Veränderungen in Norddeutschland

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: Veränderungen in Norddeutschland

#21 Beitrag von shalom » 06.12.2010, 18:01

Werte DiskursteilnehmerInnen 8),

schaut man sich das einzige neuapostolische (Kirchenlokal) Islands einmal näher an, dann fällt der Emblemmangel sofort ins Auge.

Gerade in Blankenese und jetzt auch wieder im Fall Mai sind den Brüdern und Geschwistern die Emblemstreitigkeiten der Justizapostel immer wieder vor Augen geführt worden.

Es ist schon ein na-amtliches Kreuz, wo auf den neuapostolischen Kreuzzügen Emblemkreuze anzubringen sind und wo Schrumpfkreuze als hinreichend ausreichend tolerierbar zu gelten haben… .

Bei dem innerapostelamtlichen Durcheinander schein die Apostel schon ganz, em blemblem geworden zu sein.

shalöm

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Re: Veränderungen in Norddeutschland

#22 Beitrag von shalom » 06.12.2010, 19:12

[urlex=http://nak-norddeutschland.de/nc/index/aktuelles/nachrichtendetails/datum////bezirksapostelwechsel-in-norddeutschland.html][ = > Neuapostolische Gebietskirchensammelsurium NaK-Schumacher ][/urlex] hat geschrieben: Bezirksapostelwechsel in Norddeutschland (06.12.2010)

Ein bedeutsamer Festgottesdienst mit dem Stammapostel fand am Sonntag, 5.12.2010, im Hamburger Congress Centrum statt. Per Satellit wurde dieser Gottesdienst in den ganzen Bezirksapostelbereich übertragen. Wie bereits angekündigt wurde Bezirksapostel Karlheinz Schumacher in den Ruhestand versetzt und Apostel Rüdiger Krause als neuer Bezirksapostel für Norddeutschland ordiniert.

…Bezugnehmend auf ein Wort aus Lukas, 12,38 „Und alles Volk machte sich früh auf zu ihm, ihn im Tempel zu hören.“ hob der Stammapostel das „Aufmachen“ besonders hervor… .

…Bezirksapostel Klingler ging in seinem Dienen auf die Gedanken des Bezirksapostels Schumacher ein. Im Gegensatz zum „Öffnen“ steht das „Dichtmachen“.

Werte Aufgemachte, liebe Dichtmacher und Dichtgemachte 8),

ein neuapostolischer Festgottesdienst jagt den Stammapostel zum nächsten. Jetzt liturgisch noch würdiger. Und dann diese öffentlichkeitsbearbeiteten Aufmacher.

Zu leicht kann es geschehen, dass Apostel auf Grund schlechter Hochrechnungen „dicht“ machen und sich mit dem Opfer dorthin zurückziehen, wo die Performance stimmt. Das ist ihnen wichtig! Dafür lassen sie sich erwärmen endlich zur Sache zu kommen, in die Gemeinschaft der Immobilienmanager (Dichtmacher) .

Und wenn es um die BaV-Sitzungen und Rechenschaft geht, halten die BaV-Apostel so was von dicht, dass einem die Ohren klinglern.

shalom

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Re: Veränderungen in Norddeutschland

#23 Beitrag von shalom » 08.12.2010, 13:06

[urlex=http://nak-norddeutschland.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/2010/Dezember10/PK_Rede_StA_Leber.pdf][ = > PK NaKi am 06.12.2010 / Rede von Stammapostel Dr. Wilhelm Leber ][/urlex] hat geschrieben:
Meine sehr geehrten Damen und Herren, verehrte Gäste, liebe Glaubensgeschwister,

ich freue mich, dass wir uns heute hier begegnen können, insbesondere auch
deshalb, weil ich mich hier heimisch fühle. Hamburg ist meine zweite Heimatstadt
und in dieser Verwaltung unserer Kirche habe ich jahrelang als Bezirksapostel
gearbeitet und auch heute noch einen Schreibtisch.

