Berliner Runde

Hier bitte keine Beiträge mehr einstellen.
Gesperrt
Nachricht
Autor
shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Berliner Runde

#1 Beitrag von shalom » 23.02.2010, 16:46

[=>CID vom 23.02.2010]
christ-im-dialog.de hat geschrieben: Evangelische Beauftragte treffen Projektgruppe Ökumene

…Auf Bitten von Volker Kühnle (Gebietskirche NAK-Süd) haben sich die Projektgruppe Ökumene der Neuapostolischen Kirche (NAK) und Vertreter der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) um den Berliner Pfarrer Thomas Gandow am 20.2.2010 in Berlin zu einem Meinungsaustausch getroffen… .
…Danke und Kompliment!

shalom

Dieter

#2 Beitrag von Dieter » 23.02.2010, 16:55

"Wir haben sehr deutlich unser Unwohlsein mit dem Arbeitsresümee zum Ausdruck gebracht."
Ich frage mich: Ist die NAK schon in dieser Position angelangt?

Hannes

#3 Beitrag von Hannes » 23.02.2010, 16:59

Shalom, helfen Sie mir bitte einmal. Johanning wird in dem CiD-Bericht so zitiert:

"Allerdings, und auch das gehört zur Wahrheit, können wir theologische Zusammenhänge erst konkret diskutieren, wenn der Katechismus vorliegt."

Das heisst doch, dass sich die Lehrinhalten und Glaubenskonstrukte der NAK ändern, oder? Und das heisst doch dann auch, dass ab dem Tag X (Tag der Veröffentlichung dieses Pamphlets) die Predigtinhalte = im Selbstverständnis der NAK das Wort Gottes, ändern. Und das heisst doch auch, dass bis zu diesem Tag X das Wort Gottes ein anderes ist als es dann sein wird, oder?

Das ist irgendwie eigenartig, oder?

Danke für eine Hilfestellung!

Hannes

Dieter

#4 Beitrag von Dieter » 23.02.2010, 17:08

Hannes, noch nie etwas davon gehört, daß man von einer Wahrheit in die andere geleitet wird? Fortschreitende Erkenntnis usw.?

Hannes

#5 Beitrag von Hannes » 23.02.2010, 17:17

Ach Dieter, danke! Hab ich vergessen. Und danach hiess es dann meist: "Und ihr werdet mich nichts mehr fragen." Bild

_
Beiträge: 604
Registriert: 03.12.2007, 22:04

Re: Berliner Runde

#6 Beitrag von _ » 23.02.2010, 17:20

die meinung der kompletten kirchenleitung wird jedenfalls offenbar erst am erscheinungstag des katechismus ausgetauscht, aber dann dafür für alle (also stammapostel, bezirksapostel, apostel und stabsangestellte wie kiefer und johanning) auf einen streich.

ich hoffe, dass dieser austausch - den ich mir wie das wechseln von hardware bei pc-systemen vorstelle - ohne längere ausfallzeiten von statten gehen wird.

mfg, _

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#7 Beitrag von shalom » 23.02.2010, 18:43

Hannes hat geschrieben:Shalom, helfen Sie mir bitte einmal. Johanning wird in dem CiD-Bericht so zitiert:

"Allerdings, und auch das gehört zur Wahrheit, können wir theologische Zusammenhänge erst konkret diskutieren, wenn der Katechismus vorliegt."

Das heißt doch, dass sich die Lehrinhalten und Glaubenskonstrukte der NAK ändern, oder? Und das heißt doch dann auch, dass ab dem Tag X (Tag der Veröffentlichung dieses Pamphlets) die Predigtinhalte = im Selbstverständnis der NAK das Wort Gottes, ändern. Und das heißt doch auch, dass bis zu diesem Tag X das Wort Gottes ein anderes ist als es dann sein wird, oder?

Das ist irgendwie eigenartig, oder?

Danke für eine Hilfestellung!

Hannes
Werte Hannes,

"Allerdings, und auch das gehört zur Wahrheit, können wir theologische Zusammenhänge erst konkret diskutieren, wenn der Katechismus vorliegt.“. Das ist – gerade unter dem aktuellen Eindruck der (Kölner Büttenpredigt) - doch bitte eher eine Binsenweisheit.

