Ratespiel - Preisfrage

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shalom
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#11 Beitrag von shalom » 13.12.2009, 09:10

agape hat geschrieben:________________________________________________________________________
Sondernummer Leitgedanken
Information zur Ökumene


"Meine lieben Amtsbrüder,
die Frage nach der Entwicklung unserer Kirche im Wandel der Zeit beschäftigt mich sehr.
Als Stammapostel gehört es zu meinen vornehmlichen Aufgaben, auf die Reinheit der Lehre zu achten."
"Bei all diesen Überlegungen lassen wir uns von unserer neuapostolischen Identität
und unserem glaubensmäßigen Profil leiten."
________________________________________________________________________

1. Frage: Wann wurde dies mitgeteilt? (Jahr)
2. Frage: Wer hat es gesagt?
+++SONDERNUMMER+++SONDERNUMMER+++SONDERNUMMER+++

Werter Amtkörper, liebe Amtsverkörperte,

da nur Amtsbrüder und keine Amtsschwestern angesprochen sind, muss das Schreiben des Apostolariums auf alle Fälle älter als 2025 sein (FO als Krücke, um ACKtabel zu werden).

Die intensive stammapostolische Beschäftigung mit seiner „Kirche im Wandel“, mit der eigenen Identität, mit der Rolle des eigenen Glaubensprofils hört sich dagegen duster nach Uster an (Selbstbild / der Tanz ums sich selbst 2007).

Schon in der Glaubensänderungsmitteilung 2005 war die gewandelte Antwort auf die Frage §178 „Welche Aufgaben fallen dem Stammapostel zu?“ publiziert worden. Bamals war es darin dem neuen Stammapostel ("wir") um die „lehramtliche Vollmacht“ des Stammapostelamtes gegangen, die das Verkündigen neuer Botschaften und die Reinhaltung der Jesu- und Apostellehre einschließt.

Fragen zu der Identität der NaK im Verhältnis zu den großen christlichen Kirchen und zur Öffentlichkeit hatte die UF vom 20.10.1998 sich selbst gestellt. Die UF beantwortete sich ihre Fragen auch zugleich unter der Überschrift: „Ich bin Seelsorger und kein Manager“. Im Detail; Frage UF: „Wie stehen wir zu den anderen großen christlichen Kirchen, zum Beispiel zum Thema Ökumene?“ Antwort des obersten NaKi-Organs Richard Fehr: „Vorsichtig abwartend! Wir behandeln das Thema Ökumene im Kreis der Bezirksapostel. Was dies bringen wird für die Zukunft, weiß ich aber noch nicht. Wie gesagt: Wir behandeln das Thema. Früher hat man sich gar nicht damit beschäftigt.“ An anderer Stelle des gleichen Artikels äußert sich Stammapostel Richard Fehr über das Bedeutungsvollste der in den zurückliegenden 10 Jahre stattgefundenen fortgeschrittenen Erkenntnis wie folgt: „Das Wichtigste für mich an der ganzen Entwicklung ist eine gewisse Öffnung der Kirche, ohne daß sie – das ist wichtig! – die Identität verliert; die dürfen wir nicht verlieren.“

Zusammenfassung:
• Das Verhältnis der NaK zur Ökumene ist beschränkt auf die Bezirksapostel und diese verhalten sich: „vorsichtig abwartend“
• Verwirrend ist der häufig gebrauchte Plural, z.B: „Wie stehen wir...“; „Wir behandeln das Thema...“; „Wir behandeln das Thema...“; „die [Identität] dürfen wir nicht verlieren“
• eine Öffnung der Kirche birgt die Gefahr des Identitätsverlustes.

Ich erinnere mich, Kardinal Edward Cassidy (Präsident des päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen) hatte damals gesagt, dass an der „Identität der Konfessionen“ keine Abstriche gemacht werden dürften. Insbesondere gehöre der Primat des Papstes zum unverzichtbaren Glaubensgut (Identität) der Katholischen Kirche.

Im Detail ist die häufige Übereinstimmung zwischen z.b. Katholischer Kirche und der NaKi auffällig. Beide Stellvertreter Gottes auf Erden (Stammapostel und Papst), haben die gleichen Ängste und beide sorgen sich um ihre Identität. Sie sind sich viel ähnlicher, als wie auf den ersten Blick zu erwarten gewesen wäre. Tief in deren Innersten, werden jedoch anscheinend ähnliche Probleme gewälzt.

“Primatenprobleme“, die sich von den Sorgen der einfachen Gläubigen in heutiger Zeit gewaltig unterscheiden! :wink:

Die „gewisse Öffnung“ des Stammapostels – Wagenburgen müssen für Ausfälle immer ein bisschen geöffnet werden -, könnte also schon deutlich älter sein.


