NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stammapostel Leber

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Matula
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Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#11 Beitrag von Matula » 02.05.2010, 07:40

Loreley 61 hat geschrieben:Mittlerweile gehts doch nicht nur um die vielen "Merkwürdigkeiten" in diesem Fall. Ich finde es schlimm, wenn tatsächlich versucht wird, darauf Einfluss zu nehmen, ob ein erwachsener Mensch in einem Forum schreibt, oder nicht. Und bei all den vorliegenden Unterlagen, Urteilen - wie auch immer man das nennt - ist es für mich unverständlich, dass besagter AT noch nicht offiziell des Amtes enthoben wurde.

LG, Lory

Wo kann man die vorliegenden Unterlagen und insbesondere die Urteile einsehen ?

Mir ist es schleierhaft, dass leitende Amtsträger im Zeitalter des Internets derart dumm handeln und den zum Scheitern verurteilten Versuch unternehmen, eine solche ernsthafte Angelegenheit bagatellisieren und unter den Teppich kehren zu wollen und somit einen enormen Schaden für die Kirche anrichten.

Weshalb lässt man bei diesen schweren Vorwürfen nicht zumindestens das Amt ruhen ? Wie kann man in einem solchen Fall einen Amtsträger seelenruhig das Heilige Abendmahl austeilen lassen ? Und wie kann ein Amtsträger das verantworten, sich weiterhin bei diesen schweren Vorwürfen seelenruhig hinter den Altar zu stellen und das Heilige Abendmahl verteilen ? Wie kann man das mit seinem Gewissen vereinbaren ?

Hannes

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#12 Beitrag von Hannes » 02.05.2010, 07:53

Knodel hat geschrieben: Mir wäre es ein Graus als Selbständiger in geschäftliche Konflikte zu geraten, weil ich Mitarbeiter die vielleicht noch in der gleichen Gemeinde sind, zu entlassen. Aus welchen Gründen auch immer......
es geht ja hier um die geschäftlich-institutionellen verwebung eines gemeinen nak-mitgliedes, eines nak-at und um dessen protektion durch seine geistigen vorangänger, oder? und genau darum geht es ...

ich versuche da von mir auf andere zu schliessen (ich darf das, weil ich auch manchmal ein armleuchter bin): ich bin in einem handwerkbetrieb gross geworden, der auch geschäfte mit der kirche gemacht hat. ich höre heute noch die f-moll-klagegesänge meines vaters, der die machenschaften seiner kirchenbosse an seinen standards gemessen hat. das ist natürlich nicht so ganz gut. heute denke ich mir, dass die kirchenbosse umsichtig mit opfergeldern umgegangen sind (scherz).

ich habe mich auf meine art revanchiert: einmal habe ich bargeld in einer kirchenverwaltung abgeholt. der kirchenpräsident himself hat mir die 8.000 dm übergeben. ich muss dazu sagen, dass ich einen kommilitonen dabei hatte - ein ziemlich eigenartiger (aber sehr netter) künstler, der den religionen dieser welt anders als den diversen rauschmitteln sehr distanziert gegenüberstand. da standen wir beide nun, ziemlich eigensinnig gewandet, vor meinem geistigen boss. dieser gab mir die kohle, ich steckte sie in die brusttasche meines hemdes und wollte gehen. dieser at fragte voller sorge: bruder hannes, sie fahren jetzt aber ohne umwege nach hause und liefern das geld ab (es war ja wiederverwendetes opfergeld). nein, frohlockte (blonde locken) ich, wir gehen jetzt in 2 kunstausstellungen und dann in den biergarten - und das hier, sagte ich, ist doch nur geld, schnöder mammon ... ich glaube, der at hat bis abends durchgebetet. für uns war es ein schöner tag ... das aber nur am rande.

ich denke, man MUSS trennen zwischen einem menschen und einem prediger, wenn man nicht im betreuten wohnen landen will. aus der predigt mitnehmen, was man braucht und den menschen da oben ohne verehrung seiner person seinen weg gehen lassen. wenns um betrug geht, gibst die gerichtsbarkeit, alles andere regelt gott, der herr (steht in den heiligen schriften). vielleicht muss man manchmal einfach nur die gebote des christus lernen ("selig sind, die ungerechtigkeit erdulden ..." oder "die ander backe hinhalten" oder "die feinde lieben").

ich habe schon in 3 firmen geschafft, die von religiösen führern geführt wurden. da lernt man am meisten übers leben und über gott und vor allem über sich selbst (was ja das wesentliche ist).

manche menschen in meinem leben kamen als engel(chen) daher und irgendwann haben sie sich als ganz gemeine knödel entpuppt ... na und. mich haben solche noch immer ein stück weitergebracht auf meinem weg zu mir.

blöd ists natürlich, wenn man seine fehlenden anteile im aussen sucht (gurus, verehrung, ablenkung von den eigenen abgründen). aber wie gesagt: da habe ich den vorteil, dass ich selbst ein oberheini bin ...
Knodel hat geschrieben: Oder mit einem Chef zu leben, der sich ununterbrochen illegal bereichert. Da kann es schon einmal vorkommen das der Buchhalter gebeten wird die Bücher zu frisieren.....(Ist mir mal passiert.)
na ... wenns ein friseursalon ist, dann würde es ja passen ...
Knodel hat geschrieben: Helmut Schmidt hatte zur Bergpredigt ein paar ganz interessante Gedankengänge. Finde ich aber gerade nicht....
helge schneider auch ... finde ich aber gerade nicht ... und von heiner geissler und blixa bargeld möchte ich heute erst garnicht nicht sprechen.

