NAK NRW Monatsrundschreiben Dezember 2009: Mobbing - Ein Kommentar von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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NAK NRW Monatsrundschreiben Dezember 2009: Mobbing - Ein Kommentar von Shalom

#1 Beitrag von shalom » 18.12.2009, 17:13

NaK-NRW-Monatsrundschreiben Dezember 2009 hat geschrieben: Mobbing

...Vor einiger Zeit wurde ich einmal auf das Thema „Mobbing“ in der Neuapostolischen Kirche angesprochen. Unbequeme Themen schiebt man gerne weg; aber mir wurde bedeutet, dass Mobbing häufiger geschieht als es gemeinhin angenommen wird. Also habe ich unter anderem unseren Freund und Bezirksältesten Dieter Kruse gebeten, dazu ein paar Gedanken aufzuschreiben.

Ich würde mich freuen, wenn ein jeder in seinem Amt mobbingfrei mitarbeiten kann und seinen Auftrag erfüllt. „Unter Mobbing versteht man eine permanente Belästigung… .

Werte Mobberinnen, Mobber, liebe Gemobbte und Ungemobbte,

in der Wortkirche des Herrn mit seinen erwählten, berufenen und und und…Dienern (er mag keine Dienerinnen) hat ein Bezirksältester den Arbeitsauftrag seines Bezirksapostels ausgeführt und Gedanken aufgeschrieben. Das kam allerdings nicht von ungefähr oder gar aus dem Willen des Herrn. Der Bezirksapostel des Herrn war vor einiger Zeit auf das Thema „Mobbing“ in „der Neuapostolischen Kirche“ angesprochen worden. Nun, eine einzige „Neuapostolische Kirche“ gibt es ja gar nicht, sondern eine Vielzahl von kirchenrechtlich selbständigen Gebietskirchen, sowie den konföderalen Aposteldachverband NaKi am internationalen Glaubens- und Finanzplatz Zürich mit all seinen Glaubensprojektgrüppchen und BaVs’, sowie dem „Gremium für besondere Angelegenheiten“ (GBA).

Offensichtlich war die, an den amtierenden Gebeitskirchenpräsidenten herangetragene Anlastung bzgl. Mobbing kein besonders delikater Fall für das erlauchte Sondergremium. Eher nichts Besonderes im neuapostolischen Glaubensalltag.

Folgt man dem offiziellen Monatsrundschreiben, war dem unbedarften Gebietskirchenpräsidenen gegenüber bedeutet worden, dass Mobbing häufiger geschähe, als gemeinhin (bezirksapostelhin) angenommen. Also schreibt sein Freund und Bezirksältester Kruse dem etwas gedankenlosen Bezirksapostel ein paar Gedanken dazu auf. Natürlich freut sich der Bezirksapostel, wenn seine Aufträge erfüllt werden und in seinem Werk seine Ämter mobbingfrei mitarbeiten können. Schulfrei kenne ich aus der Schule und mobbingfrei vom derzeit amtsbekleidenden neuapostolischen NaK-Wirtschaftsapostel.

Unser Freund Dieter Kruse schrieb für den unbedarften Auftraggeber, dass unter Mobbing eine permanente Belästigung verstanden werden kann… . Dem NaK-NRW-Dienstherrn über alle seine Geistlichen (Mitarbeiter) scheinen solche Fälle im Rahmen seiner Dienstaufsichts- und Fürsorgepflicht (Garantenstellung) beim Umsetzen des hochgeschätzten Standardwerkes „Dienen und Führen“ offensichtlich noch nie vorgekommen zu sein. Ein Fall von Mobbing in der NaK-NRW, der kirchenrechtlich selbständig - nur dem Bezirksapostel möglich -, gemäß Dienen und Führen geklärt worden wäre, ist bislang auch noch nicht bekannt geworden. Bap. Brinkmann – ein waschechtes Unschuldtslamm.

