"Das Böse"

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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"Das Böse"

#1 Beitrag von shalom » 13.04.2010, 11:44

[color=red][ => MYBISCHOFF / SPIRIT ][/color] hat geschrieben: Immer und überall: Das Böse (10. April 2010)

Frankfurt. Das Böse hat viele Gesichter und beschäftigt viele Berufszweige. Wie und wo lässt sich das Böse fassen? Die neue spirit 02/10 hat sich auf Spurensuche begeben und lässt neben der Bibel Philosophen, Juristen, Theologen und den Mann von der Straße zu Wort kommen… .

Werte DiskursteilnehmerInnen,

soso. „Immer und überall:wink: . Was für eine „Botschaft“! - Gedanken an den Infoabend werden bei mir wach. Unlängst hatte auch die BaVi wieder getagt. In Dortmund :mrgreen:. Gerade vorgestern war es innernaklich in [=> Nagold ] (Na-Colt) zu süddeutschen Friedendurchhalteparolen und Spaltungswarnungen gekommen (Gez(a)enker). Das Böse. "Immer und überall". Nagold :wink:.

Die BaVi hat viele Gesichter und beschäftigt viele Berufszweige. Wie und wo lässt sich die BaVi fassen? Der neuapostolische „spirit“ sah sich zu einer inhaltlichen Berichterstattung über das BaVi-Konzil nicht in der Lage. Tenor: „ist derzeit nicht möglich“ (Sorgfältige Desinformation) .

(1. Mose 3,5) : „…sondern Gott weiß, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“. Da taucht gleich wieder die alte stammapostolische Frage auf: „Wie ist der biblische Bericht über Adam und Eva als dem ersten Menschenpaar in diese Zusammenhänge einzuordnen?“ Der oberste Gottesknecht beantwortet sich seine eigene Frage denn auch persönlich (wer wäre ihm auch gleich in seiner Pracht?). Seine Antwort: „Die Heilige Schrift sieht den Menschen grundsätzlich als ein mit einer unsterblichen Seele ausgestattetes Wesen an. Der Zeitpunkt, wann die ersten mit einer Seele ausgestatteten Menschen auftraten, lässt sich wissenschaftlich nicht bestimmen, denn die Seele als das von Gott gegebene unsterbliche Leben ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich. Die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet. Der biblische Bericht über das erste mit einer Seele ausgestattete Menschenpaar Adam und Eva zeigt in sehr anschaulicher Weise, dass die Menschen sogleich in Sünde gefallen sind. Auch dieser Bericht mag bildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was wörtlich und was bildhaft zu verstehen ist. Das führt uns im Glauben nicht weiter (Stammapostelbaum der Erkenntnis) .

Dem katholischen Heiligen Kirchenvater Augustinus zufolge kommt das Böse aus dem freien Willen des Menschen (den er von Gott erhalten hat) in die Welt. Durch die Erbsünde trägt der Mensch Schuld (Wikipedia) . Gewisse Elemente Augustinischer Theologie scheinen die BaVi-Apostel kirchenväterlich für ihre Zwecke requiriert haben. Im nicht weitergeführten, schlüssig un(theo)logischen BaVi-Glauben kann das Böse mit umgestoßenen Leuchtern, amtskörperlichen Botschaften, Amtsrücknahmeverfahren, Amtsenthebungen beginnen. Mit Dogmen, Schweigen und Besserglauberei kann es dann munter weitergehen. Na-amtlich endet es momentan in Nichtwissen, dusteren Usterabenden sowie weit ausgestreckten Versöhnungshänden angenagelter Amtskörper. Das glaubenkommerziell orientierte Apostelmagazin spirit lässt bei seinem Thema das vor Selbstbewusstsein nur so strotzende Apostelselbstbild total außen vor und erweckt den Anschein, dass eigenen Fachleute (Nakademiker) zum Titelthema nichts würden beisteuern können (Inkompetenz dank fehlendem DNG?).

Dabei bewirbt ausgerechnet der Apostel-VFB sein Printprodukt „spirit“ mit der Nummer über das Böse (spirit 02/10) im Text mit einer (eigenen Grafik) , die sich anstandslos auch noch vergrößern lässt (das Böse erscheint dann beim VFB noch größer). Ich denke da z. B. an die "Nadelstiche" der Botschaftsfraktion ("Geist stirbt nicht"). Hier die „Guten“ – da die „Bösen“. Für die „Bösen“ gab es zu Botschaftsblütezeit urplötzlich vor und hinter den neuapostolischen Altären keinen Platz mehr. „Fluch der Nakribik“. Allenfalls konnten die „Bösen“ im Jenseits noch missioniert und evtl. wieder „rumgedreht“ werden. Nach dem Infoabend mit der Apostelgeschichte von 38-55 streckt seit dem EJT-Event 2009 unser lieber Stammapostelamtsinhaber den „Bösen“ die Hand zur Versöhnung entgegen (auf Augenhöhe?).

