeigt lediglich an, das die gleiche Wellenlänge vorliegt. Gleiche Wellenlängen im Apostelamtskörper gab es z. B. auch bei der Botschaft. Aber auch im Fall Sepers dürfte das kirchenjuristisch aktive Tribunal auf gleicher „Wellenlänge“ gelegen haben, ähnlich wie vermutlich auch im Fall „Blankenese“. Die Resonanz auf „Nichtwissen“ kann eigentlich nur „Nichtwissen“ sein, es sei den, Apostel wüssten’ s plötzlich wieder einmal alles besser… :wink: .

Ohne "neuen neuapostolischen Glauben" (Katechismus) kommen mir die momentan gerade amtierenden neuapostolischen Amtshäupter mit ihrem Heer von Resonanzkörpern wie eine Hydra vor, die gerade Kürbisse verspeist hat. Was für ein Klangkörper!

Bei der Vision V2014 – incl. dem Druck der zwischen den Zeilen angedeuteten Gemeindeschließungen -, gehe ich bei dem Begriff „Resonanz“ nur von einem Druckfehler des Amtskörpers aus. Vermutlich hat der traditionell bewährte Räsonanzkörper „Räson“ gemeint. Denn die BaVi-Apostel der schnellen Resonanzgruppe (Abgreifgruppe Opfer) haben schon viele zur Räson gebracht und wo das nicht’ s fruchtete, halt in die Resignation getrieben.

shalöm

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Re: Züricher Oktoberfest

#15 Beitrag von shalom » 20.09.2010, 19:00

[urlex=http://www.nak-duesseldorf.de/site/startseite/aktuelles/rss-called-view-details-id-150.htm][ = > Unselbständige NaK-Glaubensfiliale Unterbezirk Düsseldorf ][/urlex] hat geschrieben: Großflächenkampagne zum Erntedank gestartet (Montag, 20.09.2010)

Düsseldorf. 40 Großflächenplakate werben erstmalig in den Städten der dreizehn neuapostolischen Gemeinden für den Besuch des Erntedankgottesdienstes am 3. Oktober. Die NRW-weite Außenwerbung mit 1271 Großplakaten unterstützt die lokale Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinden.

Am 21. September hängen in elf Stadteilen und Städten der Gemeinden die Riesenposter.

Botschaft auf die Strassen tragen.

Werte Plakat-Kürbisköpfe, Riesenposterer und all ihr lieben Großflächenkampagner und kleinen Glaubensflyer,

nur nicht hängen lassen beim „Botschaft“ auf die Strassen – und die Opfer zum Apostel tragen… :mrgreen: . Oazoapft is!

shalöm

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Re: Züricher Oktoberfest

#16 Beitrag von shalom » 21.09.2010, 05:13

[urlex=http://www.jugend-frankfurt-west.de/index.php?option=com_rokdownloads&view=file&task=download&id=38:gemeindeinfo-september-2010][ = > Unselbständige Gemeindeseite Ffm.-West für September 2010 ][/urlex] hat geschrieben:
So, 26.09. Opfer -Quelle der Freude

Das Volk war fröhlich, dass sie so willig waren;
denn sie gaben’s dem Herrn freiwillig von
ganzem Herzen. Und der König David war
hocherfreut.

(1. Chronik 29,9)

Werte Freudenquellen, liebe Quellenfreudensteuerabschöpfende 8),

Finanzapostel Bernd und Präsident Wilhelm I. sind – ungeachtet überlieferter Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ – vom total alttestamentarischen Operkult heute immer noch „hocherfreut“. Das "Züricher Oktoberfest" wirft seine Schatten generalstabsmäßig und leitgedanklich voraus :mrgreen: .

Opfer – der "Dauerbrenner" auf den Altären der BaVi-Selbstbedienungsapostel.

shalöm

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Re: Züricher Oktoberfest

#17 Beitrag von shalom » 21.09.2010, 12:31

Impulserhaltungssatz: 18/2010:

"Das ist die wahre Quelle der Begeisterung für den Glauben: Leben im Blick auf Christus" (Gert Opdenplatz) [ = > UFO – Impulse ] (...soviel zur na-amtlichen Quellensteuer der hocherfreuten Zastermänner frisch vom Kaufausbabbeltisch im Blick aufs Selbstbild...).

shalöm (lebend im Blick auf Christus überlieferte Worte: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ :mrgreen: )

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Re: Züricher Oktoberfest

#18 Beitrag von shalom » 21.09.2010, 16:42

[urlex=http://www.nak-gelsenkirchen.de/site/startseite/berichte/rss-called-view-details-id-62.htm][ = > Unselbständiger NaK-Unterbezirksgemeinde Bismarck-Gelsenkirchen ][/urlex] hat geschrieben: „Verrücke nicht uralte Grenzen“ (Donnerstag, 16.09.2010)

Dieses Bibelzitat aus Sprüche 23, 10 legte Apostel Rainer Storck dem Gottesdienst zugrunde, den er am Sonntag, den 12.09.2010 in der Gemeinde Gelsenkirchen-Bismarck hielt… .

