NAG e.V.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: NAG e.V.

#11 Beitrag von shalom » 19.12.2011, 10:01

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/111216botschaftsjubilaeum.html][ = > Stammapostelzentralorgan MYBISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben:
»Botschaft« auf Wikipedia (16. Dezember 2011)

Frankfurt. »Das Thema Bischoff-Botschaft ist in den vergangenen Jahren immer relevanter geworden«, erklärt Sebastian Müller-Bahr, stellvertretender Vorsitzender des Netzwerkes Apostolische Geschichte, auf Anfrage von UF-online.

Müller-Bahr gehört seit 2007 zu den rund 6.700 Autoren, die regelmäßig für die deutsche »Wikipedia« schreiben. Ferner fungiert er als sogenannter »Sichter«.

Der Hobbyhistoriker findet, es sei der richtige Zeitpunkt, um die Thematik »Botschaft« aufzuarbeiten.

An der Basis, darin sind sich er und der NAG-Vorsitzende Mathias Eberle einig, »ist das Thema ,Botschaft’ schon gegessen«.

An die »Botschaft« werde die Kirche wohl immer erinnert werden, mutmaßt der NAK-Pressesprecher, Bischof Peter Johanning auf Anfrage von UF-online.

Werte Botschafter (Hobbybotschafter / Teilzeitapostel) an Christi satt, liebe Hungernde und Dürstende 8),

zur Zeit gilt bzgl. der Thematik »Botschaft« nach wie vor, das Dogma, das Stammapostel Leber vor Jahren äußerte: »Die Angelegenheit bleibt eine Sache des Glaubens…« . Diese Haltung sollte nach Ansicht des Kirchensprechers »ausreichen, um einen versöhnlichen Diskussionsbeitrag für die Zukunft zu gewährleisten«.

Wenn ein „Sichter“ die herumlaufenden Selbstbilder, deren Prognosen bis 2030 und deren Bilanzen „sichtet“, dann entdeckt er zum einen ein rapides Siechtum und zum anderen im Zusammenwachsen (Konsolidieren) ein riesiges, ein profaniertes Opferpotential. Für Hobbyhistoriker ist Stp. Dr. Lebers Dogma, dass die delikate Angelegenheit der Hobbyapostel eine Sache des Glaubens zu bleiben hat, eine tragfähige Basis für ein Hobby mit Zugewinnaussichten durch nakinterne Mehrwertsteuerungen.

Z. B. titelte MYBISCHOFF am 15.12.2011 aus Steinhagen :wink: : ( Apostolisches Archiv - NAG und NAK handelseinig ) . Einstimmig hatte der Vorstand des Netzwerks Apostolische Geschichte e. V. (NAG) das entsprechende Angebot Wirtschaftsapostel Brinkmanns (Vorstandsvorsitzender der Service-Aktiengesellschaft / Liegenschaften) zugestimmt, sich in Brockhagen in einer profanierten NaK-NRW-Kirche häuslich gegen einen symbolischen Betrag auf viele Jahre häuslich einrichten zu dürfen.

Am 07.12.2011 hatte der VFB vermeldet: ( Verlag versorgt Kirchengeschichtler mit Material ) .

Als sich für mich eine ungewissen Instrumentalisierung abzuzeichnen begann, widmete ich auf gf24 dem NaG-Verein extra einen eigenen thread ( NAG e.V. ) . Dabei ging es u.v.a. um die ( Nagler Vereinsgründung ) , um den Besuch der Nagler in der ( Hostienbäckerei ) oder um den Appell: „Kehrt euch zum Herrn“ ( Reapostolisierung?) . Auch die ( „Bindende Beschaffenheit des Zehnten und Opfergaben“ ) sowie die ( Stammbaumforschung Jesu Christi ) als Kult-Ur-Apostolische-Geschichte fanden Beachtung.

Mit der Geschichtenschreibung des wiederaufgerichteten Erlösungswerkes der Brautzubereiter innerhalb der riesigen Kirche Jesu Christi (KJC) dürfte schon (Mathias Eberle) - der sich in der neuapostolischen Geschichte gut auskennt und der „für verschiedene neuapostolische Gebietskirchen und Arbeitsgruppen in der Recherche- und archivarischen Arbeit tätig“ ist -, beauftragt sein (Mathias Eberle ist der Sohn des derzeit in Amt und Würden amtierenden NaK-NRW-Bischofs Eberle, einem selbständigen Kaufmann im Finanzdienstleistungsbereich ( NaK-NRW / Bischofberufe / Stand 17.07.2011 ) .

