Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Matula
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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#111 Beitrag von Matula » 20.08.2010, 11:58

Cemper hat geschrieben:Loreley - Sie sind unermüdlich im Auffinden solcher Geschichten. Was soll ich dazu sagen? Die Wirklichkeit ist so. Arbeitet die Kirche etwas auf, dann gibt es Probleme; arbeitet sie etwas nicht auf; dann gibt es auch Probleme. Man muss in der Kirchenleitung der NAK Nerven wie Drahtseile haben.


Oder man muss einen Cemper haben !

Wo immer wir in dieser Welt hinschauen gibt es Probleme. Auch in dieser Kirche. Haben Sie etwas anderes erwartet? Ich glaube ja. Sie haben - so mein Eindruck - eine fast wilde Sehnsucht nach einer heilen Welt und wundern sich, dass die Welt heil-los ist.

Ich verabschiede mich, weil ich mich auch mit anderen Angelegenheiten befassen muss. Ich lege mich jetzt in die Sonne.

C.

Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#112 Beitrag von Cemper » 20.08.2010, 12:13

Matula hat geschrieben: Ich hoffe, Sie haben mich verstanden was ich Ihnen damit sagen will.
Habe ich! Und wenn ich noch mehr Einträge in der Art Ihrer Antwort auf der vorigen Seite lese, dann brauche ich - um Ihre Bemerkung "Oder man muss einen Cemper haben!" zu variieren - ein Glas KLICK.

Matula
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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#113 Beitrag von Matula » 20.08.2010, 15:14

Cemper hat geschrieben:
Matula hat geschrieben: Ich hoffe, Sie haben mich verstanden was ich Ihnen damit sagen will.
Habe ich! Und wenn ich noch mehr Einträge in der Art Ihrer Antwort auf der vorigen Seite lese, dann brauche ich - um Ihre Bemerkung "Oder man muss einen Cemper haben!" zu variieren - ein Glas KLICK.

Cemper, aber nicht mehr als ein Glas ! :wink:

Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#114 Beitrag von Cemper » 20.08.2010, 22:08

Matula hat geschrieben:
Cemper hat geschrieben:Matula - nein, ich bleibe bei meiner Meinung.

Das habe ich auch nicht anders von Ihnen erwartet.

Auch neuap. Christen waren für sich verantwortlich. Sie waren es und sie sind es.

Falsch Euer Ehren, neuapostolische Christen waren nicht immer für sich verantwortlich, sondern Stap. Urwyler hat wenn ich mich recht erinnere, im Jahre 1986 die Eigenverantwortung herausgegeben, also noch gar nicht allzu lange her.

Cemper was ich schreibe kommt in erster Linie aus dem Herzen, so wie es bei manchen einfachen AT auch aus dem Herzen kommt was sie predigen und das ist mir allzu mal lieber, wie so manch hochgestochenes Geschreibsel oder um im Bild zu bleiben, Predigt. Ich hoffe, Sie haben mich verstanden was ich Ihnen damit sagen will.

Matula[/b][/color]
Matula - die Eigenverantwortlichkeit eines Menschen ist keine Folge von Erklärungen eines Präsidenten oder obersten Geistlichen oder Stammapostels der NAK oder irgendeiner anderen Person. Die Eigenverantwortlichkeit hat man auch zuvor - sozusagen von vornherein. Sie ergibt sich unter anderem aus seinem Menschsein - das heißt auch aus seiner unverwechselbaren Persönlichkeit und seiner unantastbaren Würde - und im christlichen Verständnis aus seiner Verantwortung vor Gott. Es ist so ähnlich wie mit den Menschen- oder Grundrechten. Diese Rechte hat man; sie werden nicht vom Staat gewährt oder verliehen, sondern der Staat muss sie als vorstaatliche Rechte anerkennen und gewährleisten. Und so hat der Mensch auch Verantwortung für sich. Näheres - falls es interessiert - später. Also "nix mit Urwyler" - wenn ich das mal so sagen darf.

