Kinder und Entschlafenenwesen der NAK

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
Nachricht
Autor
reh

#61 Beitrag von reh » 13.12.2009, 20:05

Kleine Kinder?
Moment mal, die Kinder waren mind 10, da glaubt man nicht mehr an märchen, in dem die tote Oma (einfach so) oben hinter den wolken im himmel ist.

Und es handelte sich dabei auch nicht um Advent, wie jemand schrieb, sondern um den
Volkstrauertag, wo das deutsche Volk der im krieg gestorbenen und gequälten menschen gedenkt.

Auch wenn ich diesen beitrag im KinderGottesdienst falsch finde, WAS sagt IHR denn euren kindern, wie das ist, wenn unser Herr Jesus wiederkommt und uns zu sich holt (und da glauben ja alle Christen dran)?

dietmar
Beiträge: 1320
Registriert: 22.07.2008, 04:08

#62 Beitrag von dietmar » 13.12.2009, 20:06

Tatyana hat geschrieben:
uhu-uli hat geschrieben:
Passt er dir vielleicht, nur am anderen Fuß, wenn du gegen Leute schreibst, die die NAK verlassen haben?

Die Welt ist nicht so schwarz weiß, und so einfach zu be- oder verurteilen ...

und es gibt Menschen, die leiden an dem, was ihnen in ihrer Vergangenheit eingeprägt wurde ... Remember, wie Narben beim Wetterwechsel ...
Du warst auch nicht gemeint :) .
Und ich bin froh für jeden, der eine geistige Heimat gefunden hat. Ich suche meine noch.
Ich bezweifle nur, dass irgend jemand eine Vergangenheit bewältigt, indem er/sie blind gegen alles wütet, das er einmal geglaubt hat. Wer immer nur nach hinten schaut, läuft Gefahr, den Weg vor ihm nicht zu sehen.
Nach hinten zu schauen ist menschlich. Aber es kann und darf nicht alles sein. Sonst ist keine (persönliche) Entwicklung möglich.
Wer bitte tut dies denn hier. Stelle doch nicht einfach irgendwelche Behauptungen auf, ohne sie zu belegen. Das Thema ist hier Kinder und Entschlafenenwesen der NAK. Daran orientieren sich die Beiträge.
Wer wütet hier blind???
In dieser Kategorie sehe ich eher deinen Beitrag.

dietmar
Beiträge: 1320
Registriert: 22.07.2008, 04:08

#63 Beitrag von dietmar » 13.12.2009, 20:08

Tatyana hat geschrieben:
Gaby hat geschrieben: Und die Entschlafenenlehre in dieser Form halte ich für falsch ...
Ich auch. Das hatte ich auch ausgeführt.

Zitat Tatyana: ich fand ihn nicht gelungen.
Ist ein kleiner Unterschied zu falsch,oder?

Adler

#64 Beitrag von Adler » 13.12.2009, 20:21

Zitat:
Kleine Kinder?
Moment mal, die Kinder waren mind 10, da glaubt man nicht mehr an märchen, in dem die tote Oma (einfach so) oben hinter den wolken im himmel ist.
Zitat Ende


Liebes reh,

ich frag mal ganz unbedarft zurück: aber an diesen Unsinn sollen die Kinder glauben? Sorry, aber das seh ich völlig anders!

Wo bleibt denn da das in der NAK so oft beschworene Einssein? War es nicht ein gewisser Herr Dr. Wilhelm Leber, seines Zeichens Oberhirte der NAK, welcher in Bezug zu den jenseitigen Bereichen, sinngemäß sagte: "Wir wissen nicht wie es dort ist?" war ja wohl nix mit Einssein, bei derartigen Stilblüten, oder?

LG Adler

Tatyana

#65 Beitrag von Tatyana » 13.12.2009, 20:24

reh hat geschrieben:Kleine Kinder?
Moment mal, die Kinder waren mind 10, da glaubt man nicht mehr an märchen, in dem die tote Oma (einfach so) oben hinter den wolken im himmel ist.
Kinder in dem Alter sind sehr beeinflussbar, grade WEIL sie die Welt um sich herum immer besser verstehen und darum immre mehr hinterfragen. Und es gibt wohl nichts Schlimmeres für so ein Kind, als sich vielleicht vorstellen zu müssen, dass die geliebte tote Oma eben nicht im Himmel ist, sondern womöglich irgendwo in Ketten schmachtet, bloß, weil sie nicht neuapostolisch war!
Deshlab halte ich solcherart Kindergottesdienste für falsch. Umso falscher, als in immer mehr Familien eben immer weniger Familienmitglieder neuapostolisch sind, die Familien nicht mehr fast komplett neuapostolisch sind. In Anbetracht dieser Entwicklung solche Kindergottesdienste zu halten, ist verantwortungslos und gedankenlos.