Im Augenblick werden im Außengespräch von offiziellen Vertretern der „NAK“ alle Positionen, wie sie im bisherigen Katechismus „Fragen und Antworten“ niedergelegt sind, als disponibel bezeichnet“ (“Kriterien für Gespräche mit Aposteln - SEITE 2 -“).

Sämtliche Bezirksapostelamtsinhaber machen zeitgemäß einen extrem indisponierten Eindruck. Auch sie warten auf das Update. Auch bei innen scheint der neue neuapostolische Glaube (DNG) nicht von innen zu kommen. Der DNG wird - als „kleinster gemeinsamer neuapostolischer Nenner“ -, auch ihnen von außen aufzuoktroyieren zu sein.

Gleichzeitig wollen die wiederaufgerichteten Bezirksapostelamtsinhaber ihre Glaubenspositionen als temporär verstanden wissen – Ähnlichkeiten mit Partisanenstrategien sind sicher nicht nur rein zufällig -, so dass jederzeit umdisponiert werden kann. So ein Bezirksapostel mit seinem „Stealth-Glauben“ kann – da nicht zu verorten – auch nicht dort abgeholt werden, wo er gerade mal war. Heute hier – morgen Afrika.

Welche Rolle das na-amtlich des Öfteren strapazierte Element der „Eigenverantwortung“ bei einem, per Stichtag updatebaren Glauben überhaupt noch zu spielen hat (Illusion?) wird sich vielleicht aus dem Werk der na-amtlichen Glaubensdisponenten noch ergeben. Die überall herumgeisternden Beta-Versionen neuer Glaubenselemente scheinen in der BaVi nicht überall auf Zustimmung gestoßen zu sein (Betet für Brinkmann!).

Nachdem im Naktionalismus die „Botschaft“ bis heute so erfolgreich instrumentalisiert werden konnte (vor- und nachher) dürfte demnächst die Einführung einer neuen Glaubensvariante doch bitte nur ein Klacks sein. Im Ratschlussplan der neuapostolischen Bezirksapostel wird das Kommen des DNG sicherlich als eine Zäsur gesehen. Sobald der neue neuapostolische Glauben dann als Glaubenskaufauskrabbeltischangebot über den VFB vertrieben wird, wird alles wieder gut bleiben. Im neuapostolischen Glaubenskommerz werden die Glaubenshersteller ihre Glaubenskonsumenten schon auf dem Laufenden halten können. Überall liest man etwas über „Seminare“, „Kongresse“ oder auch „Messen“ und „Bildungsoffensiven“, um dem schlüssig un(the)ologischen „neuapostolischen Bildungsnotstand“ auf Klippschulniveau erfolgreich entgegenwirken zu können (ohne eine eigene Theologie).

Unter dem fulminanten Eindruck und der Dynamik, mit dem die neuapostolischen Apostel und deren Pressesprecher dereinst in ihren neuen Glauben aufgebrochen waren, ist schon recht früh im alten Forum darüber geschrieben worden, dass es sich beim neuen neuapostolischen Glauben nur um eine Loseblattsammlung, ein Ringbuchwerk als Katechismus wird handeln können :wink: .

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#8 Beitrag von shalom » 24.02.2010, 06:10

…Apropos DNG (dem neuen, redundanzbefreiten neuapostolischen Glauben der Bezirksapostel):

„Ein Werk, das sich nicht von den Alten absetzt“
(Drei Fragen an: Wastel Willy zum neuen Glaubensgliederbuch)
:wink:

shalöm

abendstern_
Beiträge: 673
Registriert: 25.11.2007, 13:44

#9 Beitrag von abendstern_ » 10.03.2010, 18:00

das Resümee eines Teilnehmers am 2. Studientag in Berlin ist

hier

zu lesen (Beitrag von "ohnemoosnichtslos" vom 09.03.2010 17.55 Uhr)

Gesperrt

Zurück zu „Ökumene“