…Solche Seelsorge geht über den üblichen Kirchendienst weit hinaus. Neben einer
soliden theologischen Ausbildung und organisatorischem Geschick geht es vor
allem um den Sendungsauftrag des Herrn, ihn und sein Evangelium
hinauszutragen in alle Welt… .

Werte Erst-, Zweit-, und Drittheimatstädter vor allem 8),

Bischof Schwerdtfeger hatte unlängst den KiGo10-14 besucht (nachsitzen?) und dort über die (zukünftige Stadt) gepredigt. Dort werden Bürger dieser Stadt jene sein, die als Zeichen des Bürgerrechtes einen Ausweis der Stadt besitzen. Solch einen Ausweis hatten die Gotteskinder vom Bischof schon einmal ausgestellt bekommen, wo nur noch die Daten der Heiligen Wassertaufe und der Heiligen Versiegelung einzutragen waren. Gott will seine Kinder ja auch erkennen und seine Apostolizisten kennen kein Pardon, wie die Ausweisung Kuhlens nahelegt. Stammapostel Dr. Leber hat auch in Hamburg noch einen Schreibtisch. Schreibtische, Porschegleichnisse, Flugzeuge und Ausweise sind die Arbeitsmittel, mit denen heutige Stammapostel die Opfer delegierend für sich arbeiten lassen.

Und so eine Seelsorge eines echten BaVi-Apostels geht über den üblichen Kirchendienst mit Schrumpfsakramenten, theologischer Ausbildung und organisatorischem Geschickt weit hinaus. Es geht den BaVi-Aposteln vor allem anderen um in dem, vom Herrn erhaltenen Sendungsauftrag zur Apostelendzeit selbstbildgerecht zu wirken. Die Ausbildung als Apostolizist kann die fehlende theologische Ausbildung glatt überkompensieren, weil ein ordentlich ordinierter Apostolizist sein Leben Gott geweiht hat und sich dadurch von Gott durch den Stammapostel persönlich, also vom Allmächtigen zum Dienst an den Gebietskirchen mit den unselbständigen Bezirken und unselbständigen Gemeinden berufen weiß, was unabdingbare Voraussetzung für ein gesegnetes Wirken im na-amtlich kontrollierten Apostolizeistaat darstellt.

Der Segen der Botschaft Bischoffs soll in Deutschland sogar noch bis 2045 anhalten (nachhalltige Seelsorge).

Bei so großen Vorschußlorbeeren und Vertrauensvorschüssen frage ich mich allerdings schon, warum als Interimsbezirksapostel Schumacher als blankeneser Ausputzer und Hardliner herhalten musste, anstatt gleich mit einem neuen Besen sanft durchzukehren.

Natürlich gehe ich davon aus, dass Stp. Dr. Leber weiß, dass es die Gebietskirche "NaK-Nord" gar nicht gibt (es ist ein Hirngespinst), sondern der neue Präsident jeweils Gebietskirchenpräsident der Gebietskirchen Hamburg, Bremen, Irland, Island… wird, mit all dem verwaltungsgemäßen Aufwand, der beim Verwalten von solch kleinen Zwerggebietskirchen verbunden ist. Die Gebietskirche Island präsentiert sich noch nicht einmal mit einem würdigen Emblemkreuz und die na-amtlichen Gottesdienstzeiten in anderen Teilen des Imperiums zeugen teilweise von einem echten Schlendrian!

Was für eine „PK“ (Pressekonferenz). Vermutlich ein Heimspiel vor Zentralorgan und evtl. vor fünfter Kolonne wie bei der Inthronisation von Finanzapostel Koberstein in Ffm. .

shalöm

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Re: Veränderungen in Norddeutschland

#24 Beitrag von shalom » 09.12.2010, 19:05

[urlex=http://nak-norddeutschland.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/2010/Dezember10/PK_Rede_BA_Krause.pdf][ = > PK von BaVi-Apostel Krause am 06.12.2010 anlässlich seiner Inthronisation ][/urlex] hat geschrieben:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Glaubensgeschwister,

ich begrüße Sie sehr herzlich zur heutigen Pressekonferenz aus Anlass des Wechsels in
der Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche Norddeutschlands.