Der Apostel-Spirit des VFB vermittelt zum Titelthema „Das Böse - Immer und überall“, was „die Rechtsanwältin glaubt“, „der Theologe weiß“, und „der Sozialarbeiter sieht“. Zu guter letzt gibt es im Organ der Apostel ein Allensbacher Ranking über des „Volkes Meinung“ bzgl. der „verabscheuungswürdigsten Eigenschaften“. Was Apostel glauben (DNG), wissen (DNG) sehen (DNG) und von „des Volkes Willen“ wirklich halten, dürfte gemäß der Spirit-Steilvorlage dann von unseren Jungnakademikern in familiären Jugendpflegestunden pädagogisch wertvoll nachbereitend brautzubereitet werden.

Aktuell weiß noch nicht einmal das na-amtliche (Onlinenachschlagewerk) etwas vom Bösen. Das „B“ im Horizont der BaVi ist momentan noch auf Bibel und Blutspende beschränkt. Das Böse wäre angeblich überall -, jedoch nur nicht im na-amtlichen Glossar. Dabei ist bereits auf der Karlsruher BaVi am 28.04.2006 beschlossen worden, das neuapostolische „Unser Vater“ ab Pfingsten, 11. Mai 2008 zu modernisieren. Seitdem dürfen endlich auch die neuapostolischen Geschwister beten: „sondern erlöse uns von dem Bösen“ (neues Vaterunser unserer Kirchenväter) .

Immerhin brachte heute wenigstens die Suchfunktion auf nakorg tolle 49 Treffer. Komprimiertes und kompromittierendes na-amtliches Expertenwissen über das Böse (Suche „böse“) .

Die geneigte Leserschaft erfuhr bereits schon im September 2000, wie oft wird der Seelenfriede im Alltag gestört wird: „Wir haben uns geärgert, mussten Unrecht erleiden oder sind den Anfechtungen des Bösen erlegen; wie schnell ist der Friede dahin (Der Herr kehrt in unseren Gottesdiensten bei uns ein) . Denn die BaVi-Apostel lassen im Juli 2002 das auserwählte Volk Gottes schon im neuen neuapostolischen Glauben wachsen. „Die Erkenntnis vermehrt sich durch Gottes Wort. Indem wir es in uns aufnehmen, dringen wir immer tiefer in das Wissen um Gottes Erlösungsplan ein und erkennen immer klarer, was gut und böse ist, was der Herr von uns erwartet. Und wenn wir dazu noch die Einsicht haben, das Gute auch zu tun und das Böse zu meiden, dann sind wir dem Wesen Jesu ein ganzes Stück näher gekommen (Weisheit von oben) . Kurz vor dem Stammapostelwechsel wurden im März 2004 die Geschwister vermahnt: "Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist („Es ist böse Zeit“) . Dann bot sich bereits schon im September 2004 Gelegenheit, (Ordentliches Haushalten) beigebracht zu bekommen: „Ordentliches Haushalten im Geistigen bedeutet, mit Wort und Gnade recht umgehen und geistige Güter sammeln, vermehren und anwenden, treu in Gottes Werk mitarbeiten, nachfolgen und im Einssein mit denen verbunden sein, die in der Heiligen Schrift als "Haushalter über Gottes Geheimnisse" bezeichnet sind: die Apostel Jesu (vgl. 1.Korinther 4,1). Sie sorgen dafür, dass rund um die Welt allen Kindern Gottes, die Gottes Willen achten, die Gaben des Himmels zufließen“. „Es sind viele Geister auf, uns die kostbare Habe zu rauben. Seien wir deshalb wachsam und holen wir uns in den Gottesdiensten die Kraft, bösem Treiben zu begegnen!“.

In der Züricher Pressekonferenz („Zwischen Kontinuität und Wandel“) wies der neue Stammapostel Dr. Leber am 18.05.2005 auf drei Ziele hin, die im Zentrum seiner Arbeit stehen sollen: „Ihm sei zuerst das seelische Wohlergehen aller Mitglieder der Neuapostolischen Kirche ein besonderes Anliegen. Außerdem wolle er die Einheit im Apostelkreis fördern und pflegen. Drittens sei es ihm wichtig, die bereits angestoßenen Entwicklungen mutig und entschlossen weiter zu treiben. Sein Wahlspruch für die kommende Zeit: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem"(siehe Römer 12,21)“.

