Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#51 Beitrag von Cemper » 17.08.2010, 17:10

Agenda hat geschrieben:Was für alberne Beispiele.

Cemper, sie haben eine neuapostolische Sozialisation mit allen Gefühlen und Hintergründen nie erlebt.
Aber immer wieder erdreisten sie sich und meinen, sie müssten dazu Stellung nehmen.

Sie wirken auf mich wie ein kleiner Junge, der nicht erwachsen werden will.
Agenda -

was ist an den Beispielen "albern"? Beschreiben Sie das einmal. Ansonsten: Die geschilderten Fälle gibt es wirklich. Und was sagen Sie nun? Zu Ihrem anderen Punkt: Man muss nicht alles erleben, um "Stellung nehmen" zu können. Manchmal ist es sogar vorteilhaft, wenn man von Außen auf eine Institution oder eine Gruppe von Menschen - etwa eine Familie - blicken kann; derjenige, der nur den Innenblick hat, kann dann von dem "Außenstehenden" etwas lernen. Wenn man sich dem versperrt, kann das passieren, was Sie zum Schluss schreiben: Der Außenstehende wirkt dann wie ein kleiner Junge, der nicht erwachsen werden will

Vancouver

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#52 Beitrag von Vancouver » 17.08.2010, 17:17

Mein lieber Cemper,

danke für Ihre Ausführungen zum Thema Sozialisation.

Leute wie Agenda werden Sie damit - leider - nicht erreichen. Diese haben sich meterdick in ihrer Opferrolle eingemauert, was sehr schade ist, da sie dadurch ihre Probleme eher verschärfen als lösen.

Bleiben Sie heiter,

Ihr

V.

Boy

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#53 Beitrag von Boy » 17.08.2010, 19:52

@Cemper

Entweder verstehen Sie mich absichtlich falsch,oder ich müßte die Frage nach dem IQ an Sie zurückgeben.

Nirgends habe ich geschrieben, der Staat müsse gegen die NAK vorgehen, bezw. sie gar verbieten. Aufklärung ist etwas ganz anderes.

Dann: Zum Beispiel wäre es angebracht gewesen, wenn es gesetzliche Bestimmungen gegeben hätte, wonach ein Kind nicht aus religiösen Gründen bestimmten schulischen Veranstaltungen fernbleiben darf. (Theaterbesuch, Kinobesuch, Faschingsveranstaltung mit der Klasse) Damit wäre ein kleiner Schritt gemacht worden, um Außenseitertum zu unterbinden. Gilt selbstverständlich für alle religiösen Gruppierungen, die mit solchem relig. Unsinn Kindern keinen Gefallen tun und sie frühzeitig zu Außenseitern machen/machten.

Körperschaft des öffentlichen Rechtes..............haben dieses "Gütesiegel" die Zeugen Jehovas nicht auch? Bedeutet dies etwa, daß in solchen Körperschaften alles okay ist? Wäre es nicht okay, wenn der Staat den Eltern dann die Erziehungsberechtigung ihrer Kinder aberkennt, wenn lebenswichtige, medizinische Maßnahmen aus religiösen Gründen verweigert werden? (Bluttransfusion) Ich weiß nicht, ob es so gehandhabt wird, aber es wäre im Interesse des betroffenen Kindes wünschenswert.

Wenn ich die Quelle noch finde, reiche ich das Buch von S. Kranefeld nach. Es steht irgendwo frei zu lesen im Internet.

Es grüßt Boy

Vancouver

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#54 Beitrag von Vancouver » 17.08.2010, 20:17

Oh Boy,
Nirgends habe ich geschrieben, der Staat müsse gegen die NAK vorgehen, bezw. sie gar verbieten. Aufklärung ist etwas ganz anderes.
Ihrer Demenz kann abgeholfen werden. Hier ist das Zitat aus einem Ihrer Beiträge weiter oben:
Jedoch sollte der Staat sich nicht scheuen dann und dort regelnd einzugreifen, wo die (psychische) Gesundheit von Menschen, besonders Kindern, in Sekten auf dem Spiel steht.
Hinichtlich Ihrer weiteren abstrusen Forderungen schweigt des Sängers Höflichkeit mit dem Verweis auf Art. 1 und 2 GG.

Einen schönen Abend noch!

V.

Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#55 Beitrag von Cemper » 17.08.2010, 20:31

Wenn ich noch ergänzen darf:

Boy, die von Ihnen empfohlene "gesetzliche Regelung" ist so eine Sache. Gesetzlich geregelt ist die Schulpflicht. Danach müssen Schüler am Unterricht teilnehmen. Nun kann es Probleme zwischen der Bewertung des Erziehungsrechts der Eltern und der Schulpflicht geben. Wer soll denn da den Vorrang haben? Die Eltern oder die Schule? Was soll denn in einem Gesetz - das ja allgemeine Geltung hat - stehen? Die Schulpflicht und die daraus resultierende Unterrichtsteilnahme ist ja schon gesetzlich erfasst. Es kann also nur um die Frage gehen, ob Ausnahmen - Verweigerungen der Teilnahme etwa aus religiösen Gründen - zulässig sind. Und das ist gesetzlich nicht so einfach zu regeln. Schauen Sie sich das mal an (es sind nur Beispiele):

KLICK
KLACK
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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#56 Beitrag von Loreley 61 » 17.08.2010, 20:47

Vielleicht kann ich mit S. Kranefeld nachhelfen:

http://www.sekten.ch/ex-site/links/nak/ ... nefeld.pdf

Schon im Vorwort wird deutlich, was Kranefeld fordert und ich nehme mal an, dass boy genau dies ebenfalls meint.