Zu meinem Lebensmotte habe ich eine Aussage des im Ruhestand lebenden Stammapostels
Richard Fehr gemacht: "Wir wollen unverkrampft und freudig nachfolgen." Die
für mich aus diesem Motto herzuleitende "Leichtigkeit des Glaubens" möchte ich vorleben
und vermitteln. Das Motto schließt die Nachfolge zu Jesus Christus und dem
Stammapostel ein. Die Glaubensgeschwister und Gäste meines Arbeitsbereiches sollen
fühlen, dass ich allezeit mit unserem Stammapostel eins bin.

Werte Kirchenleitungsfehlgeleitete, liebe Fehlleitungsleidtragende 8),

ich bin schon sehr peinlich berührt, wenn Dipl. Verwaltungswirt – zumal schon seit 2003 Verwaltungsleiter im Dienst Gottes unter Schumacher - sich als Präsident der "NaK-Norddeutschland"? fühlt. Die ehemals selbständigen Gebietskirchen Hessen, Rheinland Pfalz und Saarland hatten vor einiger Zeit zur Gebietskirche HRS fusioniert. Diesen Verwaltungsschritt haben die Gebietskirchenverwaltungen Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nicht vollzogen. Es sind eigenständige Zwerggebietskirchen geblieben, wofür deren Manager wohl seine Gründe hatte.

Finanzapostel Koberstein als Chef der Gebietskirche HRS ist zwar auch Chef von z. B. Ägypten, jedoch gehört Ägypten aber nicht zum Kerngebiet der Gebietskirche NaK-HRS. Sonst würde seine Gebietskirche ja auch NaK-HRSÄ heißen. Der neue Bezirksapostel Krause scheint ein sehr unverkrampftes Verhältnis zu seinem eigenen Beritt zu haben.

In der offiziellen "PK" ist ein schöner Tippfehler enthalten. Ich meine auf Seite 2 oben die „Lebensmotte“. Als so eine Glaubenslebensmotte hat sich die „Botschaft“ der Stammapostel bis heute entpuppt. Was für ein Einfältigkeitsfalter in der Leichtigkeit des neuapostolischen Glaubens. Die Leichtgläubigkeit und die bereitwillig gezollten Vertrauensvorschüsse machten offenbar, dass die neuapostolische Keimzelle der geistlichen Erbauung zur Vollendung unserer Seelen das göttliche Wirken in den Gemeinden verbannt hatte und wie Stp. Dr. Wilhelm I heute immer noch verbannen lässt. Die Gemeinden werden heute doch durch Apostelmanager so umstrukturiert und umfusioniert, dass sie sich betriebswirtschaftlich rechnen, denn nur die Apostel sind mit allen Gaben und Kräften ausgestattet, die ein neuapostolisches Apostelselbstbild braucht, um selber in Leichtigkeit im Segen zu stehen.

So eine „steife Brise“ eines Vorangängers kann den Nachfolgenden schon mal den Atem verschlagen :wink: .

Die Glaubensgeschwister und Gäste meines Arbeitsbereiches sollen fühlen, dass ich allezeit mit unserem Stammapostel eins bin“. Das ist doch eine klare Ansage, als hätte es (Galater 2, 11 ff) oder auch die „Bischoff-Connection“ und deren „Botschaft“ nie gegeben. Im Gegensatz zu den biblisch überlieferten „Ich bin“-Worten kommt mir die geistlich stark reduzierte „Ich bin“-Variante des neuen Apostolizisten doch sträflich leichtgläubig vor.

shalom

John

Re: Veränderungen in Norddeutschland

#25 Beitrag von John » 10.12.2010, 21:09

:idea: Tja shalöm, es kommt immer und vorallem im Glaubensleben darauf an, was der geneigte Zuhörer einer Predigt als gottwohlgefällig für sich selbst aufnimmt und dann danach lebt.
Schmarrn, so wie der Bayuware sagt, fällt unten durch. 8)
Und ich empfinde so manches als Schmarrn was ich da so lese und lasse es "links" liegen, da verrottet es.
John :idea: :mrgreen:

shalom
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Re: Veränderungen in Norddeutschland