Bereits am 01.07.2005 wurde schnell deutlich, wie die stammapostolische Vision von der Selbstbildüberwindung in der (“Göttlichen Dimension“) konkret aussieht: „Der von Apostel Paulus im Brief an die Epheser ausgesprochene Wunsch, dass Christus durch den Glauben in ihren Herzen wohnen möge und sie in der Liebe eingewurzelt und gegründet seien, hat auch in der Endzeit des Erlösungswerkes nichts an Bedeutung verloren (siehe Epheser 3,17.18). Der Glaube kommt aus der Predigt, hat Apostel Paulus an anderer Stelle hervorgehoben (siehe Römer 10,17). Deshalb ist es so wichtig, in den Gottesdiensten das geistgewirkte Wort auf- und anzunehmen, um Erkenntnis zu erlangen und die göttlichen Dimensionen zu begreifen. Solange die Gnadenzeit währt, hat Gott Geduld mit uns. Aber einmal ist auch sie vorbei. Dann löst Gottes Gerechtigkeit die Gnade ab und jeder Mensch empfängt, wie er gehandelt hat, es sei gut oder böse. Nutzen wir deshalb Gottes Geduld, uns vorzubereiten auf die verheißene Wiederkunft Christi, die denen, die treu an ihn glauben, ewige Gemeinschaft mit Gott bringt“.

Wie man sieht, unterliegt die „Achse des Bösen“ (Axis of Evil) – ein vom ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush eingeführter Begriff -, auch nakintern der Schiebung. In der offiziellen (Stellungnahme zum Sündenbegriff) vom 29.04.2005 gibt es nämlich keinen eindeutigen Grenzverlauf. Das zugehörige (Dokument) befasst sich damit, dass der heilsnotwendige neuapostolische Amtskörper Sünde und Schuld zu definieren hat und besser weiß, was böse ist. Na-amtskörperlich herrscht das Böse auch im Jenseits, da lt. geltender neuapostolischer Apostellehre auch im Jenseits noch munter weiter gesündigt und konvertiert werden kann. Schon Wilhelm von Kaulbach konnte in seinem Gemälde von der „Hunnenschlacht“ der Dimension der Fortführung der Kämpfe im Himmel ungeheuren Ausdruck verleihen. In der Symphonischen Dichtung Nr. 11 von Franz Liszt ist das Thema auch musikalisch präsent.

Zum Glück gehört auch na-amtlicherseits die („musikalische Verkündigung des Evangeliums“) zu einem der neuapostolisch bestens fachberatenen Spezialgebieten amtierender BaVi-Apostel. Im na-amtlichen Repertoire der Neuapostolismen im passenden Outfit zur Verkündigung des Evangeliums darf u. v. a. na-türlich auch ein Medley aus (Fluch der Karibik) na-türlich nicht fehlen. Unter der geistlichen Führung unserer nakademisch gebildeten Gebietskirchenpräsidenten und deren Stäbe liegt nakintern Fluch und Segen halt besonders vermengt nah zusammen. Zur musikalischen Verkündigung des neuapostolischen Evangeliums (Apostelamt) könnte auch der (Mephistowalzer) passen :wink: .

Demgegenüber hatte sich Stammapostel Leber im Gottesdienst jedoch unlängst in Osnabrück gezwungen gesehen, seiner (Sorge vor zuviel Protestantismus) im Gottesdienst Ausdruck zu verleihen (CID 30.11.2006). Am 02.04.2009 informiert der Stammapostel, dass die NaK-Ostafrika („das zu halten hat, was wir haben“) , denn pfingstlerische Gemeinden würden das gute Wachstum negativ stören. Der VFB schlägt am 05.09.2009 in dieselbe Kerbe und geht hart mit dem Biblizismus, mit dem Evangelikalismus und mit dem Fundamentalismus ins Gericht. Ohne ihren neuen neuapostolischen Glauben scheint sich allerdings die inhaltliche Position der BaVi-Apostel aktuell selbstbildgerecht in lauter Wohlgefallen aufgelöst zu haben (VFB 13/09) . Wir wissen' s auf alle Fälle nicht.

Wie sehr sich die Achse des Bösen nakintern hinter den Gottesdienstkulissen verschiebt, zeigt auch die Pressemitteilung vom 24.01.2006, wonach die BaVi ihr Taufverständnis verändert hätte, da Apostel künftig sogar (trinitarische Taufen anerkennen) würden. Das soll sogar auch für das Jenseits gelten, allerdings nicht posthum sondern – exakt wie na-amtlich verlautbart – ab damaligem Stichtag nur zukünftig.