Brinkmanns Resümee, dass wir immer wieder als Gruppe beisammen sind und sich deshalb auch unter uns gruppendynamische Gesetze (Rangordnungen, Gruppenkonflikte, usw.) abspielen, mag für eine Organisation zwar zutreffen, jedoch nicht für einen Organismus wie den neuapostolischen Amtskörper. Wenn ich mir die brinkmännischen Kernaussagen anschaue (die er sich selbst zugelegt hat), dann hätte eindeutig mehr kommen müssen, als nur ein Monatsrundschreiben für Dezember.

- Wir werden nicht über jemand reden, sondern mit ihm
- Fehler werden beim Namen genannt, aber nicht dramatisiert
- Amtsträger sind n i c h t die besseren Christen, sondern engagierte Ehrenamtler
- Geschwister sind keine nachgeordnete Gruppe, ohne sie gäbe es keine Kirche, keine Ämter, keine Seelsorge
- Kirche ist kein Karriere-System…
- Nicht „Machtordnung“ – sondern „die Macht der Liebe“ macht uns zu Brüdern und Schwestern

Gebietskirchenpräsident Brinkmann nennt das „Rückbesinnung auf das Wesen Christi“. Dabei ist gerade der Begriff „Zurück zu Jesus“ ausgerechnet von jenem Teil des Apostelamtskörpers, der nicht ehrenamtlich wirkt, in Misskredit gebracht worden, weil der Nakionalismus der Apostelendzeit Jesus noch nie verlassen gehabt hätte. Es verbietet sich nämlich die Abwertung von Mitgeschwistern oder Amtskollegen.
  • - Nahezu in jeder na.amtlichen Predigt wird über andere pauschal geredet (z. B. über die Schar der Ungeborenen) – und nicht mit ihnen…
    - Fehler werden nicht beim Namen genannt – aber dramatisiert ( z. B. der Zweifel, der Stammapostelungehorsam…)
    - für Mobbingfälle Zuständige sind keine engagierten Ehrenamtler – sondern hauptamtliche Gebietskirchenpräsidenten (die einen Freund pauschal etwas dazu schreiben lassen…)
    - natürlich sind Geschwister eine kirchenrechtlich unselbständiges Grüppchen (Gebietskirchenpräsident Brinkmann sollte seine Satzung eigentlich besser kennen…). Im heutigen Nakionalismus ist dem Apostelamt alles andere nachgeordnet.
    - der Nakionalismus ist ein Karrieresystem par excellence (z. B. musste Sepers gehen und andere Versager machten Karriere)
    - gerade „die Macht der Apostelliebe“ entpuppt sich als haushaltsführerscheinlicher "Machtordnungsfaktor", der z. B. Schwestern im Amt keine Chance gibt
Also Betet für Brinkmann („vor einiger Zeit wurde ich einmal auf das Thema „Mobbing“ in der Neuapostolischen Kirche angesprochen...“) :mrgreen: .

shalom
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Zuletzt geändert von Andreas Ponto am 12.06.2019, 06:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt: "NAK NRW Monatsrundschreiben Dezember 2009: ... - Ein Kommentar von Shalom"

Heinrich

#2 Beitrag von Heinrich » 18.12.2009, 19:34

Es ist ja alles toll und nicht zu toppen. "Toller Bezirksapostel" - wie Herr Dr. Leber diesem Versicherungsvertreter Ehrich alles Gute voraussagte. Nun, Herr Ehrich ist ......

NAK & Herr Ehrich - ich mag diese Kombination immer weniger. Langsam reicht es. Und beileibe nicht nur mir. Selten so viel Arroganz gesehen - verpackt in "Glaubensgehorsam " - wie bei diesem Gebietskirchenpräsidenten (den er ja in jeder Veröffentlichung auf seinen Webseiten hervorkehren muss).

Er muss sich - und das ist nicht meine Meinung, endlich mal nach vorn bewegen. So dass man das Befühl bekäme, "Saur-frei" zu sein. Aber dazu ist er wohl (leider ?) zu schwach.

