NAK NRW Monatsrundschreiben Dezember 2009: Mobbing - Ein Kommentar von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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dietmar

#11 Beitrag von dietmar » 20.12.2009, 09:48

simpel hat geschrieben:
Danke für den Link. Und Sören Kierkegaard mag ich auch. :wink:
was magst denn an diesem Herrn???

shalom
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#12 Beitrag von shalom » 20.12.2009, 16:16

...der real existierende Naktionalismus (F&A auf dem Glaubensscheiterhaufen) wird von einigen als reine "Glaubensmobbingkultur" empfunden...

shalom

reh

#13 Beitrag von reh » 21.12.2009, 00:30

:shock: sag mal, lieber shalom,

was kann ich/wir eigentlich tun, damit du nicht immer alles von der negativen seite siehst,
und dir - ich weiß nicht wieviele - diesen nicht wirklich begründeten unsinn dann noch glauben.

jedes ding hat zwei seiten,
freu dich doch mal
und trag deine nette seite nach außen!

Liebe grüße!

dietmar

#14 Beitrag von dietmar » 21.12.2009, 06:36

reh hat geschrieben::shock: sag mal, lieber shalom,

was kann ich/wir eigentlich tun, damit du nicht immer alles von der negativen seite siehst,
und dir - ich weiß nicht wieviele - diesen nicht wirklich begründeten unsinn dann noch glauben.

jedes ding hat zwei seiten,
freu dich doch mal
und trag deine nette seite nach außen!

Liebe grüße!
na,na Unsinn sind seine Beiträge keinesfalls. Wer ist wir???????
Im Gegensatz zu manch anderem muss man den Inhalt der Beiträge nicht glauben, man kann alles erfahren und erleben.....und oft darf man trotz der Themen auch schmunzeln oder lachen...wenn man kann...eine sehr nette Seite von Shalom

Hannes

#15 Beitrag von Hannes » 21.12.2009, 07:09

reh hat geschrieben: jedes ding hat zwei seiten, (...)
"Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen."
(Chinesisches Sprichwort)


:wink:

Dieter

#16 Beitrag von Dieter » 22.12.2009, 18:26

Der Thread wurde ab diesem Beitrag geteilt, da das Thema mit Mobbing nichts mehr zu tun hatte. Die nachfolgenden Beiträge finden sich jetzt unter "Dr. Kiefers Ansicht zum Apostelamt"

shalom
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#17 Beitrag von shalom » 23.12.2009, 11:21

Dieter hat geschrieben:Der Thread wurde ab diesem Beitrag geteilt, da das Thema mit Mobbing nichts mehr zu tun hatte. Die nachfolgenden Beiträge finden sich jetzt unter "Dr. Kiefers Ansicht zum Apostelamt"
Lieber Dieter,

bzgl. der Mitteilung von der Threadteilung – d’accord.

Das offizielle NaK-NRW-Monatrundschreiben 12/2009: „Ich würde mich freuen, wenn ein jeder in seinem Amt mobbingfrei mitarbeiten kann und seinen Auftrag erfüllt. „Unter Mobbing versteht man eine permanente Belästigung… “ (Brinkmann/Kruse) mit seinen Kernaussagen wie z. B.:

- Wir werden nicht über jemand reden, sondern mit ihm
- Fehler werden beim Namen genannt, aber nicht dramatisiert
- Amtsträger sind n i c h t die besseren Christen, sondern engagierte Ehrenamtler
- Geschwister sind keine nachgeordnete Gruppe, ohne sie gäbe es keine Kirche, keine Ämter, keine Seelsorge
- Kirche ist kein Karriere-System…
- Nicht „Machtordnung“ – sondern „die Macht der Liebe“ macht uns zu Brüdern und Schwestern

hatte mich veranlasst, einmal zu eruieren, wie mobbingfrei es im NaK-Führerhauptquartier bestellt ist. Bei dem Appell: „Haltet den Dieb“, könnte es sich unter Umständen ja auch nur um ein inszeniertes Ablenkungsmanöver der Brinkmännischen Kampftruppen handeln, wo das Selbstbild selber gar nicht weiter in Betracht gezogen wird ([=> wir berichteten]).

