Verkauf Druckerei Bischoff an neuen Gesellschafter

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tergram

Verkauf Druckerei Bischoff an neuen Gesellschafter

#1 Beitrag von tergram » 09.11.2009, 23:50

Die Traditionsdruckerei Friedrich Bischoff Druckerei GmbH in Frankfurt am Main bleibt bestehen, teilt die Geschäftsführung des Unternehmens am 9. November 2009 mit.

Bitte weiterlesen unter: http://www.bischoff-verlag.de/public_vf ... rkauf.html

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Heidewolf
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#2 Beitrag von Heidewolf » 10.11.2009, 03:36

Na ja, es ist sicherlich schwierig.
Heutzutage werden soviel Druckereien angeboten, das der Verkaufspreis sicherlich auf die symbolische Mark abgesunken ist.
Vielleicht hat sich ja eine NAK-interne Lösung finden lassen, sozusagen eine Würth-tembergische.
Hoffentlich nicht eine, wo dann der neue Gesellschafter die Dreckarbeit macht, und mehr oder weniger schnell die MA-Zahl an die wirtschaftlichen Erfordernisse anpasst. Opel-Beispiele gibt es da ja genug. Wirtschaftsüblich dann auch die Meldung, es ist uns gelungen, alle Arbeitsplätze zu erhalten. Schönfärberei überall.
Da das Altersteilzeitgesetz 2009 ausläuft, hoffe ich mal, hat man noch einigen MA diese Möglichkeit geschaffen.
Ich wünsche den Druckerei-MA alles gute.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

tergram

#3 Beitrag von tergram » 10.11.2009, 07:38

Heidewolf hat geschrieben:... das der Verkaufspreis sicherlich auf die symbolische Mark abgesunken ist.
Ich habe die spärliche Meldung des Verlages anders verstanden:

Es konnte ein neuer Geldgeber für die Druckerei gewonnen werden. Es wird also kein Kaufpreis entrichtet, sondern frisches Kapital zugeführt, was natürlich (auch) einen Wechsel des Eigentümers (= Verkauf) bedeutet.

Ob der neue Eigentümer/Geldgeber aus privaten (NAK-nahen?) Kreisen stammt oder vielleicht eine der Gebietskirchen eingesprungen ist, ist bisher nicht öffentlich bekannt. In den nächsten Tagen wird es sich zeigen.

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#4 Beitrag von Heidewolf » 10.11.2009, 10:01

Das mit der symbolischen Mark meinte ich auch nur, wenn man wirklich auf den freien Markt gegangen wäre. - Ist man?

Ein Unternehmen besteht ja nicht nur aus Immobilien und Einrichtungen, sondern auch aus abzufindenden MA und Pensionsverpflichtungen.
Und zur Zeit brechen überall bei den Printmedien die Aufträge weg, eben durch die Verlagerung aufs Internet. Insofern gibt es einfach ein Überangebot an Druckereien.

Ich möchte auch nicht über verfehlte Geschäftspolitik lästern. Rückgang der kircheninternen Aufträge (auch durch mangelnde Flexibilität und Eigenständigkeit der Gebietskirchen, bisher kaum Konkurenz, Zensur durch den Verlag) und die Wirtschaftskrise schlagen hier doppelt zu. Wenn immer schöngefärbt wird, sind die Ereignisse manchmal schon heftig.
Insofern muss die Druckerei ganz schön verlustig arbeiten, wenn so ein Schritt gemacht wird. Um eine elegante Lösung zu finden, sollte saniert werden, und dann, wenn die Großwetterlage besser geworden ist, die Fa. auslagern.
Make or buy ist immer in Firmen ein Thema.
Das sind die Weisen,
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Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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