gruss
julius

Hannes

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#13 Beitrag von Hannes » 02.05.2010, 08:07

Loreley 61 hat geschrieben:Ach Hannes, warum sollte man als Noch-Mitglied nicht das Gespräch suchen?
natürlich sollte man das ... aber wir sind doch nicht im sm-studio (sorry!). gott gab doch auch hirn, oder? sagt doch niemand, dass das alles lustig ist (auch wenn wir in der glück- und spassgesellschaft leben).

und wenn ich in deiner denke verweile, dann wollte dieser bruder das doch alles genau so. es kommt doch im leben das, was man denkt und man sucht sich das leben und die umstände selber aus. von daher: glückwunsch bruder, du hast es erreicht ...

und dass kirche(npersonal) auch nur eine ansammlung gemeiner menschen ist, weiss jeder, der das wissen will.

hannes

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Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#14 Beitrag von Loreley 61 » 02.05.2010, 09:58

Hallo Matula,

bei einigen Dokumenten wirst du sicher hier fündig:

quo-vadis-nak

(2Seiten)

Der Evangelist ist (soweit ich es verfolgt habe) auf eigenen Wunsch erstmal beurlaubt. Den Geschädigten reicht das aber verständlicherweise nicht. Amtsenthebung wäre wohl auch die bessere Entscheidung gewesen. Denn die Kirche hatte Unterlagen, Urteile usw. schon lange vorliegen, dennoch wurde er vom Priester zum Evangelisten erhoben. Kannst du alles bei QV nachlesen.

LG, Lory

[Admin: Link, da u.U. rechtlich problematisch, entfernt]
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Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#15 Beitrag von Loreley 61 » 02.05.2010, 10:02

Jau hannes, Gott gab uns auch Hirn - nur mußt du es dir u.U. erstmal selbst gestatten, es auch gebrauchen zu können, zu dürfen. Es hieß ja immer: Man muß den Verstand ausschalten. Ansonsten: Dito :wink: LG, Lory
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Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#16 Beitrag von Matula » 02.05.2010, 14:32

Bei dem Trio aus Spanien scheint es sich ganz offensichtlich um Leute zu handeln, die seit vielen Jahren rund um den Globus mit enormer krimineller Energie zu Werke gehen.

Nach alldem was feststeht, musste dieser sogenannte Seelsorger und Evangelist nicht nur sein Amt niederlegen, sondern er hätte längst exkommuniziert werden müssen, um seitens der Kirche ein deutliches Zeichen zu setzen !

Adler

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#17 Beitrag von Adler » 02.05.2010, 16:08

Wenn zu dem Zeitpunkt, als Herr L. noch als Priester in der NAK tätig war, der Kirchenleitung die belastenden Unterlagen vorlagen und Herr L. trotzdem zum Evangelisten ordiniert wurde, läßt dieses Verhalten der NAK-KL, doch durchaus die Vermutung zu, dass die NAK-KL und Herr L. unter einer Decke stecken!
Anders kann ich persönlich, mir dieses Verhalten nicht erklären! Arme NAK!

LG Adler

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Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#18 Beitrag von Loreley 61 » 02.05.2010, 16:46

deshalb sage ich ja - für mich ist es einfach unverständlich, dass Amtsenthebungen in Blankenese ruchzuck gingen, oder wenn jemand bekennt, dass er schwul ist, aber hier geschieht sogar noch eine Amtsbeförderung - trotz der schon vorgelegten Akten und Unterlagen. Und auch jetzt, nach vielen Monaten, immer noch keine regelgerechten Handlungen von der Schweizer KL.(?) Meine Meinung: Die Kirche schadet sich selbst am meisten, denn diesmal geben die Geschädigten nicht so leicht auf, dafür ist zuviel geschehen. Und die Geschädigten haben meines Erachtens Recht. Und wenn diese Sache erst das Internet verlassen sollte (?) und eventuell in den weltlichen Printmedien (eventuell auch in Deutschland -. "Spiegel" usw.) erscheint........dann "Gute Nacht". Selber schuld-NAK, oder?
Wer weiß, was hartgesottene Journalisten alles aufdecken können/wollen/werden?

LG, Lory
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Adler

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#19 Beitrag von Adler » 02.05.2010, 16:49

Zitat:

Wer weiß, was hartgesottene Journalisten alles aufdecken können/wollen/werden?
Zitat Ende


Es wäre wünschenswert :!:

LG Adler

tergram

Re: NAK Schweiz/Spanien: Offener Brief an Stamapostel Leber

#20 Beitrag von tergram » 02.05.2010, 19:07

[Moderatoreneinfügung: Aufgrund der uns allen nicht vorliegenden Urteile, Akten etc. bitte ich, bei der Wortwahl besonders vorsichtig zu sein. Kritische Anmerkungen sind möglich, ohne die handelnden Personen beispielsweise als kriminell zu bezeichnen. Unterstellende Mutmaßungen hinsichtlich Unterschlagungen etc. sind ebenfalls zu unterlassen. Die entsprechnden Beiträge habe ich soeben gelöscht. 02.05.2010, tergram]

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