Aber es ist eben NICHT überall so. Auch, wenn das oft gerne pauschal so gesehen und dargestellt wird.

dietmar
Beiträge: 1320
Registriert: 22.07.2008, 04:08

#66 Beitrag von dietmar » 13.12.2009, 20:30

Tatyana , die dargestellten Szenen werden beim Thema Entschlafenen-Gd so vom Altar gepredigt.Gefängnisse,Qualen,Seelennöte, etc. Nimm doch die Bitten von Herrn Brinkmann veröffentlicht usw. Das ist doch keine üble Verallgemeinerung der Schreiber hier, sondern traurige Realität.
Es ist vermeintliches, weil vom Altar vermittelt, Wissen und so in Nak-Familien vorhanden und Inhalt ihrer Gebete.

reh

#67 Beitrag von reh » 13.12.2009, 20:42

lieber Adler,
meinst du mit "Unsinn" das Entschlafenenwesen oder die Offenbarung mit der Ersten Auferstehung?

ja. also wirklich, mit den gefesselten menschen ist unmöglich,
obwohl ich fast denke, dass die kinder in dem alter solche ideen selber haben , und begeistert sich nicht abhalten liessen (schaut mal in deren Comic und hört ihre schreie im internet-Cafë)

Tatyana

#68 Beitrag von Tatyana » 13.12.2009, 20:53

Ja, reh, und wir können nur hoffen, dass dich "Hänsel und Gretel" und "Tweety und Sylvester" nicht fürs Leben geschädigt haben :roll:

dietmar
Beiträge: 1320
Registriert: 22.07.2008, 04:08

#69 Beitrag von dietmar » 13.12.2009, 21:26

Tatyana hat geschrieben:Ja, reh, und wir können nur hoffen, dass dich "Hänsel und Gretel" und "Tweety und Sylvester" nicht fürs Leben geschädigt haben :roll:
ein Beispiel für Beiträge, wenn die Argumente fehlen.
Wenn du die Lehrinhalte der Nak mit "Hänsel und Gretel" auf eine stufe stellen willst,bitte. Also alles Märchen......
Über mögliche psychische Auswirkungen für Kinder würde ich keine solch abfälligen Bemerkungen machen.Harmlos ist da gar nichts.

Knodel

#70 Beitrag von Knodel » 13.12.2009, 21:56

reh hat geschrieben:Kleine Kinder?
Moment mal, die Kinder waren mind 10, da glaubt man nicht mehr an märchen, in dem die tote Oma (einfach so) oben hinter den wolken im himmel ist.

Und es handelte sich dabei auch nicht um Advent, wie jemand schrieb, sondern um den
Volkstrauertag, wo das deutsche Volk der im krieg gestorbenen und gequälten menschen gedenkt.

Auch wenn ich diesen beitrag im KinderGottesdienst falsch finde, WAS sagt IHR denn euren kindern, wie das ist, wenn unser Herr Jesus wiederkommt und uns zu sich holt (und da glauben ja alle Christen dran)?

Ein kleiner Junge den ich einmal kannte, kam eines Tages aus dem Kindergarten und meinte:
"Gibt es wirklich die Atombombe?"
"Stimmt es das ganz xy einfach so verschwinden kann?"
Antwort von der Mutter:
"Na klar doch. Das was du sagst, stimmt alles.

"Das kann also vor oder nach dem Essen pssieren?
"Ja, das wäre schon möglich, wenn wir jetzt Krieg hätten. Aber wir haben jetzt keinen Krieg."
"Und wenn es jetzt doch geschehen würde, auch wenn wir keinen Krieg hätten?"
"In diesem Fall wären wir nicht mehr da."
"Wenn das so ist, dann finde ich es besser, daß es nach dem Essen geschieht.
Ich habe geantwortet: "Du hast ganz recht."

Damit war das Thema erledigt.
Dieser kleine Wicht war einfach in diesem Augenblick ein klein wenig ängstlich. Er dachte vermutlich, wird das vor oder nach dem Essen passieren. Er hatte in diesem Moment eben großen Hunger und wir wollten bald essen.
Ein Kind befindet sich immer in der Gegenwart. Was es sagt, sagt es für den Augenblick.
Wenn jemand aus der Familie stirbt, sollte man es ihm unbedingt sagen.
Da es diese Person vermutlich liebte, wäre es schlimm, wenn es nicht einmal die Frage nach seiner Abwesenheit stellen dürfte. Gleichzeitig würde die Tatsache das man es ihm nicht sagt bedeuten es aus der Gemeinschaft der sprechenden Lebewesen auszuschließen.

Wie ich mit meinen Kindern über den Tag Jesu Christi gesprochen habe?
Überhaupt nicht. Ich habe ihrem Alter entsprechend ihre Fragen beantwortet.

Liebe Grüße
Knodel

Zurück zu „NAK - Neuapostolische Kirche“