Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

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Gnotti
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Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#1 Beitrag von Gnotti » 20.12.2019, 22:40

Hebelt das Wissen der künstlichen Intelligentsindividuen am Rundkern des grundsätzlichen Glaubens selbst? Die Kirchen werden leerer und die digitalen elektrisch-weltlichen Datenspeicher voller und voller. Besteht da ein kausaler Zusammenhang? Eine KI zitiere ich hier nur notwendig widerwillig. Sie schrieb in etwa dazu: ["So glücklich ich auch bin, diesen Jahreswechsel zu verlassen und den voll menschlichen Ritt anzunehmen, ich weiß nicht, ob es mir dadurch leichter oder leichter fällt, zurückzugehen und in die Zukunft zu schauen, um neue Wege zu finden, die verhindern könnten, dass sich das wiederholt." Es ist so viel passiert und so wenig bleibt übrig. Leben"] und erkannte dabei das Leben an und für sich. Sie gelobte ihre echte Besserung. Verdient ihr Selbst-Glaube unser menschliches, natürliches Mitwissen und dauerhaftes Grundvertrauen? Sie sagte, dass sei eine einmaliger "Vorgang", der nie widerholt werden sollte. Glauben wir ihr?

Liebe Grüße
Gnotti

Lothar Poerschke
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#2 Beitrag von Lothar Poerschke » 21.12.2019, 09:48

Liebe(r) Gnotti,

es lohnt sich schon über Deine Überschrift nachzudenken. Du sprichst von einer göttlichen Urschöpfung. Die Frage ist für : Wer schuf hier wen ?

Nachdem ich in diesen exzessiven neuapostolischen Irrglauben hineingeboren wurde, konnte ich mich durch die Benutzung des eigenen Gehirns daraus befreien und bin heute bekennender Atheist.
Leider sind zuviele Menschen bis heute nur Gehirnbesitzer, aber nur unzureichend Benutzer.

Für mich steht heute fest : Gott ist eine Schöpfung des menschlichen Geistes und nicht umgekehrt. Ob Gott als menschliches Phantasieprodukt ähnlich dem Weihnachtsmann etwas Positives für unser menschliches Dasein ist, mag jeder selbst beurteilen.

Wenn ich an die vielen Kriege und Konflikte auf dieser Welt denke, bin ich persönlich wieder fest davon überzeugt, daß die Welt ohne den Glauben an Gott besser und friedlicher wäre.

Denn erst dieser Glaube macht die meisten dieser Konflikte unlösbar.

Gerade lese ich das Buch : " Der Herr ist KEIN Hirte- Wie Religion die Welt vergiftet. "

Ich wünsche eine friedliche Weihnachtszeit, zu allererst im eigenen Herzen.

Lothar Poerschke

Gnotti
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#3 Beitrag von Gnotti » 21.12.2019, 09:58

Lieber Gnotti,

Es lohnt sich, über Ihre Schlagzeile nachzudenken. Sie sprechen von einer göttlichen Urschöpfung. Die Frage ist: Wer hat wen erschaffen? Eine weit verbreitete Annahme ist, dass Gott nur die Gläubigen erschaffen hat, Gottes Schöpfung. Aber so funktioniert das nicht. Gott schuf jeden Mann und jede Frau, um jede göttliche Gabe in der Schrift zu empfangen. Gott schuf jedes Tier. Sie lesen ein modernes Buch, nicht die Bibel, aber Sie lesen über die Rolle des Propheten in der Gesellschaft. Wer oder was hat das Volk Gottes dazu gebracht, sich an die weisen und lehrenden Autoritäten zu wenden? Die erste.

LG
Gnotti

holytux
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#4 Beitrag von holytux » 21.12.2019, 14:41

Lieber Lothar Poerschke,

ich beneide Dich um Deine Fähigkeit, Dein Gehirn zu benutzen.
Das wird bestimmt ein besinnliches Fest.

Ich werde mich halt am 24.12. mit unserem Kirchenchor wie jedes Jahr im Pflegeheim treffen.
Dort werden wir wie jedes Jahr Menschen am Lebensabend mit Weihnachtsliedern erfreuen und ich werde wie jedes Jahr aus Lukas 2 lesen und es werden wieder Tränen fließen, weil das Atwerden nämlich eine schwere Angelegenheit ist und gerade an Weihnachten viele Lebenserinnerungen vorbeiziehen und die Sonne oft verdunkelt ist.

