NAK NRW: Monatsrundschreiben für alle Amtsträger im Bezirksapostelreich. Züricher Oktoberfest - ein Kommentar v. Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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NAK NRW: Monatsrundschreiben für alle Amtsträger im Bezirksapostelreich. Züricher Oktoberfest - ein Kommentar v. Shalom

#1 Beitrag von shalom » 19.09.2010, 07:24

Monatsrundschreiben für alle Amtsträger im Bezirksapostelreich Nordrhein-Westfalen (September 2010) hat geschrieben:
4.1.3 Dankopfertag am Sonntag, den 3. Oktober 2010

Auch in diesem Jahr ist das Erntedankfest der Sonntag, an dem wir Gelegenheit haben, ein besonderes Dankopfer zu bringen. Ich bitte euch, bereits in den vorhergehenden Gottesdiensten auf die Möglichkeit des Dankopfers hinzuweisen und im Gebet für die rechte Opferbereitschaft zu bitten. Apostel Paulus hat im Brief an die Korinther einen interessanten Hinweis gegeben: „An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch bei sich etwas zurück und sammle an, so viel ihm möglich ist, damit die Sammlung nicht erst dann geschieht, wenn ich komme“ (1. Korinther 16,2).

Wir wollen in den Wochen vor dem Dankopfer schon das eine und andere zurücklegen, um dann am Dankopfertag unserem himmlischen Vater durch unser Opfer zu danken, ihn zu ehren und einen Beitrag zur Vollendung seines Werkes zu leisten.

Nachstehend ein kleines Erleben im Zusammenhang mit der Plakataktion, die wir im vergangenen Jahr durchgeführt haben und die auch in diesem Jahr das Erntedankfest begleitet… . Ich bin sehr dankbar, dass diese Schwester mit ihren beiden Kindern zurückgefunden hat… . Wir wollen auch in diesem Jahr zu dem besonderen Gottesdienst unsere Gäste und auch distanzierte Geschwister einladen.

Werte Dankopferempfänger, liebe DankopferbringerInnen, Plakatagitierende und Plakatagitierte 8),

nach dem Leipziger Allerleigottesdienst für Amtskörper incl. liierter Weiblichkeiten oder auch Amtskörperwitwen solo, folgt nun die Mobilmachung zum großen neuapostolischen „Dankopfertag“ in rechter Opferbereitschaft. Ähnlich wie Stammapostel Dr. Leber in Dieburg die na-amtliche Opfer-Story vom Opferspartässchen im Küchenschrank einer Frau ohne Haushaltsführerschein kolportiert hatte (auf das die Heimbesucher scharf waren), geht es dem Amtskörper am Züricher Oktoberfest speziell um den veralteten Opferkult und nicht um überlieferte Jesuleher: "Barmherzigkeit will ich, keine Opfer". Ähnlich wie in Brinkmanns berüchtigtem Monatsrundschreiben aus 2009 „Betet für mich“ wird anlässlich der Plakataktion zum Züricher Dankopfertag 2010 als Glaubenserlebnis die Story von der zurückgefunden Schwester gestreut („Ich bin sehr dankbar, dass diese Schwester mit ihren beiden Kindern zurückgefunden hat und die Erntedankaktion zum Dankopfertag, die die Öffentlichkeit auf uns aufmerksam machen sollte, dazu beitrug, dass nicht nur Gäste begrüßt werden konnten, sondern auch neuapostolische Glaubensgeschwister zum Gottesdienstbesuch angeregt wurden. Wir wollen auch in diesem Jahr zu dem besonderen Gottesdienst unsere Gäste und auch distanzierte Geschwister einladen)“.

Die Neuausrichtung des Züricher Oktoberfestes, der Züricher Dankopfertag verbindet für die Apostel in idealer Weise das Angenehme mit dem Nützlichen. Generalmobilmachung und Geld in die Kasse machenden Apostel. "Oazopft is" :mrgreen: .

Also liebe "Brüder und Geschwister": Ab an die Event-Front.

shalöm
Zuletzt geändert von Andreas Ponto am 16.06.2019, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt: "NAK NRW: Monatsrundschreiben für alle Amtsträger im Bezirksapostelreich. Züricher Oktoberfest - ein Kommentar v. Shalom"

Knodel

Re: Züricher Oktoberfest

#2 Beitrag von Knodel » 19.09.2010, 07:56

Ja was jetzt Shalom. Da wähne ich dich in vorauseilendem Gehorsam fleißig Einladungen verteilen und du schreibselst hier rum. :mrgreen:

http://www.nac-mgemnowa.org/hrs_german/ ... tedank.php


Prost meine Herrn!

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Re: Züricher Oktoberfest

#3 Beitrag von Comment » 19.09.2010, 08:07

..und im Gebet für die rechte Opferbereitschaft zu bitten.


