Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Loreley 61
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Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#161 Beitrag von Loreley 61 » 27.06.2010, 13:38

Nein, mit dem Fahrad ist man nicht unbedingt verunglückt, aber manchmal fiel einem Kind ein Garagendach auf den Kopf, weil es nicht geopfert hat:

Das Garagentor fiel auf Simones Kopf

Der gute Hirte 25. Jahrgang Nr. 2, 15.Feb. 1976
(...)Kind, ich bin so froh, daß dir nichts Schlimmes passiert ist. Du hast bestimmt vergessen, dein Opfer in den Kasten zu legen. Das Unglück ist eine Mahnung für dich. Sie kommt von oben, vom Herrn. Am nächsten Sonntag legst du aber bestimmt dein Opfergeld ein. Und ich lege noch ein besonderes Dankopfer dazu.(...)
Ich kann per mail betreffende Datei im Anhang zuschicken. (wer möchte) Zumindest denke ich, dass ein Stammapostel die kircheneigenen Zeitschriften liest. Vielleicht auch als Kind gelesen hat? Nee, verändern kann die NAK niemand, aber "schöne Hinweise" zur Lehre und Praxis geben. Der Widerspruch ist für mich allein schon durch diese Brutto-und Nettogeschichten gegeben. Den Zusammenhang (Verknüpfung) vom Zehnten und Segen wird auch heute (2010) noch gepredigt. Siehe mein link.

LG, Lory
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Loreley 61
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Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#162 Beitrag von Loreley 61 » 27.06.2010, 13:58

Sehe gerade, ich muß gar nichts versenden:

http://quo-vadis-nak.foren-city.de/topi ... html#29363

In besagtem Thread sind noch mehr "Gute-Hirte" Geschichten - zu anderen Themen.
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Cemper

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#163 Beitrag von Cemper » 27.06.2010, 14:55

Loreley 61 hat geschrieben:Nein, mit dem Fahrad ist man nicht unbedingt verunglückt, aber manchmal fiel einem Kind ein Garagendach auf den Kopf, weil es nicht geopfert hat:

Das Garagentor fiel auf Simones Kopf.
Lory - ich habe von diesem Unfall noch Bilder.

HIER KLICKEN

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Loreley 61
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Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#164 Beitrag von Loreley 61 » 27.06.2010, 15:44

Herr Cemper, ich kann über ihr "klick" nicht lachen. Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, was dieser kleinen Simone für ein Gottesbild vermittelt wird, wenn solche Geschichten beispielhaft in einer Kirchenzeitschrift stehen? Etwa so: Wenn ich dem lieben Gott nichts gebe/opfere, dann muß ich damit rechnen, das mir etwas Schlimmes passiert.........das ist schon mehr als nur Segensentzug, denn dann hätte Simone nur keinen Vorteil von ihrem "Nichtopfern" gehabt. Aber so bekam sie auch noch eine Strafe für ihr vergessenes Opfer.
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Tatyana

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#165 Beitrag von Tatyana » 27.06.2010, 17:23

Und wenn du im Mittelalter nicht brav Ablassbriefe gekauft hast, musste deine arme alte herzallerliebe Großmama noch zweihundertzehneindreiviertel Jahre länger im Fegefeuer schmoren.

tergram

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#166 Beitrag von tergram » 27.06.2010, 17:46

Tatyana, ich verstehe deinen Zynismus nicht und halte ihn angesichts der weit- und langreichenden Folgen für unangebracht. Wir sprechen hier nicht von erwachsenen Menschen, sondern von Kindern. Vielleicht sollte ich dir einige der Schauergeschichten, die mir im Kindergottesdienst der NAK eindrücklichst vermittelt wurden, mal in Ruhe erzählen. Oder noch besser: Ich erzähle sie deinen Kindern. Vor dem Schlafengehen. Glaub mir, selbst von Natur aus einigermaßen gesunde und robuste Kinderseelen sind durch diese Stories in Angst und Schrecken zu versetzen. Das ist nicht lustig. Gar nicht.

