NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stammapostel Leber

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
Nachricht
Autor
Dieter

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#21 Beitrag von Dieter » 04.05.2010, 08:39

Aus aktuellem Anlasse noch ein ergänzender Moderatorenhinweis:

Auf Inhalte von Urteilen, die dem Hörensagen nach in anderen Foren besprochen werden und die dem Forenbetreiber nicht vorliegen, kann nicht in der Form eingegangen werden, daß Beschuldigte als Kriminelle und / oder Verbrecher bezeichnet werden. Daher werden wir solche Äusserungen im Forum hier nicht zulassen.

Im übrigen möchte ich auf das Forenmotto verweisen:
glaubensforum24
Das Forum für christlichen Dialog und Austausch

Mir wären, ehrlich gesagt, Diskussionen über die Werte des Christentums deutlich lieber als über vermutete kriminelle Aktivitäten irgendwelcher Zeitgenossen. Das nur so mal als Fußnote bemerkt.

Dieter

Matula
Beiträge: 1574
Registriert: 16.11.2007, 09:48

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#22 Beitrag von Matula » 04.05.2010, 11:37

Dieter hat geschrieben:Aus aktuellem Anlasse noch ein ergänzender Moderatorenhinweis:

Auf Inhalte von Urteilen, die dem Hörensagen nach in anderen Foren besprochen werden und die dem Forenbetreiber nicht vorliegen, kann nicht in der Form eingegangen werden, daß Beschuldigte als Kriminelle und / oder Verbrecher bezeichnet werden. Daher werden wir solche Äusserungen im Forum hier nicht zulassen.

Im übrigen möchte ich auf das Forenmotto verweisen:
glaubensforum24
Das Forum für christlichen Dialog und Austausch

Mir wären, ehrlich gesagt, Diskussionen über die Werte des Christentums deutlich lieber als über vermutete kriminelle Aktivitäten irgendwelcher Zeitgenossen. Das nur so mal als Fußnote bemerkt.

Dieter

Lieber Dieter,

grundsätzlich verstehe ich was Du zum Ausdruck bringen möchtest.

Mir ist es jedoch schon ein wenig unverständlich, weshalb man sich hier in diesem Forum möglichst nicht zu dem aktuellen Fall in Denia äussern soll, nur weil unter anderem dem Forenbetreiber die rechtskräftigen Urteile nicht vorliegen.

Ich denke, dass es sehr wohl zum christlichen Dialog und Austausch gehört, wenn man Fragen stellt und auf Missstände hinweist, wie es sein kann, dass ein solcher Mann sein Amt hat seelenruhig ausüben können, ja er sogar von der KL trotz der schweren Vorwürfe befördert worden ist.

LG
Matula

tergram

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#23 Beitrag von tergram » 04.05.2010, 11:49

Matula, extra für dich nochmals und in aller Klarheit:

Es geht nicht darum, dass in diesem Forum über das Thema nicht diskutiert werden soll. Im Gegenteil. Es geht darum, dass man seine Wortwahl den Gesamtumständen anpasst und nicht auf der Basis von Hörensagen Urteile fällt. Und es geht darum, dass man sich auf juristisch wackeligem Terrain vorsichtig bewegt.

An diesem Punkt sollten wir die bilaterale Debatte dann auch bitte beenden und zum Thema zurückkehren. Vielen Dank.

tergram

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#24 Beitrag von tergram » 04.05.2010, 11:51

Dieter hat geschrieben:Mir wären, ehrlich gesagt, Diskussionen über die Werte des Christentums deutlich lieber ...

*Fußnoteaufgreif* :wink: Das ist ein guter Gedanke.

Die Empörung im konkreten Fall macht sich an der "gefühlten" Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit fest.

Losgelöst von der NAK: Ein Seelsorger einer Kirche ist sowohl den Statuten der Kirche, als auch den biblisch/christlichen Werten und Grundsätzen verpflichtet (wobei unklar ist, was das im Einzelfall immer so ganz genau bedeutet...). Ergänzend erwartet man von ihm eine Vorbildfunktion - die persönliche Lebensführung und das Kirchenamt, die Kirchenlehre, die Christenlehre, dürfen sich nicht widersprechen.