Liebe Leserinnen und Leser,

die im vorstehenden Zitat aus dem Monatsrundschreiben eines neuapostolischen Bezirksapostels (NRW) enthaltene Aufforderung an die Amtsträger macht stutzig. Der Autor geht danach davon aus, dass 'rechte Opferbereitschaft' der Kirchenangehörigen sich einstellt, wenn Gott darum gebeten wird. Wie das nun gehen soll, dass Gott die Menschen entsprechend aktiviert, bleibt unklar.
Die Frage ist, ob das Opfer tatsächlich geringer ausfällt, wenn die Amtsträger nicht die in dem Monatsrundschreiben angesprochene Bitte zu Gott sprechen.
Je mehr man darüber nachdenkt, je sonderbarer kommt einem dieser Passus aus dem MRS vor.

Wie seht ihr das?

Sonntagsgrüße
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shalom
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Re: Züricher Oktoberfest

#4 Beitrag von shalom » 19.09.2010, 08:12

= > Knodel: ...so schnell plakatieren die Nordrheinwestfalen nun auch wieder nicht. Die Glaubensaktions-Ständer stehen dort erst kurz vor der Auslieferung ... :wink:
Apostelbrief an die NaK-NRW AG-ÖFF-Beauftragten, den Bezirks- und Gemeindevorstehern cc hat geschrieben: Erntedank-Aktion 2010 (15. September)

…in wenigen Wochen feiern wir das Erntedankfest. Auf 1.271 Großflächen in ganz Nordrhein-Westfalen laden wir zu den Gottesdiensten am 3. Oktober ein. Hinzu kommen viele Hundert DIN-A0- und DIN-A1-Plakate in den Straßen rund um unsere Kirchen, weitere Plakate in Geschäften und in öffentlichen Einrichtungen sowie einige Tausend Flyer und Postkarten, die bei Nachbarn, im Freundes- und Bekanntenkreis verteilt werden.

Unsere Glaubensgeschwister sind eingeladen, diese primär zur Unterstützung der
persönlichen Weinbergsarbeit einzusetzen.

Einige unserer Glaubensgeschwister haben sich dann Gedanken über hohe Kosten für den Druck gemacht… .

Werte Plakatierende, liebe Agitierende und all ihr Drückerkolonnen vor Ort 8),

im neuapostolischen Vorfeld – auch dank der Weichenstellungen von ganz oben – ist wieder viel getan worden, um die Apostel-Aktion zum Erntedanktag generalsstabsmäßig vorzubereiten. In der NaK-NRW waren sogar na-amtlich beauftragte „PlakatflächenpositionsprüferInnen“ unterwegs, um die zu verballernden Ressourcen optimal in Stellung zu bringen. Zur na-amtlichen Opfer-Orgateam gehören auch all diejenigen, die lediglich in einer konzertierten Aktion die Apostel-Plakatständer bekleben und aufzustellen haben. Oder diejenigen, die besondere Veranstaltungen vorbereiten und durchführen, wie z. B. Jugenderntedankopfergottesdienstevents. All diese Hilfs- und Aushilfswilligen stehen stellvertretend für all jene, die sich für Apostel engagieren, um deren Produkte durch gezielte Werbung noch bekannter und suchende Seelen noch aufmerksamer zu machen. Was für Opfer-Engagement. Die Opferdrucksachen für die Drückerkolonnen dürften mittlerweile an den Verteilstellen in den Bezirken angekommen sein und die Apostelplakatständer stehen schon vor der Auslieferung.

Walter Schorr – der von der berühmten Apostelglaubens-Privat-Brauerei – will, dass nur in begründeten Ausnahmefällen die wertvollen Drucksachen in Briefkästen verteilt werden, da es den Drahtziehern um die Wirkung geht, die mit einem Fronteinsatz für die Einsatzkräfte vor Ort einhergehen (Glaubenssportübung zur Erhöhung des persönlichen Aktivitätskoeffizienten). Von den Aposteln sind die Flyer „primär zur Unterstützung der persönlichen Weinbergsarbeit“ gedacht (worum es den Aposteln geht). Aber bevor von den Flyern welche nicht persönlich zielgeführt übrig bleiben, darf ausnahmsweise auch einmal dieser Weg genutzt werden. Gott wird da schon mal ein Auge zudrücken. Hauptsache die Apostelaktion rechnet sich unterm Strich.

Falls Geschwister Bedenken wegen der Kosten äußern sollten, haben die professionell-ehrenamtlichen Werber diese in der üblichen Art zu zerstreuen, z. B. dass ein mehr oder Weniger an der Auflage der Drückererzeugnisse nur wenig an den Kosten ändern würde, die vermutlich ohnehin nakintern nur umzubuchen, zu privatisieren sind.