Auf die Verankerung gewisser Führungsstrukturen im Bezirksapostelamtskörper hatte ich mit den Verweisen auf die Apostelfunktionen (Kiefer) – und Ap. Sepers war ja ausdrücklich wegen „Fehlfunktionen“ (Selbstjustizapostel Dr. Wend) geschasst worden – sowie auf die „Heilsnotwendigkeit“ (Glaube&Kirche auf nak.org :wink:) hinweisen wollen.

Indem jemand seine Hoffnung („in der Hoffnung bewähren“ - Leber in Bochum) und sein Selbstverständnis an eine Person bindet – so wie es das Stammapostelamt bzgl. der neuapostolischen Eschatologie nahe legt -, dann nimmt das Brinkmannthema „Mobbing“ vom Dezember 2009 konkrete Gestalt an, wenn Personen den Anschein erwecken, wie Gott zu sein. Dann sind Geschwister ganz klar eine nachgeordnete Gruppe. Wenn der Stammapostel am Altar von Magdeburg pauschal über all seine andersgläubigen Seelsorgekollegen predigt, dass sie zum Scheitern verurteilt wären – und kein NaKi-Apostel meldet dagegen Bedenken an -, dann wird vom heilsnotwendigen Altar aus über andere geredet und im nakinternen Karrieresystem kristallmeerklar na-oberamtlich dramatisiert.

Na-türlich gibt es auch ohne neuapostolische Geschwister Kirchen, Ämter und Seelsorge. So einen antiökumenischen Blödsinn kann auch nur ein Wirtschaftsapostel verzapfen. Ein Mobber par excellence? Kruse ist es denn ja auch eher um die „Führungsstrukturen“, als um die „Nachfolgestrukturen“ innerhalb des real existierenden Naktionalismus gegangen.

Aus diesen Gründen stelle ich die beiden Beiträge nochmals hier ein, nicht ohne jedoch darauf hinzuweisen, doch bitte beim brinkmännischen Thema Mobbing zu bleiben (personifizierte NaKi-Führungsstrukturen ohne eine eigene Theologie).

shalom
Zuletzt geändert von shalom am 23.12.2009, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.

shalom
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#18 Beitrag von shalom » 23.12.2009, 11:22

[=>CID / PD Dr. Kiefer (29.Nov.2008)]
christ-im-dialog.de hat geschrieben:
PD Dr. Reinhard Kiefer hat geschrieben:
Eschatologischer Glaube – Apostel und Wiederkunft Christi aus neuapostolischer Sicht“

4. Eschatologische Existenz

…Und welche Funktion hat der Apostel in diesem Zusammenhang?

Diese Frage, die der neuapostolische Christ stellen wird, lässt sich eigentlich nur so beantworten: …Der Apostel ist hier die Frage in Person, nämlich die Frage: Wie hältst du es wirklich mit der Wiederkunft Christi? Insofern stellt der Apostel einen jeden von uns in eine Entscheidungssituation, nämlich in die, ob ich das eschatologische Wesen des Evangeliums unmittelbar als etwas für mich Gültiges und Verbindliches wahrnehmen und annehmen kann.

Die Botschaft von der Wiederkunft Christi wird durch das Apostelamt erst wirklich laut und aus dem Bereich des bloß subjektiven Meinens und Fühlens herausgenommen. In ihm begegnet mir der eschatologische Grund des Evangeliums unmittelbar, nicht nur als Verkündigung oder Anspruch, sondern als Person, mit der ich meine Hoffnung und mein Selbstverständnis verbinde.

Werte Mobberinnen, Mobber, liebe Gemobbte und Ungemobbte,

die "Botschaft" der subjektiven NaKi-Botschafter von der neuapostolischen Wiederkunft Christi hat traurige Berühmtheit erlangt. Wenn nunmehr den neuapostolischen Christen seit 2008 der eschatologische Grund des Evangeliums wieder als Amtsperson leibhaftig begegnet, mit der diese dann ihre Hoffnung und ihr Selbstverständnis (Selbstbildnis) verbinden, dann wirkt diese modernisierte Interpretation von Glauben doch sehr auf Amtspersonen, auf irdische Amtsinhaber fixiert.