Mein Tip:
1.) 1999
2.) Stp. Richard I.

shalöm

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agape
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#12 Beitrag von agape » 13.12.2009, 23:59

Auflösung des NAK-Ökumeine-Hammer-Quiz

Gerne würde ich allen Beteiligten einen Preis für ihren Tipp verleihen, denn
dietmar erkannte gleich die Aktualität "Herr Leber im Jahr 2009" auch in Bezug zur worksoap "Kirche im Wandel"

shalom analysierte dann die Geschichte der letzten 10 profilsuchenden ökumeinischen NAK-Jahre und tippte "1999 mit Stp. Richard I. ziemlich zielsicher.

Dieter tippte "Stammapostel Fehr im Ende 2000 bzw. Anfang 2001" und liegt damit faktisch richtig!

Hurra!

AUFLÖSUNG
Es war die Sondernummer 4, April 2001, Jahrgang 75 der Leitgedanken zum Gottesdienst

Danke für die Beteiligung am Hammer-Quiz

Dieter ist Gewinner und bekommt in den nächsten Tagen ein Hammer-Preis-Bild ;) :)

Dieter

#13 Beitrag von Dieter » 14.12.2009, 08:50

Liebe agape,

das wird bestimmt ein hammer-geiles Bild sein. Bin schon hammermäßig gespannt darauf :D

Warum ich auf Ende 2000/Anfang 2001 gekommen bin, liegt daran, daß BAP Saur am 19. Januar 2001 ein Schreiben entsprechenden Inhalts zur Information an die Vorsteher verschickt hat. Dies war das früheste Datum, das ich ausfindig machen konnte, und kam so zu meiner Aussage.

Schon bald 10 Jahre Ökumenesuche. Echt voll der Hammer.
Und was hats bewirkt? Sogut wie Nichts! Oberhammer!

Dieter

shalom
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#14 Beitrag von shalom » 14.12.2009, 13:16

…and the Winner is …Dieter

Herzlichen Glückwunsch!

Im Oktober 1998 hatte sich Stammapostel Richard Fehr zu seiner fortgeschrittenen Erkenntnis in der Periode 1988 – 1998 wie folgt geäußert: „Das Wichtigste für mich an der ganzen Entwicklung ist eine gewisse Öffnung der Kirche, ohne daß sie – das ist wichtig! – die Identität verliert; die dürfen wir nicht verlieren“ . Dass eine entsprechende dienstgeheime Nachbereitung für den Amtskörper dann erst 2001 erfolgte, hätte ich mit so einer Verspätung seelsorgerisch nicht für möglich gehalten.

Wie durch die UF von 1998 deutlich wird, hatte sich das Stammapostolat schon innerhalb der vergangenen 10 Jahre mit dem Thema Ökumene stillschweigend selbst beschäftigt. Glaubenskulturell sind ja 11-jährige Jubiläen in Mode gekommen :wink: . 2010 wären demnach dann 22 Jahre Ökumene auf allerhöchstem na-amtlichen Niveau zu feiern.

"Meine lieben Amtsbrüder,
die Frage nach der Entwicklung unserer Kirche im Wandel der Zeit beschäftigt mich sehr. Als Stammapostel gehört es zu meinen vornehmlichen Aufgaben, auf die Reinheit der Lehre zu achten"
(Stp. R. Fehr 2001).

Die Apostel im Wandel ihrer Zeit zu begleiten, ist schon interessant. Die Botschaft hatte einen Riesenwandel mit sich gebracht. Sogar das Gottesurteil im Fall Bischoffs brachte keinen Wandel in der Glaubenslehrreinheit. Die sich zugelegte neuapostolische Identität feierte fröhlich Urständ.

Und so ist auch die letzten zwei Dekaden alles wieder gut geblieben und die Apostel haben – trotz einer gewissen Öffnung zur strategischen Mission -, immer noch ihre bischöffliche Uridentität gewahrt.

shalom

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#15 Beitrag von shalom » 14.12.2009, 13:25

Dieter hat geschrieben:
Und was hats bewirkt? Sogut wie Nichts! Oberhammer!
...Oberhammergau... :mrgreen:

dietmar
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#16 Beitrag von dietmar » 14.12.2009, 15:55

Dem Gewinner und Naki-Insider sei ein Gedenkstein gesetzt :lol:
Glückwunsch von nah und fern und von allen die sich mit uns verbunden haben

tergram

#17 Beitrag von tergram » 14.12.2009, 16:51

dietmar hat geschrieben:Dem Gewinner und Naki-Insider sei ein Gedenkstein gesetzt. Glückwunsch von nah und fern und von allen, die sich mit uns verbunden haben...


...auch von der unsichtbaren Zeugenwolke draussen im Land an den Übertragungsgeräten - ein Glückwunschbund ums Internetrund.
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