@boy, mach dir nichts draus - erst mangelnder IQ, dann ein Demenzvorwurf......so sinds halt, die...........(wenn die Argumente fehlen)

Vancouver, er schreibt von regelnd eingreifen - nicht von verbieten, oder "gegen vorgehen".

LG, Lory
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Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#57 Beitrag von Loreley 61 » 17.08.2010, 20:50

Cemper: Vorrang sollte immer das Wohl des Kindes haben. :wink:
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Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#58 Beitrag von Cemper » 17.08.2010, 23:00

Loreley -

herzlichen Dank für den lehrreichen Hinweis auf das "das Wohl des Kindes". Falls Sie sich mit diesem Thema näher befassen wollen, empfehle ich Ihnen die Lektüre der UN-Kinderrechtskonvention. KLICK KLACK

Da Sie unter Ihren Beiträgen auf das "Unbewusste" hinweisen (Namaste-Zitat), erlaube ich mir die Frage, ob Sie mit "Wohl des Kindes" unbewusst die Gotteskindschaft der Kritiker der Neuap. Kirche meinen. Diese Frage können Sie freilich nicht beantworten. Ihnen wäre das - wenn es so wäre - ja nicht bewusst. Insofern wäre die Diskussion mit Ihnen ... ein Hornberger Schießen.

Mit besten Grüßen
Cemper

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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#59 Beitrag von Loreley 61 » 18.08.2010, 06:56

Zu Kranefeld habe ich folgendes gefunden:

http://mitglied.multimania.de/Horst_Har ... esse_5.pdf

scrollen Sie runter bis Seite 10 zu: epd - Wochenspiegel 1/1996 (evangelischer Pressedienst)
(im Text: Berliner Religionslehrerin und Sektenexpertin)

Tja, Sie haben wirklich eine große, akademische Verwandtschaft. Ich habe nur eine klitzekleine Verwandtschaft und z.Zt. auch nur einen einzigen angehenden Gymnasiallehrer, meinen Sohn. Muß ich mich nun im hintersten Eck verkriechen, oder bin ich dennnoch würdig mit Ihnen zu diskutieren?

Viel interessanter erscheinen mir Ihre Klicks. 80 Euro Geldstrafe für die baptistischen Eltern erscheinen mir noch viel zu wenig. Absurd deren Begründungen, warum der Kinofilm und die Karnevalsveranstaltung nichts für ihre Söhne wären. Das muß man gelesen haben. Die Kids tun mir leid. Ob sie wohl später zu total verklemmten Neurotikern werden??? Aber vielleicht können sie sich ja aus dem Bann befreien. Wenn solche abstrusen Begründungen das Ergebnis von (falschverstandener?) Religionsfreiheit sind - dann "gute Nacht". Können Sie sich vorstellen, dass Eltern, die einer ev. Landeskirche angehören, genauso reagieren würden, wie die baptistischen Eltern? Ich kanns mir nicht vorstellen. Und atheistische Eltern würden wohl überhaupt nicht in ähnlicher Weise reagieren. Fast könnte man schlußfolgern: Gut, wenn man unreligiöse, liberale, freiheitsdenkende, oder meinetwegen auch humanistische Eltern hat.

Meint Lory

PS: Oh, ich sehe gerade, Sie haben die Hinweise auf Ihre große, akademische Verwandtschaft gelöscht. Sorry, wenn ich im Text drauf eingegangen bin. Ich lasse es trotzdem mal so stehen, denn 3 Gymnasiallehrer, dazu noch Grundschullehrer und Berufsschullehrer kann ich in meiner kleinen Verwandtschaft nicht nachweisen. :wink:
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Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#60 Beitrag von Cemper » 18.08.2010, 07:23

Loreley - ich verstehe Ihre Antwort nicht. Ich hatte mich für Ihren Hinweis auf das Wohl des Kindes bedankt und erwähnt, dass es in meiner Verwandtschaft mehrere Lehrer/Lehrerinnen gibt (und das habe ich gelöscht). Damit wollte ich andeuten, dass ich vom "Wohl des Kindes" auch schon einmal etwas gehört habe. Sie reagieren darauf mit dem Satz: "Sie haben wirklich eine große, akademische Verwandtschaft." Außerdem fragen Sie: "Muß ich mich nun im hintersten Eck verkriechen, oder bin ich dennnoch würdig mit Ihnen zu diskutieren?" Was soll das?

Die erwähnte Internetseite "Kranefeld" hatte ich schon selber gefunden. Mir kommt das - mit Verlaub - alles etwas komisch vor.

Es ist doch klar und unstrittig, dass es überall - auch in den Kirchen und natürlich auch in der Neuap. Kirche - merkwürdige und als "verrückt" zu bezeichnende Umstände gibt. Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass ich im Zusammenhang meiner Arbeiten einige Einsichten in die Kirchengeschichte bekommen habe und dass ich für Merkwürdigkeiten aus der Evangelischen Kirche und der Kath. Kirche viele Belege einstellen könnte. Aber es stellt sich doch die Frage: Welchen Sinn hätte das? Selbstverständlich muss das, was ist, gesagt werden. Aber es kommt doch immer darauf an, wie etwas gesagt wird und mit welchen Intentionen etwas gesagt wird. Die konfessionskundlichen Arbeiten zur Neuap. Kirche - vor allem die Arbeiten von Obst - haben Stil und Niveau. Die Arbeiten von Fincke und Schröter ebenfalls. Viele Publikationen von Kritikern der NAK haben leider das Niveau mancher Publikationen der NAK. Oft wird genüßlich in irgendwelchem Schrott herumgestochert und dann gerufen: "Hallo, seht mal her, was ich entdeckt habe."

Grüßen Sie Ihren Sohn und sagen Sie ihm, er könnte auf seine Mutti stolz sein.

Cemper

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