Bildungsstreik

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shalom
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Bildungsstreik

#1 Beitrag von shalom » 21.12.2009, 15:33

[=> Wirtschaftsapostel Brinkmann]
nak-nrw.de hat geschrieben: (21.Dezember 2009)

…Eine von den Studenten befürchtete Räumung des Audimax durch die Polizei für die Veranstaltung der Neuapostolischen Kirche kam nicht in Frage, wie auch Bezirksapostel Armin Brinkmann betonte: „Ich habe großes Verständnis für die Forderungen der Studenten“, ließ er den streikenden Jugendlichen mitteilen… .

Werte DiskursteilnehmerInnen,

Ich habe großes Verständnis für die Forderungen der Studenten“ ließ der Wirtschaftsapostel den Streikenden mitteilen. Auch die neuapostolischen Apostel befinden sich nämlich schon seit langem im Bildungsstreik. „Da der neuapostolische Glaube auf die Praxis ausgerichtet ist, spielte seine intellektuelle Durchdringung bislang eher eine untergeordnete Rolle. Dass es keine wissenschaftlich ausgebildete Theologenschaft gibt, ist in diesem Kontext nur selbstverständlich. Von daher ist die Neuapostolische Kirche auch keine Kirche der dogmatischen Entfaltungen. In vielen Dingen verzichtet man auf eindeutige lehrmäßige Klärung, weil man ihren unmittelbaren Bezug zur Glaubenspraxis und zum Glaubensziel, nämlich der nahen Wiederkunft Christi, nicht erkennt ([=>nak.org (Berichte aus aller Glaubenswelt)]).

Während also die bildungshungrigen Studenten mit einem bundesweiten Bildungsstreik ihre Situation verbessern wollen, sehen die Repräsentanten des stammapostolischen Bundes ihr Heil im Gegenteil. Einigen scheint sogar der neue Glaube für die Apostel des BaVi-Bundes noch zu schnell zu kommen.

Doch auch viele Geschwister scheinen sich mittlerweile an einem bundesweiten Gottesdienststreik zu beteiligen, um die Bildungssituation im Apostolat zu verbessern. Die Equipe der führenden neuapostolischen Gebietskirchenpräsidenten – nakintern auch für Bildung zuständig – sind selber theologische Analphabeten und bildungsfaul. Was man selbst nicht begriffen hat, kann man auch nicht vermitteln. Schon einmal glaubten die Bezirksapostel die nahe Wiederkunft Christi in der Botschaft so felsenklar erkennen zu können, dass bei ihnen alle Glaubenssicherungen durchgebrannt waren. Eine eindeutige lehramtliche Klärung ist bis heute nicht erfolgt. Eine intellektuelle Durchdringung scheint im Naktionalismus immer noch nicht erwünscht zu sein, insbesondere wenn sich die Führungskräfte einer solchen geschlossen verschließen.

Mit einem bildungsmüden Amtskörper, der sich in Selbstbildergötzung verausgabt kann wirklich nicht viel Staat gemacht werden. Bildung und Barmherzigkeit spielen bei den Etats der Bezirksapostel keine nennenswerte Rolle. Wenn Brinkmanns Sozial- und Bindungswerk aktuell Haushaltsführerscheine für Gehülfinnen anbietet, kann man erkennen, wo beim Amtskörper die Klippschuluhren stehen geblieben sind.

Ich habe großes Verständnis für die Forderungen der Streikenden.

shalom

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#2 Beitrag von shalom » 22.12.2009, 09:57

Ein 'Bildungsapostel' :wink: hat geschrieben:…Da, meine Schwestern und Geschwister liegt doch das Hauptproblem. –
Bitte denken Sie doch einmal an die Bildungsbotschaften.
Wer war es denn, der seit 50 Jahren…
und wir wollen einmal davon absehen, dass niemand behaupten kann,
als hätte sich damals – so geht es doch nun wirklich nicht!
(ist doch loriotisch)
[=>Fortgeschrittene Erkenntniseinbildung]
nak-nrw.de hat geschrieben:Bei zunehmenden Schriftanteil in der von der Wortverkündigung geprägten Neuapostolischen Kirche sind weitere Seminare zu unterschiedlichen Themen zu erwarten… .

Wichtiger Akzent: Professionalisierung
…unter der Leitung von Apostel Wolfgang Schug und Evangelist Gerd Remus. Priester Dr. Helmut Grüning fungiert als Betreuer der Fachgruppen innerhalb der AG und bildet die Schnittstelle zu den Presseorganen der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen… .

Qualifizierte Fachkräfte
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Gruppe sind qualifizierte Fachkräfte…

Das Kernproblem der Bildungsbotschafter: „Wie verpasse ich meinen Chefs und Apostels eine solide theologische Ausbildung“ (Professionalisierung / qualifizierte Fachkräfte) ist damit aber immer noch nicht gelöst.

In die Talsohle des nordrheinwestfälischen Naktionalismus fällt aber dennoch ein Hoffnungsschimmer in Gestalt des auserwählten Medienreverenden Frank Schuldt (Chefkoordinator für Medien und Kommunikation der mächtigen Gebietskirche NRW von NRW-Angola über NRW-Guayana bis nach NRW-Osttimor). Er ist ein lebendes Glaubenserlebnis für faire Agitation und eine klare untheologische Linie was heute als zukunftsweisender Grundsatz neuapostolischer Mit- Vor- und Nacharbeit betrachtet werden kann. Die konzentrierte Beinhaltung von Hoffnungselementen als Kernstück des zukunftweisenden Glaubenssofortprogramms „Jesus meine Zukunft“.

So wird doch Glauben im Sinne naktionaler Verantwortung als bedeutend wahrgenommen. Und davon sollte man ausgehen ohne viel darum herum zu reden in der Situation in der sich Apostel heute befinden.

Betet für Brinkmann - auch er wartet derzeit mit uns noch auf seine Einschulung in den neuen Glauben (DNG) -, und sein großes Verständnis für die na-bundesschulamtliche Glaubensbildungsmisere und die semiprofessionalisierten Klippschulseminaroffensiven.

Letzten Endes, wer wollte solche hoffnungsschimmernden Visionen bestreiten! Ich danke ihnen...

shalöm

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