Für den neuapostolischen Glauben der Apostel „ist eigentlich nur dort im Vollsinne Kirche vorhanden, wo Apostel sind““. „Wo Apostel fehlen, sind folglich auch die notwendigen Heilsmittel nicht in sachgemäßer Weise gegeben“. „Die Gewissheit, dass Gott nicht nur in der Vergangenheit gesprochen hat, sondern auch heute noch spricht, findet ihren unmittelbaren personalen Ausdruck im Apostel“. „Aus der Zukunft des wiedergekommenen Christus wird den Aposteln die eigentliche Legitimation zuteil“. Eine andere, als eine solche „Sicht auf das Apostelamt kann es im neuapostolischen Glauben nicht geben, sie würde im unüberbrückbaren Gegensatz zu seiner grundsätzlich eschatologischen Ausrichtung stehen“ ([=>nak.org (Berichte aus aller Glaubenswelt)]).

Unter Mobbing versteht man eine permanente Belästigung. Sie umfasst negative kommunikative Handlungen, die von einem oder mehreren gegen eine Person gerichtet sind. Oft erstrecken sie sich über einen längeren Zeitraum und werden zu einer Bezugsebene wie zwischen Tätern und Opfern“ (Kruse / Brinkmann).

Wo Apostel fehlen, sind folglich auch die notwendigen Heilsmittel nicht in sachgemäßer Weise gegeben“. Das sind doch sehr aussagekräftige „kommunikative Handlungen“ des neuapostolischen Apostelamtskörpers bezüglich des Tatbestandes des "unsachgemäßen Umgangs mit Heilsmitteln" durch all die Mit- und Nebenchristen. Die Funktion der neuapostolischen Apostel dürfte vornehmlich in deren permanent schlüssig un(theo)logisch vollsinnigen kommunikativen Handlungen (Botschaften) zu sehen sein, die in deren Selbstverständnis aber bitte nicht als Mobbing verstanden werden sollten. Sie meinen es permanent mit ihren Verlautbarungen ja immer nur gut und können ja auch nichts dafür, dass sie es halt nun mal besser wissen (glauben).


…Und welche Funktion hat der Apostel in diesem Zusammenhang? ... :mrgreen:

shalom

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#19 Beitrag von shalom » 23.12.2009, 11:23

Werte Mobberinnen, Mobber, liebe Gemobbte und Ungemobbte,
Die Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes

Mit Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes wird ausgedrückt, dass das Apostelamt zur Erlangung des Heils in Christus unerlässlich ist… .

Die Unerlässlichkeit des Apostelamtes ergibt sich zunächst aus der Tatsache, dass Jesus nur dieses Amt gestiftet und mit entsprechenden Vollmachten ausgerüstet hat… .

…Ob es in diesem Zusammenhang bei der Frage, wer am Tag des Herrn angenommen wird, Ausnahmen geben wird, liegt in der souveränen Entscheidung Gottes
“ (die Heilsversion vom 27.01.2008 ist zwischenzeitlich durch die Variante vom 07.08.2008 nachgebessert worden [=>NaKi-Homepage]).
Unter Mobbing versteht man eine permanente Belästigung. Sie umfasst negative kommunikative Handlungen, die von einem oder mehreren gegen eine Person gerichtet sind. Oft erstrecken sie sich über einen längeren Zeitraum und werden zu einer Bezugsebene wie zwischen Tätern und Opfern“ (Kruse / Brinkmann).

So gesehen sind für Apostel na-türlich all die Geschwister und die Andersgläubigen geistlich nachgeordnete Gruppierungen, über die man redet und wo gleiche Augenhöhe einfach nicht gegeben ist. Sobald man als Geschwist von solider Rechenschaft permanent ausgeschlossen bleibt - die publizierten Bilanzen sind ein Witz – und von seinem Bezirksapostel zu den „kirchenrechtlich unselbständigen Gliedern“ gezählt wird, ist die permanente Rangordnung aber so was von na-amtlich heilsnotwendig geklärt, dass keine Fragen mehr übrig bleiben… . Die einen verfügen über die heilsnotwendigen Vollmachten für kommunikativ verbindliche Handlungen (Lichtesträger) und die anderen sind nur die Vollumnachteten.

Permanentadventliche Grüße an alle na-amtlichen Räuchermännchen mit ihren vielen Nebelkerzchen sowie auch an die Entwöhnungskurenden und all die NichträucherInnen - shalom

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