mediasinres meldet sich wieder, Thema Welsch

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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dietmar
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Re: mediasinres meldet sich wieder, Thema Welsch

#11 Beitrag von dietmar » 29.10.2011, 07:58

schliese mich gerne an....lg

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agape
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Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, al

#12 Beitrag von agape » 29.10.2011, 10:31


DER RÜTLISCHWUR

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,

in keiner Not uns trennen und Gefahr.

Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,

eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.

Wir wollen trauen auf den höchsten Gott

und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.



(Schiller, Wilhelm Tell, 2. Aufzug, am Schluss der 2. Szene)



Der Rütlischwur ist ein Element einer Geschichtserzählung des ausgehenden 15. Jahrhunderts, die im Zuge der Entstehung moderner Nationalstaaten zu einem Schweizer Nationalmythos ausgebaut wurde. Gemäss dieser Geschichte schlossen Vertreter von Uri, Schwyz und Unterwalden auf dem Rütli, einer Wiese am Vierwaldstättersee, per Eid einen gegen die Habsburger «bösen Vögte» gerichteten Bund. Der Rütlischwur wird erstmals im Weißen Buch von Sarnen 1470/1474 erwähnt, allerdings noch ohne Datierung. Der Geschichtsschreiber Aegidius Tschudi setzte in seiner Mitte des 16. Jahrhunderts entstandenen Schweizer Chronik das Datum des Rütlischwures auf den «Mittwoch vor Martini» 1307 fest, also auf den 7. November 1307.

ALLES GUTE FÜR ALLE!

(Die schönen Zeiten sind fast ;-) vorbei, wo Aufklärungs- und Rechercherartikel unentgeldlich - aus innerem Antrieb veröffentlicht wurden!)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Maximin

Re: mediasinres meldet sich wieder, Thema Welsch

#13 Beitrag von Maximin » 29.10.2011, 12:31

:) Lieben Freunde,
in meinem früheren NAK-Gemeindechor habe ich sehr gerne dieses Lied mitgesungen:

„1
Herrlich strahlt des Meisters Gnade
von des Leuchtturms Felsenrand,
und er gibt uns hochzuhalten
kleine Lichter längs dem Strand.
Eure Lichter lasset brennen,
laßt sie strahlen durch die Nacht,
daß noch manch verirrtes Schifflein
sicher werde heimgebracht!"


Zweifellos ein missionarisches Lied. Nun weiß ich nicht, ob dieses Lied in den NAK-Chören auch aus der Mode gekommen ist. Klar ist, dass Leuchttürme inzwischen völlig überflüssig geworden sind. Neuere Technik ersetzt sie um ein Vielfaches besser.

Versetzen wir uns nun aber mal um 150 Jahre zurück. Wenn damals ein Leuchtturm nach dem anderen sein Leuchtturmsfeuer gelöscht hätte, dann wäre das für die Küstenschifffahrt eine Katastrophe gewesen.

Hier schaltet nun wieder ein bewährter Leuchtturm ab. Schade! Tut mir leid, dass ich dafür nichtDankeschön“ sagen kann. Was ich aber sage, das ist dieses: „Unser kleines friedliches Forum bietet einen Freiraum für alle diejenigen an, die ihre Leuchte weiter brennen lassen können und wollen, sei sie klein oder groß."

Herzliche Grüße vom Maximin aus Berlin :wink:

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Loreley 61
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Re: mediasinres meldet sich wieder, Thema Welsch

#14 Beitrag von Loreley 61 » 29.10.2011, 19:20

Abschied ist ein scharfes Schwert

Kaum ein anderer konnte Texte so gut formulieren, wie er.
Mit "spitzer Feder" und doch so sachlich und fair.
Immer brachte er alles genau auf den Punkt. Seine Sachkenntnis war enorm.
Sein Engagement vorbildlich und seine website die beste, die ich kenne.
Er hat weder Kosten noch Mühen gespart, um Informationen rund um die NAK (kostenfrei) an Interessierte weiterzugeben.

Ja, es ist schade, das mediasinres.net bald ganz vom Netz geht, aber was (mir) bleibt ist eine tiefe, gegenseitige Freundschaft. Danke René! :wink:
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

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evah pirazzi
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Re: Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod

#15 Beitrag von evah pirazzi » 29.10.2011, 22:37

shalom hat geschrieben:
[urlex=http://www.mediasinres.net/home/abschied-nehmen-tut-nicht-immer-weh/][ = > Mediasinres ][/urlex] hat geschrieben: Abschied nehmen tut nicht immer weh

(Update 27.20.2011)
shalom,

das ist interessant, du bist jetzt - wie es scheint - im 20. Monat diesen Jahres, bzw. das Update wurde am 27.20.2011 gemacht. Demnach hat das Jahr bei dir ca. 24 Monate, also jeder nur etwa 15 Tage. Das gefiele mir auch - bei gleichem Gehalt, versteht sich...

8)
agape hat geschrieben:...(Die schönen Zeiten sind fast ;-) vorbei, wo Aufklärungs- und Rechercherartikel unentgeldlich - aus innerem Antrieb veröffentlicht wurden!)
Wo du Recht hast, hast du Recht - es sind teu're Zeiten - Pestilenz, Erdbeben hin und wieder...

:shock:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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