Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Cerebron

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#41 Beitrag von Cerebron » 21.06.2010, 14:53

Werter Cemper,

Punkt 3 meiner Aufzählung entstammt ebenjenem Buch von R. Fehr, das Gegenstand dieses Threads ist. Zumindest habe ich Joot so verstanden (nochmals Klick).

Unter diesen Vorzeichen kann von einer Verquickung mit älteren Aussagen von R. Fehr keine Rede sein. Ich bleibe deshalb bei meiner Argumentation.

Gruß,
C.E.

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Loreley 61
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Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#42 Beitrag von Loreley 61 » 21.06.2010, 15:20

Hallo Joot,

eine Frage: Du hast erwähnt, dass im Buch etwas von einem Kredit von Herrn Kraus steht. (Seite 1)

Steht da auch folgendes, oder ist das eine andere Geschichte?:

Jahrelang wurde im englischsprachigen, aber auch süddeutschen Raum das Beispiel Bez.Ap. Kraus in das Unterbewusstsein der Gläubigen gehämmert, der angeblich einen Kredit in Höhe seiner Schulden aufgenommen und diesen vollumfänglich geopfert hat. Daraus, so die Geschichte, entstand das Kraus-Teppich-Imperium.

Verschwiegen wird dabei freilich, dass Kraus mit Stap. Bischoff einen Deal einging, der ihn (Kraus) zum Bez.Ap. erhob - und zwar entgegen dem Wunsch des damaligen Bez.Ap. Fendt sen., der 1958 vor vollendete Tatsachen (die Abzweigung Kanadas aus seinem Bereich) gestellt wurde! -, sich dann von der NAK ein zinsloses Darlehen in zweistelliger Millionenhöhe pumpte mit dem Versprechen, diese Gelder über die wirtschaftlichen Einnahmen wieder in die NAK zurückfließen zu lassen.

Quelle:
http://board.naktuell.de/

(user PeterMustermann-Seite 5 des Threads "Richard Fehr und das Opfer")
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
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Cemper

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#43 Beitrag von Cemper » 21.06.2010, 15:23

Cerebron hat geschrieben:Werter Cemper,

Punkt 3 meiner Aufzählung entstammt ebenjenem Buch von R. Fehr, das Gegenstand dieses Threads ist. Zumindest habe ich Joot so verstanden (nochmals Klick).

Unter diesen Vorzeichen kann von einer Verquickung mit älteren Aussagen von R. Fehr keine Rede sein. Ich bleibe deshalb bei meiner Argumentation.

Gruß,
C.E.
Cerebron - das Objekt war die im Eingangsbeitrag zitierte Passage aus dem Buch von R. Fehr. Darauf habe ich mich bezogen. In dem Buch steht - wie das bei Büchern so ist - noch mehr. Darauf könnte man sich auch beziehen. Dann wird das Objekt erweitert. Den Joot-Eintrag habe ich als eine solche Erweiterung nicht verstanden; der Eintrag war und ist mir insgesamt unverständlich.

Ich schlage vor, dass wir zur Abwechslung mal etwas in der Bibel lesen. In den Gottesdiensten der Neuap. Kirche wird es ja in Kürze eine liturgische Erweiterung geben. Lesungen werden ein Teil des Gottesdienstablaufs (der Liturgie). Hier schlage ich einen Text vor:

