Optimierung der Gemeindestrukturen

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#11 Beitrag von shalom » 16.11.2009, 17:30

tergram hat geschrieben:
shalom hat geschrieben:1999... hatte NaK-NRW 575 Gemeinden .... und Mitte November 2009 waren es nur noch 455.
...innerhalb von 10 Jahren Vollendungsarbeit ist das ein sattes Minus von 80 Gemeinden, die über die Wupper gegangen sind.
Mein Taschenrechner - zugegeben: Ein älteres Modell - kommt auf einen Verlust von 120 Gemeinden. Er mag sich irren. :mrgreen:
...er mag sich ungeirrt haben :wink: .

shalöm

shalom
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#12 Beitrag von shalom » 16.11.2009, 18:39

Werte DiskursteilnehmerInnen,

in 10 Jahren 120 Gemeinden abgewickelt (dicht gemacht) zu haben, ist schon eine stolze Leistungsbilanz der NaK-NRW. Zum Glück ist für den NaK-NRW-Wirtschaftsapostel unlängst die Demografie als Alibi für diesen Trend entdeckt worden. Wer’s glaubt wird selig. Und dann ist da noch „wohlfühlen“ angesagt. Auf diesem na-amtlichen Nebenaltar darf munter drauflos geopfert werden. „Segen der Karibik“.

Das Projekt „Apostelberatung“ - draußen in der Welt erledigt zumeist eine „Unternehmensberatung“ den Restrukturierungsjob -, lässt schon durchblicken: „Die hier erwarteten Ergebnisse verschärfen möglicherweise die Notwendigkeit Entscheidungen über Gemeindezusammenführungen zu treffen“.

Mit dem Mittel der attestierten „Zukunftsfestigkeit“ sollen nun also die nächsten Kandidaten ausgekegelt werden („Bei dem Abgleich dieser Soll/Ist-Situation wird deutlich, welche Gemeinden in welchem Umfang von einer objektiv wünschbaren „zukunftsfesten“ Gemeinde entfernt sind“). Das hört sich schon etwas grimmiger an, als der übliche Wohlfühlgemeindeschmusekurs.

Dabei muss dem Erfinder der „objektiv wünschbaren „zukunftsfesten“ Gemeinde“ klar gewesen sein, dass im Werk der Apostel schon häufiger Botschaften eine „objektiv wünschbare „zukunftsfeste“ Gemeinde“ ausgeprägt hatten. Offensichtlich glaubt der neue Erfinder, dass auf solche neuapostolischen Ecksteine zukunftsfest (felsenamtsfest) gebaut werden kann. Die "Botschaft" hat den na-amtlichen Zukunftsfestigkeitstest objektiv nicht bestanden, was deren subjektiven na-amtlichen Urständ aber keinerlei Abbruch leistet.

Allerdings ist dem grimmigen Erfinder der „objektiv wünschbaren „zukunftsfesten“ Gemeinde“ erst durch seine Auftragsabwicklung teilweise deutlich geworden, „welche Fülle von Aufgaben in einer Gemeinde geleistet wird“ und das nur innerhalb des begrenzten na-amtlichen Tellerrandes, der selbstbildgerecht andere essentielle christliche Funktionen nonchallant den SamariterInnen außerhalb des Apostolates überlässt.

Wenn Grimmiger als der Dienstleister des Wirtschaftsapostels sich im Interview mit sich selbst zu der Äußerung hinreißen lässt, dass etliche Amtsträger „in manchen Gemeinden aufgrund von Mehrfachfunktionen permanent überlastet sind, dann stellt sich mir schon die Frage, was für ein unbarmherziger Schlendrian im "Dienen & Verführen" unter dem verantwortlichen Wirtschaftssegensträger" eingerissen ist.

