GOTTES KINDER ODER WAS...?

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Maximin

GOTTES KINDER ODER WAS...?

#1 Beitrag von Maximin » 13.04.2010, 16:39

:) Lieben Freunde,
mit Interesse verfolge ich Eure Gespräche zu der Frage, wer ein Gotteskind ist und wer eventuell leider nicht. Darüber muss also mal gründlicher nachgedacht werden.

Es ist m. E. irreführend zu behaupten, dass der Begriff „Gotteskind(-er)“ eine typisch neuapostolische Vokabel ist, die nur einen von Gott besonders erwählten Personenkreis beschreibt.

Die ungeheuerliche Anmaßung der NAK besteht doch darin, dass sie sich nicht nur als die legitime Fortsetzung der urchristlichen Gemeinde versteht. Wenn man nämlich tiefer gräbt, dann betrachtet sich diese Sonderkirche als das neue Bundesvolk des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs.

Man vereinnahmt nicht nur das Apostelamt des Neuen Testaments, sondern man vereinnahmt gleich auch noch alle Heilszusagen Gottes an sein auserwähltes Volk Israel.

Da findet irgendwo ein feierlicher Versiegelungsgottesdienst statt. Der anwesende neuapostolische Apostel ruft Leute nach vorne, um sie mit dem Heiligen Geist zu taufen. Die versammelte Gemeinde steht ergriffen von ihren Sitzplätzen auf. Nach einer kurzen Ansprache legt der neuapostolische Apostel den geistestaufbereiten Leuten seine Hände auf und sagt: „Nehmet nun hin und empfanget den Heiligen Geist in den Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und es Heiligen Geistes.“ Danach zitiert er folgende Worte des hl. Apostels Paulus aus dem Epheserbrief:

„2:19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen, 2:20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 2:21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem HERRN, 2:22 auf welchem auch ihr mit erbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.“ (Epheser 2, 19 – 22 / Luther 1912)

Wenn mir so einer hochfeierlich und verbindlich erklärt, dass ich ab jetzt ein Bürger mit den Heiligen und ein Hausgenosse Gottes bin, dann werde ich mich doch dankbar dazugehörig fühlen? Dazugehörig wozu...?

Das Alte Testamten spricht u. a. über von Gott erschaffene Menschen. Von den Kindern Israels, vom auserwählten und geliebten Volk des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs, über das ER wie über seinen Augapfel wacht .

Im Neuen Testamten lesen wir, dass Gott vom hohen Himmel herunterruft: „Das ist mein Sohn, den sollt ihr hören.“ Jesus nennt seine Jünger Freunde...!

In meiner ev. Gemeinde geriet ich anfänglich mit den Ältesten aneinander. Warum? Sie bemängelten, dass ich die Leute mit Bruder und Schwester anredete. Außergewöhnlich schroff empfand ich die Entgegnung, dass man sich hier mit Herr und Frau anspricht...! Was ich darauf entgegnete lass ich an dieser Stelle mal lieber weg. Aber ich kann sagen, dass die Gemeinde sich inzwischen an meine Anredeform gewöhnt hat. Nur gewöhnt...?

Eure Kernfrage dreht sich ja nun darum, ob alle Menschen Gottes Kinder sind. Egal ob sie etwas vom Gott der Israeliten wissen oder nicht. Egal, zu welcher der über tausend verschiedenen christlichen Konfessionen sie sich bekennen.

Und nun setze ich noch einen oben drauf. Nach meiner festen Glaubensüberzeugung ist es auch völlig egal, ob es sich um Menschen handelt, die auch völlig anderen Religionen angehören. Für Christen mögen sie als Fremdlinge bezeichnet, befremdlich erlebt oder vielleicht sogar aus der Gottesfamilie ausgegrenzt werden.

Der Gott, an den ich glaube, der grenzt niemanden aus. Im Leben nicht! Alle seine Menschen liebt er sehnsuchtsvoll. Wenn ER den Israeliten damals gebot: „Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.“, dann weiß ich gewiss, dass Gott selber keine Unterschiede macht. Er ist gerecht und liebt.

