Wächteramt: politische Arbeit

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Dieter

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#21 Beitrag von Dieter » 14.06.2010, 13:53

tergram, wenn Wahlen irgendetwas verändern würden, wären sie schon längst verboten worden. Weltweit und für alle Zeiten. So aber lässt man das Volk im Glauben, sie könnten irgendetwas beeinflussen oder veränderen. Ist aber irgendetwas besser geworden in den letzten 50 Jahren, was auf die Arbeit der Politiker zurückzuführen sein könnte? Mir fällt nichts ein. Ah ja, doch: Die Diäten steigen im Gegensatz zu den Löhnen und Renten regelmässig.
Und jetzt gute Nacht!

Gaby

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#22 Beitrag von Gaby » 14.06.2010, 16:26

>>Ich sollte dem Beispiel meines Großvaters folgen, der auf einen Wahlzettel mal "Matthäus 23, 33" geschrieben hat.<<

tergram, der war gut :lol:

_
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Re: Wächteramt: politische Arbeit

#23 Beitrag von _ » 14.06.2010, 16:46

Dieter hat geschrieben:tergram, wenn Wahlen irgendetwas verändern würden, wären sie schon längst verboten worden. Weltweit und für alle Zeiten. So aber lässt man das Volk im Glauben, sie könnten irgendetwas beeinflussen oder veränderen.
achja, das gute alte diktum all derer, die meinen, das problem läge bei "denen da oben", und wir hier unten wären ja so machtlos. dieter, ich traue dir da echt mehr zu - und weiß ja, dass du (trotz dieser einstellung?) aktiv bist, um verhältnisse zu ändern...

das problem ist doch, dass die "breite masse" einfach zu bequem und uninformiert ist, um änderungen zu wollen. das sehen wir ja nicht nur in der politik, sondern auch in anderen lebensbereichen. die mehrheit ist am erhalt des gegenwärtigen zustandes irgendwie interessiert. dummheit kommt dann noch dazu: vor keinem jahr haben noch fast 15% der wähler die fdp gewollt, jetzt sind es gerade mal 5% - da fragt man sich vieles...
Dieter hat geschrieben:Ist aber irgendetwas besser geworden in den letzten 50 Jahren, was auf die Arbeit der Politiker zurückzuführen sein könnte? Mir fällt nichts ein.
mir schon, bspw. die EU und auch die deutsche wiedervereinigung. und ohne wahlen sind die verhältnisse i.d.r. noch schlimmer, weil die machthaber niemandem rechenschaft schuldig sind.

tergram

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#24 Beitrag von tergram » 14.06.2010, 19:32

_ hat geschrieben:... und auch die deutsche wiedervereinigung...
...die wir nach meiner Erinnerung nicht unseren Politikern, sondern ein paar mutigen Menschen in der DDR, der passenden politischen Großwetterlage und einer kräftigen Portion Glück zu verdanken haben... 8)

Gaby

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#25 Beitrag von Gaby » 14.06.2010, 19:43

>>die mehrheit ist am erhalt des gegenwärtigen zustandes irgendwie interessiert.<<

Die Mittelschicht betrügt sich selbst

Ein klein wenig Hintergrundwissen bezüglich der Wiedervereinigung ...

http://www.welt.de/kultur/article453363 ... ollte.html

>>So überließ sie (Thatcher) das Feld der Vorteilsnahme dem listigen François Mitterrand. Der war zwar auch, wie sie, entsetzt über das, was er 1989 herauf ziehen sah, ließ sich aber sein Einschwenken auf das Unausweichliche, die deutsche Vereinigung, mit einem königlichen Preis bezahlen: der Zustimmung Helmut Kohls zur Wirtschafts- und Währungsunion.<<

Ohne Zustimmung zum Euro hätte es keine Wiedervereinigung gegeben ...

tergram

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#26 Beitrag von tergram » 14.06.2010, 19:47

Auch Mr. Gorbatschow hat sich für seine Zustimmung fürstlich entlohnen lassen und letztlich die DDR, den finanziellen und politischen Klotz am Bein der sich selbst liquidierenden UdSSR, zum Höchstpreis an Helmut Kohl verkauft.

Maximin

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#27 Beitrag von Maximin » 14.06.2010, 20:32

Die UdSSR hat sich nicht selber liqudiert. Sie war schlicht und ergreifend pleite. Das war 1989/90 die harte Realität in der sozialistischen Staatengemeinschaft. 8)

tergram

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#28 Beitrag von tergram » 14.06.2010, 20:36

Die UdSSR hat sich selbst liquidiert. Oder ist mir da ein fremdstaatlicher Eingriff entgangen? Was die Pleite angeht: Die damals, wir heute...

Maximin

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#29 Beitrag von Maximin » 14.06.2010, 20:50

Um im Thema zu bleiben: in über 70 Jahren Kommunismus ging in der UdSSR eines nicht in die Pleite: Die russisch-orthodoxe Kirche. Fast alles war ihr genommen worden: Menschen, Priesterschulen, Einfluß, Vermögen, Grundstücke und selbst kleinste Kirchengebäude wurde zu Pferdeställen umgestaltet. Wer sich ein wenig auskennt muss heute darüber staunen, welchen Einfluss die russisch-orthodoxe Kirche dort wiedergewonnen hat. Keine fremde Macht, kein Drittland hat daran gedreht...!

Gaby

Re: Wächteramt: politische Arbeit

#30 Beitrag von Gaby » 15.06.2010, 07:59

Und wieder vom Thema Kirche weg in die Politik und warum das Vertrauen in die Politiker schwindet ...

Sparpaket bedroht Mittelschicht

http://www.focus.de/finanzen/news/sozia ... 08690.html

Ab durch die Mitte
Regelmäßig vor Wahlen entdeckt die Politik ihr Herz für die Mittelschicht. Doch halten die Parteien, was sie im Wahlkampf versprechen?
Von FOCUS-MONEY-Redakteur Thomas Wolf

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