Was heisst das konkret?


Willkürliche Beispiele:

Ist ein Seelsorger in Scheidung lebend im aktiven Dienst vertretbar?
Ist ein Seelsorger nach FS-Entzug wegen Alkoholfahrten vertretbar?
Ist ein Seelsorger mit staatsanwaltlichem Ermittlungsverfahren vertretbar?
Wiegt ein Ehenbruch schwerer als eine Steuerhinterziehung?
Ist eine Lüge ebenso zu bewerten wie ein Verstoß gegen das eingeschränkte Halteverbot?
....
....


Die Bibel beitet nur wenige konkrete Handlungsvorschläge für die Lebensumstände in unserer Gesellschaftsordnung. Die Seligpreisungen der Bergpredigt taugen als Muster nur eingeschränkt.

Fragen: Wieviel Abweichung von der Ideallinie ist vertretbar, wie wird ermittelt, wer legt die Toleranzgrenzen fest, wer darf urteilen?

Dieter

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#25 Beitrag von Dieter » 04.05.2010, 12:11

@Matula:

Es geht wie tergram schon geschrieben hat, nicht darum, daß in diesem Forum über dieses Thema nicht diskutiert werden dürfte. Das kann durchaus geschehen. Nur muss auf jeden Fall vermieden werden, daß der Forenbetreiber letztlich anwaltliche Post erhält, weil sich jemand im Forum strafrechtlich relevant geäussert hätte. Die Kosten kann er dann ggf. selbst bezahlen, weil er vom Verursacher nur die Emailadresse kennt, mittels der nur unter erheblichem - zusätzlichen - Kosten die Anschrift des Verursachers ermittelt werden kann. Und dann bleibt immer noch eventuell an dem Betreiber hängen, daß er vielleicht erst zu spät reagiert hätte und daher selbst auch zur Verantwortung gezogen würde.

Hyppthese: Wärst Du bereit, bei einer Strafanzeige gegen den Forenbeitreiber aufgrund eines Eintrags von Dir sofort Deine Adresse zur Verfügung zu stellen, sowie eine Erklärung abzugeben, daß Du für sämtliche durch Deinen Beitrag entstehenden Kosten / Bußgeld- / Strafbescheide aufkommst? Ich vermute mal nicht. Und ich denke, daß Du es auch Andreas als Betreiber ersparen willst, solche zu tragen.

Daher bitte ich Dich und alle anderen User, sich an die einschlägigen rechtlichen Bedingungen zu halten. Dazu gehört insbesondere, daß niemand mit ehrverletzenden Ausdrücken bedacht wird. Bei Verstoß dagegen müssen wir - um den Betreiber der Seite letztlich zu schützen - dagegen vorgehen und ggf. löschen/editieren.

Ich denke, dies müsste jetzt klar geworden sein.

Dieter

Philippus

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#26 Beitrag von Philippus » 04.05.2010, 13:19

tergram hat geschrieben:
Dieter hat geschrieben:Mir wären, ehrlich gesagt, Diskussionen über die Werte des Christentums deutlich lieber ...
[ ... ]
Fragen: Wieviel Abweichung von der Ideallinie ist vertretbar, wie wird ermittelt, wer legt die Toleranzgrenzen fest, wer darf urteilen?
Keine.

Aber da wir alle Menschen sind, sind Abweichungen wohl unausweichlich.

Vor ein paar Tagen erinnerte ich mich an eine Mahnung, die ich einmal in der NAK gehört habe; der eifrige Prediger ermahnte die Zuhörer, die Gemeinde habe zur Aufgabe, ihre Segensquellen reinzuhalten.

Übrigens hat Jesus von Nazareth, der spätere Christus, mehr hinterlassen als Bergpredigt und darin enthaltene Seligpreisungen. Und das, was er sagte und lehrte, enthält sehr viele Hinweise, wie mit Menschlichem-allzumenschlichem umzugehen ist. Man muß es nur verstehen (wollen). :wink:

Eine Auslegung von der Kritik Jesu an seinen Jüngern, die Sorge um den/die Menschen und über Gottes Liebe finden sie hier. - "Wenn dir deine Hand zum Ärgernis wird ..." - Auch wenn es um ein aktuelles Problem geht, das sehr viel weiter greift und auch sehr speziell ist, denke ich, daß der Artikel ein wenig zur Fragestellung passt.