Was an uns liegt ist doch nur das eine, IHN von Herzen zurück zu lieben. Was macht es für einen Unterschied, wie wir ihn benennen? Ob wir ihm mit einem donnernden Oratorium oder mit Trommeln und Rasseln samt Federschmuck im Haar die Ehre geben, oder ihn eher still und leise in einer hintersten und feuchten Ecke des Regenwaldes anbeten.

Nach geltendem Recht können Eltern ihr Kind zur Adoption freigeben. An wen, bitte schön, sollte Gott freiwillig seine eigenen geliebten Kinder hergeben...?
Liebe Grüße, landauf und landab, von Eurem Maximin :wink:

Hoffnung49

Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#2 Beitrag von Hoffnung49 » 21.04.2010, 11:56

Es ist m. E. irreführend zu behaupten, dass der Begriff „Gotteskind(-er)“ eine typisch neuapostolische Vokabel ist, die nur einen von Gott besonders erwählten Personenkreis beschreibt.
Hallo Maximin, ich denke schon das es sich im
neuapostolischen sehr um dieses auserwählte und
die entsprechenden Begriffe dreht und das es typisch
ist für neuapostolisches Denken. Auch in der
apostolischen Gemeinschaft kommt es immer wieder
vor. In meiner Kinder und Jugendzeit habe ich in der
Evangelischen Kirche z.B. nichts davon
wahrgenommen.
In meiner ev. Gemeinde geriet ich anfänglich mit den Ältesten aneinander. Warum? Sie bemängelten, dass ich die Leute mit Bruder und Schwester anredete. Außergewöhnlich schroff empfand ich die Entgegnung, dass man sich hier mit Herr und Frau anspricht...! Was ich darauf entgegnete lass ich an dieser Stelle mal lieber weg. Aber ich kann sagen, dass die Gemeinde sich inzwischen an meine Anredeform gewöhnt hat. Nur gewöhnt...?
Also ich hätte das auch eigentümlich empfunden
wenn man mich in der evangelischen Kirche mit
Bruder angesprochen hätte. Habe das selbst in
fast 30 Jahren apostolische Gemeinschaft nicht
praktiziert. Das ist mir irgendwie nicht natürlich,
kommt mir nicht echt vor. Das bin nicht Ich.
(Soll aber jeder machen wie er möchte, ich
verurteile das nicht)Ja,ich glaube man wird sich
daran gewöhnt haben das Du Bruder u. Schwester
sagst.
Was Du entgegnet hast, kannst Du mir ja mal in
einer PN schreiben. Interressiert mich mal.
Eure Kernfrage dreht sich ja nun darum, ob alle Menschen Gottes Kinder sind. Egal ob sie etwas vom Gott der Israeliten wissen oder nicht. Egal, zu welcher der über tausend verschiedenen christlichen Konfessionen sie sich bekennen.

Und nun setze ich noch einen oben drauf. Nach meiner festen Glaubensüberzeugung ist es auch völlig egal, ob es sich um Menschen handelt, die auch völlig anderen Religionen angehören. Für Christen mögen sie als Fremdlinge bezeichnet, befremdlich erlebt oder vielleicht sogar aus der Gottesfamilie ausgegrenzt werden.

Der Gott, an den ich glaube, der grenzt niemanden aus. Im Leben nicht! Alle seine Menschen liebt er sehnsuchtsvoll.
Das ist auch meine Überzeugung. In wieweit Gott
alle Menschen sehnsuchtsvoll liebt, kann ich
allerdings nicht beurteilen.

L.G. Hoffnung49

42

Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#3 Beitrag von 42 » 21.04.2010, 14:15

In meiner Kinder und Jugendzeit habe ich in der Evangelischen Kirche z.B. nichts davon wahrgenommen.
Das kommt darauf an, was man dort hoert. Wenn dort die Rede davon ist, dass Jesus (also der Sohn Gottes) "unser Bruder" ist, dann sehe ich darin implizit die Aussage enthalten, dass die Glaeubigen Gottes Kinder sind, ja, im Sprachgebrauch der NAK auch "Gotteskinder".