Was für gleißende Lichtkegler des Herrn.

shalom

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evah pirazzi
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Re: NAG e.V.

#12 Beitrag von evah pirazzi » 19.12.2011, 23:42

shalom hat geschrieben:...hatte der berüchtigte NaKi-Vereins-„Infoabend“ mit den drei Synoptikern ja schonungslos offen gelegt (Infoabend).
Da mein Sinn hier gerade mal wieder im Verlauf der aktuellen Berichterstattung auf die "drei Synoptiker" ( :lol: ) gelenkt wurde und ihre merkwürdige Beflissenheit, historische Tatsachen in ihrem Interesse zu manipulieren, um einen vermeintlichen Vorteil für ihre "gute Sache" dabei heraus zu schlagen und mir gerade mal wieder leicht übel wurde - erinnerte ich mich warm an das gestrige ZDF-Nachtstudio :arrow: KLICK, wo Herr Drewermann "die Welt erklärte", zumindest interessante Denkansätze aussprach. Ich hatte den Eindruck: Dieser Mensch hat eine Mission, die er unbedingt loswerden muss, aus einem starken inneren Drang heraus. Als er auf das Thema Jesus von Nazareth kam, da fing er fast an zu "leuchten", mit "schwimmernden" Augen. Er versuchte klar zu machen, dass nicht ein "Prinzip Jesus", wie der Moderator ihm eingeben wollte, sondern der historische Mensch Jesus in seinem tätigen Handeln, die Menschen beeindruckte und dieses neue Denken, weg von Angst, hin zur Erlösung, die christliche Bewegung, bewirkt und ausgelöst hat - z.T. massiv gegen die damalige theologische Auffassung der Machthaber, die Gott und das Gesetz auf ihrer Seite hatten, alles "richtig" machten, als sie ihn schließlich ans Kreuz schlugen.

Diese Ergriffenheit Drewermanns, als er von dem historischen Jesus sprach, war sehr berührend. Wenn man diesen "Wahrheitssuchenden" - so mein Eindruck - mit den Verlautbarungen und kalkulierten Winkelzügen unserer Kirchenleitung vergleicht, dann möchte man fast - angelehnt an die überlieferten Jesuworte - feststellen: "...Solchen Glauben habe ich bei den "Aposteln" des 21. Jahrhunderts nicht gefunden (vergl. Lukas 7.9).

Ich schäme mich jetzt noch fremd für diesen Infoabend.
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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Re: NAG e.V.

#13 Beitrag von verbindlich » 20.12.2011, 00:04

Emotionen sind noch kein Zeichen für Wahrhaftigkeit...

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Re: NAG e.V.

#14 Beitrag von shalom » 20.12.2011, 08:53

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/111216botschaftsjubilaeum.html][ = > Stammapostelzentralorgan MYBISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben:
»Botschaft« auf Wikipedia (16. Dezember 2011)

Frankfurt. »Das Thema Bischoff-Botschaft ist in den vergangenen Jahren immer relevanter geworden«, erklärt Sebastian Müller-Bahr, stellvertretender Vorsitzender des Netzwerkes Apostolische Geschichte, auf Anfrage von UF-online.

Müller-Bahr gehört seit 2007 zu den rund 6.700 Autoren, die regelmäßig für die deutsche »Wikipedia« schreiben. Ferner fungiert er als sogenannter »Sichter«.

Der Hobbyhistoriker findet, es sei der richtige Zeitpunkt, um die Thematik »Botschaft« aufzuarbeiten.

An der Basis, darin sind sich er und der NAG-Vorsitzende Mathias Eberle einig, »ist das Thema ,Botschaft’ schon gegessen«.

An die »Botschaft« werde die Kirche wohl immer erinnert werden, mutmaßt der NAK-Pressesprecher, Bischof Peter Johanning auf Anfrage von UF-online.

