Auferstehung

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Andreas Ponto
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Auferstehung

#21 Beitrag von Andreas Ponto » 05.04.2010, 13:49

Ich halte es da mit Paulus.
Die Diskussion über die Auferstehung ist ja offensichtlich damals schon geführt worden.
Paulus hat sich dazu eindeutig geäussert (ich sag es mal mit meinen Worten):
Ohne den Glauben an die Auferstehung Jesus des Gesalbten, ist der gesamte christliche Glaube ad absurdum geführt.

Wie schön, dass ich das genau so auch heute im evangelischen Ostergottesdienst in der Fahrradkirche Zöbigker* von der Pfarrerin hören durfte.
Ein klares und eindeutiges Bekenntnis - ohne wenn und aber.

Schön ist auch, dass die Frauen damals am Grab in der Erfüllung ihres Dranges zum Dienst an ihrem Herrn, eine Offenbarung erleben durften.
Diese konnten sie dann schlicht annehmen, glauben und verkünden.
Die Jünger hatten da (anfangs) schon mehr Probleme damit. Und wieder andere mussten viel tun, damit nicht sein kann, was nicht sein darf.

Da hilft auch die Theologie wie sie Cemper ins Feld führt nicht (ohne, dass ich damit etwas gegen Theologie gesagt haben will - diese schafft nur keinen Glauben).

Der Glaube an den Auferstanden ist das zentrale Element des christlichen Glaubens. Darauf baut schlichtweg das gesamte Christentum auf.

centaurea


* Fahrradkirche Zöbigker
http://www.martin-luther-kirchgemeinde. ... rsicht.htm

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tosamasi
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Re: Auferstehung

#22 Beitrag von tosamasi » 05.04.2010, 14:44

Ja, eigentlich. Aber es gibt auch viele Stimmen die nur eine ethische Lehre darin sehen.
Dass nicht alles so gewesen ist, wie es uns die Heiligen Schriften beschreiben, ist wohl (fast) jedem klar. Es wurden Botschaften transportiert. (Vielleicht sagte Stap. Krebs deshalb, die Bibel sei schmutziges Grubenwasser :wink: )
Nach dem Ev. Lukas fanden Auferstehung, Erscheinung und Himmelfahrt an einem Tag statt, in der Apostelgeschichte liegen 40 Tage dazwischen.
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abendstern_
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Re: Auferstehung

#23 Beitrag von abendstern_ » 05.04.2010, 15:01

Interessant hierzu ein Vortrag von Hubrtus Halbfas "Traditionsbruch und Neubeginn".

reh

Re: Auferstehung

#24 Beitrag von reh » 05.04.2010, 15:27

Nun, was ist Glaube?
Naja, nur zu sagen, was wir zu glauben glauben ...

Was ich auch so drumherum glaube ... SICHER WEIß ich, dass Jesus Christus auferstanden ist, wie auch immer, und auch "nur" der ERSTE Auferstandene ist.

Das Drumherum ist zwar ganz nett zum philosophieren, und auch sicher notwendig, sich drüber Gedanken zu machen,

aber WISSEN tue ich, das Christus lebt, und auch in mir.

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tosamasi
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Re: Auferstehung

#25 Beitrag von tosamasi » 05.04.2010, 16:19

Das meint aber seinen Geist, während wir hier über die körperliche Auferstehung nachdenken.
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reh

Re: Auferstehung

#26 Beitrag von reh » 05.04.2010, 16:56

natürlich,
und zur körperlichen Auferstehung schrieb ich mit der
Betonung auf "Drumherum" und "wie auch immer":

Was ich auch so drumherum glaube ... SICHER WEIß ich, dass Jesus Christus auferstanden ist, wie auch immer, und auch "nur" der ERSTE Auferstandene ist.

Das Drumherum ist zwar ganz nett zum philosophieren, und auch sicher notwendig, sich drüber Gedanken zu machen...

Gaby

Re: Auferstehung

#27 Beitrag von Gaby » 05.04.2010, 17:05

abendstern, danke für den Link :-)

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Loreley 61
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Re: Auferstehung

#28 Beitrag von Loreley 61 » 05.04.2010, 17:41

Oh ja - abendsterns link ist genial. Absolut lesenswert!!!! Ich denke ebenfalls, dass das Christentum erneut vor einem Paradigmenwechsel steht und irgendwie zeigt der link mir sogar, dass ich da auf dem richtigen Weg zu sein scheine. Es gibt demnach, in meinen Worten ausgedrückt, sogenannte Vorreiter in diese Richtung - und Bremser. Aber der Weg zum Paradigmenwechsel ist nicht aufzuhalten. Fast zum Schluß dann diese Sätze aus dem link, die ich voll unterstreichen kann:

"Es geht also nicht darum, das Christentum zurückzulassen oder es gar gegen eine andere
religiöse Tradition einzutauschen. Als ob das möglich wäre! Es geht darum, es auf eine neue
Bewusstseinsebene zu heben und in diesem mühsamen Prozess, den keiner für sich alleine zu
leisten vermag, auch von anderen Religionen und Kulturen zu lernen. Dabei zeigt sich schon
heute, dass es immer mehr Menschen gibt, die aus mehreren religiösen Traditionen leben, ihre
Spiritualität nicht nur aus einer religiösen Tradition schöpfen, etwa wesentliche Elemente
dem Buddhismus entnehmen und sich zugleich doch als Christen verstehen, also eine multiple
religiöse Identität entwickeln. "

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

tergram

Re: Auferstehung

#29 Beitrag von tergram » 05.04.2010, 18:02

oben eingestellter link hat geschrieben: "Es geht also nicht darum, das Christentum zurückzulassen oder es gar gegen eine andere
religiöse Tradition einzutauschen. .... .... Dabei zeigt sich schon
heute, dass es immer mehr Menschen gibt, die aus mehreren religiösen Traditionen leben, ihre
Spiritualität nicht nur aus einer religiösen Tradition schöpfen, etwa wesentliche Elemente
dem Buddhismus entnehmen und sich zugleich doch als Christen verstehen, also eine multiple
religiöse Identität entwickeln. "
Amen. Wer also nicht an eine physische Auferstehung glaubt, es deshalb nicht weniger ein Glaubender. Christentum ist mehr als der geopferte und auferstandene Gottessohn. Viel mehr. Und anders.

verbindlich

Re: Auferstehung

#30 Beitrag von verbindlich » 05.04.2010, 18:46

Ich habe auch noch eine Version:
Nach der Auferstehung ging Jesus zum Friseur, ließ sich Bart und Haare schneiden und zog sich eine schwarze Kutte an, die gab es, denke ich, damals auch schon.
Damit, mit diesem neuen Outfit, sorgte er für Verwirrung bis auf den heutigen Tag, wo wir wieder bei der Einfachheit der Sache wären, einfach nur mal glauben....

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