Optimierung der Gemeindestrukturen

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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42

#21 Beitrag von 42 » 17.11.2009, 13:34

Reh, wenn ich Sie richtig verstanden habe, blicken Sie den Entscheidungen zu Gemeindezusammenlegungen und -schliessungen insofern optimistisch entgegen, als Sie annehmen, dass die Mitglieder solche Einschnitte verhindern koennten.

Dass die Mitglieder befragt werden, ist unbestreitbar positiv zu werten. Welche Mitsprachemoeglichkeit die Kirche ihnen einraeumen koennen wird, ist eine ganz andere Sache.

Ich wuensche Ihnen, dass Sie keine Enttaeuschungen erleben, wenn Sie Ihre Kirche spaeter einmal betrachten. Auch Kirchens sind Sachzwaengen unterworfen, die sie nicht ignorieren koennen. Die NAK ist keine Ausnahme.

reh

#22 Beitrag von reh » 17.11.2009, 13:34

da ich nicht in diesen bezirk gehöre, werde ich auch nicht zu entsprechenden treffen gehen,
aber unabhängig davon, dass ich dort informiert bin, sehe ich eine "herabwürdigung" von sache und aktiven personen im vorhinein unmöglich.

lieber Dieter, danke für die rundmail,
vieleicht hast du ja teils recht, aber, sollte man nicht ALLE guten absichten würdigen?

reh

#23 Beitrag von reh » 17.11.2009, 13:35

da ich nicht in diesen bezirk gehöre, werde ich auch nicht zu entsprechenden treffen gehen,
aber unabhängig davon, dass ich dort informiert bin, sehe ich eine "herabwürdigung" von sache und aktiven personen im vorhinein unmöglich.

lieber Dieter, danke für die rundmail,
vieleicht hast du ja teils recht, aber, sollte man nicht ALLE guten absichten würdigen?

Liebe Grüße!

shalom
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#24 Beitrag von shalom » 17.11.2009, 16:24

[=>Kennenlernspielchen in der Kirche]
Herzliche Einladung an alle Alleinlebende

Köln-West. Die Bezirksbeauftragten für die Alleinlebenden laden herzlich ein zum ersten gemeinsamen Spielabend zum gegenseitigen Kennenlernen in voradventlicher Stimmung zum fröhlichen Beisammensein am

Freitag, dem 27.11.09, 19.00 – 22.00 Uhr in unserer Kirche in Kerpen-Horrem!

Werte Vor- und PermanateadventlerInnen, liebe neuapostolische KennenlernspielchenspielerInnen,

die geistliche Betreuung durch Bezirksbeauftragte für Alleinlebende des Wirtschaftsapostels scheint eine formidable Sache zu sein. Als Vielfachlebender werden mir solche Vergünstigungen meines Amtskörpers leider nicht avanciert.

Wie das Titelbild auf der Einladung zeigt, scheint es sich bei Kerpen-Horrem um eine moderne SAT-Übertragungsgemeinde des Wirtschaftsapostels zu handeln, wie übrigens fast alle [=>Gemeinden] des exklusiven Bezirks. Alle Gemeinden sind offensichtlich mit SAT-Schüsseln zukunftsfest glaubens- und vollendungsoptimiert worden.

Bei diesem neuen Alleinkirchlichen Events geht es im gotteshäuslichen Rahmen nicht primär um die Suche und das Finden von Lebenspartnern. Falls sich Partnerschaften bei dem gemeinsamen Spieln, beim gemeinsamen Wohlfühlen, bei der protegierten Stärkung des "Wir-Gefühls" ergeben sollten, ist das ein willkommener Nebeneffekt der Gemeinschaftspflege innerhalb dieser auserkorenen Zielgruppe (die auch nicht jedesmal wieder völlig bei Null anzufangen hat :wink: ).

Schön, mit welchen Mitteln zum Zweck sich neuapostolische Gemeinden na-amtlich bezirksbeauftragt zukunftsfest optimieren lassen.

Dank der zahlreich optimierten na-amtlichen Zukunftsfeste wird sicher alles wieder gut bleiben.

shalöm

shalom
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#25 Beitrag von shalom » 17.11.2009, 17:17

42 hat geschrieben:…Auch Kirchens sind Sachzwaengen unterworfen, die sie nicht ignorieren koennen…
Werter 42+,

Dass Kirchen Sachzwaengen unterworfen sind, steht außer Frage. Wenn die NaK-NRW innerhalb der letzten 10 Jahre 120 neuapostolische Gotteshaeuser aus irgendwelchen Gründen dicht gemacht hat, dann kann das nicht ignoriert werden. Momentan sind es nur noch 455 Standorte. Die nächste Serie von Gemeinden soll offensichtlich auf den Optimierungsaltären der Manager geopfert werden. Was für ein Sach- und Lachzwang, wenn nicht so viel Leid damit verbunden wäre.