Werte angefragte Botschafter (Hobbybotschafter / Teilzeitapostel) an Christi satt, liebe Hungernde und Dürstende 8),

2011 soll die Umfrage wiederholt werden, um die Resonanz der verschiedenen Maßnahmen zu prüfen und Veränderungen festzustellen“ ( Brinkmanns Forsa Umfrage zum Image ) . Wie der Glaubens-Artikel aus 2009 zeigt, hat für Apostel deren Glauben viel mit Publizität, Einschaltquoten, mediale Präsenz im öffentlichen Raum, Marketing, Werbung, Fundraising etc. zu tun. Und dann steht 2013 das – vermutlich aus rein innerdemografischen Gründen -, weit vorverlegte ( 117 jährige Stammaposteljubiläum der NaKi? ) schon vor der Tür. Das soll ganz groß ("think big") gefeiert werden und da trifft es sich aus Sicht der Apostel sicherlich gut, dass die einsichtigen NaG-Vereinsmeier mit ihrem Hobby via so einem unverfänglichen Medium wie Wikipedia auf Sichtweite sind. Subsidiarität par excellence. Was soll der Aposteldachverein NaKi mit seinem VFB amtlich von sich geben, was auf inoffiziellem Wege der NaG-Verein kostengünstiger und letztendlich unendlich viel glaubwürdiger treuiansch erledigen kann?

Liegen die Ergebnisse der NaK-NRW-Forsa-Umfrage 2011 denn schon vor und wann bekommt das "Fuß-Folg" diese gezeigt?

Es ist doch ein Clou, nennen wir es einmal „product placement“ oder „Schleichwerbung“ oder „User generated advertising“ auf der neutral wirkenden Wikipedia-Startseite - einem vielbesuchten und mit hohen Glaubwürdigkeitswerten ausgestatteten Laienwerk –, der da unterm Gabentisch angelandet werden soll („diesmal schenken wir uns nichts“). Buchaltärlich billiger als jede andere Werbeagentur. Na-türlich wird es sich nach Uster bei diesem Artikel um ein selbstjustizapostolisch unangreifbares Werk handeln, wo die Verweise auf die formale Richtigkeit des Verfahrens sowie darauf, dass dafür kein Geld direkt geflossen ist, die Wikiprediger über alle Zweifel erhaben erscheinen lassen werden (Wikiprediger bestätigt Strammapostel). Bei Eberle, der ohnehin im Auftrag seiner Majestät Stp. Dr. Wilhelm I mit der Geschichtenschreibung des wiederaufgerichteten Erlösungswerkes der Brautzubereiter innerhalb der riesigen Kirche Jesu Christi (KJC) beauftragt sein dürfte (Mathias Eberle) , der sich in der neuapostolischen Geschichte gut auskennt und der „für verschiedene neuapostolische Gebietskirchen und Arbeitsgruppen in der Recherche- und archivarischen Arbeit tätig“ ist dürften Synergien bloßliegen und die Arbeit ist ohnehin schon abgegolten. Man wird demnächst lesen, inwieweit die Grenze der NaKzeptanz nicht gekennzeichneter pseudoglaubenskommerzieller Inhalte auf Wikipedia verschoben werden wird.

Der NaG-Vorsitzende und sein Vertreter sind sich übrigens einig (das ist etwas anderes als eins), dass an der Basis (nakintern sind das die allein kirchenrechtlich selbständigen Bezirksapostel und nicht etwa die Geschwister) das Thema ,Botschaft’ schon gegessen wäre. Bei dem Thema Botschaft sprechen Mathias Eberle ebenso wie Bahr allerdings explizit nur für sich privat-persönlich und nicht etwa für ihren gesamten Verein.

Peinlich mutet mich Pater Johannings - auch einer von den "NaK-NRW-Hobby-Ältesten" - Antwort auf die VFB-Anfrage zur Aufarbeitung an: „An die »Botschaft« werde die Kirche wohl immer erinnert werden, mutmaßt der NAK-Pressesprecher, Bischof Peter Johanning auf Anfrage von UF-online. …Jüngere Glaubensgeschwister zeigten hingegen kaum Interesse an den Vorgängen jener Tage. …Zur Thematik »Botschaft« gelte nach wie vor, was Stammapostel Leber vor Jahren äußerte: »Die Angelegenheit bleibt eine Sache des Glaubens. Die Dogmatisierung der ,Botschaft’ war allerdings nicht gut und darf sich nicht wiederholen.« Diese Haltung sollte nach Ansicht des Kirchensprechers »ausreichen, um einen versöhnlichen Diskussionsbeitrag für die Zukunft zu gewährleisten«…“.