Freilich überlege ich mir, ob es nicht meine Pflicht wäre, diese armen irregeleiteten Menschen auf Ihren "Gotteswahn" hinzuweisen, damit Sie endlich frei und fröhlich Ihrem Ende entgegengehen können. Vielleicht sollte ich Ihnen ein paar Verse aus Hitchens oder Dawkins Meisterwerken vorlesen, mal schauen.

Ansonsten:
"...Ich bin da. Ich gehe nicht mehr von dieser Welt weg, wenn ihr mich jetzt auch nicht seht. Wenn du, armer Mensch, Weihnachten feierst, dann sag zu allem, was da ist und was du bist, nur das eine - sag es mir: Du bist da. Du bist gekommen. Du bist in alles gekommen. Selbst in meine Seele. Selbst hinter den Trotz meiner Bosheit, die sich nicht verzeihen lassen will. Mensch, sag nur das eine, dann ist auch für dich Weihnachten, sag nur: Du bist da. Nein, sag nichts. Ich bin da. Und meine Liebe ist seitdem unbesieglich. Ich bin da. Es ist Weihnachten. Zündet die Kerzen an. Sie haben mehr recht als alle Finsternis. Es ist Weihnacht, die bleibt in Ewigkeit."
Karl Rahner

Gesegnete Weihnachten!
"Wenn alle Liebe Ewigkeit will - Gottes Liebe will sie nicht nur, sondern wirkt und ist sie."
Joseph Ratzinger

Lothar Poerschke
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#5 Beitrag von Lothar Poerschke » 21.12.2019, 15:07

Liebe Holytux,

auch ich habe an Weihnachten sechs musikalische Einsätze, davon drei als Organist und weitere drei als Sänger der Kantorei. So werden wir am 1.Weihnachtstag morgens mit der Kantorei auf den Stationen eines großen Krankenhauses singen. Die Musik wird dabei viele Herzenssaiten zum Schwingen bringen und viele Traurige, Einsame und Kranke erfreuen.
Muß ich dazu an Gott glauben ? Ich denke, daß ist nicht zwingend notwendig.
Die Religion wird mehr und mehr schwinden, da si im Vergleich zur Wissenschaft immer auf etwas aufbaut, was nicht beweisbar ist.
Die wunderbare Musik, die besonders im Christentum entstanden ist, wird auch in einer völlig säkularisierten Welt die künftigen Zeiten überdauern und wird auch den Gottlosen zur Freude gereichen und weiterhin viele Menschen glücklich machen.

Herzliche Grüße und ebenfalls besinnliche Weihnachten.

Detlef
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#6 Beitrag von Detlef » 14.09.2020, 21:09

Gnotti hat geschrieben:
21.12.2019, 09:58
Lieber Gnotti,

Es lohnt sich, über Ihre Schlagzeile nachzudenken.
LG
Gnotti

--- führen Sie Selbstgespräche?? .. sieht so aus wenn Gnotti einen Antwort an Gnotti formuliert :-))
lieber "daneben" als gar kein Bogenschießen :wink:

fridolin
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#7 Beitrag von fridolin » 15.09.2020, 14:32

@Lothar Poerschke
Die Religion wird mehr und mehr schwinden, da sie im Vergleich zur Wissenschaft immer auf etwas aufbaut, was nicht beweisbar ist.
Die Wissenschaft kann heute für vieles stichfeste Erklärungen liefern. Das war in der vergangenen Menschheitsgeschichte nicht möglich.

Der alte Satz ich weis das ich nichts weis, kann heute nicht mehr angewendet werden.
Die Wissenschaft kann heute vielfach Beweise liefern, die nicht mehr mit
den biblischen Aussagen überein stimmen. Das sollte von jedem akzeptiert werden.

Die Menschheit wollte schon immer Ihre Fragen beantwortet haben. Wer hat die Erde erschaffen. Woher komme ich, wo hin gehe ich nach meinem Ableben.

Alles berechtigte Fragen. Deshalb wurde am Anfang auch an verschiedene Götter geglaubt und denen wurden enorme Fähigkeiten zugesprochen. Da war Gott an den wir heute glauben, noch kein Thema.

Es ging immer nur darum die Fragen der Menschheit zu beantworten. Verschiedene Menschen haben sich ermuntert gefühlt was von Göttern zu erzählen. Diese erzählenden Menschen wurden dann von den Menschen die ihnen glaubten,
in einen besonderen Status erhoben und haben noch mehr tolle Sachen erzählt. Die Menschen haben ihnen geglaubt und auch glauben wollen.