Lesung aus 2 Kor 8 und 9

Die Geldsammlung für die Gemeinde in Jerusalem
1 Wir tun euch aber kund, liebe Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben ist. 2 Denn ihre Freude war überschwänglich, als sie durch viel Bedrängnis bewährt wurden, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt. 3 Denn nach Kräften, das bezeuge ich, und sogar über ihre Kräfte haben sie willig gegeben 4 und haben uns mit vielem Zureden gebeten, dass sie mithelfen dürften an der Wohltat und der Gemeinschaft des Dienstes für die Heiligen; 5 und das nicht nur, wie wir hofften, sondern sie gaben sich selbst, zuerst dem Herrn und danach uns, nach dem Willen Gottes. 6 So haben wir Titus zugeredet, dass er, wie er zuvor angefangen hatte, nun auch diese Wohltat unter euch vollends ausrichte. 7 Wie ihr aber in allen Stücken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allem Eifer und in der Liebe, die wir in euch erweckt haben, so gebt auch reichlich bei dieser Wohltat. 8 Nicht sage ich das als Befehl; sondern weil andere so eifrig sind, prüfe ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei. 9 Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet. 10 Und darin sage ich meine Meinung; denn das ist euch nützlich, die ihr seit vorigem Jahr angefangen habt nicht allein mit dem Tun, sondern auch mit dem Wollen. 11 Nun aber vollbringt auch das Tun, damit, wie ihr geneigt seid zu wollen, ihr auch geneigt seid zu vollbringen nach dem Maß dessen, was ihr habt. 12 Denn wenn der gute Wille da ist, so ist er willkommen nach dem, was einer hat, nicht nach dem, was er nicht hat. 13 Nicht, dass die andern gute Tage haben sollen und ihr Not leidet, sondern dass es zu einem Ausgleich komme. 14 Jetzt helfe euer Überfluss ihrem Mangel ab, damit danach auch ihr Überfluss eurem Mangel abhelfe und so ein Ausgleich geschehe, 15 wie geschrieben steht (2.Mose 16,18): »Wer viel sammelte, hatte keinen Überfluss, und wer wenig sammelte, hatte keinen Mangel.« 16 Gott aber sei Dank, der dem Titus solchen Eifer für euch ins Herz gegeben hat. 17 Denn er ließ sich gerne zureden; ja, weil er so sehr eifrig war, ist er von selber zu euch gereist. 18 Wir haben aber den Bruder mit ihm gesandt, dessen Lob wegen seines Dienstes am Evangelium durch alle Gemeinden geht. 19 Nicht allein aber das, sondern er ist auch von den Gemeinden dazu eingesetzt, uns zu begleiten, wenn wir diese Gabe überbringen dem Herrn zur Ehre und zum Erweis unsres guten Willens. 20 So verhüten wir, dass uns jemand übel nachredet wegen dieser reichen Gabe, die durch uns überbracht wird. 21 Denn wir sehen darauf, dass es redlich zugehe nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen. 22 Auch haben wir mit ihnen unsern Bruder gesandt, dessen Eifer wir oft in vielen Stücken erprobt haben, nun aber ist er noch viel eifriger aus großem Vertrauen zu euch. 23 Es sei nun Titus, der mein Gefährte und mein Mitarbeiter unter euch ist, oder es seien unsere Brüder, die Abgesandte der Gemeinden sind und eine Ehre Christi: 24 Erbringt den Beweis eurer Liebe und zeigt, dass wir euch zu Recht vor ihnen gerühmt haben öffentlich vor den Gemeinden.

Der Segen der Geldsammlung
1 Von dem Dienst, der für die Heiligen geschieht, brauche ich euch nicht zu schreiben. 2 Denn ich weiß von eurem guten Willen, den ich an euch rühme bei denen aus Mazedonien, wenn ich sage: Achaja ist schon voriges Jahr bereit gewesen! Und euer Beispiel hat die meisten angespornt. 3 Ich habe aber die Brüder gesandt, damit nicht unser Rühmen über euch zunichte werde in diesem Stück und damit ihr vorbereitet seid, wie ich von euch gesagt habe, 4 dass nicht, wenn die aus Mazedonien mit mir kommen und euch nicht vorbereitet finden, wir, um nicht zu sagen: ihr, zuschanden werden mit dieser unsrer Zuversicht. 5 So habe ich es nun für nötig angesehen, die Brüder zu ermahnen, dass sie voranzögen zu euch, um die von euch angekündigte Segensgabe vorher fertig zu machen, sodass sie bereitliegt als eine Gabe des Segens und nicht des Geizes. 6 Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. 7 Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 8 Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk; 9 wie geschrieben steht (Psalm 112,9): »Er hat ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.« 10 Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit. 11 So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Einfalt, die durch uns wirkt Danksagung an Gott. 12 Denn der Dienst dieser Sammlung hilft nicht allein dem Mangel der Heiligen ab, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken. 13 Denn für diesen treuen Dienst preisen sie Gott über eurem Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und über der Einfalt eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. 14 Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch. 15 Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!

Soweit der Lesungstext. Den Lektorendienst sollte eine Frau übernehmen. Ich schlage CleoLeoLoreley 61 vor.

Cerebron

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#44 Beitrag von Cerebron » 21.06.2010, 17:09

Werter Cemper,

wir kommen also, ausgehend von unterschiedlichen Beurteilungsgrundlagen, zu unterschiedlichen Befunden. Dann bleibt also alles gut, oder wird es werden.