Die Apostel setzen ihre Hoffnung – neben der persönlichen Weinbergsarbeit der NaktivistInnen - insbesondere auf die Wirkung ihrer neuapostolischen „Großflächenplakate“ und freuen sich halt auch auf ihr „Payback:wink: .

Einen reich gesegneten Dankopfertag wünscht

Ihnen ihr alter Schorrlöm

Knodel

Re: Züricher Oktoberfest

#5 Beitrag von Knodel » 19.09.2010, 08:17

Was? NRW hat keine schnelle Eingreiftruppe?

:D

http://www.youtube.com/watch?v=01mcEpx- ... re=related

shalom
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Re: Züricher Oktoberfest

#6 Beitrag von shalom » 19.09.2010, 08:22

Comment hat geschrieben:
..und im Gebet für die rechte Opferbereitschaft zu bitten.


Je mehr man darüber nachdenkt, je sonderbarer kommt einem dieser Passus aus dem MRS vor.

Wie seht ihr das?
Werter Comment,

…bei mir stellt sich da immer die überlieferte Jesulehre ein: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ – und der neuap. Amtskörper in seiner selbstbildgerechten Apostelehre geht – dank Glaubensgehorsam - in Folge leer aus :wink: .

shalöm

tergram

Re: Züricher Oktoberfest

#7 Beitrag von tergram » 19.09.2010, 08:35

Comment hat geschrieben:...die im vorstehenden Zitat aus dem Monatsrundschreiben eines neuapostolischen Bezirksapostels (NRW) enthaltene Aufforderung an die Amtsträger macht stutzig. ....wenn Gott darum gebeten wird. Wie das nun gehen soll, dass Gott die Menschen entsprechend aktiviert, bleibt unklar.
Comment, Comment,

ich bin tiefer Sorge um deinen Stand der Erkenntnis. :mrgreen:

Ich lernte schon im KiGo: Wenn auch intensive Opferbereitschaftsanimationsgespräche wegen der verstockten Brautherzen nichts mehr nützen, muss Gott selbst zum Eingreifen animiert werden. Er verschafft denen, die mit verkniffenem Gesicht am Opferkasten vorbeigehen (Zitat R. Fehr), bedarfsweise ein "heilsames Erschrecken".

Das glaubst du nicht?

Dann lies die Beweise in der UF des VFB - Rubrik: "Mein schlimmstes Erlebnis: Als ich einmal nicht geopfert habe."
Schon im kinderbeeinflussenden Vorgängerblatt, "Der gute Hirte", wurde jahrzehntelang vielfältig von wunderbaren Glaubenserlebnissen dieser Art berichtet: Die 50 Pfennig (Cent) vom Taschengeld nicht geopfert und *knallpeng* beim Spielen vom Baum gefallen - Ergebnis: Komplizierter Ellenbogenbruch mit wochenlangem KH-Aufenthalt.

Da kann das kleine Gotteskind am Beispiel mal sehen, was der liebe Gott so alles zustandebringt. Das schafft Liebe und Vertrauen zum Herrn. Sagen die Apostel.

(Wohingegen brave Opferer, wie wir alle aus Erfahrung wissen, von den Unglücken des Lebens verschont bleiben. Oder so.)

Klarer jetzt? :wink:

Konzertmeister

Re: Züricher Oktoberfest

#8 Beitrag von Konzertmeister » 19.09.2010, 10:28

Hallo,

das ist doch alljährlich die gleiche Erntedankopfergeldeinsammelveranstaltung.

Dieses Mal ggf. intensiver gepaart mit "Weinbergsarbeit", auch an die Adressen der "Distanierten".

Nur - mit Erntedank hat das wirklich nichts zu tun - denn Geld ist nicht ALLES!

Gruß
vom
Konzertmeister

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Re: Züricher Oktoberfest

#9 Beitrag von Comment » 19.09.2010, 11:05

tergram,

die Angelegenheit sollte man angesichts erforderlichen Drucks ''von oben' doch wohl lieber unter der Überschrift 'Zwangsabgabe' oder 'Angstabgabe' abhandeln. :shock:

Übrigens bei Mose war es umgekehrt, dieser übte auf Anordnung 'von oben' 'Druck' auf die Leute aus, damit diese 'freiwillig' für den Termpelbau alles Mögliche hergaben (opferten) .... (s. 2. Mose 35).

Com.
Zuletzt geändert von Comment am 19.09.2010, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

Re: Züricher Oktoberfest

#10 Beitrag von tergram » 19.09.2010, 11:18

Ja, gewiss. Aber so lange die Schäflein brav ihre Scherflein einbringen, ist aus Sicht der KL doch alles in bester Ordnung... Im übrigen gab Gott (auch) den Schäflein ein Gehirn zum denken und ein Herz zum fühlen. Diese Grundausstattung sollte genügen, um das jährlich wiederkehrende Spiel zu durchschauen. Und wer's nicht durchschaut...

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