Kruzifix - warum eigentlich ?

Dumm nur, dass - ich behaupte es mal - dass viele gestandene Diakone und Priester - es einfach satt haben, ihren so genannten Vorangängern das Wort zur reden. Dumm nur, dass viele merken, es geht nur noch um Money, Money,...

Liebe Leute in Stueget, Karlsruhe, oder aber auch in der Nähe der Schweizer Grenze (Klaus Saur..), BITTE WACHT ENDLICH AUF.

Selbst gestandene und über Jahre loyale Amtsträger der NAK
haben "sorry, das ich das jetzt so sage, DIE SCHNAUZE VOLL.". Punkt.

Ob das jetzt Blankenese oder ein Ort in Südddeutschland (z.B. Ingelfingen) ist, ist doch egal

Seid Ihr die Kirche oder sind wir es ?

Was ich sage will, ist eines. Entweder ihr, da oben, erkennt endlich an, was auf Gemeinde-/Bezirksebene geleistet wird.

Nachdenken ist angesagt. Bei jedem von uns....
Was ja auch vieles aussagt...... .


Sehr, sehr nachdenkliche Grüsse
aus dem 15 Grad kalten Süden,
Heinrich

Nachtrag am Samstag: Ja, und ich nehme nichts zurück. Denn Kirche, neuapostolische Kirche wird nicht in Stueget gemacht. Sondern vor Ort. Sic !
Zuletzt geändert von Heinrich am 21.12.2009, 10:02, insgesamt 3-mal geändert.

shalom
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#3 Beitrag von shalom » 18.12.2009, 22:02

Gebietskirchenpräsident Brinkmann hat geschrieben:
…Ich denke, das Ende seiner [des Freundes und Bezirksältesten Dieter Kruses] aktiven Dienstzeit ist eine gute Gelegenheit, ihn zu einem heiklen Punkt zu Wort kommen zu lassen. Seine Ausführungen bitte ich intensiv zu studieren und im Brüderkreis zu besprechen.

„Unter Mobbing versteht man eine permanente Belästigung. Sie umfasst negative kommunikative Handlungen, die von einem oder mehreren gegen eine Person gerichtet sind. Oft erstrecken sie sich über einen längeren Zeitraum und werden zu einer Bezugsebene wie zwischen Tätern und Opfern.

Werte Mobberinnen, Mobber, liebe Gemobbte und Ungemobbte,

Gebietskirchenpräsident Brinkmann war also vor einiger Zeit einmal auf das Thema „Mobbing“ in der Neuapostolischen Kirche angesprochen worden und hat gedacht, das Ende der aktiven Dienstzeit seines Freundes und Bezirksältesten Dieter Kruse ist eine gute Gelegenheit, ihn zu einem heiklen Punkt zu Wort kommen zu lassen. Der sehr distanziert wirkende Auftraggeber bittet all seine anderen Auftragnehmer (Dienstleister), die Ausführungen des Ausgeschiedenen intensiv zu studieren (na-amtliche Sekundärliteratur) und im Brüderkreis zu besprechen. Kein Thema für Geschwister. Nur für Brüder :mrgreen: . Provisionär wird das dann als „Kommunikation auf Augenhöhe“ auf den Krabbeltischen des Verlags glaubenschlussverkauft. Eigentlich uneigenverantwortlich.

