Fels

Neues aus dem katholischen Bereich
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Lobo

Fels

#1 Beitrag von Lobo » 19.11.2009, 11:25


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agape
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#2 Beitrag von agape » 19.11.2009, 12:06

Das Zweite Vatikanische Konzil war mit Abstand das größte Ereignis in der RKK.
Es gab eine Zeit davor, eine Zeit währenddessen und eine Zeit danach.
Seit vielen Jahren ist die Zeit "danach". Die fortschreitende Zeit "danach" empfinden viele, wie eine Zeit "davor".

Ich würde es den Mitgliedern der RKK von Herzen wünschen, wenn es noch einmal einen so großen Aufbruch gäbe, wie damals unter Roncalli XXIII.
Was würde Roncalli XXIII heute zur RKK sagen?
Was?
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Philippus

#3 Beitrag von Philippus » 19.11.2009, 14:12

agape hat geschrieben:Was würde Roncalli XXIII heute zur RKK sagen?
Was?
So ganz genau weiß ich's natürlich nicht, was Monsignore bzw. Mr. R. der RKK sagen würde.

Ich wünschte oder dächte, vermute einfach einmal, er könnte ob seines Amtes und seiner herausgehobenen Stellung seiner Kirche, der RKK sowie gewissen anderen Christen sagen, was er (angeblich) des Abends sich selbst zu sagen pflegte:

"Nimm Dich nicht so wichtig!"

:wink: (Bin ja schon weg)

Ruhrgebiet

#4 Beitrag von Ruhrgebiet » 20.11.2009, 13:20

Klasse Film 8)

tergram

#5 Beitrag von tergram » 21.11.2009, 07:46

Ruhrgebiet, selbstverständlich ist das ein "klasse Film" - für dich. Weil für dich alles Klasse ist, Hauptsache es ist römisch-katholisch. Das sei dir unbenommen.

Wenn ich die in prachtvolle aber höchst alberne Gewänder gehüllten alten Männer sehe, die sich in goldenen Sänften tragen oder in Papamobilen fahren lassen, die kostbare Symbole irdischer Herrscher (Krone, Zepter) tragen und vor denen Menschen niederknien, Ringe küssen und ihnen hudigen - dann wird mir so übel, dass... sogar der Stammpostel der NAK mit seinem schlichten schwarzen Anzug fast schon sympathisch wirkt. Und das will was heißen. Weiß Gott.

Insofern: Klasse Film. Mit einem gewissen Abschreckungspotenzial.

Und bevor du mir jetzt ins Gesicht springst: Ich habe tiefen Respekt vor allen katholischen Schwestern und Brüdern, die - wo auch immer - im Dienst am Nächsten stehen und sich nach Kräften bemühen, ihren Glauben im Alltag zu leben. Über die alten Männer jedoch, die sich vom Glaubensvolk als Herren huldigen lassen, wo sie doch Diener sein sollten, wird noch zu richten sein. Gewiss.

Hannes

#6 Beitrag von Hannes » 21.11.2009, 08:03

morgen tergram, ich denke der film ist besser (für unsereins) ... :wink:

tergram

#7 Beitrag von tergram » 21.11.2009, 08:19

:lol: :lol: Danke Hannes. *lachtränenabwisch* "Protestanti in flagranti, ventilazione..." Köstlich! :lol: :lol: Ruhrgebiet wird uns vermutlich erschlagen. Und agape auch. :wink: Aber das isses wert. *weiterkicher*

shalom
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#8 Beitrag von shalom » 21.11.2009, 09:37

…“Fels im Wandel der Zeiten"… [=>] (wikipedia) :wink:

simpel

#9 Beitrag von simpel » 21.11.2009, 09:48

tergram hat geschrieben:
Wenn ich die in prachtvolle aber höchst alberne Gewänder gehüllten alten Männer sehe, die sich in goldenen Sänften tragen oder in Papamobilen fahren lassen, die kostbare Symbole irdischer Herrscher (Krone, Zepter) tragen und vor denen Menschen niederknien, Ringe küssen und ihnen hudigen -
Ich meine, dass dies alles einen tieferen Sinn hat - auch wenn er sich mir nicht sogleich erschließt.
Über 1 Milliarde Menschen sind diese Symbole jedenfalls heilig und ich werde mich hüten, abfällig
darüber zu urteilen bzw., es ins Lächerliche zu ziehen.

tergram

#10 Beitrag von tergram » 21.11.2009, 10:46

Gewiss, simpel. Genau so, wie es uns von Jesus überliefert wurde: Er liess sich tragen, feiern und verehren, trug äußere Zeichen von Macht und Reichtum - kostbare Gewänder, Schmuck etc., lebte in Palästen, genoss Macht, Einfluss und Ansehen, verkehrte mit den Mächtigen seiner Zeit auf Augenhöhe. Genau so. Oder etwa nicht?

Dass viele Menschen dieser Symbolik huldigen, ist übrigens kein Zeichen für die Richtigkeit/Nähe zum Evangelium. Wenn ich denke, wie viele Menschen schon zu den unglaublichesten Dingen "hurra" und sonstwas gerufen haben...

Und was das "lächerlich machen" angeht: Man macht niemals den Glauben eines Menschen lächerlich. Da hast du vollkommen Recht. Und Institutionen muss man nicht lächerlich machen - das tun sie gelegentlich ganz von allein. Man darf aber frei seine Meinung sagen. Manchmal muss man sogar seine Meinung sagen. Trotz Gegenwind.

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