NAG e.V.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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evah pirazzi
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Re: NAG e.V.

#21 Beitrag von evah pirazzi » 21.12.2011, 22:43

Das "kommunikative Loch" ist herrlich, finde ich auch und es trifft auf einige Leute zu, die ich kenne - aber - es ist nicht von mir, ich habe es auch nur gehört und abgespeichert, weil es mir gefiel und "gelegentlich verwendet werden kann".

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
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shalom
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Re: NAG e.V.

#22 Beitrag von shalom » 04.01.2012, 12:32

[urlex=http://www.jugend-mittendrin.de/magazin/artikel-lesen/article/wikipedia-zum-60-jahrestag-der-botschaft.html][ = > Klinglers Jugend mittendrin ][/urlex] hat geschrieben:
Wikipedia zum 60. Jahrestag der "Botschaft" (23.12.2011)

Weihnachten 2011 ist der 60. Jahrestag der so genannten »Botschaft« des damaligen Stammapostels Bischoff.

Das neuapostolische Nachrichtenportal "UF-Online" berichtete in seiner Meldung vom 16.12.2011, dass voraussichtlich am ersten Weihnachtsfeiertag dem früheren Stammapostel Johann Gottfried Bischoff eine prominente Platzierung auf der Startseite der deutschen Wikipedia zuteil wird… .

Heute wie damals wurde viel über diese Aussage des Stammapostels Bischoff diskutiert und beurteilt, eigentlich ohne Grund denn schon in der Bibel steht: "Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein".

Wir sollten anstatt darüber zu urteilen, was Stammapostel Bischoff gesagt hat, viel mehr darum beten, dass solche Mißverständnisse nicht mehr passieren und der Stammapostel uns Christen immer im rechten Glauben und gutem Gewissen zu Gott führen und leiten wird.

Werte Meinungsmacher liebe Missverständige und all ihr eigentlich Grundlosen 8),

das mag bodenständigen Neuapostolismen zwar in den Ohren jücken – die Botschaft tat es ja auch -, doch der Appell hört sich im Kontext schon recht bodenlos an, als hätte es den Steinhagel gegen Kuhlen nicht gegeben.

In die Botschaft – die ist von Gott bereits final beurteilt worden ist (und das nicht ohne Grund) – werden von oben plötzlich Missverständnisse hineininterpretiert und auf Basis der Legitimation aus der Zukunft daraus „Wissverständnisse“ gezaubert. Ein neuapostolisches Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen… . Noch mehr Leichtigkeit des Glaubens findet sich außerhalb der KUltraneuapostolen mit ihren "kommunikativen Jöchern" wohl sonst nirgends.

„KUltimative Vergangenheitsverdrängung“ (Spießrumdrehung) und die Fürbitten für den rechten Glauben incl. gutem Gewissen hat Leber nach Osnabrück, Blankenese, Magdeburg, Infoabend etc… ja auch dringend nötig.

shalom

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evah pirazzi
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Re: NAG e.V.

#23 Beitrag von evah pirazzi » 04.01.2012, 19:43

Na, das ist ja mal ein interessanter Link... :wink:

Der Artikel stammt von einem gewissen "mk". Unter "Kontakt" wird man fündig, wer sich hinter diesem Kürzel verbirgt, nein, es ist nicht Michel Koch, sondern ein gewisser Marcel Kühr. Ich nehme an und halte ihm mal provisorisch zu Gute, dass er noch jung, vielleicht etwas unbedarft und sehr eifrig ist, was die "Sache des Herrn" anbelangt. Ansonsten kann ich mir diesen - vorsichtig ausgedrückt - nassforschen Schreibstil rund um das schwierige Thema "Botschaft Bischoff" nicht erklären. Da sieht man mal, was die Visionen des Kirchenpräsidenten aus seinen Jüngern gemacht haben: Selbstbewusste mitteldeutsche Jungs. :shock:

Sicher: "Wer ohne Fehler/Sünde ist, der werfe den ersten Stein..." ist ein ernstzunehmender Maßstab bei der Beurteilung anderer - nur - ich wusste gar nicht, dass die "Botschaft" als Fehler/Sünde, bzw. Missverständnis offiziell eingestuft und bewertet wurde. Da weiß der Marcel wohl mehr als ich. Nichtsdestotrotz würde es mich positiv überraschen, wenn sich die Kirchenleitung zu solch einem Statement entschlossen hätte - was ich jedoch für nicht sehr wahrscheinlich halte.

Und schlussendlich darf bei all dem nicht außer Acht gelassen werden, dass es zwar stimmt, dass der Stammapostel auch nur ein Mensch ist (was auch sonst, ein Außerirdischer aus einem Paralleluniversum?), jedoch damals wie heute für sich beansprucht, als einziger Mensch (heute im Zusammenwirken mit dem "Apostolat" - was immer das ganz genau bedeuten mag) "Gottes Wort", "Gottes Gedanken" zu verkündigen und die Bibel richtig auszudeuten. Damals trieb dieser Anspruch sogar dergestalt Blüten, dass man nicht versiegelt wurde, bzw. als Amtsträger exkommuniziert wurde, wenn man an die Äußerungen des Stammapostels nicht glaubte. Die Folgen waren z.T. dramatisch. Das sollte der gute Marcel mit seiner leichtfertigen Feder vielleicht bei Gelegenheit noch mal recherchieren, sozusagen die Pflicht nach der Kühr. :wink:

Dass Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderklaffen ist nichts Neues, aber es müsste nicht so sein, wenn man den Anspruch herunterschraubte. Das wiederum verhülfe der Kirche auch zu mehr Glaubwürdigkeit.

Wohin das Herumgeeiere und die Verschleierungstaktiken letzlich führen, sieht man dieser Tage bei Herrn Wulff, unserem Prändesbusidenten, der sich seine "Suppe" auch selber eingebrockt hat aus ebendiesen Gründen.

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Ein fröhliches neues Jahr allerseits!! Bild
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Adler

Re: NAG e.V.

#24 Beitrag von Adler » 04.01.2012, 20:36

Ich frage mich bei derlei Verlautbarungen immer, warum die Kirchenleitung der NAK nicht endlich eingestehen kann, dass es sich bei der sog. Botschaft lediglich um das manifestierte Wunschdenken eines senilen alten Mannes gehandelt hat,
von welchem man sich heute distanziert . . . ? :shock:

LG Adler

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tosamasi
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Re: NAG e.V.

#25 Beitrag von tosamasi » 04.01.2012, 23:48

Die Kirche fürchtet, ihr Gesicht zu verlieren. Wenn einmal etwas so intensiv falsch gepredigt und zu glauben verlangt wurde, würde das doch bedeuten, dass man nicht alles glauben kann, was gepredigt und verlautbart wird.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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Re: NAG e.V.

#26 Beitrag von Adler » 05.01.2012, 00:23

Zitat:

[...] dass man nicht alles glauben kann, was gepredigt und verlautbart wird.[...]


Zitat Ende

Konnte man dass überhaupt einmal . . . ? 8)

LG Adler

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Re: NAG e.V.

#27 Beitrag von tosamasi » 05.01.2012, 13:33

Meine Eltern taten es, meine unmittelbare Umgebung tat es, ich tat es auch. Und auch heute gibt es noch genug die dies tun. Und das soll für die Kirche sicher so bleiben.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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Re: NAG e.V.

#28 Beitrag von Adler » 05.01.2012, 19:51

Dann sollte diese Kirche aufhören sich selbst unglaubwürdig zu machen, mit stetig wechselnden Lehraussagen.

LG Adler

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