Das Ravensburger Jugendmagazin („schnell, informativ, hautnah dabei“) konnte zwar zur geschlossenen Gesellschaft der Dortmunder BaVi keinen Papp berichten („langsam, desinformativ, meilenweit weg“), jedoch am 06. März 2010 über die
(Vorbereitung auf den Gottesdienst für Entschlafene) aus dem Vollen schöpfen. „Das Böse“ war Thema zur Präparierung des Jugendentschlafenengottesdienstes. Highlight neben dem Altar war die Powerpoint-Präsentation mit dem Thema: „Geführt – Verführt?“. Mit einleitenden Worten führte der Vorsteher der Gemeinde in das sensible Thema ein (Neuapostolischer Power-Point-Altar) .


Der Spirit der BaVi-Apostel schreibt in der Epistel seines glaubenskommerziellen VFB-Magazins voller Sachkunde: „Das Böse ist überall“ und da fragt sich der Laie schon, wo da nakintern noch Platz für Gott bleibt :wink: ?

Man kann unseren lieben Bavi-Aposteln einfach nicht böse sein :wink:.

shalom

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Re: "Das Böse"

#2 Beitrag von shalom » 15.04.2010, 17:44

[color=red][ => MBISCHOFF’S „GLAUBE IM ALLTAG“ ][/color] hat geschrieben: Richtig oder falsch (UFO 08/2010)

...Welcher Weg ist denn in meinem Fall richtig, wie soll ich mich denn entscheiden?

Doch die Frage bleibt drängend: Wie kann ich in einer so verworrenen Welt richtig handeln?

Handeln in Selbstverantwortung – das hat vor Jahrzehnten schon Stammapostel Hans Urwyler empfohlen. Nicht in erster Linie die schlechte Kindheit vorschieben, wenn etwas nicht so gelingt, wie gewünscht. Nicht die Eltern, Kinder, Verwandten, die Amtsträger oder gar den lieben Gott verantwortlich machen für eigenes Wohl oder Wehe. Die Entscheidungshilfen annehmen, die Gott schenkt: in der Heiligen Schrift, im Wort des Evangeliums, durch weise Ratgeber. Doch entscheiden tun wir selbst ... Nicht-Entscheiden ist immer falsch. art

Werte neuapostolische UFO-Gläubige im neuapostolischen Alltag,

da suchen die Menschen von alters her – und heute wieder – nach Entscheidungshilfen. Medizinmänner werfen Tierknochen…nach Wahrsagerinnen geschickt…die Sterne werden gedeutet…Horoskopen beherzigt…Amtskörpern geglaubt…Meinungsforschern vertraut. Selbst Bezirksapostel werden momentan von sich überschlagenden selbstbildgerechten Visionen geplagt. Vision V2010, DNG2011, V2014, V2020 und mittlerweile ist sogar schon die (V2050) auf den na-.amtlichen Kaufauskrabbeltischen zu haben.

Wie man am 10. April 2010 nakintern lesen konnte, hat Das Böse viele Gesichter und beschäftigt viele Berufszweige. Wie und wo lässt sich das Böse fassen? Die neue spirit 02/10 hat sich auf Spurensuche begeben und lässt neben der Bibel Philosophen, Juristen, Theologen halt und den Mann von der Straße zu Wort kommen… (MYBISCHOFF / SPIRIT: Immer und überall: Das Böse) . Das relativiert na-türlich die UFO-Fangfrage „Richtig oder falsch“ nicht ganz unwesentlich :wink: .

Schon im 5ten Buch Mose, im 18ten Kapitel in den Versen 21-22 steht zu exakt diesem stammapostolischen Sachverhalt, wo aus einer Prophezeiung nichts wird, folgendes: „21. Ob du aber in deinem Herzen sagen würdest: Wie kann ich merken, welches Wort der Herr nicht geredet hat? 22. Wenn der Prophet redet in dem Namen des Herrn, und es wird nichts daraus und es kommt nicht, das ist das Wort, das der Herr nicht geredet hat; der Prophet hat’s aus Vermessenheit geredet, darum scheue dich nicht vor ihm“.

In Samuel wird von David berichtet. Er hatte einen weisen Rat, Ahitophel genannt, so dass der Text sagt: „es habe so viel gegolten, was Ahitophel vorschlug, als wenn man Gott selbst gefragt hätte!“ (2.Sam. 16,23). Dennoch viel er dahin und kam so tief, dass er David, seinen Herrn verraten, erwürgen und vertilgen wollte und selbst David musste damals schon lernen, wie es um „Ratschläge (Botschaften) göttlichen Charakters“ bestellt sein kann.

Im Prophetenbuch Jeremia steht die dramatische Schilderung, wie zwei Propheten – Jeremia und Hanania – zur gleichen Zeit in Jerusalem auftraten. Beide begannen ihre Verkündigungen mit den Worten: „ So spricht der Herr““ – und dann sagten sie vollkommen Gegensätzliches!