Ich hoffe, dass Sie verstanden haben, was ich geschrieben habe und dass Sie mir nicht wieder erklären, ich würde mich lächerlich machen. Wenn Sie es nicht verstehen, dann sollten wir den Gedankenaustausch beenden.

Cemper

Matula
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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#115 Beitrag von Matula » 21.08.2010, 08:23

Cemper hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:
Cemper hat geschrieben:Matula - nein, ich bleibe bei meiner Meinung.

Das habe ich auch nicht anders von Ihnen erwartet.

Auch neuap. Christen waren für sich verantwortlich. Sie waren es und sie sind es.

Falsch Euer Ehren, neuapostolische Christen waren nicht immer für sich verantwortlich, sondern Stap. Urwyler hat wenn ich mich recht erinnere, im Jahre 1986 die Eigenverantwortung herausgegeben, also noch gar nicht allzu lange her.

Cemper was ich schreibe kommt in erster Linie aus dem Herzen, so wie es bei manchen einfachen AT auch aus dem Herzen kommt was sie predigen und das ist mir allzu mal lieber, wie so manch hochgestochenes Geschreibsel oder um im Bild zu bleiben, Predigt. Ich hoffe, Sie haben mich verstanden was ich Ihnen damit sagen will.

Matula[/b][/color]
Matula - die Eigenverantwortlichkeit eines Menschen ist keine Folge von Erklärungen eines Präsidenten oder obersten Geistlichen oder Stammapostels der NAK oder irgendeiner anderen Person. Die Eigenverantwortlichkeit hat man auch zuvor - sozusagen von vornherein.

Das sagen Sie, in der NAK wurde dieses jedoch bekanntermaßen und unstrittig bis 1986 anders gehandthabt.



Sie ergibt sich unter anderem aus seinem Menschsein - das heißt auch aus seiner unverwechselbaren Persönlichkeit und seiner unantastbaren Würde - und im christlichen Verständnis aus seiner Verantwortung vor Gott.

Die Eigenverantwortlichkeit kann sich nicht aus dem Menschsein ergeben, denn das würde bedeuten, dass bereits ein Kleinstkind eigenverantwortlich wäre und eigenverantwortlich handeln könnte.



Es ist so ähnlich wie mit den Menschen- oder Grundrechten. Diese Rechte hat man; sie werden nicht vom Staat gewährt oder verliehen, sondern der Staat muss sie als vorstaatliche Rechte anerkennen und gewährleisten.


Selbstverständlich wurden an und ab einem bestimmten Zeitraum die Menschen- oder Grundrechte vom Staat gewährt.

Wo hatten denn zum Beispiel im dritten Reich die Juden diese Rechte ?

Wo hatten während der Apartheit die Schwarzen diese Rechte ?


Wer hat dafür gesorgt, dass wir in Deutschland das Grundgesetz bekommen haben und dennoch wird tagein und tagaus, im Übrigen sehr oft auch von Juristen, die Würde des Menschen mit Füssen getreten.



Und so hat der Mensch auch Verantwortung für sich. Näheres - falls es interessiert - später. Also "nix mit Urwyler" - wenn ich das mal so sagen darf.


Doch ich bleibe dabei und ich werde hierzu voraussichtlich auch einmal von einer Begebenheit berichten, wo diese Verantwortung vor Gott und die Würde des Menschen im August des Jahres 1982 seitens eines AT mit Füssen getreten wurde. Näheres, falls es interessiert, später.

Ich hoffe, dass Sie verstanden haben, was ich geschrieben habe und dass Sie mir nicht wieder erklären, ich würde mich lächerlich machen. Wenn Sie es nicht verstehen, dann sollten wir den Gedankenaustausch beenden.


Cemper, Sie machen sich nicht lächerlich, sie verstehen jedoch immer noch nicht das Innenleben der NAK, welches im deutlichen Gegensatz zur Aussendarstellung steht oder Sie wollen es partout nicht verstehen, in diesem Fall sollten wir den Gedankenaustausch beenden.

