NAK-NRW: "Der Herr kütt"

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#21 Beitrag von shalom » 05.01.2010, 21:41

[=>NaK-NRW (Rechtlich unselbständige Gemeinde Köln-Ehrenfeld]
nak-ehrenfeld.de hat geschrieben: Aktuelles

Et hät noch immer jot jejange & Et kütt, wie et kütt Donnerstag, 31.12.2009

…Bilder wurden damals während des Gottesdienstes so gut wie nie gemacht…

Werte DiskursteilnehmerInnen,

wenigstens das Bild kütt :mrgreen:.

Das Ehrenfelder Herrkütt-Layout hat sich seit meinem letzten Besuch auf der Seite beharrlich verändert. Ein tolles Glaubenserlebnis von neuapostolischer Beharrlichkeit.

In Relation zu den heutigen na-amtlichen Bildergalerieorgien amüsiert es schon zu lesen, dass früher Bilder während des Wirkens des Heiligen Geistes an neuapostolischen Altären so gut wie nie gemacht worden sind.

Ich kann mich noch gut an die tradierten Glaubenserlebnisse von Begegnungen mit den, für das Durchsetzen der, von oben verordneten Fotografierverbote zuständigen Ordnungskräfte (Subdiakone) erinnern… . Und dann werden heute für die anzufertigenden Chroniken vom zeitgemäßen Amtskörper jene Illegalfotografierer heimbesucht und zur Bilderweitergabe bedrängt, die vom zeitgemäßen Amtskörper damals wegen Glaubensungehorsam diszipliniert worden waren… :mrgreen: .

Amt im Wandel von der Proklamation "Kirche im Wandel"(2009) zu "Kirche in Beharrlichkeit" (2010)… :wink: .

shalom

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#22 Beitrag von shalom » 08.02.2010, 06:22

[=>Unselbständige NaK-NRW-Satellitengemeinde Ehrenfeld]
nak-ehrenfeld.de hat geschrieben:Christen und Fröhlichkeit (Mittwoch, 03.02.2010)

"Fröhlichkeit gehört zum Christentum wie der Duft zu einer Blume", so sagte es einmal Albert Schweitzer

Von der Freude können wir viel in der Bibel lesen… .

Freude währt lang, ist eine Quelle der Kraft und reicht tief ins Innere… . Spaß haben ist sicherlich auch erquickend, aber vielleicht doch eher nur kurzfristig… .

Werte Diskursteilnehmerinnen,

mit dieser Ausgeglichenheit und die Zuversicht, die schon im Kölschen Grundgesetz, Artikel 3 und 2, Anwendung finden, möge uns frohen Mutes durch NaK-NRW-2010 begleiten mit der Gewissheit: Der Herr kütt! (“Et hät noch immer jot jejange. Et kütt, wie et kütt).

Ich bin beruhigt, dass auf dem Feld der Apostelehre wortkirchlich nicht nur das Kölsche Jrundjesetz, sondern auch die Bibel fröhlich zitiert werden kann. Im Laufe einer Woche sind die kurzweiligen Gottesdienste sicherlich erquickend (wohlfühlend, wohlriechend, Opferkastenfüllen…) aber vielleicht doch nicht als eine Freudenquelle geeignet, die darüber hinaus als Quelle der Kraft tief ins Innere reicht.

Wen freuen heute noch die Gottesdienste mit der Botschaft Bischoffs, mit der Andersgläubige unbarmherzig verfolgt und ausgeschlossen worden waren? Wen freut heute noch der neuapostolische Glauben (F&A), von dem Pater Johanning und Apostel Kühnle im Auftrag ihres Senders und Stammapostels überall rumerzählen, dass er schon längst auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre und der neue neuapostolische Glauben (DNG / DVD) dereinst bald erscheinen würde, vielleicht noch vor der wiederkommenden Heimholung der vollends zubereiteten Bräute von heute (um es mal fröhlich so durch die neuapostolische Blume zu sagen)? Vielleicht hatten die beiden ja – wortkirchlich schlüssig unt(heo)logisch temporär erquickend -, auch wieder nur eines der typisch na-amtlichen Späßle, gemacht (nakintern „Botschaften“ genannt)?