Wenn ich mir die Botschaft, das Amtsrücknahmeverfahren gegen Sepers, Blankenese, Osnabrück, die Usterdämmerung und die Magdeburger Stammapostelgottesdienste Revue passieren lassen, dann verstehe ich in einem Zeitalter der Ökumene schon was eine permanente na-amtliche Belästigung auszumachen im Stande ist. Negative kommunikative Handlungen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und zu einer Bezugsebene zwischen Tätern und Opfern werden.
„Es gibt manche Versuche durchaus ernsthafter Natur, dem lieben Gott zu dienen, die aber nicht auf dieser Grundlage der Wiedergeburt aus Wasser und Geist erfolgen. Und dann sind sie zum Scheitern verurteilt! Lasst uns die enge Pforte vor Augen haben…als was uns Freude macht im Herzen. - Es geht hin zur ewigen Heimat! Amen.“
(aus dem Dienen des Stammapostels in Magdeburg, den 24.09.06)
Das Tandem Kruse-Brinkmann meint: „Wir werden nicht über jemand reden, sondern mit ihm“. „Fehler werden beim Namen genannt, aber nicht dramatisiert“. Apostel sind n i c h t die besseren Christen, sondern halt nur nicht wie all die anderen seelsorgenden Kollegen im Dienst anderer Kirchen, zum Scheitern verurteilt:wink: . Was für Gespräche im na-amtlichen Brüder- und Brüterkreis. Es gibt keine „nachgeordneten Gruppen“ (sondern nur, ohne Apostel und ohne Verbindung zum Stammapostelamt zum Scheitern verurteilte). Das sagt die Ordnungsmacht Gottes. Ähnlich sieht es auch die Glaubenslehre des Stammapostels (F&A 178 in der 2005 Apostelglaubensvariante), welche sich für die Reinhaltung der Machtordnung Gottes gemäß Ratschlussplan Gottes selbstbildgerecht als zuständig erklärt hat.

„Unter Mobbing versteht man eine permanente Belästigung". Auch von einem Permanentadvent, einem Permanentopferevent, einem Permanentwachstumsbeschleunigungsgeschwätz und provisionsreichen Permanentvisionen kann man sich belästigt fühlen. Das Sektenimage der Apostel kommt doch nicht von ungefähr. Das Werk der Apostel als Ordnungsmacht „wird von den Befragten etwas stärker als Sekte (33%) denn als Kirche (26%) wahrgenommen“ (Monatsrundschreiben für Brüder zur NaK-NRW-Umfrage).

Es drängt sich direkt der Eindruck auf, dass inmitten des heutigen Naktionalismus ausgerechnet der Bezirksapostelamtskörper die eigentlich Keimzelle des Mobbings darstellt. In der Tat, ein „heikler Punkt“.

shalom
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Heinrich

#4 Beitrag von Heinrich » 19.12.2009, 15:18

Der .....Auftraggeber bittet all seine anderen Auftragnehmer, die Ausführungen des Ausgeschiedenen intensiv im Brüderkreis zu besprechen.
Bon jour Shalom.

Ich habe heute meinen der hiesigen NAK-Gemeinde vorstehenden Priester gefragt, ob er eigentlich merke, wie er ab und zu das eine oder andere Geschwist mobbt.

Wir haben hier so etwas nicht, so seine Aussage. Will heißen, der Mensch hat keine Ahnung. Warum wird denn die Kirche immer leerer ? Warum wenden sich immer mehr Gläubige ab ?

Weil sie Predigten hören, die ich auf das Wort genau schon vor vielen Jahren gehört habe. So eine Art Predigtbasteln, x-mal gehört, kann ja nicht falsch sein. Nachplappern, auch wenn man es nicht verstanden hat, Hauptsache, man kann eine Stunde sich reden hören......

Aber hier stören sich mittlerweile selbst Amtsträger im Ruhestand an den nicht gerade vom Heiligen Geist geführten Predigten, sie sind es leid. Und der hiesige "Vorsteher" versteht gar nicht, warum.....

Sorry, aber auf diese Art vertreibt man noch die letzte gutgläubige neuapostolische Christin/den letzten neuapostolischen Christ.

