NaK goes RKK?

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Anne

#11 Beitrag von Anne » 09.02.2010, 10:53

Ach, die haben sich nur von Cemper beirren lassen, der immer fragte: "Und was war - bitteschön - in der Zwischenzeit?!"

Oder so. :wink:

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agape
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#12 Beitrag von agape » 09.02.2010, 11:09

Dieter hat geschrieben:Über dieses
Das Apostelamt war in der apostellosen Zeit zwar nicht besetzt,
doch immer gegenwärtig, da zur Kirche immer das Apostelamt gehört.
bin ich auch gestolpert. Vor allem, da es mit den bisherigen Lehrmeinungen der NAK absolut inkonform ist. Bisher hiess es doch immer, daß es nach dem Tod des letzten Apostels der Urkirche (Johannes) eine apostellose Zeit gegeben habe, die mit der Wiederaufrichtung des Erlösungswerks in der Endzeit ihren Abschluß gefunden habe.

Also wie jetzt: Gab es ein kontinuierliches Apostelamt seit der Urkirche oder nicht?

Und falls es das gab, dann kann die NAK der restlichen Christenheit das Heil nicht mehr absprechen. Denn wenn es ein Apostelamt ohne Apostel geben kann, dann kann es auch Heil ohne Apostel geben. Damit entfällt aber die Grundlage des Selbstbildes der NAK wieder. Schafft sich die NAK die Notwendigkeit ihres Apostelamtes durch die Hintertür selber ab und keiner merkts?

Irgendwie versteh ich das Ganze nicht so recht. Muß ich aber glücklicherweise auch nicht (mehr).

Dieter
Ja, das ist die Inkompatibilität!
Das könnte die NAK sofort ad absurdum führen, damit das aber nicht passiert wird das Apostolat in einen bes. Zusammenhang gebracht.
Ich denke, man wird da noch mal lauter drüber nachdenken. :wink: :wink:
Irgendwie versteh ich das Ganze nicht so recht. Muß ich aber glücklicherweise auch nicht (mehr).
Ja.
Ja!

Und trotzdem ist es interessant zu sehen, wie die na -(un)-theol. Kapriole kunstvoll vollzogen wird.
Es ist hier die NAK, nicht Herr K. (!)
Anne hat geschrieben:Ach, die haben sich nur von Cemper beirren lassen, der immer fragte: "Und was war - bitteschön - in der Zwischenzeit?!"
Cemper als Katalysator der pre-alpha und beta-Version ;)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

shalom
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#13 Beitrag von shalom » 09.02.2010, 13:08

[=>Informatiosnabend Zürich: Selbstjustizapostel Wend trägt das neue Selbstbild vor sich her (14.12.2007)]
nak.org hat geschrieben: Das im Informationsabend am 04.12.2007 vorgestellte neue Selbstbild der Neuapostolischen Kirche soll künftig als Grundlage für weltweit einheitliche Aussagen in der Öffentlichkeit dienen.

Alle Aussagen, die im Informationsabend am 24. Januar 2006 („Usterabend“) mitgeteilt wurden, gelten unverändert und uneingeschränkt… .

Einen guten Informatio-nabend werte Selbst- und Fremdbilder, liebe Eigensinnigen,

jetzt tut doch nicht so :mrgreen: . Sogar im na-amtlichen Degerloch tuts schon wieder tuten. Natürlich muss man Amt vom Amtsinhaber trennen. Innernaklich ist z. B. das Prophetenamt verwaist, weil das jetzt Manager nebenbei miterledigen, die neben ihrem Job mehreren Herren dienen und auch noch einen auf Apostel machen.

Auch durch das Gottesurteil vor 50 Jahren im Fall Bischoff war Amt und Träger plötzlich voneinander getrennt worden. Das Stammapostelamt bekam einen neuen Amtsinhaber. Heutzutage ist auch das neuapostolische Unterdiakonenamt als Hülle noch vollgültig da, wird nur nicht wieder neu besetzt. Kleider (Ämter) machen Leute. Unterdiakon, eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Die Rolle „Unterdiakon“ bleibt, wird nur nicht neu besetzt. Die Ähnlichkeit des na-amtlichen Amtsselbstverständnisbildes mit Strukturen vom Schauspiel kommt nicht von ungefähr.