Neuapostolische Projektziele gelten häufig schon dann erreicht, wenn die überwältigende Mehrheit der NaKtivistInnen nach Umsetzung der neuen Botschaften für eine gewisse Zeit beifällig glauben würde, Gott hat seinen Bezirksapostelamtskörper richtig und gut entscheiden lassen (Grimmiger unterbreitet den angeblichen Entscheidungsträgern angeblich immer nur mehrere zukunftsfeste Vorschlagsvarianten (Modelle)). Neuapostolische zukunftsfest legitmierte Amtskörper feiern in ihrer Zukunftsfeste fröhlich ihre Zukunftsfeste :mrgreen: . Da wird ja alles wieder gut bleiben.

Ergebnis- (:wink: für tergram) und zukunftsoffen…

shalom

dietmar

#13 Beitrag von dietmar » 16.11.2009, 20:41

im sauren ehrich-Land waren sie auch nicht untätig.In aller Ruhe , still und leise.....

Jahr - Mitglieder - Gemeinden

31.12.2000 - 121.625 - 991
31.12.2001 - 121.011 - 947
31.12.2002 - 120.439 - 934
31.12.2003 - 119.961 - 920
31.12.2004 - 119.286 - 911
31.12.2005 - 118.544 - 904
31.12.2006 - 117.640 - 853
31.12.2007 - 117.178 - 868
31.12.2008 - 116.283 - 857

da braucht sich der Süden nicht hinter NRW verstecken.In 8 Jahren 134 Gemeinden weniger....
Wir können alles........außer christliche Kirche :lol: :lol: :lol: :lol:

reh

Optimierung

#14 Beitrag von reh » 17.11.2009, 11:51

geht es hier um Mitgliederzahlen oder um Gemeindestrukturen?

Ich weiß nicht, wie oft ïhr euren PC optimiert, aber optimieren ist doch was gutes.

Und die frage z.b.
"Ich lehne die Verlegung meiner Gemeinde in eine andere Gemeinde grundsätzlich ab" ist doch nett.
Oder zur frage der äußeren voraussetzungen "Ansprechende Ausstattung" als sehr wichtig ankreuzen, hat was.

Was würde dazu beitragen, dass sie sich in ïhrer Gemeinde noch wohler fühlen?
Wer wird sowas nettes schon gefragt?

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agape
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#15 Beitrag von agape » 17.11.2009, 12:17

Hallo Reh,
Und die frage z.b.
"Ich lehne die Verlegung meiner Gemeinde in eine andere Gemeinde grundsätzlich ab" ist doch nett.
Gefragt wird generell NIEMAND!
Es werden Erhebungen durchgeführt. ("Bist Du aktiv in der Gemeinde, hast Du Kinder, würdest Du in Deinem PKW auch andere mitnehmen, wie lang ist Dein Weg zur Kirche?, etc")
Wenn es bei Gemeindezusammenlegungen um logistische Lösungen nach einem wissenschaftlich ausgearbeiteten Modell geht, ist Dein oft bemühtes Adjektiv "nett" völlig fehl am Platz." Aber völlig!
Shalom schrieb ja nun schon, dass es eine Lachnummer sei, anzunehmen, dass hier irgend jemand vom NAK-Change-Management bei "NULL" anfängt. Wirtschaftliche Nullnummern haben auch in einem Unternehmen "Kirche" wenig verloren. Isso.

Ja, liebes Reh, PC optimieren ist oft gut.
Vielleicht wäre es manchmal besser die Festplatte zu optimieren (neu zu strukturieren). ;)

Lieben Gruß,
agape
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

reh

#16 Beitrag von reh » 17.11.2009, 12:47

:shock: da seit IHR aber SEHR falsch informiert!!
und "Lachnummer" ? Das ich nicht lache!! :lol:
Woher kommt denn diese "Erkenntnis", sicher nicht durch KENNTNIS der SACHE!

ALLE Wünsche werden in die überlegungen mit einfließen, wenn auch nicht alle speziellen vorstellungen umgesetzt werden können!

Lieber sholom, sei mir bitte nicht böse! Aber deine persönlichen erfahrungen sind nicht zu verallgemeinern,
und sowieso bringt frust nichts!