Grummelnde Grüße,
Heinrich

Hannes

#5 Beitrag von Hannes » 19.12.2009, 18:26

Grüss Gott Grummel-Heinrich,

geh doch morgen mal (falls Du morgen gehst) zu Deinem Vorsteher und frage ihn, ob Du am Weihnachtsmorgen oder am Altjahresabend predigen darfst. Und wenn er es erlaubt, dann frage ihn doch, ob Du denn auch ohne Floskeln und den NAK-Textbausteinen sprechen dürftest - frei sozusagen. Sagst Du mir bitte danke die Antwort des Mannes ...

Ich schlafe morgen aus :wink:

LG - Hannes

Heinrich

#6 Beitrag von Heinrich » 19.12.2009, 18:36

Grummel-Heinrich
***LOL** Hannes,

manchmal bin ich eben so. Aber nur manchmal.

Und ansonsten werde ich morgen den Gottesdienst der evangelischen Kirche hier am Ort besuchen.

So viel dazu.

Und was den Leiter der hiesigen NAk-Gemeinde angeht, ich werde ihn nichts mehr fragen. Das wäre vertane Liebesmüh oder so etwas in der Art.

Liebe Grüße aus dem 15 Grad kalten Süden,
Heinrich

Hannes

#7 Beitrag von Hannes » 19.12.2009, 18:42

Ja, werter Heinrich, dann bewahrheitet sich wohl der Bibel-Vers "Und ihr werdet mich nichts mehr fragen." ... 8)

Frostige Grüße zurück (aber ich liebe das Wetter!)
Hannes

Heinrich

#8 Beitrag von Heinrich » 19.12.2009, 18:59

dann bewahrheitet sich wohl der Bibel-Vers "Und ihr werdet mich nichts mehr fragen." ...
Stimmt, werter Hannes.

Diesen Menschen und Hardcore-Funktionsträger der NAk werde ich nichts mehr fragen.

Nur mal so der Kommentar meiner evangelischen Lebensgefährtin zu dieser Person: "Der glaubt, er ist was. Aber ich glaube nicht, dass er weiß, was er ist."

No more comments und einen gesegneten Sonntag uns allen
wünscht
Heinrich

shalom
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#9 Beitrag von shalom » 20.12.2009, 08:30

[=>CID / PD Dr. Kiefer (29.Nov.2008)]
christ-im-dialog.de hat geschrieben:
PD Dr. Reinhard Kiefer hat geschrieben:
Eschatologischer Glaube – Apostel und Wiederkunft Christi aus neuapostolischer Sicht“


1. Das Apostelamt

Die Apostel, die seit 1832 tätig sind, haben eben jene göttliche Autorität, die durch keine historische Beweisführung abgesichert ist. Sie fordern jenen Glauben, der auf die Absicherung durch Objektivierung bewusst verzichtet. Zu ihrer Autorität gehört die Verkündigung der rechten Lehre, insofern sind sie nicht von einer wissenschaftlichen Theologenschaft abgängig, sondern bedienen sich ihrer bestenfalls… .

…die Ausrichtung der rechten Kirchenordnung, die sachgemässe Sakramentsverwaltung…

Werte Mobberinnen, Mobber, liebe Gemobbte und Ungemobbte,

der Privatdozent Dr. Reinhard Kiefer ist theologischer Referent beim Frankfurter Friedrich Bischoff Verlag und arbeitet am neuapostolischen Katechismus mit, dessen Neuerscheinung (DNG) für 2010 in Aussicht gestellt ist. Die BaVi-Apostel bedienen sich bestenfalls Kiefers und anderer Theologen, um ihr Pensum zu schaffen. Die Frage der Augenhöhe im Dialog dürfte somit geklärt sein. Das ist schon seit dem Fall Bischoff so. Und so bekommt die Welt heute (hier und drüben) nicht nur die Wiederkunft Christi verkündet, sondern wird durch die heilsnotwendigen Heilsvermittler Gottes auch auf sie vorbereitet. Wer möchte schon scheitern, nur weil ihn die Wiederkunft Christi unvorbereitet trifft, da durch eine unrechte Kirchenordnung / unsachgemäße Sakraments- und Opferverwaltung all der anderen Seelsorger die Basis einer soliden, gottwohlgefälligen Seelsorge einfach nicht gegeben war (das ist jetzt kein Mobbing, sondern na-amtliche Wahrheit).