Besonders freitagnachmittags kann man die Erfahrung machen, dass Ämter verwaist sind. Ausgeflogen. So ähnlich stelle ich mir auch einen Kokon für das neuapostolische Apostelamt vor (NaK=Neuapostolischer Kokon). Der mit der Apostelrolle betraute Amtskörper war in der Urkirche ausgeflogen und erst heute ist halt wieder ein neuer Apostel in die leere Amtskörperhülle geschlüpft und versucht, wieder eine heilsnotwenige, segenstragende Rolle zu spielen.

Da ist es kirchenfinanzstrategisch für theologische Laien durchaus sinnvoll, bei mächtigen Allianzen einen gewissen Schutz zu suchen. Übrigens am 1. Februar hat die BaVi-Koordinationsgruppe der NAK International in Berlin zusammen gesessen. Auch bezgl. der na-amtlich korrekten Hostienhaltung der Hostienhalter (Träger transsubstantiationierter Hostien) sind neue Leitgedanken in den Amtsköper durchgesickert (Extrablatt zur neuen na-amtlichen „Darreichungsform von Fleisch und Blut Christi“). Die Abendmahlssondernummer widmet sich der selbstbildbewussten und na-amtlich korrekt akzentuierten Hosteinübergabe an die, zum Abendmahl richtlinienkonform zugelassenen HostienempfängerInnen (Konsumenten).

Es hat schon etwas theadralisches, wenn ein Amtskörper aus seinem Selbstbild heraustritt und, in der Requisite, in so einen uralten Kokon 2000 Jahre später ein neuer Träger schlüssig un(theo)logisch hineinschlüpft und gleich die Hauptrolle spielen will.

shalom

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#14 Beitrag von shalom » 10.02.2010, 12:34

[=>Zürich - Vatikan (09.02.2010)]
bischoff-verlag hat geschrieben: Großbaustelle Ökumene

Kardinal Walter Kasper benennt die Großbaustellen der Ökumene. Anlass ist die seit dem 8. Februar 2010 im Vatikan tagende internationale Konferenz zu den 40 Jahre währenden Bestrebungen für Einheit unter den Christen.

Werte Baumeister, liebe Baubemeisterte,

wenn man dem UFO-Artikel liest, behält man den Eindruck, dass auf der Großbaustelle des Ökumeneministers kein neuapostolischer Ökumeneapostel, keine Ökumenedelegation des Oberhauptes der Kirche – unseres hochverehrten Amtsinhabers des Stammapostelamtes – anwesend ist. Wenigstens ein neuapostolischer Ansing-, Projekt-, Elite- Grab- Jugend- oder südhessischer Konzertchor hätte sich doch wenigstens wieder einmal zbindlich in Szene setzen – und Zeugnis bringen können (naktuell 26.10.2009).

Vermutlich haben die neuapostolischen Apostel auch ganz andere Großbaustellen, als Ökumene (ACK). Da gibt es die Großbaustelle EJT, deren Verstärker immer noch voll aufgedreht sind und wo der Druck zur Premiere von Bezirzaposteln unverändert hoch gehalten wird (EJT-Premiere in Klagenfurt am 20.02.2010).

Pfusch am Bau hatte es unlängst bei der Selbstbild-DVD des Apostelamtskörpers gegeben und auch bei dem Bau des neuen Glaubens, mit dem die lebenden Apostelamtsinhaber ausgestattet werden sollen, läuft es nicht rund. Da hätte das – heute wieder mit internationalem Leben erfüllte neuapostolische Apostelamt – auf einer internationalen Konferenz im Vatikan nichts beizusteuern.

Stattdessen scheint der Ruhrgebietskirchentag 2010 für den Wirtschaftsapostel Brinkmann echt eine große Herausforderung dazustellen :wink:.

Und so sehe ich heute eigentlich nur eine einzige [=>NaK-Großbaustelle]. Es sind die Naktivitäten der NaK-Service-Aktiengesellschaft. Über die Baufortschritte auf der Großbaustelle wacht sogar eine na-amtliche (Webcam). Diesen Service für neugierige Begleiter der „NaK-Service-Aktiengesellschaft“ Wirtschaftsapostel Brinkmanns mit dem Projekt „Betreutes Bauen“ mit baumeisterlichen Aposteln hat die breite Öffentlichkeit sterkrade der neuen neuapostolischen "Transparenz" :mrgreen: zu verdanken.

Danke, danke, danke

shalom

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