Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Loreley 61
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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#161 Beitrag von Loreley 61 » 23.08.2010, 19:47

Nochwas: Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Die konfessionskundliche Auseinandersetzung mit der NAK bezieht sich meistens auf theologische Themen. Die Konfessionskundler sind in der Regel externe Betrachter, ohne wirkliche Insider-Kenntnis, wenn man mal vom theol. Themenkomplex absieht. Die Bücher der Aussteiger sind aus interner Kenntnis entstanden und streifen theologische Themen nur mehr am Rande. Diese Bücher beschäftigen sich mehr mit der psychologischen Wirkung einer Mitgliedschaft in der NAK. Sind also mehr auf die möglichen (psych.) Probleme der Gläubigen zugeschnitten. Man kann die beiden Auseinandersetzungsarten nur schlecht vergleichen. Übrigens habe ich mich sogar schon positiv zur NAK geäußert, aber das lesen Sie anscheinend nicht. Zum Beispiel als es um die "homosexuelle Thematik" ging.(bei GK) Den genauen Anlaß weiß ich jetzt nicht mehr. Oder wenn jetzt auch Unverheiratete ein Amt übernehmen dürfen (= positiv) - allerdings fehlt halt, wie fast immer, eine ausführliche Erklärung hierzu.

Bis denne - Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#162 Beitrag von Cemper » 23.08.2010, 19:57

Loreley - ich habe die Qualität der Bücher verglichen. Es gibt gute und weniger gute konfessionskundliche Literatur mit theol. Themenschwerpunkten. Es gibt gute und auch weniger gute kritische Literatur mit psychologischen Schwerpunkten. Diese Qualität kann man unabhängig von den Themenschwerpunkten vergleichen.

Bis denne - HC

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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#163 Beitrag von Comment » 23.08.2010, 21:45

Cemper,
ich will zu dem zwischen Ihnen und mir behandelten Thema nichts mehr ausführen, weil ich den Eindruck habe, dass Neues nicht mehr gebracht werden kann.
Nur zu dem Punkt 'Transparenz in der Finanzverwaltung der Kirche' will ich Ihnen mitteilen, dass ich meine Vorstellungen gegenüber der Kirchenverwaltung (= Bezirksapostel mit seinen Mitarbeitern) dargestellt hatte. Es gab eine kaum begründete Ablehnung, Credo kurz und knapp: 'für eine Änderung besteht kein Bedarf'. Außerdem: Auskünfte über Details bei den Ausgaben lehnte die Verwaltung bislang konsequent ab. Wie ich seitdem Mittel im christilichen Sinn einsetze, habe ich schon oben beschrieben.

Zu Ihrer Frage nach einem örtlich verfügbaren Budget: die finanziellen Dinge werden grundsätzlich in der Zentralverwaltung geregelt (von Verausgabungen für Kleinigkeiten in zentral vorgegebenem engstem Rahmen mit centgenauer Abrechnung bei der Zentralverwaltung sowie von eigenständig zu verwaltender Blumenkasse abgesehen).

Gute Nacht
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Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#164 Beitrag von Cemper » 23.08.2010, 22:14

Tja - da stellt sich nur noch die Frage: Wer bestimmt denn den Bedarf? Wissen Sie - ich habe heute den ganzen Tag bis in den späten Abend in sozialwissenschaftlichen Arbeiten/Untersuchungen zu politischen Strukturen der Gesellschaft und den politischen Entscheidungen gelesen. Zwischendurch habe ich die ganz andere Welt dieses Forums angeklickt und ein paar Einträge gemacht. Wenn ich nun lese, was Sie mir schreiben - "kein Bedarf" usw. - und welche Konsequenz Sie ziehen, dann denke ich:

Guten Abend, gut' Nacht
Mit Rosen bedacht
Mit Näglein besteckt
Schlüpf unter die Deck'
Morgen früh, wenn Gott will
Wirst du wieder geweckt
Morgen früh, wenn Gott will
Wirst du wieder geweckt.

Guten Abend, gut' Nacht
Von Englein bewacht
Die zeigen im Traum
Dir Christkindleins Baum
Schlaf nun selig und süß
Schau im Traum 's Paradies
Schlaf nun selig und süß
Schau im Traum 's Paradies

Guten Abend, gut' Nacht
Mit Rosen bedacht
Mit Näglein besteckt
Schlüpf unter die Deck'
Morgen früh, wenn Gott will
Wirst du wieder geweckt
Morgen früh, wenn Gott will
Wirst du wieder geweckt.