Für die Gegenwart bedeute das nicht, dass innerhalb der Kirche als Institution keine Entwicklungen und Veränderungen stattfinden könnten. Stattdessen beziehe sich dieses Bibelwort auf das Evangelium Jesu Christi. Hier seien Grenzmarkierungen vorgegeben, die nicht verrückt werden dürften, weil sie uns den Weg zu Gott ebneten.

Grenzmarkierungen des Evangeliums
Als solche Grenzsteine des Evangeliums bezeichnete Apostel Storck den Glauben an Gott und das Vertrauen in Gott, die Nachfolge sowie die Bereitschaft zum Opfer und Gott zu dienen. …Gottes Wille und Wort würden, gewirkt durch den Heiligen Geist, in den Gottesdiensten verkündigt… . Hinsichtlich der Opferbereitschaft verwies er auf die Aussage Jesu: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen“ (Matthäus 6, 33).

Ausführlich ging Apostel Storck noch auf das Gebot der Nächstenliebe ein… . Der Apostel übertrug dies auf die Familie und auf das Gemeindeleben… .

Werte „Verrückte“, liebe Verrücker und all ihr lieben Unverrückten 8),

bei so einem schlüssig un(theo)logischen gestorcke wie ein Gelsenkirch im biblischen Salat, braucht man erst mal einen „Fürst Bismarck“. Prösterchen.

Wo speziell bei neuapostolischen Aposteln ohne eine eigene Theologie die Grenze und die Demarkationslinie verlaufen, verliert sich im Chaotischen. Kein Wunder, denn die Apostel okkupieren häufig fremde theologische Fragmente, geben ihnen ein anderes Profil und bauen sie dann rudimentär in ihr Selbstbild ein. Wie sind die biblischen Berichte in diesen Zusammenhang einzuordnen?“

Auch dieser Gottesdienstbericht mag bildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was wörtlich und was bildhaft zu verstehen ist. Das führt im Glauben nicht weiter. Noch eine abschließende Bemerkung: Die Fragmente, die der Apostel hier angeschnitten hatte, sind nur für die Erreichung seines Opferzieles entscheidend und stehen somit dem Glaubensziel diametral gegenüber. Soviel zu den Grenzmarkierungen des bismarkig markierenden Apostelrudels.

Eine wesentliche Grenzmarkierung ist nämlich das Evangelium worin überliefert wird: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“! Wenn der selbständige Bauunternehmer und dem Wirtschaftsapostel Brinkmann dienende Teilzeitapostel Storck seinem eigenen Verweis: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen“ Glauben schenken würde, dann würde sein Trachten vermutlich ganz anders aussehen. Sowohl beruflich, als auch seelsorgerisch :mrgreen: . Bei den na-amtlichen Abgrenzungsbefestigungen ist es wohl kein Zufall, dass den, nach Sonderartikeln trachtenden BaVi-Aposteln geistlich so wenig zufällt :wink: .

Wenn heute ein neuapostolischer Amtskörper glauben machen will, dass das Gleichnis vom barmherzigen Samariter auf die eigene Familie zu übertragen wäre, dann macht das schon stutzig. Es waren im Gleichnis ja auch Priester und Levit (also Amtsträger, die sich bei den Grenzmarkierungen ihres Opferkultes so trefflich auskannten und dort vermutlich auch alle Gebote erfüllten), die an einem „Nichtfamilienmitglied“ vorübergeeilt sind :mrgreen: .

Und dann wird von Jesus überliefert: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“! Und dann meint 2000 Jahre später ein sich wiederaufgerichtet fühlender Apostel selbstbildverliebt, etwas von „Bereitschaft zum Opfer und Opferbereitschaft“ predigen zu müssen. Diese weichenstellende „neuapostolische Grenzverrückung“ mit ihren Minenfeldern signalisiert für mich ähnliche Folgen, wie weiland die Botschaft Bischoffs!

shalöm

Heinrich

Re: Züricher Oktoberfest

#19 Beitrag von Heinrich » 21.09.2010, 21:59

Bon soir, Shalom.