Nota bene, die zwei Begriffe "Gotteskinder" und "Gottes Kinder" betrachte ich nicht als in der NAK mit der selben Bedeutung versehen. Um den Gebrauch des Wortes "Gotteskinder" im neuapostolischen Sprachgebrauch nachzuvollziehen, braucht man nur die Veroeffentlichungen des Verlags Bischoff, egal aus welcher Zeit, zur Hand zu nehmen. Ich glaube mich zu erinnern, dass das Wort "Gotteskinder" oft in den Schriften und Artikel fuer die Kinder gebraucht wurde.

Um vor Augen gefuehrt zu bekommen, dass es der NAK anscheinend unmoeglich ist, andere Christen als Brueder und Schwestern anzusehen, verweise ich erstens auf einen Bericht bei naktuell.de ueber die Pressekonferenz zur Amtseinfuehrung von Bezirksapostel Koberstein:
Der Frage, wie authentisch die ökumenischen Bestrebungen seien und wann die NAK bereit sein werde, Mitglieder der ökumenischen Kirchen als Glaubensbrüder und -schwestern zu betrachten, wich der Stammapostel jedoch aus.
Ich kann zweitens auf die Antwort eines Apostels, der auch der Projektgruppe Oekumene vorsteht, verweisen. Er hat auf diese Frage geantwortet, dass die Christen in anderen Kirchen "im weitesten Sinn unsere Brueder und Schwestern sind". Irgendwie fuehle ich mich an Robert Lembkes "Heiteres Beruferaten" erinnert. "Koennte ich Sie im weitesten Sinn als meinen Bruder bezeichnen?" Antwort: "Hmm, im weitesten Sinn, ja!" Robert Lembke greift ein: "Ich glaube, hier muessen wir doch nein sagen. Sonst waeren Sie ja ebenfalls ein Gotteskind!"
Abgesehen davon muessen schon sehr unklare Verwandschaftsverhaeltnisse herrschen, wenn man in der eigenen Familie nicht so ganz genau weiss, ob jemand nun mein Bruder oder meine Schwester ist und davon nur "im weitesten Sinn" spricht (was immer das bedeutet).

Drittens verweise ich auf die Antwort von Peter Johanning, ob die Geschwister in der niederlaendischen Apostolischen Gemeinschaft unsere Brueder und Schwestern seien. Auf die Korrespondenz hat "simpson" hier im Forum vor einiger Zeit verwiesen. Ich gehe davon aus, dass mit dieser Anfrage gemeint war, welche Antwort die NAK dazu gibt. Peter Johanning gab stattdessen nur eine Antwort, wie er persoenlich gegebenenfalls damit umgehen koennte und zeigt dann ganz klar, wie der Begriff "Gottes Kinder" zu verstehen ist:
Ich habe kein Problem damit, die Mitglieder der Gemeenschap mit Brüder und Schwestern anzusprechen. Und Gottes Kinder im Sinne von Gottes Schöpfung sind alle Menschen.

Liebe Grüße,
Peter Johanning
Viertens verweise ich auf die Erklaerungen der neuapostolischen Kirche, die nach dem ersten Informationsabend aus Uster veroeffentlicht worden sind. Welche Voraussetzungen erfuellt sein muessen, damit die NAK jemanden als Gotteskind betrachtet, ist auch dort noch einmal - sozusagen amtlich - erklaert. Es bedarf dazu der Taufe und der Versiegelung.

So viel zu den beiden Begriffen. Eigentlich muesste damit klar werden, dass sie - zwar homophon, aber unterschiedlich geschrieben - in der NAK weithin nicht als deckungsgleich angesehen werden. Deswegen wundern mich auch die jeweils ausweichenden Antworten der verschiedenen Ebenen Stammapostel, Apostel und Sprecher nicht.

