Glauben ohne ....

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Glaubensbruder
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Re: Glauben ohne ....

#61 Beitrag von Glaubensbruder » 12.09.2013, 00:34

Pagan - wenn Sie sich schon damit brüsten, "mit der Materie weitaus intensiver" befasst zu sein, "als manche meinen", sollten Sie besser den Namen des von Ihnen zitierten Philosophen nicht dreimal (!) nacheinander falsch schreiben. Der geneigte Leser könnte andernfalls womöglich den Eindruck gewinnen, dass Sie es sind, der sich hier lächerlich macht. Der Mann heißt "Nietzsche", nicht "Nietsche"!

Gute Nacht!

Pagan

Re: Glauben ohne ....

#62 Beitrag von Pagan » 12.09.2013, 00:40

Glaubensbruder hat geschrieben:Pagan - wenn Sie sich schon damit brüsten, sich "mit der Materie weitaus intensiver" befasst zu sein, "als manche meinen", sollten Sie besser den Namen des von Ihnen zitierten Philosophen nicht dreimal (!) nacheinander falsch schreiben. Der geneigte Leser könnte andernfalls womöglich den Eindruck gewinnen, dass Sie es sind, der sich hier lächerlich macht. Der Mann heißt "Nietzsche", nicht "Nietsche"!

Gute Nacht!
In dem Punkt gebe ich mich geschlagen, was inhaltlich an anderen Aussagen trotzdem nichts ändert. :mrgreen:

Brombär
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Re: Glauben ohne ....

#63 Beitrag von Brombär » 12.09.2013, 06:15

Pagan schrieb:

Reichlich ausgelatschtes Wortspiel, meine ich. Wer sowas noch stolz öffentlich präsentiert, ist weder originell noch besonders clever, denn er beweist nur, dass er nicht die geringste Ahnung hat, in welchem Zusammenhang Nietsche dies sagte (könnte ja ein Anlass sein, mal ein bisschen Weltliteratur zu lesen, nicht wahr).
Wichtig ist jemandem wie dir wohl nur, Nietsche damit vermeintlich lächerlich machen zu können und dabei nicht einmal zu merken, dass du dich damit selbst der Lächerlichkeit preisgibst.
Das erinnert mich daran, dass du dich vor ein paar Tagen schon damit ausgezeichnet hast, andere lächerlich machen zu wollen. Muss man dazu nun sagen: "Typisch christlich?" oder wohl eher "Typisch neuapostolisch?"




Pagan, hier die Donnerstag-Frage:

Glauben Sie wirklich, mit solchen aufblähenden Anschuldigungen Ihre Überzeugungskraft aufbessern zu können?

Bb.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

Pagan

Re: Glauben ohne ....

#64 Beitrag von Pagan » 12.09.2013, 07:37

Brombär hat geschrieben:Glauben Sie wirklich, mit solchen aufblähenden Anschuldigungen Ihre Überzeugungskraft aufbessern zu können?
Nein, es reicht mir ja auch, wenn gelegentlich jemand erkennbar über das Geschriebene nachdenkt. Und dazu regt Klartext in manchen Fällen eher an als Schmeicheleien, siehe deine Reaktion.

Ich hätte ja auch einfach schreiben können, dass Nietzsche (ich bin noch lernfähig) diese Worte erwiesenermassen schrieb (auch wenn sie auch aus dem Kontext gerissen sind). Dass Gott sich dagegen dazu zu Wort meldete, das ist völlig unbegründetes und noch viel weniger belegbares Wunschdenken mancher Gläubiger. Vielleicht hätte (dein?) Glaubensbruder, der doch so sehr auf Beweise hinweist, sich so weniger lächerlich gemacht? Wer in religiösen Belangen das Thema Beweise anschneidet, hat meist schon den schwarzen Peter gezogen.

tergram

Re: Glauben ohne ....

#65 Beitrag von tergram » 12.09.2013, 10:51

Diese Tonverschärfung muss doch nicht...

Es mag ein jeder glauben, was ihm behagt und womit er sich glücklich fühlt. Darum geht es doch nicht. Es wäre aber für den Dialog über diese Themen nützlich, wenn die Glaubenden ihren Glauben nicht als Wissen verkaufen würden.

Vermutlich tun sie das zumeist gar nicht in böser Absicht, sondern aus reiner Gewohnheit, aus der sich über die Zeit eine reflexartige Verteidigungshaltung entwickelt hat. Viele gläubige Menschen haben noch nie darüber nachgedacht, was konkret die Basis ihres Glaubens ist, haben sich nie mit der Entstehungsgeschichte von "heiligen" Büchern und der Entstehung ihrer Religion/Kirche auseinandergesetzt. Viele ahnen wohl unterschwellig, dass ihnen die tiefere Auseinandersetzung damit die vermeintlich sichere Basis wegnehmen oder zumindest beschädigen würde - das scheut man, weil letztlich alles bleiben soll wie es ist und worin man sich so schön häuslich eingerichtet hat. Und wohl auch, weil man nicht weiss, was alternativ Basis der eigenen spirituellen Existenz sein könnte, um an dieser Welt und dem Leben nicht zu verzweifeln. Aus Angst und Unsicherheit wird schnell jemand, der mit ein paar Fragen am Glaubensgebäude kratzt, vom Hof gejagt, auf das der Schlummer nicht gestört werde. Erwachen kann bekanntlich ein schwieriger Prozess sein.