Knodel

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#165 Beitrag von Knodel » 23.08.2010, 22:42

Hoffentlich können dann alle gut schlafen bei diesem Vollmond. :wink:

Wenn ich mir zu diesem Lied eine kritische Anmerkung erlauben darf. Ja, ich darf das auch!
Das habe ich bezüglich dieses Liedes schon bei meiner Großmutter gemacht. Sie legte mich als 4 Jährige schlafen und sang mir dieses Lied. Erstens hat sie schaurig falsch gesungen und zweitens hat mich der Text gestört. Das hat sie von mir auch gesagt bekommen.
Also wenn sich jemand rühmt ein echter Kritiker zu sein, geht er jetzt in die Vollen. :mrgreen:

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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#166 Beitrag von Comment » 24.08.2010, 17:25

Wenn ich nun lese, was Sie mir schreiben - "kein Bedarf" usw. - und welche Konsequenz Sie ziehen, dann denke ich:

Guten Abend, gut' Nacht ...
Wie Sie, Cemper, dabei auf dieses Wiegenlied kommen, ist mir schleierhaft. :?: :?: :?:
Was doch so alles aus Ihrem Kopfe kommt ...! :idea:

Matula
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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#167 Beitrag von Matula » 24.08.2010, 17:54

Comment hat geschrieben:
Wenn ich nun lese, was Sie mir schreiben - "kein Bedarf" usw. - und welche Konsequenz Sie ziehen, dann denke ich:

Guten Abend, gut' Nacht ...
Wie Sie, Cemper, dabei auf dieses Wiegenlied kommen, ist mir schleierhaft. :?: :?: :?:

Ich mutmaße mal, dass ihm das jeden Abend seine Frau vorsingt !
:wink:



Was doch so alles aus Ihrem Kopfe kommt ...! :idea:
Dann warten Sie mal auf seine Antwort, wie er dabei auf dieses Wiegenlied gekommen ist, Sie werden von dieser Begründung sicherlich
entzückt sein !

Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#168 Beitrag von Cemper » 24.08.2010, 19:59

Comment hat geschrieben:
Wenn ich nun lese, was Sie mir schreiben - "kein Bedarf" usw. - und welche Konsequenz Sie ziehen, dann denke ich:

Guten Abend, gut' Nacht ...
Wie Sie, Cemper, dabei auf dieses Wiegenlied kommen, ist mir schleierhaft. :?: :?: :?:
Was doch so alles aus Ihrem Kopfe kommt ...! :idea:
Werter Comment -

eine richtige Erklärung kann ich Ihnen nicht liefern. Ich kann Ihnen nur den - abstrakt gesprochen - subjektiven assoziativen Kontext erläutern: Ich sitze am Schreibtisch und arbeite. Das heißt überwiegend, dass ich sozialwissenschaftliche Texte zu historischen und aktuellen Fragen der Gesellschaft und der Politik lese und sie bewerte und verwende oder unbeachtet lasse. Dabei geht es um soziale Strukturen, um Interdependenzen, um Demokratie und Aufklärung und um den mündigen Bürger in einer Welt, in der es Zusammenhänge zwischen Erkenntnissen und Interessen gibt und in der diese Fragen zu stellen sind: Wer hat warum welche Interessen? Wie setzt er sie durch? Welche Bedeutung haben die Interessen für die Erkenntnisfortschritte oder für die Unterdrückung von Erkenntnissen und Wahrheiten? In solchen Zusammenhängen musste ich in den letzten Tagen die alte Studie „Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ von Max Weber - diesem bedeutenden Soziologen, Ökonomen und Juristen um die Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert - lesen. Während der Lektüre habe ich gelegentlich das Forum angeklickt und kurz in diese ganz andere Welt geschaut. Dabei fand ich Ihren Eintrag, in dem Sie beschreiben, wie Sie mit Ihren Vorstellungen von Finanztransparenz bei der Kirchenleitung der Neuap. Kirche „abgeblitzt“ sind. Man erklärt Ihnen „kein Bedarf“ - und das war’s dann. Als ich das las, dachte ich, dass die Situation doch eigenartig ist. Da gibt es eine kleine christliche Kirche, die ein die gesamte Menschheit (historisch und aktuell!) umfassendes Heilsangebot macht und deren Mitglieder eine für die ganze Menschheit wichtige „besondere Funktion“ nach der Wiederkunft Jesu übernehmen sollen - und in eben dieser Kirche bekommen die Kirchenmitglieder keinen Einblick in die von ihnen selbst durch Opferleistungen (also Geldspenden) geschaffenen Finanzverhältnisse ihrer Kirche. Das kam mir - freundlich gesagt - so unverhältnismäßig vor, dass es einem schon die Sprache verschlagen kann. Oder man denkt "Gute Nacht, Marie" oder: Guten Abend, gut’ Nacht ...“

Mir erging es so. Mir fiel dieses Lied ein. Und dann habe ich mir den Text - so weit ich ihn im Kopf hatte - vorgesprochen und gedacht: Irgendwie erinnert dieser Text an neuap. Liedertexte bzw. an Texte von Liedern, die in dieser Kirche gesungen werden, die aber anders, als viele meinen, nicht aus dieser Kirche kommen, sondern aus anderen „religiösen Bewegungen“ (vielfach pietistischer Art) des 17. und 18. Jahrhunderts. Ich habe den Text dann schlicht und einfach - also ohne weiteres Nachdenken - eingestellt. Das Forum läuft ja nur oberflächlich nebenher und ist - abgesehen von Matula - nicht der Ort großer Reflexionen.