Das klinglert in meinen Ohren gerade so, als ob für die NaKi ein Dienstleister die Dreckarbeit erledigen würde und von der BaVi an Detailaufarbeitung nichts mehr käme, da die oben zitierte Haltung des Stammapostels ausreichend wäre, um einen versöhnlichen Diskussionsbeitrag für die Zukunft zu gewährleisten. Wikiprediger sei Dank? :wink: .
      • Chor bitte: Ihr Bilderlein kommet

        1.) Ihr Bilderlein kommet, o kommet doch all!
        Zur Krippe her kommet in Wikepdias Stall
        Und seht, was in dieser hocheiligen Nacht
        Der Verein im Apostel für Freude uns macht!

        2.) O seht in der Krippe im nächtlichen Kraal
        Seht hier bei des Lichkegels hellglänzendem Strahl
        Den lieblichen Artikel, das selbstbildche Bild,
        viel schöner und older als Apostelein sind !

        3.) Da liegt es, das Artikelein, auf Dung und auf Show,
        Wilhelm und Mathias betrachten es froh.
        Die Wirte knien betend davor,
        hoch oben jückt zuckend der Apostelein Ohr.

        4.) O beugt, wie die Eltern, anbetend die Knie,
        erhebet die Häupter und danket wie sie;
        stimmt freudig, ihr Writer, wer sollt sich nicht freun,
        stimmt freudig zum Jubel-äum der Apostel mit ein!

        frei nach Christoph von Schmid 1798 / Hohann Abraham Peter Schulz 1794 („Wie reizend, wie wonnig“)
Den persönlichen Eindrücken (Eberle / Müller-Bahr / Johanning) ob der Herkunft des »innerkirchlichen Druckes« sich mit dem Thema als Hobby selber zu befassen (andere damit zu beauftragen) wie z. B.: „Das Engagement für dieses Thema komme weniger aus den Reihen von ehemaligen Kirchenmitgliedern oder aus anderen apostolischen Gemeinschaften“ / „Jüngere Glaubensgeschwister zeigten hingegen kaum Interesse an den Vorgängen jener Tage“ möchte ich allerdings mit meinen Eindrücken revidieren. Angesichts der desolaten Zukunftsprognosen soll vermutlich zwecks PR schnellstmöglich die apostolische Widervereinigung vonstatten gehen und Zuflucht unter der ACK gefunden werden.
      • Zum Pinguinausmarsch Chor bitte: O Botschaftstraum

        1) O Botschaftstraum, o Botschaftstraum,
        wie treu sind deine Geisteskinder!
        Du grünst nicht nur zur Blütezeit,
        nein, auch im Winter 2011, wenn’s nicht schneit.
        O Botschaftstraum, o Botschaftstraum,
        wie treu sind deine Erfinder“

        2) O Botschaftstraum, o Botschaftstraum,
        du kannst mir sehr gefallen!
        Wie oft hat mich zur Dogmenzeit,
        der Traum von dir mich hocherfreut!
        O Botschaftstraum, o Botschaftstraum,
        du willst mich sehr belallen!

        3) O Botschaftstraum, o Botschaftstraum,
        dein Kleid will mir nicht verwehren:
        Die Veraschung und Profanierungszeit,
        gibt Aposteln Zaster und Macht zu jeder Zeit.
        O Botschaftstraum, o Botschaftstraum,
        das will der "Maineid" mich lehren.

        frei nach August Zarnack 1820 / Ernst Anschütz („Lauriger Horatius“ / „Es lebe hoch der Zimmermannsgeselle“ 1799, in Kombination seit 1820)
Süßer die Verlockungen nie klinglern...

shalom

Magdalena
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Re: NAG e.V.

#15 Beitrag von Magdalena » 20.12.2011, 13:48

verbindlich hat geschrieben:Emotionen sind noch kein Zeichen für Wahrhaftigkeit...
Wie wahr, liebe verbindlich, wie wahr!!!

Ich sehe noch jetzt - nach ein paar Jahren der Leber-Abstinenz - Herrn Dr. Leber vor mir, wie er mit großem, ausgewedeltem Taschentuch, laut darein schnaubend, seinen Tränen der Ergriffenheit bei Handlungen für Entschlafene voller Emotionen ihren Lauf lässt.

