10 Gebote

Für Zweifler und andere gute Christen
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Dieter

#41 Beitrag von Dieter » 23.12.2009, 10:55

Lieber Scholzi,

ich sehe in der täglich erfahrbaren und erlebten Nähe Gottes das Machtzeichen der Liebe. Und das jeden Tag aufs Neue. Da muss ich mich nicht auf einen bestimmten Tag konzentrieren.

Da ich kein Adventist bin - und aufgrund derer, die ich kenne auch keiner zu werden gedenke - hätte ich als Christ ja gar keine Möglichkeit, auf den Samstag auszuweichen. Somit bleibe ich beim Sonntag und werde damit sicher auch gesegnet bleiben.

Wie schon geschrieben: Du sollst den Feiertag heiligen. Auch in der hebräischen Bibel steht nicht: Du sollst den Sabbat heiligen. Beim Volk Israel war Sabbat und Feiertag eins. Ich bin aber kein Israelit, sondern Deutscher. Auch bin ich kein Jude, sondern Christ. Und ich erfülle das Gebot der Feiertagsheiligung am Sonntag. Dabei bringe ich doch der Sonne als der ursprünglichen Namensgeberin dieses Tages keine Ehre dar, sondern Gott. Ich könnte Deine Argumentation verstehen, wenn ich am Sonntag die Sonne anbeten würde anstatt Gott. Aber so? Tut mir leid, hier kommen wir argumentativ wohl auf keinen gemeinsamen Nenner. Aber ich hoffe, das schmälert die gegenseitige Wertschätzung nicht.

Lieben vorweihnachtlichen Gruß
Dieter

PS: Jesus kam auch nicht am 24. Dezember auf die Welt. Es ist eigentlich ein heidnisches Datum, das umgedeutet worden ist. Darf ich jetzt Weihnachten auch nicht mehr feiern?

Brombär
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#42 Beitrag von Brombär » 23.12.2009, 11:24

Dieter schrieb :


PS: Jesus kam auch nicht am 24. Dezember auf die Welt. Es ist eigentlich ein heidnisches Datum, das umgedeutet worden ist. Darf ich jetzt Weihnachten auch nicht mehr feiern?

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Eben ! nein !!! Solltest du gelegentlich das richtige Geburtsdatum von Jesus ermittelt haben. dann schenk deiner Liebsten bitte kein Kettchen mit goldenem Kreuz. Wir wissen es besser : Christus starb an einem Pfahl . :roll:


Bb.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

Dieter

#43 Beitrag von Dieter » 23.12.2009, 11:40

Lieber Brombär, hat Dir das Fleisch und Blut offenbart oder wer? Sollte die Kirche 2000 Jahre lang ein falsches Symbol geführt haben? Wer kommt denn auf Pfahl? :?:
Und, so ganz nebenbei: Ostern mit der Festlegung auf den ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond ist auch nicht christlich/jüdisch bis ins letzte Jota. Scheint mir...

Brombär
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#44 Beitrag von Brombär » 23.12.2009, 11:48

Dieter hat geschrieben:Lieber Brombär, hat Dir das Fleisch und Blut offenbart oder wer? Sollte die Kirche 2000 Jahre lang ein falsches Symbol geführt haben? Wer kommt denn auf Pfahl? :?:
Und, so ganz nebenbei: Ostern mit der Festlegung auf den ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond ist auch nicht christlich/jüdisch bis ins letzte Jota. Scheint mir...
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Heinrich schrieb hier am 22.12.

aber Jesus wurde an ein σταυρός (staurós) gehängt: Dieser griechische Ausdruck bezeichnet einen aufrecht stehenden, meist angespitzten hölzernen Pfahl, im Strafkontext ein Marterwerkzeug.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzigung



Bb.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

Dieter

#45 Beitrag von Dieter » 23.12.2009, 12:18

Na, dann hoffen wir mal, daß durch die fehlende Querstrebe nicht das Christentum zerbricht :roll:

Hannes

#46 Beitrag von Hannes » 23.12.2009, 12:36

Da sieht man einmal was da an Verwirrungen herauskommen, wenn man die Bibel wörtlich und nicht ernst nimmt.

Ich bin da ganz bei Dieter: dafür ist doch Christus hier gelandet und gestrandet, damit der ganze kleinkarierte Gesetzesmist endlich aufhört und ein Glauben und Vertrauen aus einer inneren Freiheit und aus dem inwendigen Himmelreich entstehen kann.

Dann brauche ich und Christus und Dieter vielleicht auch :wink: und viele andere diese ganzen Buchstaben nicht mehr ... wohin bringt es mich denn, wenn ich Interpretationen interpretiere (z.B. Paulus) - in dieser Zeit kann ich lieben, glauben, vertrauen (notfalls lernen).

Das ist für mich das neue Gebot.

LG - Hannes

scholzi

#47 Beitrag von scholzi » 23.12.2009, 13:05

weil die 10 Gebote gelten, sollen wir einen Tag heiligen.

Welcher ist aus biblischer Sicht (Gottes Wort) der richtige Tag?
und ich betone aus biblischer Sicht. Welcher Tag?

Gaby

#48 Beitrag von Gaby » 23.12.2009, 13:27

Auch da streiten sich die Geister ...

http://www.vorzeitpfade.org/files/gr061.mp3

Wer hat nun recht?????

Ist das wirklich wichtig???

Warum kann man sich in seiner Auffassung nicht einfach gegenseitig akzeptieren???

Hannes

#49 Beitrag von Hannes » 23.12.2009, 13:48

scholzi hat geschrieben:Welcher ist aus biblischer Sicht (Gottes Wort) der richtige Tag?
Der Feiertag, scholzi, der Feiertag ... nimm Dir einfach einen und heilige ihn, ok.! 7, 11, 75 ... nimm einfach irgendeinen ... :roll:

FG - Hannes

scholzi

#50 Beitrag von scholzi » 23.12.2009, 14:10

ich gebe zu, es wird zu heiss. für ein letztes mal antworte ich zu diesem Thema.

Jesus sagt selbst in Matthäus 5, 17-19: "Meint nur nicht, ich bin gekommen, das Gesetz und das, was Gott durch die
Propheten gesagt hat, aufzuheben. Im Gegenteil, ich werde Beides voll zur Geltung bringen und erfüllen. Denn das sage
ich euch: Auch der kleinste Buchstabe im Gesetz Gottes behält seine Gültigkeit, solange die Erde besteht. Wenn jemand
auch nur den geringsten Befehl Gottes für ungültig erklärt oder andere dazu verleitet, der wird in Gottes Reich keine Rolle
spielen. Wer aber anderen Gottes Gebote weitersagt und sich selbst danach richtet, der wird im Reich Gottes viel
bedeuten."


Geschichtliches:
Im Jahre 321 n. Chr. wurde der Sonntag durch den zum Christentum bekehrten römischen Kaiser Konstantin zum
gesetzlichen Feiertag ernannt. Der ehrwürdige Tag der Sonne, der dem römischen Mithraskult geweiht war, wurde zum
Ruhetag im Römischen Reich bestimmt.
Dieses Gesetz bedeutete zwar einen Vorrang für den Sonntag, nicht aber ein Verbot der Sabbatfeier.
Erst im Jahre 364 wurde durch die katholische Kirche im Konzil zu Laodicea, die Heiligkeit des Samstages auf den
Sonntag verlegt.

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