Adler

Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#4 Beitrag von Adler » 21.04.2010, 14:28

Lieber 42,

es gibt noch einen weiteren "Punkt".
Der Cheftheologe der NAK, Herr Dr. Kiefer sagt dazu

http://www.youtube.com/watch?v=WBkCdhze ... r_embedded

Nach dieser Aussage gibt es also eine Art "Zweiklassengotteskindschaft". :shock:

LG Adler

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Heidewolf
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Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#5 Beitrag von Heidewolf » 21.04.2010, 15:34

Maxi schrieb:
In meiner ev. Gemeinde geriet ich anfänglich mit den Ältesten aneinander. Warum? Sie bemängelten, dass ich die Leute mit Bruder und Schwester anredete. Außergewöhnlich schroff empfand ich die Entgegnung, dass man sich hier mit Herr und Frau anspricht...! Was ich darauf entgegnete lass ich an dieser Stelle mal lieber weg. Aber ich kann sagen, dass die Gemeinde sich inzwischen an meine Anredeform gewöhnt hat. Nur gewöhnt...?

Lieber Maximin,
du hättest sie ja auch mit Schwestern :D und Brüder ansprechen sollen. Das macht man jedenfalls in der RKK so.

LG, H.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

42

Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#6 Beitrag von 42 » 21.04.2010, 15:36

Nach dieser Aussage gibt es also eine Art "Zweiklassengotteskindschaft".
Wie, wenn nicht ueber zwei unterschiedliche Qualitaeten, soll diese Kirche sonst erklaeren oder es versuchen zu erklaeren

- dass der Heilige Geist in anderen Kirchen wirkt, dort aber irgendwie anders (z.B. in Elementen der Wahrheit) als in der NAK vertreten ist, wo die Versiegelung noch eine spezielle Rolle einnimmt?

- dass das Heil allen Menschen zuteil werden soll, aber eben vor und nach dem Kommen Jesu in zwei jeweils unterschiedlichen Auspraegungen?

- dass es nur in der NAK durch Taufe und Versiegelung "Gotteskinder" und ansonsten auch "Gottes Kinder" gibt?

- dass die NAK eine in anderen christlichen Kirchen rite durchgefuehrte Taufe "anerkennt", wenn auch nicht voll umfaenglich nach dem Verstaendnis der jeweiligen anderen Kirche. Es gibt also zwei Qualitaeten der Taufe, wobei die Taufe der NAK gegenueber der Taufe in anderen christlichen Kirchen defizient ist und noch der Ergaenzung durch die versiegelung bedarf.
Anmerkung: die Taufe wurde in der NAK bis zur Einfuehrung neuer Fragen und Antworten unter Bischoff vormals noch als "das Bad der Wiedergeburt" bezeichnet. Dies war eine der Aenderungen in der Zeit Bischoffs, welche die Lehre exklusiver werden liess.

- dass nach diesem Taufverstaendnis der NAK eine Taufe nur ein erstes Naeheverhaeltnis begruendet, das aber nicht einschliesst, dass der Getaufte ein Glied am Leib Christi waere, Heiligen Geist haette, und nicht die Gotteskindschaft umfasst?

- dass die "Beinahe-Anerkennung" der Taufe in einer anderen christlichen Kirche als ein erstes Naeheverhaeltnis unwidersprochen durch die NAK die Vergebung der Erbsuende einschliesst (Schlussfolgerung!), aber eine Suendenvergebung im weiteren Leben ausserhalb der Taufhandlung "an das Apostelamt gebunden" ist?

- dass es nach Meinung der NAK (aber nicht nur ihr) Kirche im Vollsinn nur in der eigenen Kirche gibt?

