Dialog zwischen Konfessionen

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agape
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Dialog zwischen Konfessionen

#1 Beitrag von agape » 24.11.2009, 11:40

42 hat geschrieben:
agape hat geschrieben:Lieber 42,
das gilt gerne für den inter-konfessionellen Dialog.
Ich weiss. Es wuerde somit auch fuer die NAK und andere Konfessionen gelten, wenn zwischen ihr und ihnen so etwas wie ein vertiefter inter-konfessioneller Dialog zu stattfinden wuerde. Nichts anderes wollte ich ausdruecken.
Für 42 und andere ;)

"Eigentlich ist ja alles ganz einfach: Durch die Taufe gehört ein Mensch zu Gott und wird Mitglied der Kirche. "

Das hätten manche NAKler sicher gern. ;)

http://www.nak-gehrden.de/berichte/2009 ... rtaufe.pdf

http://www.nak-gehrden.de/berichteone.php?ID=52

Die NAK kann ja auch nicht anders, als ihre Versiegelung zur Empfangnahme des Heiligen Geistes darlegen.
Sicher war es eine schöööne Veranstaltung. ;)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

shalom
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#2 Beitrag von shalom » 24.11.2009, 13:42

[=>noch ne schöööne Veranstaltung: NaK-Wolfenbüttel]
"Jesus rief zu sich, welche er wollte" (Markus 3, 13)

Eingehend auf das Wort aus dem Markusevangelium führte der Bezirksapostel aus, dass ihn in letzter Zeit vermehrt der Gedanke beschäftigt und schmerzt, dass ein heiliger Ruf Gottes nicht immer heilig gehalten wird.

"Es gibt gute Gründe, warum man als Amtsträger oder als jemand, der einen Dienst im Werk Gottes verrichtet, mal eine Zeitlang nicht mitarbeiten kann. Aber es schmerzt in der Seele, wenn ich bei manch anderem sehe, dass er die Verbindung zum Herrn löst und sich Heilsquellen außerhalb von Christus sucht."

Es gibt viele göttliche Rufe, sie haben immer auch eine Konsequenz. So war es bei Adam, der die negative Folge seines Verhaltens erleben musste. So war es aber auch bei Noah, bei Mose und bei Samuel. Sie alle durften erleben, dass Gott ihnen beistand.

Noah hat auf die Menschen um sich herum geblickt und die gesehen, denen er das Heil Gottes anbieten wollte.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

bei so einer Bedienung durch einen „Wolfenbütteler“ kann ich Klingler nur versichern: „Sie haben sich selbst und Ihren Selbstbildern Mut gemacht. Ihr habt noch einen großen Weg vor euch".

Visionsapostel Leber wird vermehrt von Gedankenschmerzen geplagt, dass ein heiliger Ruf Gottes nicht immer heilig gehalten wird. Das kann ich gut verstehen. Die Berufung Kuhlens war von Stp. Bischoff und seinem Anhang nicht heilig gehalten worden. Der neuapostolische Amtskörper hatte die Verbindung zum Herrn gelöst und sich selbstbildgerechte Heilsquellen selber erschlossen und damit anderen Unheil gebracht.

Die konsubstantiative Konsequenz wird allmählich ruchbar und für den heutigen Amtskörper spür- und erlebbar.

Im Gegensatz zu Jesus, der zu sich rief, welche er wollte, werden in der uniformen neuapostolischen Gebietskirchenlandschaft jene gerufen und wieder abberufen, welche die Bezirksapostel wollen. Es gibt einen göttlichen Ruf, jedoch viele Flüstertüten und Stillepostler und das Erleben, dass Gott halt nun mal Kuhlen und eben nicht Bischoff beigestanden hatte.

Wenn auch all die Seelsorger der anderen Kirchen den Ruf Gottes heilig halten und sich keine Heilsquellen außerhalb von Christus suchen, was spricht gegen Ökumene und für die Heilsnotwendigkeit des Stamm- und Bezirksapostelamtskörpers?