Im Mai 2008 war z. B. stolz von der [=>NaK-Grönland] berichtet worden, den August Prolle trefflich kommentierte (wir berichteten).

Am Tuesday, den 17 th November 2009 informiert Dap. Shoe- and Peacemakers Gebietskirchenkonföderation Norddeutschland, dass in deren Kronkolonie [-> Isle of man] („Isle of Man Congregation”) die Gemeinde “of 5 members faithfully for over 30 years by their rector Priest R. G.” versorgt wird.

Ob allerdings diese Gemeinden die neue Aposteloptimierte Performance (Standards) für das Überleben europäisch-neuapostolischer Standorte erfüllen können, sehe ich unter dem Wirken des Wirtschaftsapostels massiv in Frage gestellt.

Die Zukunftskommission des Wirtschaftsapostels hat die „Soll-Stuation“ „einer objektiv wünschbaren „zukunftsfesten“ Gemeinde“ erfasst und will jetzt die nur noch schnell die existierenden Gemeinden kontrollieren (abgleichen), wie weit diese von dem na-amtlich temporär kreierten Soll entfernt sind. So lassen sich Abwicklungskandidaten schnell aussondern.

Es ist schon verwunderlich, wenn Eskimos, Insulaner (Mikrogemeinden) oder auch Afrikaner (mitunter 5 Jahre ohne na-amtlich bewilligtes Kirchendach) die na-amtlichen Kriterien erfüllen, während nordrheinwestfälische Gemeinden vom Wirtschaftsapostel einer selbst gemachten Optimierungssäuberungswelle zum Opfer fallen gelassen werden. Da kommt Sterkrade gerade recht :wink: .

Immer diese Sach- und Lachzwaenge…

With loving greetings your ad-hoc-reporter – shalom

dietmar
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#26 Beitrag von dietmar » 17.11.2009, 20:23

dietmar hat geschrieben:im sauren ehrich-Land waren sie auch nicht untätig.In aller Ruhe , still und leise.....

Jahr - Mitglieder - Gemeinden

31.12.2000 - 121.625 - 991
31.12.2001 - 121.011 - 947
31.12.2002 - 120.439 - 934
31.12.2003 - 119.961 - 920
31.12.2004 - 119.286 - 911
31.12.2005 - 118.544 - 904
31.12.2006 - 117.640 - 853
31.12.2007 - 117.178 - 868
31.12.2008 - 116.283 - 857

da braucht sich der Süden nicht hinter NRW verstecken.In 8 Jahren 134 Gemeinden weniger....
Wir können alles........außer christliche Kirche :lol: :lol: :lol: :lol:
Herzliche Einladung an Rehlein......komm doch in den Süden hier ist die Nak - Welt noch in Ordnung.
die obigen Werte erreicht ohne Gedöns, Wirbel, Ärger...eigentlich hat niemand etwas mitbekommen...alles im gläubigen Aufschauen geschluckt und erledigt. Hier ist es gut sein, lasst uns Gemeinden schliesen oder als At hast hier kein Problem und als Gebietskirchenpräsident sowieso nicht
gute N8


das sollte Bruder Shalom doch bitte auch mal entsprechend würdigen :wink: :lol: :lol: :lol: :wink:

reh

#27 Beitrag von reh » 18.11.2009, 00:00

lieber bruder shalom, ich will dich nicht weiter verärgern, aber eins: würdest du AP Otten kennen, würdest du liebevoller von ihm denken.

MEINE Gemeinde wird übrigens keinesfalls geschlossen.
Ich gehörte vielleicht zu denen. die ankreuzen könnten:
"Meine Gemeinde erfüllt für mich schon heute alle Ansprüche an eine Wohlfühlgemeinde."
(das sollte jedoch bitte nicht überbewertet werden)

Liebe Grüße!

dietmar
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#28 Beitrag von dietmar » 18.11.2009, 16:35

ein sogenanntes Reh-Wohlfühlgehege,oder? :lol:

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evah pirazzi
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#29 Beitrag von evah pirazzi » 18.11.2009, 19:48

Na ja, Onkel diettmann, es ist ja wie es ist...

Rehe, die in einem Gehege mit reichlich Stroh aufwachsen, halten es vielleicht für Heu und gebären möglicherweise Stoppeln. Sie kennen die schmackhaften Blätter, Knospen, Triebe und Früchte des Waldes nicht, und schon gar nicht die Freiheit, die die Weiten der Wälder bieten (die Gefahren natürlich auch nicht).

Man kann diesen Tieren wohl keinen Vorwurf machen.

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

simpel

#30 Beitrag von simpel » 18.11.2009, 20:16

Oh, wie feinsinnig. :wink:

Wir wissen´s fest:

Was mer ham - ham mer! Und das von Kindesbeinen an.

:P

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