Beste Grüsse.

Ich verabschiede mich bei dem schönen Wetter für ein paar Stündchen und sage bis später.

Matula




Cemper

Cemper

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#116 Beitrag von Cemper » 21.08.2010, 08:49

Matula - die NAK ist hier ganz unwichtig. Der Mensch hat - weil er Mensch ist - Eigenverantwortung. Es ist egal, ob er in Frankreich oder in Polen lebt und katholisch oder Atheist oder neuapostolisch oder evangelisch ist oder was auch immer ... Ein Kleinkind hat diese Verantwortung natürlich noch nicht; hier wird sie von Eltern stellvertretend für das Kind wahrgenommen. Das spricht aber nicht dagegen, dass der Mensch - weil er Mensch ist - Eigenverantwortung hat.

Ihre Hinweise zu den Menschenrechten sind untauglich. Der Staat kann keine Menschen- und Grundrechte gewähren, weil der Mensch sie unabhängig vom Staat hat. Die Nichtbeachtung dieser Rechte - Sie verweisen auf Juden und Schwarze - zeigt doch, dass der Mensch diese Rechte hat; sie können doch nur deshalb nicht beachtet werden, weil er sie hat. Ihr Hinweis auf Juristen, die die Würde des Menschen mit Füßen treten, ist erstens eine maßlose Übertreibung und zweitens auch untauglich, denn wenn der Mensch keine Würde hätte, könnten Juristen sie nicht verletzen. Mit Ihren Argumenten - die Sie als Gegenargumente verstehen - bestätigen Sie nur, was ich geschrieben habe.

Und da Sie zum Schluss wieder zu Ihrer Kirche kommen: Die Eigenverantwortlichkeit ist nicht von Ihrer oder einer anderen Kirche abhängig. SIE sind verantwortlich. Im Supermarkt und im Straßenverkehr und in der Kirche. Demnächst erzählen Sie mir vielleicht noch, Sie wären bei Karstadt eigenverantwortlich und bei Edeka nicht.

tergram

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#117 Beitrag von tergram » 21.08.2010, 10:03

Guten Morgen Cemper,

der Unterschied besteht i.W. darin, dass - Achtung: Hinkender Vergleich :wink: - Karstadt nur ein beliebiges Kaufhaus ist, während Edeka das alleinige und ultimative Werk Gottes auf Erden darstellt, dessen irdischen Vertretern, den Aposteln, das aus Gnaden erwählte Gotteskind glaubensgehorsame Nachfolge schuldig ist.

Wer bei Karstadt groß geworden ist, kann die Probleme der Edeka-Kinder kaum verstehen. Was nicht heisst, dass es sie nicht gibt.

Was aber auch nicht heisst, dass die Edeka-Kinder sie lebenslang mit sich herumschleppen sollten.

Schönes Wochenende,
t.

Konzertmeister

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#118 Beitrag von Konzertmeister » 21.08.2010, 10:11

Guten Morgen,

*Satire ein* : Sechs Richtige bei Edekeaaa. *Satire aus*.

So aus der abwegig ist dieser Karstadt/Edeka Vergleich gar nicht.

Gruß vom
Konzertmeister

tergram

Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#119 Beitrag von tergram » 21.08.2010, 10:50

Moin, Moin centaurea,

ist dir bekannt, wie die Hannoveraner auf den Brief von Herrn Dr. Leber ragiert haben? Was passiert nun in den Gemeinden? "Wir schweigen und gehen unseren Weg"? :shock:

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Re: Hannover: NAK-Mitteldeutschland - Gemeinden im Umbruch?

#120 Beitrag von Andreas Ponto » 21.08.2010, 12:34

Gute Frage.

Mir ist es nicht bekannt. Und ich hab bis jetzt auch nichts gehört.

Das Thema muss in die Breite getragen werden, damit es nicht totgeschwiegen werden kann.

Was meint denn nun Cemper zu den hier von mir aufgeführten Diskrepanzen zwischen Vision 2010 und den neuen alten GAs?

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