Wilhelmsbüttel, den 24.11.2009 - shalom

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evah pirazzi
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#3 Beitrag von evah pirazzi » 24.11.2009, 22:18

shalom hat geschrieben: Visionsapostel Leber...
Leber, Klingler, Kleber... und wie sie alle heißen, die Visionäre... :mrgreen:

Ich als Zeitzeuge dieser Ämterstunde für neuapostolische Amtsträger mit Zuschauern, worin der Akt der Ämterumstrukturierungshandlungen einen wesentlichen Zeitrahmen erhielt, bin ohne vorher um Erlaubnis gefragt zu werden auf einem der Fotos - klein - zu erkennen. Dürfen die das - mich einfach so - ohne Erlaubnis - veröffentlichen? Bild

Ja, eine Veranstaltung war es, aber ein Gottesdienst? Nein!!
Eine Veranstaltung nach Machart des alten Chorliedes: Hört die Parole von alters her: Vorwärts in Jesu Namen...

Und das erwähnte Zitat:
"Es gibt gute Gründe, warum man als Amtsträger oder als jemand, der einen Dienst im Werk Gottes verrichtet, mal eine Zeitlang nicht mitarbeiten kann. Aber es schmerzt in der Seele, wenn ich bei manch anderem sehe, dass er die Verbindung zum Herrn löst und sich Heilsquellen außerhalb von Christus sucht."
zeigt, dass dem Visionär und Vordenker anscheinend die Visionen fehlen, dass ihm keine weiteren Alternativen einfallen, warum man in dieser Kirche nicht mitmachen möchte.

Auch der empathische Ausruf Bap Klinglers: "Ich bin 100% von der göttlichen Rufung der Ämter überzeugt!" war nicht allzu überzeugend, berichtete er doch etwas später, bei der Ruhesetzung des Bä Götz leutselig davon, wie er (Klingler) ihn seinerzeit auf der Ämterleiter überholte, obwohl jünger. Auch die angefügte Bemerkung: "Aber der damalige Jugendleiter Götz habe dabei den Blinker rechts gesetzt (mit anderen Worten: er hat ihn gern vorbeigelassen, da er schon damals seine Überlegenheit und Größe erkannt hatte (-> meine Interpretation)) hat den Eindruck des Karrieredenkens (statt Ergebenheit in den göttlichen Ruf) nicht mildern können. Ich habe auch noch eine seiner beiläufigen Bemerkungen aus einem früheren Gottesdienst im Ohr: "...damals, als ich noch kleiner Bezirksevangelist war..." (und nicht großer Apostel wie jetzt -> wieder mein Fortspinnen der Äußerung).

Na ja, so ist er halt, unser "Wilhelmsbüttel" und Visionär. Und am kommenden Sonntag wird er Mittelerde erneut mit einer schööönen Veranstaltung beglücken - via Satellit, frisch von dem Thron aus Leipzig.

Der Segen reißt nicht ab.
Das müssen sich die Schäfchen wohl verdient haben.

Bild

(räuchigst Evirette)
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

42

#4 Beitrag von 42 » 25.11.2009, 12:22

"Not step back" (Dr. Leber)
evah pirazzi hat geschrieben:Eine Veranstaltung nach Machart des alten Chorliedes:
Hört die Parole von alters her: Vorwärts in Jesu Namen!
Ich dachte, Lieder mit Marschcharakter sind nicht mehr erwuenscht? Weiter im Text:
Heut gilt sie fuer uns noch viel, viel mehr, rueckt darum eng zusammen!
Schließet die Reihen Mann an Mann, daß Satan uns nicht schaden kann!
Hoert die Parole altbekannt: Schulter an Schulter, Hand in Hand!


Evah, was haben Sie denn da Altes ausgegraben?

BAp Kolb: Es gibt drei Moeglichkeiten: zurueckgehen, still stehen oder vorwaerts gehen. (Es ist klar, welche er favorisiert).

Deaconess: Es gibt eine dritte: stepping sideways.
Zuletzt geändert von 42 am 25.11.2009, 17:09, insgesamt 2-mal geändert.