Kapelle bitte NGB: „O du fröhliche Apostelendzeit…“ (das Kultlied an kultig freigerasten „Abenden göttlicher Freuden“) :mrgreen: .


Schließen möchte ich mit dem na-kölschen §11 („Do laachs de disch kapott“). Damit dürften die Rechtsunsicherheiten von Geschwistern im Umgang mit ihrem Amtskörper und dessen Gleitklauseln (Gebötlein) zumindest auf dem wuchernden „Feld der (L)Ehre“ (LEhrenfeld) kirchenrechtlich unselbständig geklärt zu sein.

Kölle Alaaf (seit der Erneuerung / Wiederaufrichtung des Karnevals 1823 der Ruf der kölschen Jecken).

Bewahren sie sich also auch in 2010 eine fröhliche Einstellung zum na-amtlichen Humor („jet jeck simmer all“) – shalom

shalom
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#23 Beitrag von shalom » 18.02.2010, 19:51

[=>Rosenmontagsapostel propagieren „Sorgfältige Lebensführung“]
nak-koeln-west.de hat geschrieben: Jugendprogramm am Rosenmontag 2010 (Alfred Krempf, 15.02.2010)

…Auf dem Weg zur Kirche, so Apostel Otten, habe er sich Gedanken darüber gemacht, dass dieser Tag in Köln ein Tag ausgelassener Freude sei. Umso erstaunlicher sei es, dass viele junge Menschen sich hier in der Kirche zu einem Gottesdienst zusammengefunden hätten… .

Sorgfältige Lebensführung
Als Grundlage des Gottesdienstes hatte Apostel Otten Epheser 5, Vers 15 vorgelesen: „So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise,“… .

Weise handeln
…In verschiedenen Bildern machte der Apostel deutlich, was weise Lebensführung bedeutet.

Ordnung als Grundlage des Lebenskonzepts
…Wir wollen…unser Opfer – den Zehnten – in unserer Finanzplanung von vornherein berücksichtigen… .

Auch im Hinblick auf die von Apostel Otten angesprochene Opfertreue gab er [Apostel Zeidlewicz] der Jugend noch einen guten Rat. Es ist wichtig zwischen Opfer und guten Werken zu unterscheiden. Angesichts der gegenwärtigen Naturkatastrophen spenden manche freudig für die Opfer. Solche Spenden sind unzweifelhaft ein gutes Werk. Sie können aber das Opfer nicht ersetzen sondern nur daneben treten.

Anschließend hielt Apostel Klaus Zeidlewicz (Bereich NRW-Südwest) einen Vortrag zum in Arbeit befindlichen Grundlagenwerk "Der neuapostolische Glaube" - auch Katechismus genannt.

Im Jahr 2006 feierte der "Rosensonntag" sein 50-jähriges Bestehen.

Werte Käuer, liebe Vor- und Wiederkäuer,

dieser NeuRosenmontag wird durch den Na-Kölschen §9 („Wat soll dä Käu? “) wunderbar zusammengefasst. Dabei könnte der Rosensonntag schon etwas älter sein, als es das Na-Kurzzeitgedächtnis zulässt. Die sorgfältige Glaubenslebensführung an Hand der neuapostolischen Apostel beschert 2010 das Jubiläum des tragischen Endes der Botschaft.

Lt. dem Geschäftsführer eines Verlaghauses, dem Apostel Franz-Wilhelm Otten (ein Kölle Urjestein) hätte wegen des EJT2009 im Jahre 2009 am Rosenmontag keine Jugendaktivität stattgefunden. Die Jugendaktivität an Rosenmontag ist durch den Dienstgeschäftsführer Ap. Otten extra für 2010 wiederaufgerichtet worden (ein Ottengezücht?). Auf dem Weg ins neuapostolische Ehrenfeld hatte sich der Stargast Gedanken darüber gemacht, dass dieser Tag in Köln ein Tag „ausgelassener Freude“ sei. Umso verwunderter war er, als er feststellen musste, dass trotzdem gerade mal 200 NaktivistInenn (aus ganz NaK-NRW) sich noch zur Büttelpredigt eines Neuapostolismen hatten zusammentrommeln lassen. Vermutlich mussten sich mehrere Beauftragte einen Jugendlichen teilen. Schluss mit lustig. Dank sorgfältiger Kirchen- und Glaubenslebensführung war es dann auch so.