Wenn eine Kirche sowohl ihre exklusive Lehre wie auch gewisse Freundlichkeiten gegenueber anderen "Beinahe-Kirchen" oder kirchlichen Gemeinschaften unter einen Hut bringen will, hat sie notwendigerweise nach innen wie nach aussen eine ganze Anzahl von Erklaerungsproblemen, Volltheologen (*) vielleicht nicht ganz so sehr wie Theologen und Laien. Ich nehme an, dass nicht alle dies bemerken, innen wie aussen. Die Erklaerungen bleiben immerhin schluessig, wenn auch nicht logisch (so oder so aehnlich drueckte es die NAK aus). Alles, was erfuellt sein muss, ist, dass die Bibel wenigstens "einen Anhalt" fuer die Lehre der NAK bietet. Es faellt gewiss nicht schwer, eine so unspezifische Forderung zu erfuellen.

(*) Volltheologe. so werden die Theologiestudenten bezeichnet, die Theologie ohne Nebenfächer auf Pfarramt oder Magister studieren. (Im Gegensatz zu den Lehramts- oder Magisterstudenten, die noch weitere Fächer studieren und somit weniger Veranstaltungen als die Pfarramtsstudenten besuchen.) ==> Quelle

Damit zurueck zum Teilaspekt und Thema "Gottes Kinder".

Adler

Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#7 Beitrag von Adler » 21.04.2010, 16:44

Hallo 42,

da stimme ich dir in soweit zu, als dass dies ein möglicher Erklärungsversuch seitens der NAK ist. Andererseits, stellt diese Klassifizierung aber auch eine Abwertung anderer Kirchen und Glaubensgemeinschaften dar. frei nach dem Motto: Ihr da unten und wir (NAK) hier oben.

Wer solche Äußerungen macht, ist sich sicherllich nicht bewusst, was es bedeutet ein Christ zu sein. Sind doch ALLE Christen Glieder EINES Leibes und nur GEMEINSAM machen sie den Leib Christi aus. Ebenso wie ein einzelnes Körperglied nicht für sich alleine lebensfähig ist, ist es auch im übertragenen Sinn mit den einzelnen christlichen Gemeinschaften. Aber das, ist nur meine persönliche Ansicht.

LG Adler

kuschnir007

Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#8 Beitrag von kuschnir007 » 21.04.2010, 16:59

...endlich sind wir einmal gefragt :) :

http://www.youtube.com/watch?v=s24oCm59YZk

...und manchmal fühle ich mich auch so. :oops:

Laut Walter Schmidt ist man als Siegelträger (Versiegelungsprozedur) noch lange KEIN Kronenträger (Krone Gottes).

Sozusagen die Kür (=:Wahl,Erwählung) ohne eine Pflicht (freiwillige SELBSTverpflichtung) bringt NICHTS.

Neuapostolisch auf dem Papier oder "am Kopf gezeichnet" zu sein bringt allein NICHTS.

Man könnte also auch direkt zum Zweifler werden.


Früher hieß es u.a. im Gesangbuch: "Sie tragen Kronen unsichtbar."

Heute freue ich mich, dass man sie nicht sieht (die Kronen spricht die gewählte Verpflichtung).

Ich verstehe Petrus in der Situation des Verleugnens, bevor der Hahn gekräht hatte, sehr wohl.

Haben möchte ihn aber doch irgendwie jeder (den Glanz der Krone). Komisch. :|

:oops: Gedanken eines "Holzfällers", oder seines "Steaks". :oops:

Maximin

Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#9 Beitrag von Maximin » 21.04.2010, 22:11

:) Kuschnir,
das nachher viel gescholtene und m. E. gründlich missverstandene Lied ist mir bis heute Programm. Etwa wegen der darin enthaltenen Anmaßungen? Nö! Ich nenne nur mal 2 Teile. Diese hier:

„Sie halten im Staub leuchtend den Schild. Durch Schmerzen und Nächte blicken sie mild. Sie lächeln ins Leben und sind voll Mut, begegnen den Menschen hilfreich und gut.“
LG vom Maximin :wink:

Adler

Re: GOTTES KINDER ODER WAS...?

#10 Beitrag von Adler » 22.04.2010, 21:33

Lieber Maximin,

darf ich noch eine weitere Textzeile anfügen?

"Sie ziehn die Gesunkenen liebend hinauf;
aus ihrer Liebe geht Liebe auf.


LG Adler

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