Hannes

#5 Beitrag von Hannes » 25.11.2009, 12:35

42 hat geschrieben: BAp Kolb: Es gibt drei Moeglichkeiten: zurueckgehen, still stehen oder vorwaerts gehen. (Es ist klar, welche er favorisiert).
Deaconess: Es gibt eine dritte: stepping sideways.
Und eine fünfte: in die Luft gehen ...
Und eine sechste: auseinandergehen ...
Und ein siebte: zugrunde gehen ...
Und eine elfte: ...

Guten Tag :wink:
Hannes

Maximin

MÖGLICHKEITEN...

#6 Beitrag von Maximin » 25.11.2009, 12:50

:) Mein lieber Hannes,
wie wär´s mit zusammenhelfen und zusammenstehen. Nur mal so ein klitzekleines Überlebenszeichen vom ollen Maximin. :wink:
Zuletzt geändert von Maximin am 25.11.2009, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.

shalom
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#7 Beitrag von shalom » 25.11.2009, 13:36

evah pirazzi hat geschrieben:
Bap.Klingler hat geschrieben: Ich bin 100% von der göttlichen Rufung der Ämter überzeugt!
...da strotzt aber einer von 100% selbstbildgerechtem Selbstbildbewußtsein :wink: .

Im ökumenischen Dialog wird diese 100%-Überzeugung sicher auch für all die verbeamteten Seelsorgekollegen Klinglers in all den anderen Konfessionen gelten und kann ggf. sogar auch noch auf SamariterInnen ohne Amt und Würden ausgedehnt werden. Das könnte was wehrden :wink: . Folgt Klingler demnächst Sepers oder gilt - hinter hohler Hand - die 100%-Überzeugung nur exklusiv für na-amtlich ordinierte Ämter?

Wenn schon von der Rufung - dann wird Bap. Klingler sicher auch von der vorzeitigen Abberufung Stp. Bischoffs durch Gott 100%ig überzeugt sein (wg. Botschaftsmissbrauch im Amt).

100% ProVision. Echte, an sich selbst felsenamtsfest glaubende Überzeugungstäter.

shalom - und einen lieben Gruß an Maximin!

simpel

#8 Beitrag von simpel » 25.11.2009, 14:09

Ich bitte um milde Nachsicht - manchmal durchziehen mein Hirn seltsame Assoziationen... :cry:

Z.B.: Der Brummkreisel ist ein nostalgisches Blechspielzeug.
[...]
Durch erneutes Pumpen wird der Kreisel beschleunigt, und je schneller er sich dreht, desto lauter "singt" er. 8)

Schon gut, ich geh´ ja schon... :wink:

Maximin

SINGEN ODER BRUMMEN...?

#9 Beitrag von Maximin » 25.11.2009, 14:40

:) Simpel, der sich nur um sich selber drehende Brummkreisel singt nicht, er brommt nur... :mrgreen: Das weit verbreitete Missverständnis Ökumene reicht bedauerlicherweise weit über die verschiedenen Kirchentürme hinaus. Über die kleinen, über die größeren, über die ganz großen und erst recht über diejenigen Kirchenbetriebe, die traditionell keine Kirchentürme aufschichten - naturgemäß ohne Glocken. Jedenfalls über keine metallgegossenen. Vorteil: Keine Nistnischen für insektenvertilgende Fledermäuse, obwohl die (wenigstens ) geschützt sind. Die Fledermäuse...! Maxi :wink:
P.S.: Danke für die brüderlichen Grüße... :D

shalom
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#10 Beitrag von shalom » 25.11.2009, 16:41

evah pirazzi hat geschrieben:
Bap.Klingler hat geschrieben: Ich bin 100% von der göttlichen Rufung der Ämter überzeugt!
...da strotzt aber einer von 100% selbstbildgerechtem Selbstbildbewußtsein. Und das wird den Geschwistern aufgebrommt :wink: .

Bei so einer Selbstüberzeugung (Botschaft) dürfte für Andersgläubige das (A)Postulat einer "Begegnung auf Augenhöhe" wohl nur öffentlichkeitszurechtgebogene Nakulatur sein.

shalom

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