Dr. Kiefers Ansicht zum Apostelamt

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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agape
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#11 Beitrag von agape » 22.12.2009, 18:19

Evah schrieb:
Ich denke, Herr Kiefer wusste schon genau, was er mit dem obigen Zitat ausdrücken wollte, nämlich, dass es eben doch die Person, der Mensch ist, der anstelle von Gott/Christus zum Gott erhoben werden soll, kurz: Personenkult. Und somit beschreibt Herr Kiefer ganz genau den realexistierenden Zustand der NAK mit allen bekannten Folgeschäden: Anbiederei nach oben, Denunziantentum, Mobbing usw. ... womit wir ja wieder ganz im Thema sind.
So sehe ich es auch.
Nicht zu vergessen, dass man ihn nach Strich und Faden instrumentalisiert. Die Sache macht es nicht besser, wenn er das selbst checkt. Sorry, aber das darf ja mal angedeutet werden.
Die Dialektik erkennen manche aber wohl nicht. ;)

Dieter, du siehst es in der Konsequenz richtig.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

42

#12 Beitrag von 42 » 22.12.2009, 23:31

agape hat geschrieben:So sehe ich es auch.
Nicht zu vergessen, dass man ihn nach Strich und Faden instrumentalisiert. Die Sache macht es nicht besser, wenn er das selbst checkt. Sorry, aber das darf ja mal angedeutet werden.
Die Dialektik erkennen manche aber wohl nicht. ;)
Mit was deutest Du denn, agape - mit einem Zaunpfahl? :mrgreen:

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evah pirazzi
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#13 Beitrag von evah pirazzi » 22.12.2009, 23:44

42 hat geschrieben: Mit was deutest Du denn, agape -
Agapes schwerwiegende Deutungen deuten auf Deuterium hin, wahrscheinlich war zuviel davon in ihrem stillen Wasser?

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

reh

#14 Beitrag von reh » 23.12.2009, 23:43

zum Tag X:
damit ist das ENDE der Ersten Auferstehung gemeint.
Ich erinnere mich sehr gut an den GD vor einigen Jahren, an dem unser StAP Leber erklärte, dass die Erste Auferstehung nicht ein kurzer Moment sondern ein längerer Zeitraum sei.
--
Ob nun unser Priester PD Dr Reinhard Kiefer bei o.g. Passage dachte, er hätte seine Studenten vor sich, oder diesen Aufsatz für Theologen erarbeitet hat, wäre ggf zu überlegen, denn diese "Fremdworte" und Ausdrucksweise ist im theologischen Bereich eine durchaus geläufige und häufige Thematik.

autor

#15 Beitrag von autor » 24.12.2009, 09:28

"PD Dr. Reinhard Kiefer"

Weiß jemand, wo und was dieser Herr lehrt?

dietmar
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#16 Beitrag von dietmar » 24.12.2009, 09:32

autor hat geschrieben:"PD Dr. Reinhard Kiefer"

Weiß jemand, wo und was dieser Herr lehrt?

In der NAK das Grauen und Fürchten :lol: :lol: :mrgreen:

42

#17 Beitrag von 42 » 24.12.2009, 09:38

autor hat geschrieben:"PD Dr. Reinhard Kiefer"

Weiß jemand, wo und was dieser Herr lehrt?
http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Kiefer Google is your friend.

Wie hier oder auf gk schon verschiedentlich erwaehnt, hat Dr. Kiefer einen akademischen Grad in Literaturwissenschaften (Wikipedia schreibt, er hat Germanistik studiert). Meine Schlussfolgerung aufgrund der zwei Studienfaecher und auch aufgrund seiner Kenntnisse der alten Sprachen ist, dass er Theologie im Nebenfach studiert hat, wahrscheinlich gemaess dem Faecherkanon fuer das Lehramt. Allerdings ist selbst fuer diesen Abschluss laut den Pruefungsordnungen der theologischen Fakultaeten die Zugehoerigkeit zu der evangelischen Kirche i.d.R. zwingende Voraussetzung.

Den Artikel in Wikipedia interpretiere ich so, dass Herr Dr. Kiefer Theologie nur innerhalb der NAK lehrt. :wink:
Zuletzt geändert von 42 am 24.12.2009, 09:48, insgesamt 1-mal geändert.

simpel

#18 Beitrag von simpel » 24.12.2009, 09:43


42

#19 Beitrag von 42 » 24.12.2009, 09:56

Ja, so geht's auch.

Pater Johanning hat in Wuppertal die Frage aus dem Zuhoererkreis, ob denn die drei Maenner, welche den Verlag/die NAK beraten und die er als Theologen bezeichnet hat (einer hat Religionswissenschaft studiert) auch die alten Sprachen Aramaeisch, Hebraeisch und Griechisch beherrschen, ohne Zoegern mit "Ja" beantwortet. An die Nachnamen der drei Maenner konnte er sich hingegen so spontan nicht erinnern ... Sein Erinnerungsvermoegen bei der Frage nach den Sprachkenntnissen war wohl auch nicht ganz umfassend. Schade, dass niemand nach Syrisch und Koptisch gefragt hat :mrgreen:
Zuletzt geändert von 42 am 24.12.2009, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.

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#20 Beitrag von agape » 24.12.2009, 09:59

Was man ihm nicht gerne wünschen möchte....

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