Wenn Neuapostolismen in ihrer göttlich-schlüssigen Un(theo)logik sich mit ihren neubabylonischen Neuapostolismen der wissenschaftlichen Theologenschaft bedienen wollen, dann dürften Verständigungsschwierigkeiten vorprogrammiert sein. Die neuapostolischen Apostel können gar nicht mitreden, sondern nur darüber. Zur Kommunikation mit anderen Kirchen bedienen sie sich halt eines Profis, eines Theologen, der als Übersetzer und Feigenblatt zu fungieren hat. Die semiprofessionellen BaVi-Darüberredner bedürfen eines sachkundigen Miteinanderredners.

Wenn die Apostel also Fehler beim Namen nennen, wie z. B. Kuhlen oder auch die wissenschaftliche Theologie, durch welche die Gläubigen zum Scheitern verurteilt sind, dann glauben sie wohl, dass sie im Sinne von Mobbing dabei nicht ein bisschen dramatisiert haben :wink: .

Wenn ein Wirtschaftsapostel die Botschaft verschickt: neuapostolische „Amtsträger sind n i c h t die besseren Christen, sondern engagierte Ehrenamtler“, dann hätte er auch schreiben können, dass es nachts kälter als draußen ist.

Das Selbstbild des Apostelamtskörpers straft den Wirtschaftsapostel Lügen, dass Geschwister keine nachgeordnete Gruppe wären. Natürlich bedienen sich vorverordnete Apostel wissenschaftlicher Theologenschaften, der Geschwister und auch der Gesellschaft, um als heilsnotwendige, seiteneinsteigende Brautzubereiter doch noch heilsvermittelnde Karriere bei Gott machen zu können.

„Die Macht der Apostelliebe“ macht die Geliebten zu Brüdern und Schwestern auf Basis der rechten Kirchenordnung und der sachgemäßen Sakramentsverwaltung unabhängig einer wissenschaftlichen Theologenschaft und immer nur gemäß dem, dem Apostelamt zeitgemäß geoffenbarten Willen Gottes.

„Unter Mobbing versteht man eine permanente Belästigung. Sie umfasst negative kommunikative Handlungen, die von einem oder mehreren gegen eine Person gerichtet sind. Oft erstrecken sie sich über einen längeren Zeitraum und werden zu einer Bezugsebene wie zwischen Tätern und Opfern“ (Kruse / Brinkmann).

Durch das permanente professionelle Operieren mit solchen Neuapostolismen (Wahrheitsebenen) unter geschickter Ausnutzung etablierter Kommunikationsbarrieren dürften sich mittlerweile immer mehr Geschwister unangenehm belästigt fühlen. Kirche ist doch keine Wohlfühlkaffeefahrt zu einem Ponyhof, auf dem sich Apostel von studierten Theologenschaften bedienen lassen. Negative kommunikative Handlungen wie z. B. die Botschaft, Osnabrück oder auch Magdeburg I und II, aber auch der Entschlafenenkult mit Fesselspielchen oder gar der Opferkult, wo der Amtskörper regelmäßig sogar schon Kinder um Opfer anbaggert („ich opfere…weil ich die Gebote Gottes halten und am Tag des Herrn dabei sein will…“) sind nakintern schon längst zu einer fest verordneten „Bezugsebene zwischen Tätern und Opfern“ geworden. Bitte nicht stören! Und so ist auch nach dem Gottesurteil im Fall der Botschaft alles wieder gut geblieben und das Mobbing konnte auf diesem na-amtlich kultivierten Boden prächtig weiter gedeihen.

Betet für Brinkmann

shalom
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simpel

#10 Beitrag von simpel » 20.12.2009, 09:17

Danke für den Link. Und Sören Kierkegaard mag ich auch. :wink:

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