Tatyana

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#167 Beitrag von Tatyana » 27.06.2010, 21:33

Tergram, das hat mit Zynismus nichts zu tun. Oder höchstens insoweit, dass ich ganz weitgefasst wissen möchte, dass in allen Religionen zu allen Zeiten immer schon gerne mit Zuckerbrot und Peitsche gemaßregelt wurde. Das Gleiche gilt übrigens auch für ganz mondäne Erziehung. Manche Eltern arbeiten weniger damit, andere mehr, die einen Kinder trifft das mehr, die anderen weniger. Vor Pauschalurteilen sollte man sich auch da hüten.

Deshalb möchte ich schlicht bitten, davon Abstand zu nehmen, solche Pauschalurteile jetzt auch noch ausgerechnet an einem einzigen aus dem Zusammenhang gerissenen Satz eines einzelnen Menschen festzumachen. Ganz abgesehen davon, dass ich den Nutzen nicht erkennen kann. Wollen hier Außenstehende eine Kirche ändern, der sie nicht mehr angehören? Leider zu spät. Es hat sich schon vieles geändert. Auch, wenn das viele Ewiggestrige immer noch nicht wollen und/oder nicht wahrhaben wollen.
Ich habe übrigens Kinder. Kinder in verschiedenen Altersgruppen, die neben dem normalen schulischen Religionsunterricht auch an dem Unterricht in der NAK teilnehmen. Und diese Kinder lassen sich weder hier noch dort durch Schauergeschichten gängeln. Bei Bedarf gerne vorbeikommen und es versuchen :wink: .
(und selbst, als ich selbst noch in die Sonntagsschule gegangen bin, gab es bei uns KEINE Drohungen, was passieren würde, wenn wir nicht den vollen Zehnten, usw. Ich mag ja nicht abstreiten, dass es das vielleicht gegeben hat. Traurig und erschreckend genug. Aber es war nicht immer und überall so. Und ein Stammapostel hätte das auch nicht kontrollieren oder korrigieren können. Wäre es seine Aufgabe gewesen? Weiß der Papst alles?)

Tatyana

Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#168 Beitrag von Tatyana » 27.06.2010, 21:34

PS: das Fehr-Buch richtet sich doch definitiv an Erwachsene, oder? Von daher ist diese Argumentationsschiene vielleicht sowieso weder glücklich gewählt noch angebracht. Bei uns jedenfalls hat der Stammaposel keine Sonntagsschule gehalten. Oder Artikel für den Guten Hirten verfasst.

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Loreley 61
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Re: Widersprüchliches im neuen Fehr-Buch

#169 Beitrag von Loreley 61 » 28.06.2010, 07:08

Es gibt wohl doch etliche, die es als Kind ähnlich erlebten wie ich auch - und angesichts des Buchzitates enttäuscht zurückblicken :
(...)Ich kenne diese Zeit auch noch. Als Kleinkinder wurden wir auf den 10. getrimmt. Ich vergesse nie, wie der Vorsteher uns erzählte, daß er nicht richtig geopfert hat, mit dem Fahrrad hinfiel und seine Hosenreparatur genau das ergab, was er Gott gestohlen hat. Er sagte dann, daß man lieber gleich alles Gott gibt, dann fällt man nicht hin.....

Für mich ist das was Fehr schreibt, als ob er mich angrienst und anspunkt und denkt, ja warum haste es denn getan, ich habe doch soetwa nie gepredigt !!!!
Man fühlt sich veralbert (verascht).(...)
User: diebasis auf
http://board.naktuell.de/
Eintrag vom 28.06.2010
7.32 Uhr Thread: Richard Fehr und das Opfer

(Direktlink funzt bei mir nicht immer - keine Ahnung warum, liegt wohl an mir oder meinem PC - Tschuldigung)

LG, Lory
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