Der stehgreifende (Elferrat in der Bütt). Der Herr kütt. Neuapostolismen unter sich. Wie schon an Zentralpfingsten 2008 (Kult-Urhauptstadt Berlin) war auch wieder Weisheit das Thema („Weisheit ist nicht Intelligenz und Erkenntnis ist nicht Wissen“). Eine na-amtliche „Ausbildungsakademie“ sowie ein „Bildungswerk“ in zwei „Bildungsnotstandsgebietskirchen“ soll dort das „Nichtwissen“ und die „Nichtintelligenz“ bei den Amtsinhabern noch weiter vertiefen (fassadenhoftypisch schlüssig un(theo)logisch). Für das Lebenskonzept von Hauptamtlichen ist Hauptsache, dass die Finanzplanung von vornherein gebührend berücksichtigt ist (wie bei der Botschaft).

Der Geschäftsführer eines Verlagshauses – auch Apostel genannt -, ein echter „Multitasker“, predigte über Menschen, die alles gleichzeitig mitmachen wollen würden (so genannte „Simultanten“). Oberste Simultante - eher wohl ein Simulonkel -, dürfte Wirtschaftsapostel Brinkmann sein, der zig Pöstchen gleichzeitig innehat. Auch Otten ist gleichzeitig Geschäftsführer und Teilzeitapostel sowie Regionalapostel für Neuapostolisch-Kosovo und auch für Neuapostolische-Albanien. Er lässt die Freude aus und erzählt lieber etwas vom Opfer als strategische Finanzplanung. So kann es gehen, wenn sich ein Amtskörper vor Stress sich nicht mehr an einer Sache erfreuen kann und z. B. an so einem Tag ausgelassener Freude, Freude auslässt.

Dabei fällt auf, dass von den Apostelsimul(t)anten (viele Apostel dienen nur mit halber Stelle) auch im simulieren nicht schlecht sind. Die Botschaft war z. B. so ein Hirngespinst. Der heute amtierende (wiederaufgerichtete) Amtsinhaber des wiederbesetzten Stammapostelamtes – das Stammapostelamt war all die vielen Jahrhunderte lang vakant gewesen -, lässt aktuell „Weisheit“ und „Erkenntnis“ in na-amtlicher Perfektion simulieren. Ein Paradebeispiel für eine neuapostolische Simultante ist Pater Johanning, der rumerzählte, dass der alte neuapostolische Glaube seiner Chefapostel schon längst auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre und der gleichzeitig am EJT, am Kulturgebietskirchentag, am neuen Entschlafenenkult, am neuen Glauben simultan mitmachen will. Übrigens hatten die Apostel mit ihrem alten Glauben schon längst abgeschlossen (nur Asche war vom Scheiterhaufen übrig geblieben), während die Abschlussarbeiten am neuen neuapostolischen Glauben (DNG) und an den Bräuten immer noch nicht abgeschlossen werden konnten.

Neben Mutterwitz, Ostfriesenwitz, Sprachwitz hier noch ein wiedergeborener Zeidlewicz aus Köln: Ein Kapitel ihres neuen Glaubens soll der „Sünde und dem Heilsplan Gottes“ gewidmet sein. Chor bitte einen Tusch :mrgreen: .

In dem neuen neuapostolisch momentan noch unausgegorenen Glauben soll sogar mit Antworten auf Fragen der „persönlichen Lebensführung“ uneigenverantwortlichen Bezug genommen werden. Da neuapostolische Opfertreue – zumindest lt. Glaubensgeschäftsführer auf Halbzeitstelle Otten - zu „unübersehbarem Segen Gottes in allen Lebensbereichen“ führt, strafen der von Ehrich für den Glaubenslebensbereich ausgerufene Bildungsnotstand, die Einrichtung des SBW’s, die Restrukturierungsmaßnahmen und Kirchennotverkäufe, der fehlende neue neuapostolische Glauben den Glaubensgeschäftsführer offensichtlich Lügen. Vielleicht wollte er an Karneval auch nur ein Späßle machen und hat halt mal „Karneval“ mit „Karnemahl“ (Transsubstantiation) ausgewechselt. Karnemahl mit dem neuapostolischen Apostel. Sowohl die Bilanzen, wie auch die Investitionen der Bezirksapostel zeigen deutlich die „unübersee-bare“ Seite des irdischen Opfersegens.