#26 Beitrag von shalom » 13.12.2010, 12:49

Werte DiskursteilnehmerInnen,

über die PK (Pressekonferenz) anlässlich des Stabwechsels in Gottes Lenkungsstab sind die Berichte ja recht dürftig. Da können die neuapostolische „Leichtigkeit des Apostelglaubens“ und die darauf resultierende "Leichtgläubigkeit" umso besser gedeihen. Nach der schumacherischen Flaute bringt das glaubenskommerzielle Magazin gk unter dem Titel („Frische Brise“) die Stabwechselnachricht und garniert diese mit einem Bild, welches wohl eher zum Thema „Ölgötzen“ passen würde :mrgreen: .

shalöm

shalom
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Re: Veränderungen in Norddeutschland

#27 Beitrag von shalom » 15.12.2010, 06:25

[urlex=http://nak-norddeutschland.de/nc/index/aktuelles/nachrichtendetails/datum////kircheneinweihung-in-nuuk-groenland-ein-besonderes-ereignis.html][ = > Unselbständige Gebietskirche NaK-Grönland ][/urlex] hat geschrieben: Kircheneinweihung in Nuuk / Grönland - ein besonderes Ereignis (13-12-2010)

Große Freude bei unseren grönländischen Geschwistern in Nuuk. Am 21. November 2010 konnte ein neues Gotteshaus geweiht werden.

Im Obergeschoss befinden sich ein ausreichend dimensioniertes Schlafzimmer, das auch als Sakristei dient, sowie ein kleines Zimmer und Einbauschränke.

Werte Eingeweihte, liebe Ausgeweidete 8),

wie die neuapostolischen Bilder (Bild1) und (Bild2) zeigen, können apostolizistische Weihegottesdienste auch unter alten Emblemen stattfinden und das mit einer kirchenrechtlich unselbständigen Gemeinde, die in Deutschland wegen Nichterfüllung der Bestandssicherheitskriterien schon längst der finale Rettungsschluss ereilt hätte.

Die neue „Leichtigkeit des Apostelglaubens“ ist schon ganz schön heftig, denn das Leben eines Apostels der Eskimos ist wahrlich nicht einfach, weiß "August Prolle" zu berichten (- Aus dem Tagebuch eines Missionars –) .

Mehr Schlafzimmer für neuapostolische Sakristeien („zur Sache Schätzchen“) - shalöm

Adler

Re: Veränderungen in Norddeutschland

#28 Beitrag von Adler » 15.12.2010, 18:39

Zitat:


Im Obergeschoss befinden sich ein ausreichend dimensioniertes Schlafzimmer, das auch als Sakristei dient, sowie ein kleines Zimmer und Einbauschränke.


Zitat Ende

Wie sagte schon der alte Gottesmann: "Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf." :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Psalm 127 Vers 2

LG Adler

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Re: Veränderungen in Norddeutschland

#29 Beitrag von shalom » 01.02.2011, 13:33

+++Nordlichter+++Nordlichter+++

Apostilizist Krause sieht sich mit norddeutscher Glaubensfinanzmisere konfrontiert!

…am 31.01.2011 hätte ein Bischof auf einer Vorsteher-Versammlung in HH zwei Din-A-4 Seiten mit Aussagen des Stammapostelamtsinhabers zum deutlich zurückgehenden Opfer verteilt. Die Vorsteher hätten das zum Thema zu machen.

Das Wegbleiben der Geschwister und ihre Gründe sind weniger Thema als vielmehr der ausbleibende Segen (das ausbleibende Opfer)....

s.
+++Nordlichter+++Nordlichter+++

shalom
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Re: Veränderungen in Norddeutschland

#30 Beitrag von shalom » 02.02.2011, 11:58

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/110201interviewkrause.html][ = > MYBISCHOFF / Bezirksapostelinterview ][/urlex] hat geschrieben:
Großzügigkeit bei klarer Linie – Interview mit Rüdiger Krause (1. Februar 2011)

Hamburg. Im Gespräch mit UF beleuchtet der neue Kirchenleiter seinen Weg
vom Hüter des Gesetzes zum Hüter der Schafe Christi.