Liebe Grüße!

tergram

#17 Beitrag von tergram » 17.11.2009, 13:03

reh hat geschrieben:ALLE Wünsche werden in die überlegungen mit einfließen, ...
Ja wenn das so ist, gibt es doch keinen Grund zur Aufregung, wertes reh. Alles ist bestens und nett. Wie schön. Ich gehe aufgrund deines vehementen Eingreifens in die Diskussion davon aus, dass du am Treffen teilnehmen wirst. Vielleicht magst du uns allen davon berichten?

Dieter

#18 Beitrag von Dieter » 17.11.2009, 13:14

reh hat geschrieben: ALLE Wünsche werden in die überlegungen mit einfließen, wenn auch nicht alle speziellen vorstellungen umgesetzt werden können!
Es wird vermutlich dabei bleiben, daß die Wünsche in die Überlegungen mit einfliessen. In die Entscheidungen wahrscheinlich eher weniger...

shalom
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#19 Beitrag von shalom » 17.11.2009, 13:31

[=>Frecher Zukunftsfragebogen]
Bekanntmachung für Sonntag 15. November 2009

Frechen.

Erfahrungsgemäß bringen sich nicht alle Beteiligten in einer großen Runde durch Wortmeldung ein; darüber hinaus waren viele Geschwister verhindert. Die Gruppe Kommunikation entwickelte einen Fragebogen, den Bruder Alfred Krempf am Ende der Informationsveranstaltung vorstellte. Dieser Fragebogen liegt ab Sonntag, 15. November, in allen Gemeinden zur Mitnahme bereit.

Für die Gruppe Kommunikation gab schon die Fragerunde Sicherheit, die richtigen Fragen zusammengestellt zu haben…

Werte DiskursteilnehmerInnen,

erwartungsgemäß rückte die Restrukturierungstruppe den möglichen Wackelkandidaten auch noch mit einem Fragebogen auf den Leib. Sonntags wird’s dann im Anschluss an das Abendmahl den neuesten Fragebogen Gottes geben. Wie solche Fragen auf Amtsaltären aussehen können, zeigt die freche Bildergalerie vom Event: [=>Sind die Überlegungen zur „Zukunft Gemeinde“ nachvollziehbar? ]. Was für eine Kulisse hinter dem Altar.

Und vor dem aufgerichteten Fragenaltar (die F&A waren ja auch auf dem Scheiterhaufen gelandet) beeindrucken die Zukunftsexperten mit Beamer und prächtiger Illumination mit Fragen wie z. B.: [=>Gibt es Erfahrungen mit Strukturveränderungen?] (=>Galeria Beameraltar]).

Ja liebe Segensträger und Gemeindetotengräber, innerhalb der letzten 10 Jahre sind in der NaK-NRW von den Experten schon 120 Gemeinden platt gemacht worden!

Interessant an der so genannten „Informationsveranstaltung“, welche „vorgefertigten Fragen“ den Glaubensstrukturaposteln unter den Nägeln zu brennen scheinen, um als Amtskörper (der bei Null anfängt), selbst irgendwann „informiert“ zu sein :mrgreen: .

shalom

_

Re: Optimierung

#20 Beitrag von _ » 17.11.2009, 13:33

reh hat geschrieben:geht es hier um Mitgliederzahlen oder um Gemeindestrukturen?
...womit du implizierst, dass die mitglieder/mitarbeiter egal sind, solange die "strukturen" ok/lean/whatever sind. was natürlich auch genau die managerhafte denke ist, die vom vorstand der firma brinkmann & co. angewendet wird.

reh hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie oft ïhr euren PC optimiert, aber optimieren ist doch was gutes.
nein, optimieren ist ein euphemismus und gut gedacht ist oft das gegenteil von gut gemacht. frag mal diejenigen, deren arbeitsplätze im zuge der wirtschaftskrise wegoptimiert wurden. einer krise, die übrigens dadurch ausgelöst wurde, dass die banken ihre aktienportfolios optimieren wollten. und wenn ich meinen pc optimiere, dann werden dateien gelöscht und bauteile in den müll geworfen. alles dinge, denen ich den mitgliedern der betroffenen gemeinden nicht wünsche.

mit netten grüßen, _

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