An einer Diskussion darüber, ob finanzielle Zuwendungen für die neuapostolische Kirche einen Segen Gottes nach sich ziehen, ziehen können, oder eben nicht will ich mich derzeit nicht beteiligen.

Beste Wünsche,
C.E.

Joot

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#45 Beitrag von Joot » 21.06.2010, 21:44

Liebe Lektorin Loreley :lol:

das ist eine andere Geschichte! Fehr schreibt nur noch ein Geschichtle über den klugen Haushalter Ap. Heinrich Franz Schlapphoff. O-Ton Fehr: "Er (Br. Hannemann) kritisierte nie mehr den Apostel über die Verwendung von Opfergeldern"

So hättens die Apostels wohl auch noch heute! ...

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Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#46 Beitrag von evah pirazzi » 21.06.2010, 22:24

_ hat geschrieben:
...und ich dachte beim thema "gelspende" natürlich gleich wieder an die kürzlich erfolgte (und sichtbar erfolgreiche) gelspende in norddeutschland...
Solle mer 'ne Petition einreichen: Gel statt Geld?

(Dann kann Stap i.R. Fehr ganz unfehrbrüchlich in seinem nächsten Buch schreiben: "Ich habe schon immer Gel bevorzugt.")

Mit Gel kann man schließlich auch schmieren, schmücken, klecksen, dick auftragen und manipulieren. Und bei euch im Getreuen-Norddeutschland liebäugelt man eh schon in diese Richtung, wie es scheint.

Old Udo bitte:

...Gel im Haar, wunderbar,
so steht er vor ihm....


oder einfach alle:

...Er hat die Haare schön...

Bild
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

Joot

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#47 Beitrag von Joot » 23.06.2010, 21:58

Mitteilung des Stammapostels

"Opferfreudigkeit" - 2. Kor. 9,6

"Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; u. wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen"

Mit allem Nachdruck sei allen ans Herz gelegt: Die Opferfreudigkeit muss weltweit wachsen! In der westl. Hemisphäre soll sie nicht zurückgehen, in der dritten Welt zunehmen. Die vielfältigen Ausgaben der Kirche müssen gedeckt werden können.

Der Sinn vom Opfer muss tief in den Gotteskindern verankert sein. Der Segen wiederum, der mit dem Opfer verbunden ist, soll von allen erlebt werden. Gott sprach zum Alten Bundesvolk: "Bringt aber die Zehnten in voller Höhe ...u. Segen herabschütten die Fülle" (Mal. 3,10)

Wir wollen den Geschwistern immer wd. klar machen, dass sie dem Herrn opfern u. nicht d. KL od. -verwaltung. ...

Nicht zuletzt ist das (Opfer) ein Ausdruck des Dankes, den wir dem Herrn schulden.

(Leitgedanken 05/2003) Anm. Fettdruck auch im Original!

Joot

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#48 Beitrag von Joot » 23.06.2010, 22:05

"Sind wir gewachsen im Opfersinn? Oder hat unsere Bereitschaft zu opfern abgenommen? Vor Jahren einmal sagte ich: Vielen ist vieles zuviel geworden. Aber auf diejenigen, bei denen noch wahrer Opfersinn vorhanden ist, trifft das nicht zu." (Fehr im GD in Zofingen 13.01.02)

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Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#49 Beitrag von Loreley 61 » 23.06.2010, 22:06

Danke Joot!

Nun frag ich mich aber - wenn die KL, die Verwaltung das Geld nicht bekommt, wie sind denn dann die Bankverbindungen vom lieben Gott? Oder überweist die Verwaltung in einer Sammelüberweisung aufs himmlische Konto? :roll: Schlimmer gehts nimmer............ :shock:

LG, Lory
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Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Cemper

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#50 Beitrag von Cemper » 23.06.2010, 22:32

Cleo -

die NAK International (also Zürich) hat mit den Gebietskirchen der NAK vereinbart, dass Gelder an diese Bank überwiesen werden:

KLICK

Die Beileidsbekundungen und Glückwünsche der KL der NAK an die RKK dienen u.a. der Pfllege dieser Geschäftsbeziehungen. Sie sehen, dass alles im Grunde ganz einfach ist.

C.

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