Vorbildlich handele etwa die römisch-katholische Kirche, die an ökumenischen
Aktionen und Veranstaltungen teilnehme, ohne sich dabei zu verbiegen.

Schließlich will sich Bezirksapostel Krause um eine Stärkung der Rolle der Frau
in seiner Kirche kümmern… . »Da sehe ich aber noch weitere Gebiete: Administrative Arbeiten,
Öffentlichkeitsarbeit, Besuchsdienste bei Kranken,« steckt der leitende Seelsorger
das erweiterte Betätigungsfeld für Frauen ab
.

Werte Großzügige, liebe „klar Linierte“ und all ihr "seelsorgerisch Abgesteckten" 8),

wenn ein Polizist als Seiteneinsteiger bei den Bezirksaposteln auf mögliche Schwerpunkte seiner künftigen Führungskräftetätigkeit angesprochen wird, liegt klar zunächst die Öffentlichkeitsarbeit an oberster Stelle. Apostolischsein, Apostolizist zu sein bedeutet Öffentlichkeitsarbeit. Jesus war z. B. auch schon Öffentlichkeitsarbeiter mit eigenem Zentralorgan, der „Ur-Jerusalem-Post“. Und jetzt gibt Krause ganz selbstverzweckt seinem eigenen Selbstbild ein Interview im eigenen Zentralorgan :wink: .

Weitere Nakzente will der neue mit Musik sowie der Jugendpflege setzen. Was wäre Musik ohne Akzentuierungen? Endlich will eine neuapostolische Führungskraft „weg von der bloßen oberflächlichen Teilnahme an Events“ und „hin zu mehr inhaltlicher Tiefe im Geistlichen“. Das sollte nach den Jahren der geistlichen Dürre ab 2012 mit dem neuen Glauben für Apostel (DNG) vielleicht möglich werden.

Dass der neue als sein Vorbild die unverbiegsame „Römisch Katholische Kirche“ benennt, zeigt das starke Anlehnungsbedürfnis im gegenwärtigen Apostolizeistaat. Bis an Sturheit grenzende, selbstbildgerecht in Szene gesetzte „Starheit“ im VIP-Bereich statt Flexibilität. Was hatte „die Botschaft“ die neuapostolischen Apostel so verbogen (bis zur Entmündigung Gottes). Allmählich bekommt Gott durch metaphorisierende Apostel allerdings wieder etwas mehr Souveränität zugebilligt.

Die ewiggestrige NA-Halsstarrigkeit wird auch in dem neuen Passus über die neuapostolische Rolle der Frau unausgesprochen gut zum Ausdruck verholfen. Als Führungskraft im Apostolizismus steckt ein Apostolizist „das erweiterte Betätigungsfeld für Frauen ab". Wohlmöglich mit Flatterband :mrgreen: . Denn schließlich will sich der Präsident um eine Stärkung der Rolle der Frau (mit NaK-SBW-Haushaltsführerschein?) in seinem Gebietskirchenreich kümmern („Administrative Arbeiten“, „Öffentlichkeitsarbeiten“, „Besuchsdienste bei Kranken“). Wow, was für neue, noch neuerapostolische Arbeitsrollen!

So eine richtungsweisende neue »Großzügigkeit im Umgang« mit leichtgläubigen Frauen hätte ich so schnell nach Schumacher nicht für möglich gehalten. Wenn da nicht: »Die klare Linie unserer Kirche beibehalten« wird, nur damit alles wieder gut bleibt :wink: .

„Vom Hüter des Gesetzes zum Hüter der Schafe Christi“ und deren Scherflein… :mrgreen:

Chor bitte ACM 85 Vers 2: „Apostel schirm und hüte“…

shalöm

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