Liebe Grüße in die Runde

Frank

PS:
Zu tergrams fragen weiter oben:

Meiner Meinung nach stehen dabei der AT und seine Familie in der ersten Reihe, wenn es darum geht, das Ansehen - der Familie und des AT selbst – hochzuhalten.

Unterhält man sich mit Angehörigen von ATs, wird gerne gesagt, „die Männer sind ja auch nur Menschen“. Das mag ja auch wahr und richtig sein. Schaut man jedoch ein zweites Mal und ein wenig genauer hin, scheint es nicht nur so, es ist leider auch immer wieder zu beobachten, dass mancher seinen Amtsauftrag an- und auszieht, wie’s grad passt, mancher wechselt Amtsauftrag und Alltag wie seine Klamotten. Dabei wäre eine standesgemäße Lebensführung hier und da durchaus wünschenswert. Diese wäre nicht nur aus Sicht der kindlich gläubigen Gemeinde glaubwürdiger als anderes, was man so sieht; eine standesgemäße Lebensführung könnte aber womöglich manche menschliche Unpässlichkeiten vermeiden helfen, wenn sie auch nicht ganz dagegen schützen kann.

tergram

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#27 Beitrag von tergram » 04.05.2010, 13:45

Philippus hat geschrieben:....ermahnte die Zuhörer, die Gemeinde habe zur Aufgabe, ihre Segensquellen reinzuhalten.
Wie soll die Gemeinde das tun? Wäre das nicht Aufgabe der Ober-Segensquellen?

_

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#28 Beitrag von _ » 04.05.2010, 14:02

tergram hat geschrieben:
Philippus hat geschrieben:....ermahnte die Zuhörer, die Gemeinde habe zur Aufgabe, ihre Segensquellen reinzuhalten.
Wie soll die Gemeinde das tun? Wäre das nicht Aufgabe der Ober-Segensquellen?
nee...

der mensch hat frühzeitig 'ne ganz einfache lösung für das problem entdeckt gegen von außen hineinfallende (einfälle) oder hineinwehende (pneuma, ruach) fremdkörper eine mauer um die wasserlöcher errichtet.

mfg, _

Philippus

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#29 Beitrag von Philippus » 04.05.2010, 14:59

tergram hat geschrieben:Wie soll die Gemeinde das tun? Wäre das nicht Aufgabe der Ober-Segensquellen?
Da ich mittlerweile zu den "Abgeirrten" zähle, erinnere ich mich nicht mehr ganz genau .... hab es wohl unbewußt verdrängt oder so ... :wink:
Jedenfalls war die Gemeinde ermahnt, nicht die Ober- oder Unterquellen. - Die nicht. - Dafür umso mehr die Nichtquellen. Die wohl.

Üblicherweise wurde seinerzeit dazu aufgefordert, durchs Fleisch hindurchzusehen, vor Abhören der Predigt guterdings den Verstand an der Garderobe ... :oops: ... , seinerseits sich eines eines Erstlings und Überwinders standesgemäßen und würdigen Wandels zu befleißigen, im Gebet für die Gefallenen (auch für AT) einzutreten und so weiter ...
Im Zweifelsfalle war zu verfahren nach den einschlägigen Bestimmungen des DiNGs-Vorgängerwerkes F&A, im speziellen die Erklärung des betreffenden 8. der 10 Gebote: "Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir ... sondern alles zum besten kehren ... blabla .."

Wie schon gesagt; so ganz genau weiß ichs auch nich mehr. :wink: :roll:

Liebe Grüße

Frank

Matula
Beiträge: 1574
Registriert: 16.11.2007, 09:48

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stammapostel Leber

#30 Beitrag von Matula » 04.05.2010, 15:06

@ Dieter
@ tergram


besten Dank für eure Klarstellung.

Gruss
Matula

Zurück zu „NAK - Neuapostolische Kirche“