That’s all. Mehr kann ich Ihnen nicht sagen. Ertragen Sie es mit Fassung.
HC

Matula
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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#169 Beitrag von Matula » 25.08.2010, 08:01

Cemper hat geschrieben:
Comment hat geschrieben:
Wenn ich nun lese, was Sie mir schreiben - "kein Bedarf" usw. - und welche Konsequenz Sie ziehen, dann denke ich:

Guten Abend, gut' Nacht ...
Wie Sie, Cemper, dabei auf dieses Wiegenlied kommen, ist mir schleierhaft. :?: :?: :?:
Was doch so alles aus Ihrem Kopfe kommt ...! :idea:
Werter Comment -

eine richtige Erklärung kann ich Ihnen nicht liefern. Ich kann Ihnen nur den - abstrakt gesprochen - subjektiven assoziativen Kontext erläutern: Ich sitze am Schreibtisch und arbeite. Das heißt überwiegend, dass ich sozialwissenschaftliche Texte zu historischen und aktuellen Fragen der Gesellschaft und der Politik lese und sie bewerte und verwende oder unbeachtet lasse. Dabei geht es um soziale Strukturen, um Interdependenzen, um Demokratie und Aufklärung und um den mündigen Bürger in einer Welt, in der es Zusammenhänge zwischen Erkenntnissen und Interessen gibt und in der diese Fragen zu stellen sind: Wer hat warum welche Interessen? Wie setzt er sie durch? Welche Bedeutung haben die Interessen für die Erkenntnisfortschritte oder für die Unterdrückung von Erkenntnissen und Wahrheiten? In solchen Zusammenhängen musste ich in den letzten Tagen die alte Studie „Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ von Max Weber - diesem bedeutenden Soziologen, Ökonomen und Juristen um die Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert - lesen. Während der Lektüre habe ich gelegentlich das Forum angeklickt und kurz in diese ganz andere Welt geschaut. Dabei fand ich Ihren Eintrag, in dem Sie beschreiben, wie Sie mit Ihren Vorstellungen von Finanztransparenz bei der Kirchenleitung der Neuap. Kirche „abgeblitzt“ sind. Man erklärt Ihnen „kein Bedarf“ - und das war’s dann. Als ich das las, dachte ich, dass die Situation doch eigenartig ist. Da gibt es eine kleine christliche Kirche, die ein die gesamte Menschheit (historisch und aktuell!) umfassendes Heilsangebot macht und deren Mitglieder eine für die ganze Menschheit wichtige „besondere Funktion“ nach der Wiederkunft Jesu übernehmen sollen - und in eben dieser Kirche bekommen die Kirchenmitglieder keinen Einblick in die von ihnen selbst durch Opferleistungen (also Geldspenden) geschaffenen Finanzverhältnisse ihrer Kirche. Das kam mir - freundlich gesagt - so unverhältnismäßig vor, dass es einem schon die Sprache verschlagen kann. Oder man denkt "Gute Nacht, Marie" oder: Guten Abend, gut’ Nacht ...“

Mir erging es so. Mir fiel dieses Lied ein. Und dann habe ich mir den Text - so weit ich ihn im Kopf hatte - vorgesprochen und gedacht: Irgendwie erinnert dieser Text an neuap. Liedertexte bzw. an Texte von Liedern, die in dieser Kirche gesungen werden, die aber anders, als viele meinen, nicht aus dieser Kirche kommen, sondern aus anderen „religiösen Bewegungen“ (vielfach pietistischer Art) des 17. und 18. Jahrhunderts. Ich habe den Text dann schlicht und einfach - also ohne weiteres Nachdenken - eingestellt. Das Forum läuft ja nur oberflächlich nebenher und ist - abgesehen von Matula - nicht der Ort großer Reflexionen.

That’s all. Mehr kann ich Ihnen nicht sagen. Ertragen Sie es mit Fassung.

Cemper, Sie haben es tatsächlich zu später Stunde geschafft, einen wissenschaftlichen Vortrag darüber zu verfassen, weshalb Sie Comment mit dem Gute Nacht Lied geantwortet haben.

Aber wie Sie anmerken, muss man es mit Fassung ertragen oder besser gesagt, erdulden. :wink:





HC

Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#170 Beitrag von Cemper » 25.08.2010, 08:11

Matula - Sie haben (wieder) nicht richtig gelesen. "Ertragen Sie es mit Fassung" heißt nicht, dass Comment das, was ich geschrieben habe, mit Fassung ertragen soll, sondern er soll mit Fassung ertragen, dass ich weiter nichts sagen konnte. Lesen Sie den Schluss noch mal, dann wir's vielleicht klar: "Mehr kann ich Ihnen nicht sagen. Ertragen Sie es mit Fassung."

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