shalom

shalom
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#24 Beitrag von shalom » 18.02.2010, 20:23

[=>Kirchenrechtlich unselbständiger Unterbezirk Ehrenfeld gibt sich die Ehre]
nak-nrw.de hat geschrieben: Rosensonntag: Gestaltet euer Leben weise (18. Februar 2010, 11.10 Uhr)

Köln. Etwa 200 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen folgten am Rosenmontag, 15. Februar 2010, der Einladung von Apostel Franz-Wilhelm Otten nach Köln-Ehrenfeld

Werte (un)selbständige GlaubenslebensgestalterInnen,

der Apostel kytt. Das Bild vom amtierenden neuapostolischen (Elferrat) ist ein guter Schnappschuss von der närrischen Zeit. Agape hat in einem (Parallelthread) den Hinweis auf eine (rhetorische Stilmittelanalyse) gegeben.
Detlef Streich Göppingen ( - SEITE 17 -) hat geschrieben:
…Der religiöse Wahn der exklusiven Auserwähltheit (Stammapostel Bischoff: „Unter den 600 Millionen Christen, ja, unter den zweieinhalb Milliarden lebender Menschen, hat mir der Herr Jesus allein die Verheißung gegeben, dass er zu meiner Lebenszeit kommt. Wer will dem Herrn darin Vorschriften machen?“(25) ist letztlich bis heute integrativer und bestimmender Bestandteil der ganzen Lehre und des Denkens der meisten Gruppenmitglieder und damit ebenso unverzichtbar wie der Apostelkult. Jegliche Predigtpraxis war und ist darauf ausgerichtet…


(25) 1955 Stammapostel Bischoff in einem Ämtergottesdienst am 27. Februar in Köln-Ehrenfeld aus Amtsblatt 16
…es scheint in und um das na-amtliche Ehrenfeld ja alles wieder einmal gut geblieben zu sein…

shalom

Matula
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#25 Beitrag von Matula » 21.02.2010, 18:09

shalom hat geschrieben:[=>Kirchenrechtlich unselbständiger Unterbezirk Ehrenfeld gibt sich die Ehre]
nak-nrw.de hat geschrieben: Rosensonntag: Gestaltet euer Leben weise (18. Februar 2010, 11.10 Uhr)

Köln. Etwa 200 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen folgten am Rosenmontag, 15. Februar 2010, der Einladung von Apostel Franz-Wilhelm Otten nach Köln-Ehrenfeld

Werte (un)selbständige GlaubenslebensgestalterInnen,

der Apostel kytt. Das Bild vom amtierenden neuapostolischen (Elferrat) ist ein guter Schnappschuss von der närrischen Zeit.



Shalom, es handelt sich auf dem Bild nicht um den Elferrat, sondern um den Zwölferrat.

Schauen Sie mal genau hin, in der ersten Reihe vorne recht, vom Altar aus gesehen links, sitzen nämlich zwei AT.
:wink:








Agape hat in einem (Parallelthread) den Hinweis auf eine (rhetorische Stilmittelanalyse) gegeben.
Detlef Streich Göppingen ( - SEITE 17 -) hat geschrieben:
…Der religiöse Wahn der exklusiven Auserwähltheit (Stammapostel Bischoff: „Unter den 600 Millionen Christen, ja, unter den zweieinhalb Milliarden lebender Menschen, hat mir der Herr Jesus allein die Verheißung gegeben, dass er zu meiner Lebenszeit kommt. Wer will dem Herrn darin Vorschriften machen?“(25) ist letztlich bis heute integrativer und bestimmender Bestandteil der ganzen Lehre und des Denkens der meisten Gruppenmitglieder und damit ebenso unverzichtbar wie der Apostelkult. Jegliche Predigtpraxis war und ist darauf ausgerichtet…


(25) 1955 Stammapostel Bischoff in einem Ämtergottesdienst am 27. Februar in Köln-Ehrenfeld aus Amtsblatt 16
…es scheint in und um das na-amtliche Ehrenfeld ja alles wieder einmal gut geblieben zu sein…

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