Auch von neuapostolischen Altären ist versucht worden Seelen „ auf’s Neue das Joch der Knechtschaft aufzulegen“. Selbst die Evangelien berichten von unsauberen Geistern, die: „ sich in den Tempel Gottes setzen und den Anschein herbeiführen sie seien Gott“ und: „Vergeblich aber ist’s, dass sie mir dienen, dieweil sie lehren solche Lehre, die nichts ist denn Menschengebot.“ bzw.: „ Wohl fein habt ihr Gottes Gebot aufgehoben, auf daß ihr eure Aufsätze haltet“.

So wie es den Anschein hat, dass sich Jesus und die Urapostel mit biblischem Wort gegen damalige religiöse Rigorosisten verteidigten, so wäre heute sinngemäß genauso zu verfahren („dann muss man eben so acht haben auf die Lehre“). Die Bibel warnt in z.B. in Jeremia 18, 18 wie folgt: „ Aber sie sprechen.....; denn die Priester können nicht irren im Gesetz, und die Weisen können nicht fehlen im raten, und die Propheten können nicht unrecht lehren! ....“. Im 23.ten Kapitel, Vers 11 steht: „ Denn beide, Propheten und Priester, sind Schälke; und auch in meinem Hause finde ich ihre Bosheit, spricht der Herr “. Die Verse 16 und 17 schildern: „ so spricht der Herr Zebaoth: Gehorchet nicht den Worten der Propheten, so euch weissagen. Sie betrügen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des Herrn Munde. Sie sagen denen, die mich lästern: „Der Herr hat‘s gesagt, es wird euch wohl gehen“; und allen, die nach ihres Herzen Dünkel wandeln, sagen sie: „Es wird kein Unglück über euch kommen.““.

Des Weiteren berichten die Verse 21, 25, 31-32: „Ich sandte die Propheten nicht, doch liefen sie; ich redete nicht zu ihnen, doch weissagten sie“.

„Ich höre es wohl, was die Propheten predigen und falsch weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt.“

„Siehe ich will an die Propheten, spricht der Herr, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: Er hat’s gesagt.
Siehe, ich will an die, so falsche Träume weissagen, spricht der Herr, und erzählen dieselben und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losen Reden, so ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der Herr.
“.

Wie lässt Molière seinen Tartuffe in einer göttlichen Komödie sagen:

„Elmire: Man macht uns Angst mit dem Gebot des Himmels
Tartuffe: Die lächerliche Furcht kann ich zerstreuen,
Und Ihre Skrupel weiß ich zu beheben.
Der Himmel, ja verbietet manche Freuden,
Doch kann man sich mit ihm schon einigen;
Es gibt so eine Lehre, nach Bedarf
Die Bande des Gewissens leicht zu lockern,
Um dann das Schlechte einer Handlung durch
Die Reinheit unsrer Absicht gleich zu läutern.
Ich führe Sie in das Geheimnis ein;
Sie müssen sich von mir nur leiten lassen.
Stillen Sie mein Verlangen ohne Furcht;
Ich steh dafür und nehm die Schuld auf mich…“

Tartuffe: […]
„Nun, Ihre Zweifel kann ich leicht beheben:
Seien Sie versichert, alles bleibt geheim.
Das Böse liegt im Aufsehn, das man macht;
Das öffentliche Ärgernis ist Sünde;
Wer im geheimen sündigt, sündigt nicht.“

… wenn das Schlechte einer Handlung durch die Reinheit der Absicht gleich geläutert wird, dann bleibt ja alles wieder gut und alle sind die Verantwortung los, die sie nie hatten.

Bei allen eigenen oder Naktivitäten dritter aber bitte unbedingt dran glauben: „Das öffentliche Ärgernis ist Sünde“ :wink:.


Es gibt noch viele und oft sehr (kostspielige Methoden) , die versprechen, die Wahrheit über die Zukunft zu sagen. Ob diese Methoden das wirklich können, ist äußerst fraglich. Saul hatte nach der Hexe von Endor geschickt und in NaK-NRW befragen die Mächtigen halt ihre Hofmathematiker („Wir werden nicht mehr wachsen“) .

Was ist nun richtig für einen mächtigen GBK-Präsidenten und richtig im Sinne Gottes? Nichtstun wäre da eine Alternative. Die Hände in den Schoß legen. Gott wird schon machen, der Bezirksapostel ist ja sein Kind. Wer nichts tut, macht keinen Fehler, oder? Es gibt diesen dümmlichen Spruch: »Wer schläft, sündigt nicht!« Jesus ließ dem ängstlichen Nichtstuer im Gleichnis von den Pfunden, die die Knechte erhalten hatten, nicht durchgehen, dass er aus Angst, das (Aktien)Kapital zu verlieren, dasselbe ins Schweißtuch gewickelt und vergraben hatte. Wirtschaftsapostel Brinkmann - ein Unternehmer par excellence.