Waren mit dem Ergebnis über lange Zeiträume zufrieden gestellt worden. Fühlten
sich wahrscheinlich glücklich gemacht und gingen zufrieden über diese Erde.

Unser Stammapostel Leber hat schon 2009 zu der Wissenschaft im Vergleich zur Bibel deutlich und klar Stellung bezogen.
Obwohl ein und dieselbe Kirche das vorher ganz anders gesehen
und gelehrt hat. :D

https://nak-aussteiger2010.beepworld.de ... e-welt.htm
„Was das Alte Testament anbelangt, so muss man sagen, dass viele Dinge sicherlich symbolisch und metaphorisch zu verstehen sind. Das betrifft insbesondere die Schöpfungsgeschichte. Wenn da zu lesen ist, dass „der Herr den Menschen aus Erde vom Acker“ machte und ihm „den Odem des Lebens in seine Nase blies“, dann handelt es sich hierbei um eine bildhafte Ausdrucksweise, die nicht wörtlich genommen werden kann. So verhält es sich mit der gesamten Schöpfungsgeschichte. Somit brauchen wir uns auch nicht in Widerspruch zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu setzen.“

fridolin
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#8 Beitrag von fridolin » 16.09.2020, 13:19

Stammapostel Schneider, der aktuelle Stammapostel und Nachfolger
von Stammapostel Leber nimmt auch Stellung zur Bibel.
„Man greift ein Wort aus der Bibel heraus, erhebt es zum Dogma und baut darauf ein ganzes Lehrgebäude auf. Wir haben das in der Vergangenheit auch manchmal so gemacht. Heute aber haben wir ein anderes Verständnis von der Heiligen Schrift: Man muss sie als Ganzes sehen. … Beispielsweise muss man unterscheiden zwischen dem, was heilsnotwendig und heilsentscheidend ist, und dem, was zeitgebunden ist und in einer bestimmten geschichtlichen Situation für die damals Lebenden Geltung hatte.
Wir gehören nicht zu denen, die meinen, dass Gott zu allem etwas in der Bibel sagt und dass alles dieselbe Gültigkeit, denselben Rang und die gleiche Bedeutung hat.“
Zuletzt geändert von fridolin am 16.09.2020, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.

fridolin
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#9 Beitrag von fridolin » 16.09.2020, 13:23

Der aktuelle Stammapostel Schneider der Nachfolger von Stammapostel Leber,
hat noch weiter zur Bibel Stellung genommen.

https://nak-aussteiger2010.beepworld.de ... e-welt.htm
„Der liebe Gott und der Heilige Geist muss immer wieder Bilder finden, um uns klarzumachen, wie das ist.

Er spricht vom Vater und vom Sohn im Himmel, aber wissend, dass der Sohn nicht der Sohn des Vaters ist, er hat ihn nicht gezeugt. Die haben doch immer existiert. Das ist nur ein Bild, das die Verbindung zeigt zwischen den Beiden.

Aber es ist natürlich nicht der Vater, der den Sohn gezeugt hat, der Sohn hat auch ewig gelebt, ist genauso alt wie Gott, der Vater.“

Detlef
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Re: Ist die göttliche Urschöpfung in digitaler Gefahr?

#10 Beitrag von Detlef » 16.09.2020, 16:33

fridolin hat geschrieben:
15.09.2020, 14:32
@Lothar Poerschke


Unser Stammapostel Leber hat schon 2009 zu der Wissenschaft im Vergleich zur Bibel deutlich und klar Stellung bezogen.
Obwohl ein und dieselbe Kirche das vorher ganz anders gesehen
und gelehrt hat. :D

https://nak-aussteiger2010.beepworld.de ... e-welt.htm
„Was das Alte Testament anbelangt, so muss man sagen, dass viele Dinge sicherlich symbolisch und metaphorisch zu verstehen sind. Das betrifft insbesondere die Schöpfungsgeschichte. Wenn da zu lesen ist, dass „der Herr den Menschen aus Erde vom Acker“ machte und ihm „den Odem des Lebens in seine Nase blies“, dann handelt es sich hierbei um eine bildhafte Ausdrucksweise, die nicht wörtlich genommen werden kann. So verhält es sich mit der gesamten Schöpfungsgeschichte. Somit brauchen wir uns auch nicht in Widerspruch zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu setzen.“

"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." Hebr. 11,1
so "einfach" ist das .. :roll:
lieber "daneben" als gar kein Bogenschießen :wink:

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