Predigt: Reminiszere - Johannes 3, 14-21

Antworten
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Andreas Ponto
Site Admin
Beiträge: 2044
Registriert: 18.03.2010, 17:55

Predigt: Reminiszere - Johannes 3, 14-21

#1 Beitrag von Andreas Ponto » 17.03.2019, 15:55

Zuletzt geändert von Andreas Ponto am 08.06.2019, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.

Hatikwa
Beiträge: 175
Registriert: 03.12.2017, 23:07

Re: Reminiszere - Johannes 3, 14-21

#2 Beitrag von Hatikwa » 17.03.2019, 22:23

guten Abend lieber Centaurea,
danke für deinen Beitrag. --- Dieser Predigt hätte ich gerne zugehört.
Nie hatte ich solch eine Auslegung in der NAKI erlebt.

Ich bin zwar gerührt über die gute seelsorgerische Auslegung dieses Bibelabschnitts,
aber da ich in keinster Weise mehr gläubig bin, frage ich mich, wie dieser Textabschnitt
sich zu dem 1. Gebot verhält:

"ICH bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben."

Warum hat Gott denn nicht gesagt: "außer meinem Sohn, den ich irgendwann als Mensch auf die Erde senden werde.
Aber er wird ICH sein:" ----- So verehrt das Christentum 3 Götter: Gott - Vater --- Gott - Sohn --- Gott hl. Geist

Im Alten Testament steht nirgendwo, daß der einzige Sohn Gottes als Mensch geboren, und in einem entlegenen Ort in Israel
von einer Großmacht ans Kreuz genagelt wird. --- Viele Menschen, einschließlich Jesus, haben den grausamen Tod einer Kreuzigung erlitten.
Diese bemitleidenswerten Menschen werden kaum erwähnt in den christlichen Religionen.
Ich frage mich immer wieder: was ist das für ein Gott, der keinen anderen Ausweg wußte um seine große Liebe den Menschen zu zeigen,
als diesen bestialischen Mord an seinem "eigenen" Sohn, zu dem sich Jesus und seine Nachfolger selbst gemacht hatten?

Trotzdem finde ich die Predigt gut --- guuuts nächtle --- hatikwa

fridolin
Beiträge: 2408
Registriert: 05.02.2011, 20:10

Re: Reminiszere - Johannes 3, 14-21

#3 Beitrag von fridolin » 17.03.2019, 23:16

I
@hatikwa
ich frage mich immer wieder: was ist das für ein Gott, der keinen anderen Ausweg wußte um seine große Liebe den Menschen zu zeigen,
als diesen bestialischen Mord an seinem "eigenen" Sohn
Die Frage ist durchaus berechtigt finde ich. Gott gab den Menschen das Gebot von dem einen Baum nicht zu essen.

Das Gott wie uns bekannt allwissend ist auch im zeitlichen Vorlauf, wusste er demnach schon bei der Gebots Bekanntgabe das der Teufel eingreifen würde und die schwachen Menschen das Gebot nicht befolgen werden und welche Folgen das für ihn als Gott haben würde.
Die brutale Opferung seines Sohnes ans Kreuz.

Wäre es nicht für alle beteiligten einfacher und besser gewesen, er hätte den Baum Baum sein lassen. Es hätte nie einer brutalen Opferung bedurft. Und keiner hätte je das Paradies verlassen müssen.

Wer ist jetzt der Schuldige an dem Dilemma, auch eine berechtigte Frage. :D

Antworten

Zurück zu „Predigten“