Von unseren Aposteln mehr dazu in (Wahrsager, Botschafter, Kartenleger…) .

shalom

Knodel

Re: "Das Böse"

#3 Beitrag von Knodel » 15.04.2010, 20:22

Man kann unseren lieben Bavi-Aposteln einfach nicht böse sein
Allerdings....
Da gibt es andere Kandidaten bei denen ein gepflegter Ausraster eine coole Alternative wäre.
Das betraf heute auch die Telekomtechniker die am Sendemast basteln und auch nach vielstündigen Gesprächen ohne nennenswerte Ergebnisse nur ein "Wir wissen nicht, warum bei ihnen das Net nicht funktioniert." rausquetschen. :twisted:

tergram

Re: "Das Böse"

#4 Beitrag von tergram » 15.04.2010, 21:08

Knodel hat geschrieben:[Wir wissen nicht, warum bei ihnen das Net nicht funktioniert.
Ohne funktionierendes Netz ins WWW und dann auch noch ins gf24 - wenn das kein schönes Glaubenserlebnis ist! :wink:

Knodel

Re: "Das Böse"

#5 Beitrag von Knodel » 15.04.2010, 21:29

tergram hat geschrieben:
Knodel hat geschrieben:[Wir wissen nicht, warum bei ihnen das Net nicht funktioniert.
Ohne funktionierendes Netz ins WWW und dann auch noch ins gf24 - wenn das kein schönes Glaubenserlebnis ist! :wink:

Der Herr bewahre dich vor giftigen Schlangen- und Hundebissen..... :twisted: :wink:
Ich kann nicht mal an mein Mailfach so es dann jemandem gelingt mir eine Mail zu schicken. Die landen nämlich zur Zeit im ewigen Nirwana. :wink:
Spät in der Nacht, wenn die Jungs vom Sendemast geklettert sind funktioniert es manchmal. Dabei gelingt es mir manchmal noch meine Schuhe zu besohlen während ich "surfe".

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Re: "Das Böse"

#6 Beitrag von shalom » 05.05.2010, 12:01

[url=http://cms.nak-sued.de/index.php?id=30808][ = > NaK Bezirksapostelreich Ehrich ] [/url hat geschrieben: Erstes „Bezirksämter-Wochenende“ 2010 (18.04.2010)

Zum ersten „Bezirksämter-Wochenende“ im Jahr 2010 trafen sich auf Einladung des Präsidenten der Gebietskirche Süddeutschland, Bezirksapostel Michael Ehrich, am 17. und 18. April die Apostel und Bischöfe aus Süddeutschland sowie die süddeutschen „Bezirksämter“… Zudem nahmen…Apostel Anatolij Budnik und die Bezirksämter aus der Ukraine … und aus dem Nahen Osten teil. Hingegen konnten die Bezirksämter aus weiteren Ländern des Bezirksapostelbereichs nicht dabei sein: Für sie waren Flüge am Freitag gebucht, die Airlines hatten jedoch aufgrund der Aschewolke infolge eines Vulkanausbruchs auf Island Flüge gestrichen bzw. die Flughäfen waren gesperrt.

Der somit etwas dezimierte Teilnehmerkreis… .

Tempelreinigung“ bedeute für sie, alles, was sich nicht mit dem Herrn vertrage, aus dem Innersten hinauszuweisen. Beispielhaft nannte er übermäßiges Streben nach irdischen Dingen und fehlgeleiteten Eifer im Werk Gottes.

Werte Reiskostenreduzierer, liebe Reisekostenaufbläher,

das von NaKi gestreute Reisekostenreduktionsmärchen trifft auf die Praxis im riesigen Bezirksapostelreich Ehrich - und man fühlt sich schon wieder verascht :mrgreen: .

Allein nur die Aschewolke hat das erste Bezirksämterwochende 2010 dezimiert und nicht die Haushaltsdisziplin der Haushälter über GottesDienstgeheimnisse. Da lässt Ehrich seine Bezirksämter mal schnell zu zwei Gottesdiensten einfliegen :wink: .

Doch nicht nur der Vulkan im Machtbereich Schumachers, auch der F&A-Glaubensscheiterhaufen der feuereifrigen BaVi hat viel Staub aufgewirbelt. Selbst das Streben nach irdischen Dingen wie z . B. nach Koffergurten aus dem VFB-Hause der Herrn Apostel erzeugt hie und da Feinstaub. Doch wo bleibt da die Tempelreinigung?