Recht hast Du, verbindlich - es muss durchaus nicht wahr sein!

Adler

Re: NAG e.V.

#16 Beitrag von Adler » 20.12.2011, 14:28

Tja, zur rechten Zeit ein kleiner Druck auf die Tränendrüse, öffnet die Herzen - und auch den Geldbeutel . . .

Der Einfältige hält dieses Vorgehen gar für Geisteswehen aus Himmelshöhen und fühlt sich emotional berührt.
Mit etwas Abstand aber, durchschaut man das Ganze als billiges Laientheater.

LG Adler

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evah pirazzi
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Re: NAG e.V.

#17 Beitrag von evah pirazzi » 20.12.2011, 20:44

verbindlich hat geschrieben:Emotionen sind noch kein Zeichen für Wahrhaftigkeit...
Ich glaube, du verwechselst da etwas, mein Lieber. Du wolltest wohl sagen: Emotionen sind kein Beweis für Wahrheit - meinetwegen auch Wahrhaftigkeit. Ein Zeichen für Wahrhaftigkeit sind Emotionen immer, natürlich nur, wenn sie nicht geschauspielert sind. Ich habe da auch noch den "Kirchenjahrsauftaktsübertragungsgottesdienst" mit unserem Bap Klüngler unangenehm im Gedächtnis, der seine Dankbarkeit jedem und allem gegenüber lang und breit mit emotionalen kleinen Einspielern zu unterstreichen bemüht war - so etwas ist abschreckend. Nur echte/wahrhaftige Emotionen berühren.

Ein emotionsloser Mensch, ein sog. Pokerface, der seine Emotionen/Gefühle immer bestrebt ist zu verbergen, setzt keine Zeichen, ist ein kommunikatives Loch - sozusagen. Solche Menschen sind zu bedauern.
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

Cemper

Re: NAG e.V.

#18 Beitrag von Cemper » 20.12.2011, 21:18

evah pirazzi hat geschrieben:... ein kommunikatives Loch - sozusagen.
Vielen Dank für diese Wortschöpfung.
Ich werde sie gelegentlich verwenden.

Udo

Re: NAG e.V.

#19 Beitrag von Udo » 21.12.2011, 13:56

Zur Zeit der ersten Apostel warnte Jesus vor denen, die da sagen werden: "Hier ist der Christus!, oder: Da!" – solchen soll man keinen Glauben schenken.
(Quelle: Unsere Familie Ausgabe 3, 5. Februar 2010 - Zum Geleit; Original: Mt. 24,23 (LÜ1912) - Die große Bedrängnis)
Eine Aussage des Stammapostels. Passt wunderbar in den gelehrten Endzeitglauben der NAK. Dabei blieb und bleibt es unbemerkt, dass gerade die Apostel der NAK immer wieder darauf hinwiesen, "Die NAK ist das Werk Gottes" und nur hier ist Vollkirche und nur hier wirkt Gott durch den Heiligen Geist, "Hier ist Christus!" Mit dem neuen Katechismus wird nun ein Spagat versucht und die frühere Aussage relativiert - nach außen.

Mit solchen Aussagen spricht die NAK ihr eigenes Urteil - und ein Insider bemerkt das nicht?

Wie wenig oder wie viel Christus in dieser Kirche durch die von einem Apostel ordinierten Amtsträger wirkt oder durch Apostel selbst, kann an Beispielen der Vergangenheit belegt werden.

Ob vor Bischoff's Zeiten oder zu seiner Zeit oder nach seiner Zeit, der Inhalt der Predigten war mehr oder weniger gleich und ist es heute gleichermaßen. Allerdings hat die KL aus der Geschichte Lehren gezogen und eine neue Verpackung gewählt, modischer und griffiger vielleicht.

Das der Inhalt noch immer die gleiche Qualität besitzt zeigen die verbalen Ausrutscher der Herren Apostel (Beispiel: R. Krause und Ehrich)

Geist stirbt nicht, heißt ein Wort - dieser Geist der NAK Lehre dann auch nicht?

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Re: NAG e.V.

#20 Beitrag von Comment » 21.12.2011, 16:23

'Kommunikatives Loch' - das Wort des Jahres. Einfach toll! :lol: :lol: :lol:

(Entschuldigung: hat ansonsten nichts mit dem Schl..zimmer zu tun?)

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