So lange Glaube als das gesehen wird, was er ist, nämlich "glauben/hoffen" und "für wahr halten" ohne jeden wissenschaftlich haltbaren Beweis, kann man darüber miteinander ins Gespräch kommen. Ein vernünftiges Gespräch mit Gläubigen, die ihren Glauben für gesichertes Wissen und wahre Erkenntnis halten, ist letztlich nicht möglich.

Matula
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Re: Glauben ohne ....

#66 Beitrag von Matula » 12.09.2013, 14:34

Pagan hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:Pagan, auf diese Art und Weise willst du Gott beweisen. Das halte ich aber für schwach.
Nein, Matula, nicht ich will (und werde nicht), du hast mich lediglich gefragt, wie ich das machen würde. Dann solltest du meine Antwort auch nicht scheuen. Denn wie gesagt, wenn man Gott nicht mehr (ver-)trauen kann, wem willst du als Gläubiger denn trauen? Da mein Vorschlag in deinen Augen jedoch schwach ist, traust du offenbar deinem Gott nicht zu, diese für ihn doch einfachen Aufgaben erledigen zu können. Wir reden da nicht von irgendwelchen Hirngespinnsten, sondern das ist bereits so in der Bibel beschrieben!

Ich habe nicht gefragt wie würdest du das machen, sondern wie würdest du (fehlerfrei) Gott beweisen.

Und deine Antwort war und dabei bleibe ich, diesbezüglich schwach.

Ich masse mir übrigens nicht an, von Gott zu denken und zu glauben, er könne dieses und jenes nicht. So detailliert kenne ich die Bibel nicht, ich bin auch davon überzeugt, dass man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen kann, zumal wenn man bedenkt, wie die einzelnen Begebenheiten teilweise über Jahrzehnte und Jahrhunderte weiter gegeben und übersetzt wurden. Da hat manch einer sicherlich eigene Vorstellungen und Ansichten, so wie das heutzutage nicht anders ist, mit
übertragen. Ausserdem war das eine völlig andere Zeit, in anderer Kultur und mit anderen Gesetzen wie das heute ist.
Man kann sich doch heute gar nicht mehr vorstellen, was hier in Deutschland noch vor 40 Jahren unter Strafe stand.

Du magst noch soviel schreiben und wie bereits mehrfach erwähnt noch soviele " kluge " Leute zitieren, es ist letztlich alles ein Denken in menschlichen Grenzen und kein Beweis einer Nichtexistenz Gottes.


Pagan

Re: Glauben ohne ....

#67 Beitrag von Pagan » 12.09.2013, 14:37

tergram hat geschrieben:So lange Glaube als das gesehen wird, was er ist, nämlich "glauben/hoffen" und "für wahr halten" ohne jeden wissenschaftlich haltbaren Beweis, kann man darüber miteinander ins Gespräch kommen. Ein vernünftiges Gespräch mit Gläubigen, die ihren Glauben für gesichertes Wissen und wahre Erkenntnis halten, ist letztlich nicht möglich.
Mit dem Herrn, der gerade dieser Tage formulierte "Gott ist keine Idee, Gott ist kein Ergebnis menschlichen Denkens. Gott ist eine Realität mit großem R." (Quelle) dürfte ein Dialog tatsächlich wenig erspriesslich sein, wie das verlinkte Quelldokument ja auch zeigt.

tergram

Re: Glauben ohne ....

#68 Beitrag von tergram » 12.09.2013, 14:46

Nun, die Institution, die er vertritt hat ja schon häufiger geirrt, wie wir wissen. Und jeden ihrer Irrtümer bis zuletzt beharrlich (sollte ich sagen "trotzig"?) verteidigt. Diesen Irrtümern sind unzählige Menschen zum Opfer gefallen, diese Irrtümer haben viel Blut gekostet.

Wir brauchen aber gar nicht bis zu Papst Franziskus und seiner "Realität mit großem R" zu gehen - die von mir beschriebenen Verhaltensweisen sind bereits in diesem kleinen, unbedeutenden Forum gut erkennbar.

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Heinrich
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Re: Glauben ohne ....

#69 Beitrag von Heinrich » 12.09.2013, 16:56

....in diesem kleinen, unbedeutenden Forum.....
Nö, Tergram.

Manchesmal ist dieses unseres Forum für mich gar nicht unbedeutend. Und die Antworten macher Fories haben mir persönlich schon sehr viel geholfen.

Also, weiter so - oder?

Gruss aus dem verregneten Süden,
und es soll nicht besser werden,
Heinrich :D
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

(Erasmus von Rotterdam)

Matula
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Re: Glauben ohne ....

#70 Beitrag von Matula » 13.09.2013, 13:42

Mir scheint es, die Realität(en) mit dem großen R kennen hier in diesem kleinen, unbedeuteten Forum lediglich die Fories Pagan und Tergram.

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