Kein Wunder wenn dann sogar die Statistiken der angestellten Nakademiker – seitdem die glänzenden Mitglieder-, die Amtsträger- und die Gemeindezahlen um die Toten bereinigt worden sind -, einen total dezimierten Eindruck erwecken.

shalom

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Re: "Das Böse"

#7 Beitrag von shalom » 05.05.2010, 18:11

"...die Airlines hatten jedoch aufgrund der Aschewolke infolge eines Vulkanausbruchs auf Island Flüge gestrichen bzw. die Flughäfen waren gesperrt. Der somit etwas dezimierte Teilnehmerkreis"...passt aufgrund der F&A-Scheiterhaufenaschewolke unheimlich gut zu dem dezimierten neuapostolischen Glauben (DNG)... .

Asche zu Asche; Mitgliederzahl zu Mitgliederzahl; Glaubensstaub zu Glaubensstaub (selbstbildgerechte nakademische Tempelreinigung).

shalöm

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Re: "Das Böse"

#8 Beitrag von shalom » 18.05.2010, 17:37

[ = > MYBISCHOFF / GLAUBE IM ALLTAG ] hat geschrieben: Zauber der Dankbarkeit (UFO 20. Mai 2010)

... Ein undankbarer Mensch hat selten gute Laune.

Undankbare Menschen vergleichen häufig: Geht es meinem Nachbarn, meiner Kollegin besser als mir? Und wenn das in ihren Augen so ist, dann ist es nicht mehr weit zur wertenden Anklage… .

…Denn in meinen negativen Erwartungen werde ich selten enttäuscht. Das ist ein tückischer Teufelskreis… .

Werte Be- und Entzauberer,

es ist der Zauber der Denkbarkeit, der mich zu diesem Posting reizt :wink: .

Meine neuapostolischen Seelsorger sind fast pausenlos mit sich selbst und ihrem Selbstbild beschäftigt. Meine Segensträger überlegen, was ihnen noch fehlt, was die Geschwister noch alles für sie tun könnten. Oder was ihnen die Geschwister noch nicht gegeben haben, worauf aber Gott in des Apostels Namen Anspruch zu haben glaubt (z. B.: „Verzehntung von Minze, Kümmel und Dill“).

Undankbare Apostel vergleichen häufig: Geht es meinem Nebenapostel, meinen Seelsorgekollegen besser als mir? Und wenn das in ihren Augen so ist, dann ist es nicht mehr weit zur wertenden Anklage: »Das ist zu theologisch. Die sind nicht legitimiert! Die haben doch alle nur Schrumpfsakramente! Wie kann Gott das zulassen! «

Ein Apostel beschrieb sein Glaubenslebensgefühl mal so: »Ich bin ständig auf der Hut, denn viele andersgläubige Seelsorger sind nicht ehrlich. Sie drehen ihren Gläubigen Schrumpfsakramente an.« Wenn Apostel so denken, erwarten sie nichts Gutes von ihren Kollegen – und das wird sich auch so erfüllen. Denn in ihren negativen Erwartungen werden sie selten enttäuscht. Außerhalb des Apostolates überall nur Schrumpfsakramente. Das ist ein tückischer Teufelskreis der depressiv machen kann. Wie will so ein Amtskörper aber mit so einer negativen Erwartungshaltung fröhlich werden? Wofür soll er dankbar sein? Segen als Gegenleistung für die Opfer? Dankbar für Dankopfer?

Überlieferte Jesulehre und Barmherzigkeit gehen hingegen Hand in Hand ("Barmherzigkeit will ich, keine Opfer"). Diesen Satz habe ich neulich in der Bibel gelesen. Ob er für das Apostolat nicht gilt?

Eine positive seelische Grundstimmung lässt sich mit pauschal apostulierten Schrumpfsakramenten wohl schwerlich in Einklang bringen, es sei denn, man frönt dem selbstbildgerechten Wohlfühlen und baut auf esraelitische Opferbilanzen / Statistiken („undankbare Menschen vergleichen häufig“… :mrgreen: ) und steht felsenamtsfest auf laut törneren Füßen.

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Re: "Das Böse"

#9 Beitrag von shalom » 16.04.2012, 11:53

[urlex=http://www.nak-koeln-west.de/site/startseite/aktuelles/view-details-id-56666.htm][ = > Kirchenrechtlich unselbständiger NaK-NRW-Unterbezirk KÖLN-WEST ][/urlex] hat geschrieben: Konfirmation von Lea Gromottka in der Gemeinde Köln-Mitte (16.04.2012)

Am Sonntagnachmittag, 15. April 2012, empfing Lea Gromottka in der Gemeinde Köln-Mitte den Segen zu ihrer Konfirmation. Den Gottesdienst hielt Bezirksapostel Armin Brinkmann. Eingeladen in die Gemeinde Köln-Mitte waren die Gemeinden Bergheim und Köln-Nord.