Die Botschaft ist doch klar - mir brauchet Geld. Die letzten Südinfos sind bis heute nicht im Internet herunterzuladen - zu peinlich ist das Gebettel um Geld für Erntedank. Wobei Erntedank im deutschen Apostelkreis ja wohl nur eines bedeutet: We need more money. Und es wird möglicherweise noch einige geben, die dann noch "ebbes ekschtra" spenden.

Sie, diese Christinnen und Christen mögen das tun. Und ein gutes Gefühl dabei haben. Aber egal, ich werde der NAK - wie sie sich momentan präsentiert - nicht einen Euro mehr spenden (vulgo = opfern).

In Süddeutschland wird Kirche um Kirche geschlossen, verkauft (teils in richtig teueren Lagen), alles, was unsere Eltern und andere mit viel Eigenleistung aufgebaut haben, wird nun zum finanziellen Vorteil der NAK Süd verhökert. So sieht es aus. Und viele, auch so genannte "treue Geschwister" verzweifeln, ob des Kurses des "Gebietskirchenpräsidenten" hier unten.

Man mag zu Herrn Ehrich stehen, wie man will. Aber hier - mit Verlaub gesagt - "kotzt es fast jeden an, immer nur (wie sein father in law) vom Präsidenten zu lesen, und nicht vom BEZIRKSAPOSTEL."

Grummelnde Grüße von einem sehr, sehr nachdenklichen
Heinrich

tergram

Re: Züricher Oktoberfest

#20 Beitrag von tergram » 22.09.2010, 07:11

Lieber Heinrich,

in deinen Beiträgen lese ich zunehmend Traurigkeit, aber auch Verzweiflung, Bitterkeit und Ärger - wer könnte das nicht gut verstehen?

Das Gegrummel innerhalb der NAK wird lauter. Und es kommt von jenen engagierten, aktiven Gemeindemitgliedern, die die Kirche so dringend für ihre weitere Existenz braucht. Wer den Hinweisen folgt, wird im englischsprachigen NAC-Board "auf der anderen Seite des großen Teichs" Ähnliches finden. Innerhalb der NAK gibt es viele "gute Leute", viel Begeisterung für das "Christ sein", viel ehrenamtliches Engagment, viel Bereitschaft, Christentum im Alltag zu leben und damit ein Beispiel zu setzen, viel praktische Nächstenliebe. Viel ungenutztes Potenzial. Zu viel.

Die meisten davon wären so gern weiterhin neuapostolisch - wenn die NAK nur bereit wäre, sich einem ernst gemeinten und ernst zu nehmenden Veränderungsprozess zu unterziehen. Wenn sie aber dauerhaft frustriert werden, wenn sie ständig gegen Gummiwände laufen, wenn sie ständig alte Antworten auf neue Fragen bekommen, dann wird die Erosionsbewegung anhalten und sogar zunehmen.

Die Kirchenleitung scheint nicht zu begreifen (können? wollen?), dass damit nicht nur "Zahlen" gehen, sondern die Mitglieder, von denen die weitere Existenz der NAK in der westlichen Welt abhängt. Nicht zu vergessen: Die, die gehen, nehmen die nächste Generation mit! Es wird einen Punkt geben, an dem auch die NAK in Afrika diese Entwicklung drastisch zu spüren bekommt - wenn die Finanzierung der NAK-Afrika mit Millionen Mitgliedern nicht mehr gesichert ist.

Insofern ist die drängende Bitte "gebet uns ebbes mehr, mir brauchet Geld" nur zu verständlich. Nicht nur im Schwabenländle. Im Verweigerungsfall holt man immer wieder gern den altbewährten "Segensverlust" aus der Tasche und schwenkt ihn drohend herum. Was für ein Kasperltheater - jedes Jahr das gleiche Stück auf dem Spielplan. Es ist halt wieder September...

Klüger wäre es, man würde den Mitgliedern eine Motivation geben, sich an der Entwicklung ihrer Kirche (auch finanziell) zu beteiligen. Eine Perspektive, eine Hoffnung auf Veränderung und nicht zuletzt: Finanzielle Transparenz! Das würde auch - anders als der kurzfristige Sonderopfer-Erntedank-Effekt - langfristig tragen. Das peinliche Gebettel würde enden und der olle "Segensverlust" könnte endlich auf den Scheiterhaufen der Geschichte. Amen.

Chor bitte, ff: "...denn Wahrheit macht glücklich, macht stark und macht frei..."

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