Bezirksapostel Brinkmann legte dem Gottesdienst das Wort aus Sprüche 11,27 zu Grunde: „Wer nach Gutem strebt, trachtet nach Gottes Wohlgefallen; wer aber das Böse sucht, dem wird es begegnen“.

Werte Köln-Westler, die sich nach Köln-Mitte eingeladen hatten, wo auch noch die Bergheimer und Köln-Nordler eingeladen waren und immer noch genug Platz war,

Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmann war auf der Suche nach den Geldwechslern dem Bösen bereits schon 2007 begegnet und scheint es immer noch nicht wieder losgeworden zu sein.

Bischof und Finanzdienstleister Flore hatte 2012 in der NaK-NRW unter Brinkmann übrigens auch schon mit demselben Textwort konfirmiert (wir berichteten) .

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Re: "Das Böse"

#10 Beitrag von shalom » 07.05.2012, 18:40

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/kurznotiert/120502_400-konfirmanden-bekennen-ihren-glauben/][ = > Wirtschaftsapostel Brinkmann ][/urlex] hat geschrieben:
400 Konfirmanden bekennen ihren Glauben(02. Mai 2012)

Dortmund. Zwischen dem 29. April und dem 13. Mai 2012 treten in den Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen mehr als 400 junge Christen vor ihre Gemeinden, um ihre Treue zu Gott zu geloben und damit ein aktives Bekenntnis zu ihrem Glauben abzugeben.

Haupttermin für die Konfirmation ist der 6. Mai 2012. Die Sonntage davor und danach sind mögliche Ausweichtermine.

[urlex=http://cms.nak-sued.de/index.php?id=38327][ = > Schwiegersohnapostel Ehrich ][/urlex] hat geschrieben:
Konfirmationsgottesdienste gefeiert: 900 Konfirmandinnen und Konfirmanden in Süddeutschland eingesegnet (23.4.2012)

In zahlreichen Kirchengemeinden in Süddeutschland wurden am Sonntagvormittag, 22. April 2012, Gottesdienste mit Konfirmation gefeiert.

Den Gottesdiensten mit Konfirmation lag als Bibelwort Sprüche 11,27 zugrunde: „Wer nach Gutem strebt, trachtet nach Gottes Wohlgefallen; wer aber das Böse sucht, dem wird es begegnen“.

Werte Ein- und Ausgesegneten (Profanierten), liebe Segens- und Profanierungsträger und all ihr Haupt- und Ausweichsterminierten 8),

die Gebietskirche Ehrichs ist nur unwesentlich größer als die Brinkmanns – zählt nach eigenen Angaben mit 900 aber mehr als doppelt so viele Konfirmanden, als NRW (400).

Anders als der o.a. NRW-Spot suggeriert, hatte in der NaK-NRW der Konfi-Marathon schon deutlich früher eingesetzt. Bereits am 1. April – das ist kein Scherz -, hatte Segens- und Finanzdienstleister Flore in Alsdorf ausweichskonfirmiert ( Glaubenskurzschuljahr) .

Am 16. April zog Finanzdealer und Bezirksapostel Brinkmann dann mit der vorgezogenen Konfirmation seiner Lea Gromottka in der Gemeinde Köln-Mitte mit dem selben Serientextwort nach (wir berichteten) .

Durch die neuapostolische Konfirmation wechseln kirchenrechtlich unselbständige Kinder dann hinüber in die kirchenrechtliche Unselbständigkeit der Religionsmündigen und Erwachsenen und haben ihr Dasein dann in kirchenrechtlich unselbständigen Gemeinden in kirchenrechtlich unselbständigen Bezirken ihrer kirchenrechtlich selbstbildständigen Letztentscheider wohlfühlsam – durch „Brot und Spiele“ (Brunch und Events) aufgepeppt -, zu fristen.

Der letzte Konfi-Jahrgang alten Glaubens wird 2012 auf die neuapostolische Glaubenslebenswelt losgelassen.

Ähnlich wie bei blühenden Potemkinsche Dörfern scheint auch hinter den imposanten Nakulissen einiges im Argen zu liegen. Ich denke da z. B. an die (Mitgliederstatistik) wo buchaltärlich immer neue Hiobsbotschaften bekannt werden. Da scheinen Potemkinsche Geschwister, Potemkinsche Gemeinden und Potemkinsches Wachstum – zum Kneten der Opfergeldbörsen – zum Apostelalltag gehört zu haben.

Vielleicht haben die Geschwister halt auch nur Potemkinsche Bezirksapostel?

shalom

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